Arendt, Hannah, dt.-amerikanische Politologin und Philosophin (1906-1975). Brief m. U. "Hannah Arendt". 1 S. Gr. 8vo. New York 15.VII.1971.
An den Journalisten Adelbert Reif, der ihr für amerikanische Verleger Interviews mit prominenten Personen angeboten hatte. "... Ich habe soeben mit Bob Silvers von der 'New York Review of Books' gesprochen. Er selbst liest zwar nicht deutsch, zeigte sich aber interessiert und bittet darum, dass Sie ihm die Texte der Interviews mit Djilas und Heisenberg schicken ...". - Interviews mit bedeutenden Intellektuellen waren Reifs Spezialität. Zu seinen Büchern gehört auch "Gespräche mit Hannah Arendt" (1976). - Gelocht.
Aufseß, Hans Frhr von und zu
Brief an den Direktor des Nürnberger Gaswerkes. 1859
Los 2650
Schätzung
180€ (US$ 207)
Aufseß, Hans Freiherr von und zu, Altertumsforscher, Gründer des Germanischen Museums (1801-1872). Brief m. U. "Dr. Fhr v. u. z. Aufseß". 11/2 S. Doppelblatt mit Briefkopf "Das germanische Museum". Gr. 4to. Nürnberg 5.IV.1859.
An Carl Emil Spreng, Direktor der Nürnberger Gasanstalt. Dankschreiben "für die unentgeldliche Herstellung der Gasleitung in den Zimmern der Karthause, wodurch Sie in die Reihe der verdienstesten Wohlthäter des Museums eingetreten sind. Gleich damals nach geschehener Einrichtung machten wir von dem gebrachten freigebigen Opfer in No 8 der Beilage zum Anzeiger von 1857 Erwähnung, und um von unserm guten Willen, Ihrer schönen That die verdiente Anerkennung werden zu lassen, wenigstens einen schwachen Beweis zu geben, beehren wir uns, Ihnen hiemit ein Exemplar des Anzeigers von 1857, in welchem die fragliche Nummer enthalten ist, zum Andenken an die in dem bezeichneten Jahre vorgenommene Restauration der Karthause und Ihren dazu geleisteten so bedeutenden Beitrag zu überreichen. Ihr Name wird dem Museum stets unvergesslich bleiben ...". - Kleine Randschäden; die Knickfalte gerissen. - Beiliegend ein mit Holzschnitt-Vignette versehenes Doppelblatt "Dem Andenken des Herrn Carl Emil Spreng, Direktor des Gaswerks Nürnberg, gewidmet. Nürnberg, Druck von Fr. Campe & Sohn, 1864. - Auf Seite 3 ein vierzehnzeiliges Sonett "Zu früh, in deines Strebens höchster Blüthe, / Hat Dich des Todes rascher Pfeil erreicht ...".
Bardeleben, Heinrich Adolf von
Brief an einen Freund über universitäre und familiäre Themen. 1856
Los 2651
Schätzung
250€ (US$ 287)
Bardeleben, Heinrich Adolf von, hochberühmter Chirurg, Professor in Greifswald und Berlin, Direktor der Chirurgischen Klinik der Charité, Geh. Medizinalrat und Generalarzt, 1891 geadelt (1819-1895). Eigh. Brief m. U. "Bardeleben". 4 S. Doppelblatt. 4to. Greifswald 8.X.1856.
An einen Freund, der ihm eine Biographie von dessen Vater geschickt hatte. "... Obgleich ich nicht sein Schüler bin, so giebt es, glaube ich, doch Wenige die ihn so aufrichtig verehrt haben und fort und fort verehren als gerade ich. Hoffentlich finde ich in den Festtagen, obwohl Sie da von vielen Seiten in Anspruch genommen sein werden, Gelegenheit Sie ausführlicher zu sprechen. In Betreff der Ehren-Promotionen sind die entscheidenden Sitzungen in der juristischen und in der philosophischen Facultät schon vor längerer Zeit abgehalten worden und ... ist keine Aussicht vorhanden, daß Verhandlungen darüber nochmals stattfinden sollten. Übrigens haben sich alle Facultätsmitglieder das Wort darauf gegeben, über die gefaßten Beschlüsse gegen Niemand etwas zu äußern ...". - Ferner über eine Krankheitswelle in seiner Familie (Keuchhusten, Lungenentzündung etc.). - Beiliegend ein gedrucktes Porträt-Foto aus der "Galerie hervorragender Ärzte und Naturforscher".
