Los 6458

Gyldencrone geb. Hoegh-Guldberg, Baronin Emma
um 1815/1820. Profilbildnis (Silhouette) des dänischen Nationaldichters Adam Oehlenschläger

Ergebnis
344€ (US$ 383) *

Los 6458 - Gyldencrone geb. Hoegh-Guldberg, Baronin Emma - um 1815/1820. Profilbildnis (Silhouette) des dänischen Nationaldichters Adam Oehlenschläger  - 0 - thumb

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Lot 6458, Auction  115, Gyldencrone geb. Hoegh-Guldberg, Baronin Emma, um 1815/1820. Profilbildnis (Silhouette) des dänischen Nationaldichters Adam Oehlenschläger

um 1815/1820. Profilbildnis (Silhouette) des dänischen Nationaldichters Adam Oehlenschläger.
Unten links signiert "Baronesse / Gyldencrone fecit / Gen. H-G. Søster."
Ausgeschnittenes schwarzes Glanzpapier, auf grünliches Papier aufgeklebt umgeben von einem ausgeschnittenen bemalten Blumenkranz. 18 x 15,2 cm. In vergoldetem und schwarz lackiertem Holzrahmen.

Adam Gottlob Oehlenschläger (1779-1850, Vesterbro, Kopenhagen) war ein dänischer Nationaldichter der Romantik. Er war von 1810 bis zu seinem Tod Professor für Ästhetik an der Universität Kopenhagen und amtierte zweimal als Rektor. 1803 veröffentlichte er den Band Digte (Gedichte).
1805 erschien sein bekanntestes Werk, die über 900-seitigen Poetiske Skrifter (Poetischen Schriften) in zwei Bänden, die als größtes Zeugnis der dänischen Romantik gelten. Mit der Hinwendung zur deutschen Klassik begann Oehlenschläger, seine dänischsprachigen literarischen Werke regelmäßig auch ins Deutsche zu übersetzen bzw. sie in deutscher Sprache zu verfassen. So existiert neben dem dänischen Werk Oehlenschlägers ein komplettes deutsches Werk, das er selbst später für zwei Werkausgaben noch einmal redigierte (1829/30 und 1839). 1844 wurde Adam Oehlenschläger in den preußischen Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste als ausländisches Mitglied aufgenommen.
1819 verfasste er das Vaterlandslied, das als Nationalhymne Dänemarks bekannt wurde.
1815 wurde in Wien Oehlenschlägers Theaterstück Aladdin eller den forunderlige lampe, in dem eine Mutter Ludlam in einer Höhle lebt, uraufgeführt. Dies war dort der Anlass für die Gründung der literarischen Gesellschaft "Ludlamshöhle", die von 1819 bis 1826 bestand. Sie wurde bis zu ihrem Verbot der berühmteste Treffpunkt von Schauspielern, Sängern, Musikern und Gelehrten des biedermeierlichen Wiens, darunter auch Moritz Michael Daffinger.

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

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