Los 8005

Ende, Hans am
(1864 Trier - 1918 Stettin)Birken in Worpsweder Landschaft

Nachverkaufspreis
8.000€ (US$ 7,843)

Los 8005 - Ende, Hans am - Birken in Worpsweder Landschaft - 0 - thumbExtragroße Abbildung

Aus dem Katalog
Moderne und Zeitgenössische Kunst I
Auktionsdatum 3.12.2022

Lot 8005, Auction  120, Ende, Hans am, Birken in Worpsweder Landschaft

Birken in Worpsweder Landschaft
Öl auf Malpappe. Um 1900.
Ca. 62 x 45 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Hellbraun monogrammiert "H.a.E.".

Hans am Ende wurde 1889 mit Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Otto Modersohn zum Begründer der Künstlerkolonie Worpswede. Während seiner Ausbildung an der Münchner Akademie bei Wilhelm von Diez fasste er mit Fritz Mackensen gemeinsam den Entschluss, in Worpswede in der Ruhe und Abgeschiedenheit der Natur und nahe dem einfachen, bäuerlichen Leben zu malen. Er bewohnte den Buchenhof, sein Wohn- und Atelierhaus, direkt neben Heinrich Vogeler, der sich 1894 der Künstlerkolonie anschloss. Mit seiner Könnerschaft in der Technik der Radierung war am Ende Vorbild für zahlreiche Schüler in Worpswede, u.a. Vogeler. 1895 erlangten die Worpsweder Maler durch die Ausstellung ihrer Werke im Münchner Glaspalast deutschlandweite Bekanntheit.
In der urtümlichen Natur der Heide- und Moorlandschaften von Worpswede fand am Ende die Motive für seine Landschaftsgemälde, die geprägt von einer hellen Farbpalette Einflüsse impressionistischer Bildsprache aufweisen. Unsere Ansicht einer hochgewachsenen Birke vor weiten Feldern und einem tiefen Bildhorizont erfasst der Künstler mit breiten Pinselstrichen, den durchscheinenden braunen Malgrund stellenweise künstlerisch mit einbeziehend. Die gedeckte Farbpalette verschiedener Grün- und Blautöne von Feld und Himmel wird durch die weißen Partien im Birkenstamm und den dahinter verlaufenden Wolkenbändern in abgestuften Lichtnuancen durchbrochen und aufgelichtet. Am Ende erzielt durch diese besondere Behandlung von Licht und Schatten eine wunderbar atmosphärische, lichtdurchtränkte Stimmung im Bild.

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.


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