Bechterew, Wladimir Michailowitsch
Widmung auf einer Broschüre von 1909
Los 2652
Schätzung
300€ (US$ 345)
Bechterew, Wladimir Michailowitsch, russischer Neurologe, Neulophysiologe und Psychiater, Namensgeber der Bechterewschen Krankheit (1857-1927). Eigh. Widmung m. U. "W Bechterew" (in russ. Schreibung). Auf dem Umschlag von Heft 1 der Reihe "Anatomische und Entwicklungsgeschichtliche Monographien" (Leipzig, Engelmann, 1909). O. O. (wohl 1909).
"Von Verfassern mit Hochachtung W Bechterew". - Auf dem Umschlag der Broschüre "Das Gehirn des Chemikers D. J. Mendelejew. Von Prof. W. von Bechterew und Prof. R. Weinberg". - Tinte beim Wort "Hochachtung" und dem Namen stellenweise verwischt. - Von Bechterew geht das Gerücht, dass er nach einer psychiatrischen Untersuchung Stalins durch den Geheimdienst vergiftet worden sei. - Sehr selten.
Bossut, Charles
Brief 1796 + Beigabe, über die Ingenieurschul-Kandidaten in Metz. 1796
Los 2653
Schätzung
150€ (US$ 172)
Bossut, Charles, berühmter französischer Mathematiker, Mitarbeiter d' Alemberts an der Encyclopédie, königlicher Hydrodynamiker am Louvre, (1730-1814). Eigh. Brief m. U. "Bossut". 1 S. Doppelblatt mit Adresse.. 4to. Paris "20. Nivôse an 4" (d. i. 10.I.1796).
An die "Citoyens composant le comité central des fortifications" in Paris, die Aspiranten für die Ingenieurschule in Metz betreffend: "Vous savez que l'examen des aspirants à l'école de Metz a dû être fermé le 15 de ce mois. Le dernier des candidats, qui se sont fait inscrire avant cette epoque, a été examiné le 17, faute de tems pour l'examiner plustot. Depuis le 15 il ne s'est presente aucun aspirant; et s'il s'en presentoit, je ne crois pas qu'on peut l'admettre à l'examen, sans un ordre formel du ministre...". - Mit Siegelrest und kleinem Ausriß bei der Siegelstelle; etwas stockfleckig. - Beiliegend eine Quittung mit Unterschrift "Bossut", 2 Floréal an 6 (d. i. 21.IV. 1797), für den Pariser Verleger Henri Agasse für die Lieferungen 62 bis 64 der "Encyclopédie Méthodique".
Botaniker und Mykologen
Konvolut von ca. 79 Briefen und Karten
Los 2654
Schätzung
750€ (US$ 862)
Botaniker, Mykologen und Zoologen aus dem deutschsprachigen Raum. Ca. 79 Briefe, Karten und Manuskripte. 1838-1903.
Meist eigenhändige Briefe, größtenteils in deutscher Sprache, gewöhnlich an Fachkollegen über Themen der Botanik oder Mykologie, oftmals an Paul Sydow (1851-1925) in Berlin. Nach Möglichkeit sind hier außer den Namen und Lebensdaten auch Anzahl der Stücke sowie Ort und Jahr des Schreibens angegeben: Andreas Allescher (1828-1903, 3 Briefe, München 1898-1899), Ferdinand Arnold (1828-1901, 7 Br., Eichstätt und München 1859-1887), Bernhard Auerswald (1818-1870, 1 Fragment), Hans Bachmann (1866-1940, 1 Billet), Carl Baenitz (1837-1913, 1 Br., Breslau 1898), Josef Barth (1833-1915, 1 Br., Langenthal, Siebenbürgen, 1896), E. Baumgardt (1 Br., Potsdam 1872), H. Becker (gest. 1917, 1 Br., Grahamstown, Südafrika, Cape Colony 1897), Jean Philippe Becker (1815-1889, 1 Br., Mülhausen, Elsaß, 1868), Carl Bolle (1821-1909, 1 Br., Berlin 1853), Frantisek Bubák (1866-1925, 4 Br., 1 Karte, Hohenstadt und Prag, 1897-1900), Victor Carus (1823-1903, 3 Br., Leipzig 1878), Emil Diettrich-Kalkhoff (1 Br., Arco, Südtirol, o. J.), A. W. Eichler (1839-1887, 1 Karte, Berlin 1881), B. Eichler (3 Br., Miedryzzec 1896-1899), Adolph Engler (1844-1930, 2 Br., 1 Karte, 1 Pflanze, Breslau und Berlin 1864-1894), Johann Feltgen (1833-1904, 2 Br., Luxemburg 1901-1903), Eduard Fenzl (1808-1879, 2 Br., Wien 1857-1869), Franz Fiala (1861-1898, 1 Br., Sarajewo 1894), A. Foscher von Waldheim (1 Br., St. Petersburg 1898), Albert Bernhard Frank (1839-1900, 1 Fragment Leipzig o. J.), W. Franzschel (3 Br., St. Petersburg 1891-1903), v. Freier (1 Br., Hoppenrade, Mark Brandenburg 1896), Hieronymus Gander (1832-1902, 1 Br., Janervillgraten, Tirol, 1887), Johann Heinrich Robert Göppert (1800-1884, 1 Br., Breslau 1871), Otto Jaap (1864-1922, 1 Br., 1 Karte, Hamburg 1894-1898), J. F. von Jacquin d. J. (1 Br., Wien 1838, mit 1 Kupferstich-Porträt N. J. von Jacquins, 1784), M. Kahn (1 Karte, Berlin 1882), Franz Kappel (1855-1909, 1 Br., Artern 1897), Karl von Keissler (1872-1965, 1 Br., Wien 1898), Dietrich Georg Kieser (1779-1862, 1 Br., Jena 1862), Kiesler (1 Br., Bitsch 1899), Heinrich Klebahn (1859-1942, 2 Br., 2 Karten, Hamburg und Bremen 1894-1901), Georg Albrecht Klebs (1857-1918, 2 Br., Halle 1900-1901), Leopold Kny (1841-1916, 2 Br., Wilmersdorf bei Berlin 1900), Friedrich G. Kohl (1855-1910, 1 Br., Marburg 1902), Wilhelm Körber (1817-1885, 1 Br., Breslau 1856), Richard Kolkwitz (1873-1956, 2 Br., 1 Karte, Charlottenburg bei Berlin 1903), Fridolin Krasser (1863-1923, 1 Br., Wien 1897), Christian Ferd. von Krauß (1812-1890, 1 Br., Stuttgart ca. 1866), Julius Kühn (1825-1910, 1 Br., Halle 1875), Paul Lindner (1861-1945, 2 Br., Berlin 1898-1899). Adolf (?) Martin (1 Karte, Oldenburg 1871), Louis Osswald (1854-1918, 2 Br., Nordhausen 1898-1902), Ernst Adolf Sagorski (1847-1929, 2 Br., Pforta 1892-1893), Carl Warnstorf (1837-1921, 1 Karte, Neuruppin 1898).
Brentano, Lujo
Signierte Immatrikulations-Urkunde. München 1901
Los 2655
Schätzung
200€ (US$ 230)
Brentano, Lujo, einflußreicher Nationalökonom und Sozialreformer, Professor in Breslau, Straßburg, Wien, Leipzig und München (1844-1931). Urkunde m. U. "Dr. L. Brentano". In latein. Sprache. 1 S. Mit Siegel in Blindprägung. Imp.-folio. München 19.X.1901.
Als Rector Magnificus der Münchener Universität unterzeichnet Brentano die wahrhaft majestätische Immatrikulations-Urkunde für den Jura-Studenten Konstantin von Bayer-Ehrenberg aus Ulm. - Etwas vergilbt; gefaltet.
Broglie, Louis de, franz. Physiker, Nobelpreisträger, ab 1933 Mitglied der Académie des Sciences sowie 1944 der Académie Française, Begründer der Theorie der "Materialwellen" (1892-1987). 1 eigh. Brief m. U., 2 Briefe m. U. und 1 eigh. beschriftete Visitenkarte. Zus. 4 S. Verschiedene 8vo-Formate und Kärtchen. Die beiden Briefe mit Briefkopf des "Institut de France Academie des Sciences". Paris 1.VII.1942 bis 10.XI.1948.
