Aratea
Ms. Voss. lat. Q. 79 der Bibliothek der Rijksuniversiteit Leiden
Los 1286
Schätzung
600€ (US$ 690)
Aratea. Ms. Voss. lat. Q. 79 der Bibliothek der Rijksuniversiteit Leiden. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und eine Mappe. 22,5 x 20 cm. OWildleder (minimal fleckig und berieben) über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RSchild bzw. OHalbwildleder (leicht berieben) bzw. OBroschur mit goldgepräftem VDeckeltitel. Luzern, Faksimile Verlag, 1987-1989.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Die 'Aratea' ist eine astronomische Lehrschrift, die sich an der antiken Schrift 'Phainomena' orientiert. Grundlage bildete dabei die griechische Mythologie. – Nahezu verlagsfrisch.
Astronomicum Caesareum
Faksimile und Kommentar von D. Wattenberg
Los 1287
Schätzung
700€ (US$ 805)
Astronomicum Caesareum. Faksimile und Kommentar von D. Wattenberg. 2 Bände. Mit zahlreichen kolorierten und teils beweglichen Illustrationen. 45,5 x 32,5 cm bzw. 30 x 21,5 cm. OLeder mit goldgeprägtem VDeckeltitel und Goldschnitt bzw. OHalbleinen (bestoßen) mit Titelschild, zusammen in OHalbleinenkassette (diese stark lädiert, wasserrandig und braunfleckig). Leipzig 1967.
Eines von 550 Exemplaren (Gesamtauflage: 750). Prachtvolle Wiedergabe von Peter Apianus' Astronomicum Caesareum mit beweglichen Scheiben nach dem Exemplar der Münchener Staatsbibliothek. – Faksimileband wohlerhalten.
Bamberger Apokalypse, Die
Msc. Bibl. 140 der Staatsbibliothek Bamberg
Los 1288
Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)
Die Bamberger Apokalypse. Msc. Bibl. 140 der Staatsbibliothek Bamberg. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und 1 Mappe. 29 x 20 cm. OSeide bzw. OLeinen, zusammen in OPlexiglasschuber (minimal berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 2000.
Eines von 980 arab. num. Exemplaren. Die Bamberger Apokalypse ist der einzige vollständig erhaltene ottonische Bilderzyklus zum letzten Buch der Bibel, eine der bedeutendsten Miniaturhandschriften des Mittelalters überhaupt. Der Codex entstand zwischen 1000 und 1020 im Bodenseekloster Reichenau. - Als Vorlage für den Einbandstoff diente der Samt-Einband der Handschrift Msc. Bibl. 95 derselben Bibliothek, er wurde von der Seidenweberei Gessner in Wädenswil nachgewebt. Buchbindearbeiten durch Burckhardt in Mönchaltorf, Zürich. – Nahezu verlagsfrisch. Mit Kommentar, ohne Dokumentationsmappe.
Bedford, John, Duke of
Das Stundenbuch des Herzogs von Bedford
Los 1289
Schätzung
2.500€ (US$ 2,874)
Bedford, John Duke of. Das Stundenbuch des Herzogs von Bedford. MS Add. 18850. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 27 x 19 cm. Roter OSamteinband mit großen ziselierten Metallschließen und Goldschnitt bzw. roter OSamteinband mit goldgeprägtem RSchild in Plexiglas-Schuber (dieser leicht berieben und angestaubt). Luzern, Coron, 2006.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren. Die Handschrift mit der Bibliothekssignatur Add. Ms.1885 der British Library gehört mit seinen 38 reich mit Gold verzierten, großformatigen Miniaturen sowie mehr als 1250 kleinere Medaillonminiaturen zu den prachtvollsten Stundenbüchern des Mittelalters. – Von nahezu verlagsfrischer Erhaltung.
