Los 1237

Piranesi, Giovanni Battista und Piranesi, Francesco
Différentes Vues de Pesto

Ergebnis
17.220€ (US$ 19,793) *

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Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher
Auktionsdatum 6.10.2020

Lot 1237, Auction  116, Piranesi, Giovanni Battista und Piranesi, Francesco, Différentes Vues de Pesto

Piranesis Schwanengesang - Höhepunkt seines Schaffens
Piranesi, Giovanni Battista. Différents vues de quelques restes de trois grands édifices qui subsistent encore dans le milieu de l'ancienne Ville de Pesto autrement Posidonia qui est située dans la Lucanie. Doppelblattgroßes radiertes Titelblatt und 20 doppelblattgroße Radierungen. Plattengröße 47,5 x 67,5 cm. Format 58,4 x 87,3 cm. 58 x 45 cm. Rotes Halbkalbsleder um 1880 (Kapital gerissen, Gelenke oben etwas schwach, Ecken und Kanten bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel "Œuvres de Piranesi / Ville de Paestum". Rom, Piranesi, 1777-1778 (Druck vor 1836).
Focillon 583-599 I (von II). Wilton-Ely 717-737. Wz. "Taubenschlag". – Giovanni Battista Piranesis (1720-1778) letzte Arbeiten gelten zugleich als eine seiner bedeutendsten und klarsten architektonischen Folgen und hatten einen nicht zu unterschätzenden, nachhaltigen Einfluss auf die Wertschätzung der eigenständigen Schönheit der griechischen Antike in der neoklassizistischen Architektur. In den Jahren 1777 und 1778 fertigte Piranesi zahlreiche Studien vor Ort an und wurde dabei sowohl von seinem Sohn Francesco (1756-1810), als auch von seinem Assistenten Benedetto Mori und dem Architekten Augusto Rosa begleitet.

Die aus diesen Vorstudien entstandene Folge erschien schließlich am 15. September 1778, nur zwei Monate vor Piranesis Tod und bildet einen späten Höhepunkt in seinem Schaffen. Einige Autoren nehmen an, dass die Ausführung der Stiche zumindest in Teilen von seinem Sohn Francesco unterstützt wurde. Zumindest bei den letzten drei Platten scheint einigen Forschern eine Beteiligung Francescos wahrscheinlich; so ist dessen Stil zum Beispiel in der Ausführung der Figuren dieser letzten Darstellungen erkennbar (vgl. dazu Wilton-Ely S.777f).

Mit dem Wasserzeichen "Taubenschlag", d. h. der Druck auf französischem Papier, jedoch noch vor der arabischen Nummerierung, die bekanntlich dann für die Pariser Drucke ab 1836 in die Platten eingraviert wurde. Focillon beschreibt nur zwei Zustände, einen vor, einen nach der Nummerierung. Da das "Taubenschlag"-Papier jedoch auch schon ab etwa 1800 in Rom nachweisbar ist, könnte es sich durchaus noch um einen frühen Druck unter der Ägide Francesco Piranesis handeln, sicher aber vor 1836 – Die vollständige Folge in ganz ausgezeichneten bis prachtvollen Drucken mit breitem Rand bzw. mit dem Schöpfrand. Vertikale Mittelfalten, bedingt durch die Albummontierung, insgesamt etwas stockfleckig (von verso, recto und in den Darstellungen meist nicht sichtbar), partiell leicht gebräunt, vereinzelte Rostfleckchen, weitere kleine Alters- und Gebrauchsspuren. Die vollständige Folge des graphischen Hauptwerkes Piranesis hier in einheitlicher und ganz vorzüglicher Erhaltung auf unbschnittenen Bütten.

Aus der Bibliothek des bedeutenden französischen Glasmalers, dem Gründer der "Manufacture de Vitraux Gesta" in Tolouse, Louis-Victor Gesta (1828-1894), aus dessen Werkstatt bis zu 8000 Kirchen mit Bleiverglasung ausgestattet wurden. Vorderer Innenspiegel mit dem Wappenexlibris "L.V. Gesta Tolosae".

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

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