Los 908

Scamozzi, Vincenzo
(1548-1616)Klärliche Beschreibung der fünff Säulen-Ordnungen. Sulzbach, A. Lichtenthaler für Nürnberg, J. Hoffmann, 1678. - Erste deutsche Ausgabe

Schätzung
600€ (US$ 625)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 908 - Scamozzi, Vincenzo - Klärliche Beschreibung der fünff Säulen-Ordnungen. Sulzbach, A. Lichtenthaler für Nürnberg, J. Hoffmann, 1678. - Erste deutsche Ausgabe  - 0 - thumb

Lot 908, Auction  125, Scamozzi, Vincenzo, Klärliche Beschreibung der fünff Säulen-Ordnungen. Sulzbach, A. Lichtenthaler für Nürnberg, J. Hoffmann, 1678. - Erste deutsche Ausgabe

Scamozzi, Vincenzo. Klärliche Beschreibung der fünff Säulen-Ordnungen, und der gantzen Bau-Kunst aus dem sechsten und dritten Buche Vincentii Scamozzi ... aus dem Italiänischen selbsten mit grossem Fleiß genommen. 6 Bl., 192 S. Mit Kupfertitel und 85 (4 doppelblattgroße bzw. mehrfach gefaltete) Kupfertafeln und 1 halbseitigen Textkupfer. 32 x 19 cm. Halbleder um 1800 (bestoßen, Rücken mit Fehlstellen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Sulzbach, Abraham Lichtenthaler für Nürnberg, Johann Hoffmann, 1678.
VD17 3:308023K. Ornamentstichsammlung 2606. Fowler 298. Schlosser 377. Kruft 703. – Erste deutsche Ausgabe, gedruckt von Abraham Lichtenthaler für den Nürnberger Verleger Johann Hoffmann nach der niederländischen Ausgabe von 1657. Die Tafeln sind meist von Pfann gestochene Kopien nach den Schnitten der Ausgabe von 1615. Neben den Tafeln mit Säulen und Kapitellen finden sich viele Tafeln mit Darstellungen von Portalen, Fassaden, Grundrissen und Ansichten etc. "Scamozzi zieht als Repräsentant der Renaissance die Summe eines Denkens, das von der Realität überholt ist ... und artikuliert sein Unbehagen gegenüber dem aufkommenden Barock in heftigen Invektiven" (Kruft). "Die letzte und akademischste aller theoretischen Abhandlungen der Renaissance und die erste, die neben Bauten der Antike und der Renaissance auch solche des Mittelalters erwähnt. Sie ist die endgültige Sammlung der Säulenordnungen und gewann großen und anhaltenden Einfluß, besonders im nördlichen Europa" (Lex. d. Weltarchitektur 555). – Etwas fleckig und gebräunt. Mit mehreren Wurmspuren, teils auch mit kleinem Darstellungsverlust. Einige Tafeln etwas flau oder knapp beschnitten.


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