Belles Heures du Duc de Berry, Les
The Cloisters 1954, acc.no.54.I.I des Metropolitan Museums
Los 1290
Schätzung
1.300€ (US$ 1,494)
Les Belles Heures du Duc de Berry. The Cloisters 1954, acc.no.54.I.I des Metropolitan Museums in New York. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 24 x 18 cm. Überaus reich goldgeprägtes OLeder über Holzdeckeln mit Steh- und Innenkantenvergoldung sowie dreiseitigem Goldschnitt bzw. OHalbleder, zusammen in Plexiglaskassette. Luzern, Faksimile Verlag, 2003.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Mit den Belles Heures schufen die flämischen Malerbrüder Limburg ein Meisterwerk der Buchmalerei, kein anderes Stundenbuch aus der umfangreichen Bibliothek des Herzogs von Berry ist reicher illuminiert. Die Leidenschaft des Auftraggebers für schöne Bücher ist verantwortlich für die denkbar luxuriöseste Ausstattung. – Neuwertig. – Dabei: Das schöne Stundenbuch des Herzogs von Berry. Einleitung von James J. Rorimer. 21 S., 1 Bl. Mit 16 faksimilierten Blättern. 24 x 16,5 cm. OPappband mit goldgeprägtem RTitel in OPappschuber (leicht berieben). München und Zürich, Droemer, 1960. - Doppelt vorhanden.
Bening, Simon. Das Blumen-Stundenbuch. Le livre d'heures aux fleurs. Clm 23637, Bayerische Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 16,5 x 11,5 cm bzw. 32 x 23 cm. OSamt mit dreiseitigem Goldschnitt bzw. OSamt mit goldgeprägtem RSchild, zusammen in OPlexiglasschuber. Luzern, Faksimile Verlag, 1991.
Eines von 980 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Originalgetreue Nachbildung der Bilderhandschrift Clm 23637 in der Bayerischen Staatsbibliothek München, mit dem Kommentar von Bodo Brinkmann und Eberhard König. Das kurz nach 1520 in Gent oder Brügge entstandene Stundenbuch mit Streumustern von Blumen und Vögeln auf jeder Textseite und 70 Miniaturen wird dem flämischer Miniaturenmaler Simon Bening (1483-1561) zugeschrieben. – Nahezu tadellos frisch und sauber.
Bening, Simon. Flämischer Kalender. Clm 23638 der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Faksimile, Kommentar. 2 Bände und 1 Heft. 14 x 10,5 cm bzw. 21 x 15 cm. Violetter OSamtband über Holzdeckeln mit 8 silbernen Eckbeschlägen und sternförmiger silbener Vignette auf den Deckeln bzw OSamtband (leicht berieben), zusammen in OPlexiglasschuber (gering berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 1987.
Simon Benings Flämischer Kalender, der aus dem Kalenderteil eines Stundenbuches besteht und somit ein Fragment ist, stellt einen der schönsten Landschaftszyklen innerhalb eines Kalenders überhaupt dar. Er ist nicht nur ein Meilenstein flämischer Buchmalerei des 16. Jahrhunderts, sondern auch ein Höhepunkt in Benings künstlerischer Entwicklung als Landschaftsilluminator. – Wohlerhalten.
Berliner Stundenbuch
der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians
Los 1293
Schätzung
500€ (US$ 575)
Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians. Faksimile und Kommentarband sowie Verlagsdokumentation. 3 Teile. 10,4 x 7,7 cm; und 29,5 x 21,5 cm; 32 x 23 cm. Karmesinroter OSamteinband mit ornamentierter, dreiteiliger massiver Schließe in vergoldetem Sterlingsilber ("925"-Punze) und Goldschnitt in 2-teilligem schwarzem OLederschuber mit goldgeprägtem RTitel; schwarzes OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel sowie montiertem farbigen Deckelschild; rotes OLeinen mit Goldprägung. Lachen und Luzern, Coron, 1998.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren. Faksmilie nach der Handschrift 78 B 12 im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz. Bei dem sog. Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund handelt es sich um ein zwischen 1477 und 1480 in Gent im Auftrag des Kaisers Maximilians I. (1459-1519) entstandenes, reich illuminiertes Gebetbuch, das der Kaiser seiner Braut Maria von Burgund (1457-1482) als Morgengabe verehrte.
Das Stundenbuch enthält 27 ganzseitige und 47 kleinere Miniaturen mit biblischen Szenen sowie 16 Seiten mit einem besonders reichen und plastischen Bordürenschmuck aus Blüten, Knospen, Akanthus und Schmetterlingen. Der Kommentar mit Beiträgen von Fedja Anzelewsky, Eberhard König, Bodo Brinkmann und Frauke Steenbock. Die beiliegende Dokumentation mit Verlagsprospekt und zwei Probe-Doppelseiten des Faksimiles. – Sehr gut erhalten.
