Los 1096

Firdousi, Abu l-Qasim
(940-1020)Schahnameh. Persische Miniaturenhandschrift. Farsi im Nasta’liq-Duktus auf festem Schöpfpapier

Schätzung
850€ (US$ 885)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 1096 - Firdousi, Abu l-Qasim - Schahnameh. Persische Miniaturenhandschrift. Farsi im Nasta’liq-Duktus auf festem Schöpfpapier - 0 - thumb

Lot 1096, Auction  125, Firdousi, Abu l-Qasim, Schahnameh. Persische Miniaturenhandschrift. Farsi im Nasta’liq-Duktus auf festem Schöpfpapier

Farsi im Nasta’liq-Duktus auf Schöpfpapier. 3 Spalten in Registerlineament zu 17 Zeilen. 32 nn. Bl. Mit 10 farbigen Miniaturen mit Gold- und Silberhöhung, Text in Schwarz und Rot. 29 x 17 cm. Reich blindgeprägtes, rotes Ziegenleder d. Z. (mit ergänztem Leinenrücken). Indopersischer Raum 13. Jahrhundert AH (19. Jahrhundert n. Chr.).
Teilepisoden wohl aus aus dem "Schahname", dem "Buch der Könige" mit 10 großen, vielfigurigen-szenischen Miniaturen in Gold und Farben, teils auch mit Pinselgold und -silber gehöht, die bis zu 17 x 9,5 cm messen und jeweils mit dreiseitigen breiten ornamentalen Rahmen in Schwarz und Orange umgeben sind (zwei Miniaturen als prachtvolle Doppelseite), am Ende ein Schlussornament ’Unwan in Federzeichnung, Blau und Gold. Dargestellt ist das Leben am Hofe, die Jagdpartien, Reiterkämpfe, Zeremonien und alle möglichen Lustbarkeiten in den Palästen und Gärten.

Der persische Dichter Abu l-Qasim Firdousi (940-1020) schuf mit seinem monumentalen, etwa 60.000 Verse umfassenden Epos "Schahname", dem "Buch der Könige", das Nationalepos der persischsprachigen Welt und damit das weltgrößte Epos eines Einzeldichters überhaupt. Es wurde - und wird - in zahlreichen Handschriften und Drucken überliefert. Die einzelnen Szenen boten eine unendliche Möglichkeit zur Illustration.

Hier könnte es sich um die Geschichte des Yussuf handeln, der von seinen Brüdern verkauft und in einen Brunnen geworfen wurde, worauf einige rote Überschriften hindeuten. – Nur hier und da wenige winzige Gebrauchsspuren, kaum Risse oder Wasserränder, alle Blätter am äußeren Rande angesetzt, insgesamt papierbedingt etwas gebräunt und gedunkelt, aber die Schrift allenthalben sehr gut erhalten, die Miniaturen in ebenso minutiöser wie leuchtender Farbigkeit mit schimmernder Pinselgoldhöhung, teils mit etwas Farbabrieb und Oberflächenbeschabung, meist aber sehr schön, wie üblich teils wohl etwas später eingemalt, möglicherweise auch über den Text.


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