Los 3347

Sternheim, Carl und Schrimpf, Georg
(1878-1942)Meta - Napoleon - Schuhlin (privater Sammelband mit Umschlagillustration). Leipzig, K. Wolff, 1915-1916. - Der Vordereinband mit einer aufgebrachten Originalzeichnung von Schrimpf

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Los 3347 - Sternheim, Carl und Schrimpf, Georg - Meta - Napoleon - Schuhlin (privater Sammelband mit Umschlagillustration). Leipzig, K. Wolff, 1915-1916. - Der Vordereinband mit einer aufgebrachten Originalzeichnung von Schrimpf - 0 - thumb

Lot 3347, Auction  125, Sternheim, Carl und Schrimpf, Georg, Meta - Napoleon - Schuhlin (privater Sammelband mit Umschlagillustration). Leipzig, K. Wolff, 1915-1916. - Der Vordereinband mit einer aufgebrachten Originalzeichnung von Schrimpf

Schrimpf, Georg. - Sternheim, Carl. Meta. Eine Erzählung. - Napoleon. Eine Novelle. - Schuhlin. Eine Erzählung. Drei Werke in einem Band. Mit 3 Originallithographien von Ottomar Starke. 20,5 x 12,5 cm. Priv. Halbpergamentband d. Z. (etwas berieben) mit signierter Originalzeichnung (Deckfarben und schwarze Feder) als Umschlagillustration von Georg Schrimpf. Leipzig, K. Wolff, 1915-1916.
Der jüngste Tag, Bd. 26, 19 und 21. Smolen 26.1.A.1; 19.1.A; 21.1.A.1. – Außer der Novelle "Busekow" (Der jüngste Tag, Bd. 14) sind hier alle in der Reihe erschienenen Erzählungen Sternheims vereint. Der Vordereinband mit einer unmittelbar auf die Einbanddecke aufgebrachten Originalzeichnung von Georg Schrimpf (1889-1938), eine aus einem Fenster blickende junge Frau sowie ein Gebäudeensemble darstellend. Im unteren Rand der nicht ganz blattfüllenden Illustration der Autorname "C. Sternheim". Zeichnung und Vorsatz von G. Schrimpf signiert, letzterer mit der Nummerierung "N. 5/20". Nach expressionistischen Anfängen und einer vorübergehenden Tätigkeit im Umfeld der Münchner Räterepublik entwickelte Schrimpf seit den 1920er Jahren eine eigene Handschrift, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der Neuen Sachlichkeit werden ließ. Neben seinen typischen Figurenbildern, die oft aus Darstellungen junger Mädchen bestehen, die - so wie hier - den Blick in die Landschaft werfen, schuf Schrimpf in den 1930er Jahren vor allem Landschaftsbilder. 1937 wurden 33 seiner frühen expressionistischen Werke als "entartet" beschlagnahmt und in der Münchner Femeausstellung präsentiert. 1937 aus seinem Lehramt entlassen, starb Schrimpf 1938 in Berlin. – Das erste Titelblatt (Meta) mit kl. Besitzeintrag; anfangs leicht wasserrandig.


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