Bestiarium. Die Texte der Handschrift MS. Ashmole 1511 der Bodleian Library Oxford. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 27,5 x 18 cm bzw. 28 x 19 cm. Blindgeprägtes OLeder bzw. OLeinen in OHalblederkassette. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1982-1986 (2018).
Eines von 270 Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der für den KASI Verlag reservierten Auflage, der Kommentarband 2018 neu verlegt. – Nahezu verlagsfrisch.
Bestiarium aus Peterborough, Das
(The Parker Library Ms. 53). Faksimile und Kommentar
Los 1295
Schätzung
700€ (US$ 805)
Das Bestiarium aus Peterborough. (The Parker Library Ms. 53). Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 3 Bände. Ca. 35 x 23 cm. Blindgeprägtes OLeder bzw. OHalbleder, zusammen in OPlexiglaskassette. Luzern, Faksimile Verlag, 2003.
Eines von 700 nummerierten Exemplaren. – Von guter Erhaltung.
Bibel des Leo Patricius, Die
Codex Reg. gr. 1 B der Biblioteca Vaticana Apostolica
Los 1296
Schätzung
600€ (US$ 690)
Die Bibel des Patricius Leo. Altes Testament. Codex Reg. gr. 1 B der Biblioteca Vaticana Apostolica. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 41 x 28 cm bzw. 24 x 16,5 cm. OLeder über Holzdeckeln mit blindgeprägter geflochtener Bordüre auf den Deckeln in OPappschuber (mit montiertem Rückenschild) bzw. OLeder mit goldgeprägtem RTitel zusammen in OLeinenkassette mit goldgeprägtem RTitel. Belser, Zürich, 1988.
Codices e vaticanis selecti, Vol. LXXV. Eines von 499 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der Prachtedition. "Die Handschrift ... ist das einzige Exemplar einer byzantinischen illuminierten Bibel, das uns in seiner ersten Hälfte in Form einer homogenen und intakten Handschrift erhalten geblieben ist ..." (Kommentar, S. 11). – Nahezu verlagsfrisch.
Biblia pauperum. Kings Ms. 5 der British Library in London. Faksimile, Kommentar und Dokumentation sowie Verlagsdokumentation. 2 Bände und 1 Mappe. 18 x 38 cm. Rotes OLeder mit goldgeprägtem Wappen auf den Deckeln, Steh- und Innenkantenvergoldung, dreiseitiger Goldschnitt und Seiden-Moiré-Vorsätzen bzw. OHalbleder bzw. OUmschlag, zusammen in OPlexiglasschuber bzw. flexible OPappmappe. Luzern, Faksimile Verlag, 1993.
Nummeriertes Exemplar einer kleinen Auflage. Der Begleitband mit englisch-deutsch-französischem Paralleltext, mit Kommentaren von J. Blackhouse, J. H. Marrow und G. Schmidt. – Neuwertig.
Biblia pauperum. Apocalypsis. Die Weimarer Handschrift. 48,5 x 34 cm. OLeder mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel in OPappschuber. Leipzig, Edition Leipzig, (2007).
Eines von 999 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Hervorragender Faksimiledruck der reich bebilderten Handschrift. Enthalten sind auch Beiträge über die Geschichte und den Aufbau der "Armen-Bibeln", ferner über Datierung, Lokalisierung, Sprache und Ikonographie dieser Weimarer Handschrift von R. Behrends, K. Kratzsch und H. Mettke. – Verlagsfrisch und in Klarsichtfolie eingeschweisst.
Blätter im Louvre und das verlorene Turiner Gebetbuch, Die
Les feuillets du louvre
Los 1299
Schätzung
300€ (US$ 345)
Die Blätter im Louvre und das verlorene Turiner Gebetbuch. RF 2022-2025. Departement des arts graphiques. Musee du Louvre, Paris und Handschrift K.IV.29 Biblioteca Nazionale Universitaria, Torino. (Faksimile, dokumentarische Wiedergabe und Kommentar). 4 Faksimiles mit Textbeiblatt; 3 Bl., 41 Tafeln; 206 S., 3 Bl. (das letzte weiß). 2 Blaue OBroschuren in 34,5 x 25 cm. OLeinenmappe (etwas berieben) mit goldgepr. Wappensupralibros und vergold. RTitel. Luzern, Faksimile Verlag, 1994.
