Los 1069

Bruni, Leonardo
(1369-1444)Epistolarum familiarium libri IX. Hrsg. Johannes Honorius de Cubito.

Schätzung
800€ (US$ 909)

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Los 1069 - Bruni, Leonardo - Epistolarum familiarium libri IX. Hrsg. Johannes Honorius de Cubito. - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Alte Drucke und Handschriften
Auktionsdatum 14.4.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 1069, Auction  127, Bruni, Leonardo, Epistolarum familiarium libri IX. Hrsg. Johannes Honorius de Cubito.

Bruni, Leonardo. Epistolarum familiarium libri IX. Hrsg. Johannes Honorius de Cubito. 106 (statt 108) nn. Bl., 35 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 15,4 x 8,7 cm. Format: 20,5 x 14,8 cm. Mit großer Holzschnitt-Druckermarke in Schwarzdruck und durchgehend eingemalten roten Lombarden über den Hilfslettern. Dunkelblauer Pappband vom Ende des 19. Jahrhunderts(leicht berieben). Leipzig, Jakob Thanner, [nach dem 27.X.] 1499.
Hain-Copinger 1568 . GW 5609. Goff B-1244. Proctor 3076. Pellechet .Borm IG 637. Günther 1578. Madsen 935. Stewing 28. BMC III, 657. IA 12262. CIH 841. IBP 1312. VB 1427. UBL-Ink B-426. B-427. B-428. ISTC ib01244000. – Erste Inkunabelausgabe der Briefe des italienischen Humanisten und Florentiner Staatskanzler Leonardo Bruni (1369-1444), latinisiert Leonardus Brunus Aretinos, bei dem aus Würzburg stammenden Drucker Jakob Thanner, der von 1498-1529 nachweisbar ist (Benzing, Drucker, 262). So lautet das Kolophon: "Impressum ex hoc opus epistolarum Lipzk p. Jacobij Thanner Herbipolensem Anno salutatis 1.4.9.9." Herausgegeben ist die Ausgabe von dem Humanisten, Philologen, Orator, Dichter und Theologen Johannes Honorius de Cubito (um 1450-1504), der an der Leipziger Universität Poetik und Rhetorik lehrte.
Leonardo Brunis Briefe gelten als bedeutende Quelle für den Humanismus und die Renaissance, die sich von Italien in Europa ausbreitete. Die "Epistolarum libri VIII" wurden meistens in Latein verfasst und umfassen sowohl die eigenen Schriften Brunis wie als auch Briefe, die an ihn gerichtet waren, wie u. a. der berühmte Brief des Poggio Bracciolini über die Hinrichtung von Hieronymus von Prag.
Bemerkenswert seltener Druck, die Staatsbibliothek zu Berlin besitzt beispielsweise nur ein Fragment. – Es fehlt ein Textblatt "s2" sowie das letzte weiße Blatt am Schluss .Titel etwas fleckig und abgerieben, vereinzelt winzige kleinen (teils alt hinterlegte) Randausbrüche (u.a. durch Entfernung von Grifflitzen), einige späte Blei- und Buntstiftmarginalien, nur minimal fleckig, kaum gebräunt, schönes Exemplar dieser besonders schön gedruckten Ausgabe mit der Gotica-Type des Jakob Thanner, hier in einem bemerkenswert breitrandigen, sehr frischen Exemplar mit hübschen, rot eingemalten Initiallettern.


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