Los 6388

Sant, Hans van
(auch van Zant, tätig um 1630-1653 oder später in Haarlem)Stilleben mit gefülltem Römer, einer geschälten Zitrone auf einem Zinnteller, Kirschen in einer Zinnschale, Pfirsichen, Pflaumen und Brot

Schätzung
15.000€ (US$ 15,789)

Abgabe von Vorgeboten möglich

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Aus dem Katalog
Delikatessen – Die Kunst des Genusses
Auktionsdatum 2.6.2022

Lot 6388, Auction  119, Sant, Hans van, Stilleben mit gefülltem Römer, einer geschälten Zitrone auf einem Zinnteller, Kirschen in einer Zinnschale, Pfirsichen, Pflaumen und Brot

Stillleben mit gefülltem Römer, einer aufgeschnittenen Zitrone auf einem Zinnteller, Kirschen in einer Zinnschale, Pfirsichen, Pflaumen und Brot.
Öl auf Holz, parkettiert. 48,1 x 32,2 cm. Um 1640.

Über das Leben des Haarlemer Malers Hans van Sant ist nur wenig bekannt. Der Forschung war er lange nur durch sein auf wenigen Gemälden erhaltenes Monogramm und seine Signatur bekannt. Heute ist er als Maler in Haarlem seit 1630 nachweisbar, wo er über zwanzig Jahre lang eine florierende Werkstatt führte, in der er vor allem aufwendig gestaltete Stillleben schuf. In Konzeption und Qualität waren sie den Gemälden seiner Zeitgenossen Pieter Claesz. und Willem Heda so ähnlich, dass sie später meist diesen zugeschrieben wurden. Auch das vorliegende Gemälde wurde in der Vergangenheit von Experten zunächst dem Werk Wilhelm Kalfs zugerechnet und später dann dem von Pieter Claesz.'. Nach einer handschriftlichen Notiz auf einem rückseitigen Etikett wurde diese Zuschreibung zuletzt im Jahre 1972 wohl bei einer Begutachtung in der Berliner Gemäldegalerie durch Dr. Rainald Grosshans mündlich bestätigt (dort fälschlich "Nordhans"). Der neueren Forschung gelang es zuletzt jedoch, das Gesamtwerk Hans van Sants' wieder näher einzugrenzen. Fred G. Meijer, Amsterdam, ordnete das vorliegende Gemälde aufgrund von Malweise, Stil und Motivauswahl als charakteristische Arbeit dem Künstler zu. Wir danken Herrn Dr. Fred G. Meijer für die Zuschreibung und Bestätigung der Eigenhändigkeit des Gemäldes anhand von Fotografien (E-Mail vom 18. Januar 2022).

Provenienz: Lepke,,Berlin, Auktion am 2. Februar 1932, Los 289 (dort als Wilhelm Kalf und mit leicht abweichenden Maßen).
Seitdem Privatbesitz Berlin.

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.


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