Eines von 980 (arabisch) numerierten Exemplaren (insgesamt 1060 Exemplare). Die 4 auf uns gekommenen Blätter des 'Turiner Gebetbuches' beidseitig faksimiliert (5 Miniaturen, 3 Textseiten), recte et verso unter Passepartout, jeweils mit erklärendem Beiblatt. - Die restlichen Teile des Gebetbuches in schwarz-weiß-Wiedergabe. - Der Kommentar mit Beiträgen von Eberhard König, Gabriele Bartz, Angelo Giaccaria und Francois Huot (zweispaltig, deutsch und französisch) mit weiteren - teils farbigen - Abbildungen. - Annähernd verlagsfrisch erhalten.
Blumengebetbuch der Renée de France, Das
Lat. 614 der Biblioteca Estense Universitaria in Modena
Los 1300
Schätzung
600€ (US$ 690)
Das Blumengebetbuch der Renée de France. Lat. 614 der Biblioteca Estense Universitaria in Modena. Faksimile, Kommentar und 2 Dokumentationsmappen, zusammen 4 Bände. 13 x 9,5 cm. Roséfarbener OSamtband über Holzdeckeln mit silbergestickter Wappenligatur auf den Deckeln mit 4 Bindebändern und dreiseitigem Goldschnitt bzw. OUmschlag, zusammen in blindgeprägter OLederkassette (Rücken minimal berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 1998.
Das "Blumengebetbuch der Renée de France" gilt als eines der wertvollsten Stundenbücher des frühen 16. Jahrhunderts. Es wurde zur Erziehung der jungen Königstochter in religiösen Dingen verfasst. Als die Inquisition Renées (1510-1574) Bücher verbrannte, blieb es verschont. Während einer Austellung im Jahre 1994 wurde die Handschrift gestohlen und ist bis heute verschwunden. – Neuwertig.
Boccaccio, Giovanni. Decameron. Cod. pal. lat. 1989 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimileblätter und Kommentar von Eberhard König. 20 lose Blatt unter Passepartout. 30 x 23 cm. OLeinen mit goldgeprägtem DTitel in Halblederkassette (47 x 37 x 12,5 cm) mit goldgeprägtem Rücken- und VDTitel. Zürich, Belser, 1989.
Eines von 999 Exemplaren. Die Original-Handschrift wird in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrt. Die Ausgabe enthält die faksimilierten Blätter sowie einen wissenschaftlichen Kommentarband von Professor Eberhard König. – Nahezu verlagsfrisch.
Book of Kells. Ms. 58 Trinity College Library Dublin. Faksimile. 35 x 25 cm. Weißer OSaffianband über schweren Holzdeckeln in schwarzer OLeder-Kassette mit 5 versilberten Lederbeschlägen sowie Blind- und Goldprägung bzw. OHalbsaffian mit goldgeprägtem RTitel in schwarzem OLeinenschuber. Luzern, Faksimile-Verlag, 1990.
Eines von 1480 arabisch nummerierten Ganzleder-Exemplaren (Gesamtauflage 1560). Mit dem dazugehörigen Kommentarband, herausgegeben von Anton von Euw und Peter Fox. – Nahezu neuwertiges Exemplar. – Dabei: The Book of Kells. Einladungsmappe zur Subskription mit 3 faksimilierten Tafeln. 45 x 32 cm. Ebenda.
Braun, Georg und Hogenberg, Frans
Contrafactur der vornembster Stät der Welt
Los 1303
Schätzung
100€ (US$ 115)
Braun, Georg, und Frans Hogenberg. Beschreibung und Contrafactur der vornembster Stät der Welt 1574. Civitates Orbis Terrarum. Faksimile. 41 x 28 cm. OKunstleder mit reicher ornamentaler Goldprägung und dreiseitigem Goldschnitt. Simbach, Müller und Schindler, 2018.
Das sechs Bände umfassende Werk entstand zwischen 1572 und 1618 und umfasst rund 1600 Seiten mit über 600 Stadtplänen und Ansichten. Unter dem Titel Civitates orbis terrarum wurden Ansichten aller größeren und bedeutenden Städte in Europa, Asien, Afrika und Amerika gezeigt.
In Zusammenarbeit mit angesehenen Künstlern wurde das bedeutende Ansichtenwerk von dem flämischen Kupferstecher Franz Hogenberg (1540-1590) geschaffen und unter der Herausgeberschaft des Kölner Theologen Georg Braun (1541-1622) veröffentlicht. – Neuwertig.
