Los 3011

Kisch, Egon Erwin
(1885-1948)Die gestohlene Stadt. Widmungsexemplar

Zuschlag
400€ (US$ 465)

Los 3011 - Kisch, Egon Erwin - Die gestohlene Stadt. Widmungsexemplar - 0 - thumb

Aus dem Katalog
„Egon Erwin Kisch“
Auktionsdatum 13.10.2021

Lot 3011, Auction  118, Kisch, Egon Erwin, Die gestohlene Stadt. Widmungsexemplar

Über den berüchtigten Gauner Christian Käsebier
Kisch, Egon Erwin. Die gestohlene Stadt. Eine Komödie 71 S., 1 Bl. 23 x 15,6 cm. OBroschur (kleine Einrisse, wenige Knickspuren, minimal berieben) mit VDeckelillustration (signiert: "Kobbe"). Berlin, Erich Reiss, 1922.
Melzwig 344.1. – Erste Ausgabe des "Volksstücks für Sprechtheater", das im Klappentext der Neuausgabe Henschelverlags beschrieben wird: "Der berüchtigte Gauner Christian Käsebier war zwar zu lebenslänglicher Haft verurteilt, wurde dann aber während des siebenjährigen Krieges in das Hauptquartier Friedrichs II. auf den Weißen Berg vor Prag geholt, um die Stadt für ihn einzunehmen. Seine Aufgabe war es, an den österreichischen Truppen vorbeizukommen und die Lage in der Stadt auszuspionieren. Am dritten Tag der Spionage kehrte Käsebier jedoch nicht zurück, sondern lief zu den Österreichern über, denen er von dem nahenden Herr erzählte. So verlor Friedrich II. die Stadt Prag. Viele Legenden ranken sich um den Gauner Käsebier - Kisch erzählt in diesem Stück eine besonders kuriose" (TTX 29.09.2017).

Das einprägsame Titelbild auf dem Vorderumschlag schuf der Berliner Graphiker George G. Kobbe (1902-1934). Es zeigt den Hallenser Dieb und Räuber Christian Andreas Käsebier, dessen Geschichte Kisch zunächst zu einer Reportage inspiriert hatte, die er dann zum vorliegenden Drama umarbeitete. – Letztes Blatt lose, wenige Papierläsuren und kleine Rostfleckchen im Bug, papierbedingt gebräunt. Mit dem eigenhändiger Besitzvermerk der "Jarmila Haasová" auf dem Titel und einer 6-zeiligen Widmung des Autors an dieselbe: "Pro Jarmila H. Auktor. 20. prosince (Berlin) 1922. 27. října 1933 (Brno.)", demnach der Autor das am 20. Dezember 1922 in Berlin gedruckte Buch am 27. Oktober 1933 Jarmila gewidmet wurde, als sich Kisch in Brünn befand. – Beiliegt ein Blatt "Sonderdruck aus Deutsche Literaturzeigung" Jg. 82, Hefte 4 (April 1961) mit einer Rezension von Dieter Schlenstedt, Die Reportage bei Egon Erwin Kisch (Berlin 1959). Oben mit 3-zeiliger eigenhändiger Beischrift von Jarmila Haasová

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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