Los 1034
Eleazar und der verlorene Sohn
Fragmente aus zwei biblischen Erzählungen. Deutsche Handschrift auf Papier. Süddeutschland (Zell?) 1542 und 1545.
Schätzung
2.000€ (US$ 2,083)
Abgabe von Vorgeboten möglich
Eleazar und der verlorene Sohn. Fragmente aus zwei biblischen Dichtungen, Textschluss auf Bl. 3v. Deutsche Handschrift auf Papier. 3 Bl. mit 6 S. Schrift. Gotische Kursive. Format: 17,5 x 13 cm, an den Rändern beschnitten. Mit 3 Zeilen Notensystemen und mehreren lavierten Federzeichnungen in Sepiatinte. Moderner Pappeinband. Süddeutschland (Zell?) 1542 und 1545.
Zwei deutsche Textfragmente mit dem Bruchstück eines Gedichtes vom verlorenen Sohn, datiert 26. Mai 1542 sowie dem Fragment eines Gedichtes vom "Eleazar", datiert auf den 2. April 1545.
Es handelt sich um Nacherzählungen in lockeren, umgangssprachlichen Versen des Schlusses der biblischen Geschichte des verlorenen Sohnes nach Lukas 15: 11-32 (Bl. 1) und der vollständigen Geschichte des weisen Eleazars, der sich lieber von den Schergen des Königs Antiochus umbringen lässt als Schweinefleisch zu essen oder vorzugeben, dies zu tun, nach 2 Makkabäer 6: 18-31 (Bl. 2-3). – Saubere, gut leserliche Handschrift, etwas fleckig und gebräunt, einige kleine Löchlein und Randläsuren. Mit mehreren hübschen Randzeichnungen und Federproben, darunter Reiter auf wunderlichen, raupenähnlichen Pferden sowie ein Reiterzug (wohl als verspielter Ausstrich eines Vermerkes auf Bl. 2v). Letzte Seite mit Zeichnungen von Häusern in Sepia und zwei Figuren (Holzfäller?) in roter Tinte.
Provenienz: Besitzeintragungen "Georg Rues" und "Georg Riebstäschel Zur Zell Anno 1673." Im Vorderdeckel der Besitzername Schoeppl und der rote Stempel Archiv Schöppl (19. oder 20. Jh.). Aus der Sammlung des Heidelberger Germanisten Prof. Dr. Gerhard Eis (1908-1982), hier mit der Signatur Hs. 148. Im Vorderdeckel der Vermerk „gekauft 21. V. 1966 von Jacques Rosenthal".
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