Das Brüsseler Stundenbuch. Heures de Bruxelles. Ms. 11060-61 der Bibliothèque royale Albert Ier in Brüssel. Faksimile, Kommentar und 2 Dokumentationsmappen. 4 Bände. 28 x 19,5 cm. Rotes OMaroquin mit goldgeprägtem RTitel und reicher Rücken- und Deckelvergoldung, Deckelblindprägung und dreiseitigem Goldschnitt bzw. rotes Halbleder mit goldgeprägtem RTitel, zusammen in OPlexiglasschuber (mit kleinem Sprung). Luzern, Faksimile Verlag, 1996.
Prachtvolles Faksimile der "Heures de Bruxelles", auch bekannt unter dem Namen "Très Belles Heures du Duc de Berry". Kommentarband von Bernard Bousmanne, Pierre Cockshaw und Gerhard Schmidt. – Neuwertig.
Buch der 1000 Bilder, Das
Faksimile der Handschrift Ms. Lat. 135
Los 1305
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Das Buch der 1000 Bilder. Faksimile der Handschrift Ms. Lat. 135 des Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 24 x 15 cm. Blauer OSamtband mit 2 vergoldeten Eckbeschlägen und Lapislazuli auf einer Mittelplatte bzw. OLeinen in OLederkassette mit Namensplatte auf dem VDeckel. Madrid, AyN Ediciones, 2007-2019.
Eines von 995 nummerierten Exemplaren. Faksimile des reich illuminierten Gebetbuchs, welches sich in der Stiftung Fundação Calouste Gulbenkian des britischen Kunstsammlers Calouste Sarkis Gulbenkian (1896-1955) in Lissabon befindet. Mit dem Kommentarband des Media Exklusiv Verlags (2019). – Nahezu verlagsfrisch.
Buch der Welt, Das
Die Sächsische Weltchronik. Faksimile und Kommentar
Los 1306
Schätzung
800€ (US$ 920)
Das Buch der Welt. Die Sächsische Weltchronik. Ms. Memb. I 90 der Forschungs- und Landesbibliothek Gotha. Faksimile, Kommentar und Dokumentation. 2 Bände und 1 Mappe. 31,5 x 23 cm bzw. 36,5 x 26,5 cm. Schweres OLeder (leicht angestaubt) über abgefasten Holzdeckeln mit dreifachen Blindfileten und Messingschließe sowie 10 Messingbeschlägen bzw. OLeinen mit Goldprägung in brauner OSamtkassette mit Leinen-Zwischenstück, Goldfilete und großer Messingmedaille auf dem Kastendeckel bzw. OPappmappe (gering berieben und bestoßen). Luzern, Faksimile Verlag, 1996-2000.
Eines von 333 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe "in braunem Rindsleder mit Messingbeschlägen und einer Messingschließe" (Gesamtauflage: 1060). Die 'Sächsische Weltchronik' ist im deutschen Sprachraum die erste Weltchronik in Prosaform. Sie entstand im 13. Jahrhundert. Die wohl wertvollste Überlieferung dieser Handschrift hat sich in Gotha, in der Forschungs- und Landesbibliothek erhalten. – Wohlerhalten.
Das Buch der Welt. Die Sächsische Weltchronik. Ms. Memb. I 90 der Forschungs- und Landesbibliothek Gotha. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 3 Bände. 31,5 x 23 cm. OLeder über Holzdeckeln mit 2 Messingschließen bzw. OHalbleder bzw. OUmschlag, zusammen in OPlexiglaskassette (leicht bekratzt). Luzern, Faksimile Verlag, 1996-2000.
Eines von 647 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Die 'Sächsische Weltchronik' ist im deutschen Sprachraum die erste Weltchronik in Prosaform. Sie entstand im 13. Jahrhundert. Die wohl wertvollste Überlieferung dieser Handschrift hat sich in Gotha, in der Forschungs- und Landesbibliothek erhalten. – Wohlerhalten.
Buch vom erfüllten Leben, Das
Le Livre du Chastel de Labour
Los 1308
Schätzung
750€ (US$ 862)
Das Buch vom erfüllten Leben. Le Livre du Chastel de Labour. Widener 1, Jacques Bruyant aus dem Besitz der Free Library of Philadelphia. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und 1 Mappe. 21,5 x 15 cm. Roter OSamtband mit 4 silbernen Eckbeschlägen bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel, zusammen in OPlexiglasschuber. Luzern, Faksimile Verlag, 2005.
