Los 351

Trew, Christoph Jakob
(1695-1769)Plantae selectae quarum imagines

Zuschlag
25.000€ (US$ 26,316)

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Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher
Auktionsdatum 5.4.2022

Lot 351, Auction  119, Trew, Christoph Jakob, Plantae selectae quarum imagines

In außergewöhnlich schönem Kolorit mit leuchtenden Farben
Trew, Christoph Jakob. Plantae selectae quarum imagines ad exemplaria naturalia Londini in hortis curiosorum nutrita pinxit Georgius Dionysius Ehret ... in aes incidit et vivis coloribus repraesentavit Ioannes Iacobus Haid. Decuria I-X. 10 Teile in 1 Band. 2 Bl., 56 S., 1 Bl. Mit 3 Kupferstichporträts in Schabkunstmanier, 10 Kupfertiteln in kolorierten und goldgehöhten Umrisslettern und 100 kolorierten Kupfertafeln nach Zeichnungen von Georg Dionys Ehret nach Johann Jakob Haid mit Goldhöhung der Pflanzennamen. 52 x 35 cm. Halbleder um 1870 (Kanten und Gelenke berieben, Kapitale teils lädiert mit kleinen Fehlstellen, etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel, doppelten Deckelgoldfileten, breiten Lederecken und grünem Kaliko-Deckelbezug sowie Vorsätze aus Marmorpapier, dreiseitiger Goldschnitt. (Augsburg, Johann Elias Haid, 1750-73).
Nissen, BBI, 1997, Pritzel 9499. Hunt 539. Sitwell-Blunt 144. Plesch 771. Ludwig 155. De Belder 363. Dunthorne 309. – Erste Ausgabe eines der schönsten Pflanzenwerke des 18. Jahrhunderts mit den fein und nuancierten, ebenso dekorativen wie naturgetreuen und botanisch zuverlässig kolorierten Kupfertafeln. Autor ist der, aus Lauf an der Pegnitz stammende, Mediziner und Botaniker Christoph Jacob Trew (1695-1769), der 1743 zum "Director Ephemeridum" der "Kaiserlich-Leopoldinisch-Carolingischen Akademie der Naturforscher" berufen wurde und dort eine wissenschaftliche Zeitschrift (Zeitschrift der Leopoldina) herausbrachte, in der die jüngsten Forschungsergebnisse publiziert werden konnten. Sein botanisches Hauptwerk sind die "Plantae selectae", die nach Zeichnungen des Botanikers und Pflanzenmalers Georg Dionysius Ehret (1710-1770) von dem Illustrator, Kupferstecher, Miniaturmaler und Verleger Johann Jacob Haid (1704-1767) gestochen wurden, der auch Meister in der schwierigen und aufwändigen Kunst der Schabkunsttechnik war und hier vier Blätter mit Porträts beisteuerte (Trew, Haid und Ehret).
"So sind denn diese 'Plantae selectae' zum schönsten deutschen Pflanzenwerk geworden; ja auch unter den Werken des Auslandes gibt es wohl nur wenige, die mit ihm überhaupt in Wettbewerb treten können" (Nissen S. 176).
Das Werk ist in zehn "Decurien" eingeteilt (mit jeweils einem Kupfertitel mit Text und zehn Tafeln), später sollte dann noch zwei, hier nicht beigegebene weitere Decurien als Supplemente (mit einem vierten Porträt von Vogel) erscheinen, die der Botaniker Benedict Christian Vogel (1745-1825) betreute. Er hatte auch schon nach Trews Tod ab Decuria VIII die Bearbeitung der "Plantae selectae" und die Überwachung der Zeichnungen von Ehret übernommen.
"Ehret achieves realism, majesty, ineffable colour, all in one breathtaking look" (Hunt). Nach Ehrets Tod führte Johann Elias Haid das Werk als Kupferstecher, Kolorierer und Verleger fort, bis es endlich zwischen 1750 und 1773 (mit dem Supplement dann bis 1792) erscheinen konnte. – Text und Tafeln durchgehend auf festem, starken Büttenpapier gedruckt, nur ganz leichte, unwesentliche Schatten von Fleckchen auf den Textblättern, kaum sichtbar, kaum störend, die Tafeln fast durchgehend komplett sauber, frisch und rein, die Kupferstich in präzisem Druck und in außergewöhnlich schönem Kolorit mit leuchtenden künstlerisch nuanciertem, minutiöser Gouachierung mit Aquarell und oft mit Eiweißüberfassung, wodurch die Pflanzendarstellung etwas geradezu Haptisches bekommen. Insgesamt in bestem Zustand, der Text auf festem, sehr starkem Papier gedruckt, die Tafeln auf feinstem, höher geleimten Bütten, so dass die Kupferstiche überaus gratig und differenziert gedruckt werden konnten. Das Kolorit ist von allerhöchster Qualität; die Tafeln werden so zu einzelnen kleinen Kunstwerken, die außergwöhnlich schöpferisch und virtuos koloriert wurden, um fast vergessen zu lassen, dass es sich um Graphiken und nicht um selbstständige Gouachen handelt. Jeder Pflanzenname in Umrisslettern wurde mit Goldfüllung versehen, ebenso der Haupttitel "Plantae" sowie die drei Verfassernamen auf den Decurien-Titeln II-X.

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