Los 1028

Duns Scotus, Johannes
Questiones in quattuor libros Sententiarum

Zuschlag
12.000€ (US$ 13,793)

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Aus dem Katalog
Sonderkatalog „Apokalypse“
Auktionsdatum 13.4.2021

Lot 1028, Auction  117, Duns Scotus, Johannes, Questiones in quattuor libros Sententiarum

Duns Scotus, Johannes. Questiones in quattuor libros Sententiarum. Hrsg. von Thomas Penketh und Bartholomaeus Bellatus. 4 Teile in 3 Bänden (Teile II-III in 1 Band). 2 Spalten. 45 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 16,8 x 11,1 cm. Format: 23,8 x 16,4 cm. Mit 4 Holzschnitt-Druckermarken in Rotdruck, zahlreichen Lombarden in Rot und Blau, durchgehender Rubrizierung sowie 4 großen Initialen in Gold und Farben mit Federwerk-Ausläufern über die Kolumne. Reich blindgeprägtes dunkles Kalbsleder d. Z. (mit wenigen kleinen Fehlstellen, Kratzern, Abschürfungen und Läsuren, Wurmspuren, sorgsam restauriert. Die Rücken allesamt im 19. Jahrhundert ersetzt und noch einmal modern erneuert und sorgfältigst über neuen Gelenke restauriert) über Holzdeckeln als ehemalige Kettenbände mit metallenen Kanten- und Eckbeschlägen sowie je 5 flachen Tellerbuckeln (ein Buckelbeschlag bei Band II fehlt) mit jeweils vier Schließbeschlägen, ohne die Schließen), die VDeckel jeweils mit einem Titelschild in Metallrahmen unter transparenter Hornplatte "Scotus fr[ater] p[ri]mu[m] s[e]n[tent]iar[um]" bis "Schot[us] fr[ater] q[ua]rt[u]m s[e]n[tent]iar[um]". Venedig, Johann Herbort für Johann von Köln, Nicolas Jenson und Genossen, 10.-22.XI.1481.
Hain-Copinger 6418. Hain 6421. GW 9075. Goff D-381. Proctor 4683-84. Pellechet 4453. Bodleian D-168. Collijn 1224. Hartig 228. Hubay 730. Madsen 1457. Marx 29. Mendes 448-450. Oates 1856. Ohly-Sack 1054-55. Rhodes 712. Sack 1302-1305. Scardilli-Venezia 119. Schlechter-Ries 608. Sheehan D-165. Voulliéme 1951-62. Walsh 1867. BMC V, 302. BSB-Ink D-305. CIBN D-257. CBB 1354. CIH 1213. IBE 2199. IBP 1995. IGI 3600. ISTC id00381000. – Dritte Ausgabe des Hauptwerkes von einem der bedeutendsten Theologen und Philosophen der Scholastik Johannes Duns Scotus (1266-1308), die zweite bei Johann von Köln gedruckte. Zuerst war das Werk 1477 bis 1478 in Venedig gedruckt worden, 1481 folgte ein Nachdruck bei Anton Koberger in Nürnberg. Vollständige Exemplare mit allen vier Teilen, noch dazu in einheitlichem Einband, sind von allergrößter Seltenheit. – Erste und letzte Blätter jeweils leicht angestaubt, Band I mit schwacher Feuchtigkeitsspur im Außensteg, die letzten Blätter aller drei Bände mit kleiner Rostspur im Kopfsteg durch die ehemaligie Kettenöse, Schlussblatt von Band I mit großem Abriss (die Druckermarke ist jedoch noch vollständig erhalten). Es fehlen die weißen Blätter zu Beginn von Teil I und IV sowie Blatt a3 des Teiles IV.

Besonders bemerkenswert gebundenes Exemplar, das den Objektcharakter der prachtvollen Frühdrucke als Gesamtkunstwerk in den Fokus rückt: Kettenbände des Spätmittelalters sind an sich schon bemerkenswert selten, sie waren (meist mit einem Ring im Rückdeckel) mit einer Kette dem Pult des Chores, der Sakristei etc. einer Kathedrale verbunden, so dass sie konsultiert, jedoch nicht leicht entwendet werden konnten. Die reich blindgeprägten Einbände lassen sich der sogenannten "Antoniter-Werkstatt" in Lübeck zuordnen (siehe EBDB w001549; Schwenke-Schunke II, 161ff.). "Entgegen Schunke wohl keine Klosterwerkstatt. Verbindung zur Antoniusbruderschaft (1436 gegrünet), die nicht in Beziehung zu den Antonitern stand, ja sich von diesen abgrenzte" (EBDB). Für alle drei Bände wurden die Stempel Christus 9 (Kreuzigungsgruppe), Greif 5, Heilige 2 (Antonius mit T-Kreuz) und Lilie 88b benutzt. Das Exemplar stammt aus dem Dominikanerkonvent Dortmund (mit späterem Besitzvermerk auf dem ersten Blatt aller drei Bände), später befand es sich in der Bibliothek des bekannten Frankfurter Mediziners und Bibliophilen Georg Kloß (Exlibrisreste im Innendeckel von Band II und III). Jüngst dann in der bedeutenden Bibliotheca Philosophica Hermetica des Joost R. Ritman.

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