Die um 1430 angefertigte Bilderhandschrift, Bilderbuch einer weltlichen Dichtung, die Jacques Bruyant, ein Geistlicher aus Paris um 1342 verfasst hatte, entstand im Umfeld des berühmten Bedford-Meisters aus Paris. Das "Buch vom erfüllten Leben" baut auf dem berühmten Rosenroman auf. – Neuwertig.
Buch von Lindisfarne, Das
Cotton Ms. Nero D.IV der British Library
Los 1309
Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)
Das Buch von Lindisfarne. Cotton Ms. Nero D.IV der British Library in London. Faksimile, 2 Kommentarbände und Dokumentationsmappe. 34 x 25 cm. OSamteinband mit gesticktem RTitel und zahlreichen Beschlägen in versilbertem und vergoldetem Metall sowie 33 gefassten (tlw. echten) Edelsteinen in OLederkassette (Plexiglas auf dem Vorderdeckel minimal berieben) bzw. OLeinen in OLeinenkassette (leicht angeschmutzt). Luzern, Faksimile-Verlag, 2002.
Eines von 290 arabisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe in einem getreuen Replikat des viktorianischen Prachtbandes von 1852 (Gesamtauflage: 1040). "Das Buch von Lindisfarne ist einer der bedeutendsten Meilensteine menschlichen Kulturschaffens. Dieses Evangeliar in lateinischer Sprache entstand um das Jahr 700 im England des ausgehenden Frühmittelalters und prägte einen bemerkenswerten neuen Stil, in dem keltische, germanische und mediterrane Formen verschmolzen und der manchmal als 'insular' bezeichnet wird" (Kommentar I, S. 11). – Nahezu verlagsfrisch.
Das Buchaltärchen Philipps des Guten von Burgund. Codex ms. 1800 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 36 x 15 cm. Blindgeprägtes OLeder über Holzdeckeln bzw. OHalbleder. Luzern, Faksimile Verlag, 1991.
"Die Besonderheit dieses Codex wird nicht so sehr in seiner künstlerischen Ausstattung gebildet, als vielmehr durch die Kombination eines Bilddiptychons und eines Buches in ein und demselben Objekt" (Kommentar, S. 11). – Neuwertig.
Candidus, Petrus. Das Tierbuch. 2 Bände. Faksimile und Kommentar. 232 faksimilierte Blätter mit zahlreichen farbigen Miniaturen bzw. 213 S. mit einigen Abbildungen (Kommentarband). 26, 5 x 19 cm. Rotes blindgeprägtes Leder bzw. grüner OKarton in dunkelgrüner OLeinenkassette mit roter montierter VDLederillustration. Zürich, Belser, 1984.
In kleiner nummerierter Auflage erschienene vollständige Wiedergabe nach der Handschrift (Urb.lat. 276) in der Bibliotheca Apostolica im Vatikan, hier in einem Exemplar der einfacheren Ausstattung in Ganzleinen. Mit dem Kommentarband von Cynthia M. Pyle. Candidus verfasste das Tierbuch um 1460 für Lodovico Gonzaga, 1515 wurde es illuminiert. Bei seinem Werk handelt sich um eine der schönsten und zugleich für die Geschichte der Zoologie wichtigsten naturwissenschaftlichen Buchillustrationen des 15. Jahrhundets. Mit Abbildungen von 450 teils exotischen Tierarten wie Nashorn, Seelöwe und Leopard sowie verschiedenen Fabelwesen (Phoenix, Einhorn etc.) – Sehr gutes, nahezu verlagsfrisches Exemplar.
Codex Guta-Sintram, Le
Manuscrit 37 de la Bibliothèque du Séminaire in Straßburg
Los 1312
Schätzung
450€ (US$ 517)
Le Codex Guta-Sintram. Manuscrit 37 de la Bibliothèque du Séminaire in Straßburg. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 35,5 x 26,5 cm. OLeder (als Nachbildung des aus dem 17. Jh. stammenden Originaleinbandes) über Holzdeckeln bzw. OHalbleder mit goldgeprägtem RTitel. Luzern und Straßburg 1982.
Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Guta-Sintram-Codex ist eine der wertvollsten Handschriften des Elsass. Er ist zugleich ein Totengedächtnisbuch, Arznei-, Regel- und Brauchbuch sowie Predigtsammlung. Von der Augustiner-Chorfrau Guta stammt die schöne Schrift, vom Augustiner-Chorherren Sintram der Buchschmuck. – Nahezu verlagsfrisch.
Codex purpureus rossanensis
Rossano Calabro des Museo dell' Arcivescovado
Los 1313
Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)
Codex purpureus rossanensis. Rossano Calabro des Museo dell' Arcivescovado. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 30,5 x 25,5 cm. OHolzdeckelband mit breitem blindgeprägtem Lederrücken in OPappschuber mit goldgeprägtem RSchild bzw. OHalbleder in OPappschuber. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1985-1987.
Der Codex Purpureus Rossanensis ist im 6. Jahrhundert entstanden und enthält auf den heute noch 386 erhaltenen Seiten mit griechischem Text auch 15 Miniaturen. Über die Hälfte der ursprünglich 800 Seiten umfassenden Schrift ist verlorengegangen. Erhalten ist nur noch das vollständige Matthäus-Evangelium und das fast vollständige Markus-Evangelium. – Neuwertig. – Codices selecti, Vol. LXXXI.
Croy-Gebetbuch, Das
Codex 1858 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien
Los 1314
Schätzung
500€ (US$ 575)
Das Croy-Gebetbuch. Codex 1858 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Faksimile, Kommentar und 2 Dokumentationsmappen. 3 Bände. 20 x 14,5 cm. Brauner Lederband mit reicher Blindprägung mit vergoldeten Beschlägen, Schmuckschließen und Goldschnitt bzw. OHalblederband mit goldgeprägtem RTitel, zusammen in Plexiglasschuber (dieser berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 1993.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Faksimile des Gent-Brügger Prachtstundenbuchs aus der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien (Codex 1858). Das in Form eines Stundenbuchs gestaltete Gebetbuch ist neben einem Kalendarium, religiösen Texten, Gebeten und Andachten mit 58 farbenprächtigen Miniaturen von Gerard Horenbout und Simon Bening ausgestattet. Auftraggeber für die aus dem 16. Jahrhundert stammende Handschrift war vermutlich eine Dame am burgundisch-habsburgischen Hofe. Seinen Namen erhielt das Werk von dem Patrizier Guillaume de Croy, dessen Namenseintragung sich in der Handschrift findet. Der Einband ist dem Original-Ledereinband mit reichem Rollen- und Stempeldruck aus der Werkstatt des Brügger Buchbinders Ludovicus Bloc (gest. 1529) nachempfunden. Kommentar von Otto Mazal und Dagmar Thoss, in Deutsch und Französisch. – Nahezu neuwertig.
De Sphaera
a.X.2.14 = Lat. 209 der Biblioteca Estense in Modena
Los 1315
Schätzung
600€ (US$ 690)
De Sphaera. Ms. a.X.2.14 = Lat. 209 der Biblioteca Estense in Modena. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 24,5 x 16,5 cm. Rotes OLeder mit blindgeprägten Deckelfileten und goldgeprägtem Vorderdeckelwappen bzw. OHalbleder zusammen in OPappkassette. Modena, Il Bulino, 1995.
Eines von insgesamt 999 Exemplaren des faksimilierten, als einem der schönsten Astrologie-Bücher der Renaissance bekannten De Sphaera. Ursprünglich hatte die Schrift keinen Titel, auch gibt sie keinerlei Hinweis auf einen Autor oder den Schreiber. Bekannt ist hingegen der Künstler, der die Illustrationen geschaffen hat: Christoforo de Predis (1440-1486), von Geburt an taubstumm und Buchkünstler am Hof der Sforza in Mailand. Die insgesamt 15 Miniaturen beschreiben die Planeten Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur und Mond, die, nach damaliger Vorstellung, die Erde umkreisen.
In der astronomischen Handschrift ist auch das Verhältnis zwischen Erdkugel und Himmelssphäre verzeichnet sowie Erklärungen zu den Mondphasen und den Klimakoordinaten. Beigeordnet sind den Planeten die Sternzeichen sowie jeweils zwei aufs Genaueste wiedergegebene Ansichten von Landschaften, Städten und Innenräumen, dazu die guten oder schlechten Eigenschaften, die den personifizierten Planeten zugeschrieben wurden. – Nahezu neuwertig.
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