An den Pathologen Maurice Chevassu (1877-1957) in Paris. Am 21. März 1948 schreibt Broglie anlässlich des Todes des Mineralogen Alfred Lacroix und seiner Promotion zum Offizier der Légion d'Honneur "Je suis touché des félicitations que vous m'adressez à l'occasion de ma promotion dans la Légion d'honneur et je vous exprime bien vifs remerciements. La mort de M. Lacroix est un grand deuil pour l'Académie des Sciences. C'était un grand savant et un homme très droit qui a rendu à l'Academie pendant de longues années des services éminents. Sa disparition laisse un grand vide parmi nous ...". Und am 10. November 1948: "Je m'empresse de vous exprimer les remerciements de la Société de secours des amis des Sciences pour le don de cinq mille francs que vous avez eu la générosité de nous adresser et dont vous trouverez, ci-joint, la quittance ...". - Rückseitig Papierreste von ehemaliger Montage.
Campan, Jeanne L. H.
3 Briefe an Louise Cochelet. 1808-1813
Los 2657
Schätzung
300€ (US$ 345)
Campan, Jeanne Louise Henriette, geb. Genet, berühmte französische Erzieherin (1752-1822) 3 eigh. Briefe, davon 2 m. U. "Genet Campan", der 3. Brief ohne Unterschrift. Zus. 71/2 S. auf 3 Doppelblättern. 2 Briefe mit gedrucktem Briefkopf "Légion d'Honneur Maison Impériale Napoléon". 4to. Ecouen 1808 -1813.
Herzliche Briefe an Louise Cochelet, die Vorleserin der Königin von Holland, Hortense, eine ehemalige Schülerin ihres Instituts in St. Germain. Auf Grund der Fürsprache von Hortense erhielt Madame Campan 1807 die Stelle der Leiterin der von Napoleon gegründeten Akademie von Ecouen, die den Töchtern von Mitgliedern der "Legion d'honneur" vorbehalten war. Am 28. April 1810 erbittet sie dringlich Nachrichten von der Königin: "... voici ma seconde lettre, restera t'elle sans réponse? Cela n'est pas bien, vous devez me savoir très occupée de Sa Majesté, songez à St. Germain à ma tendresse pour cette chère Reine lors-qu'elle était l'aimable Hortense, songez à celle que J'avois pour toutes mes élèves, a cette maison dont Elle est protectrice, où tout le monde me demande de ses nouvelles, c'est la séparer de tous ces Jeunes âmes qui lui sont dévoués de ne pas leur donner de Ses nouvelles, Elles prient Dieu tout les jours pour Elle ... Mandez moi si le buste est près. Je desire le placer dans le Sallon Impérial, ne me croyez pas fachée mais seulement affligée, et croyez toujours à ma bien sincère et tendre amitié...". - Der Brief vom 15. Juli 1813 mit der Empfehlung einer Kammerfrau; mit prächtigem Wasserzeichen: in einem Blatt das Portrait des Kaisers im Rund, auf dem anderen der kaiserliche Adler. - Madame Campan hatte als erste Kammerfrau von Marie Antoinette gewirkt; wegen ihrer späteren Beziehungen zu Napoleons Familie verlor sie ihre Stellung während der Restauration. Sie hinterließ interessante "Mémoires sur la vie privée de Marie-Antoinette". - Mit Siegelresten und Ausriß bei der Siegelstelle.
Einstein, Albert, Physiker, Nobelpreisträger (1879-1955). Brief m. U. "A. Einstein". 1 S. Kl. 4to. O. O. 25.II.1942.
An den Schriftsteller Hermann Broch in New York. "... Ich habe Ihr Manuskript mit grossem Interesse durchgelesen und glaube wirklich, dass Ihre Methode den wichtigen Gegenstand dem Verständnis näherbringt. Es wird mich freuen, wenn mir Gelegenheit geboten wird, Ihrer Arbeit durch mein Urteil nützen zu können ...". - Einstein hatte 1938 geholfen, Brochs Emigration aus Österreich in die USA zu ermöglichen. - Kleine Randläsuren.
Einstein, Albert, Physiker, Nobelpreisträger (1879-1955). Brief m. U. "A. Einstein". 1/2 S. Mit blindgepr. Adresse im Briefkopf. Gr. 4to. Princeton (New Jersey) 27.XI.1954.
An den Greifenverlag in Rudolstadt (Thüringen), damals DDR. "... Ich bestätige mit bestem Dank den Empfang Ihres schönen Almanachs, der mir vor einiger Zeit zuging. - Ich beabsichtige nicht, meine Lebenserinnerungen zu schreiben ...". - An den Rändern etwas gebräunt und gering fleckig.
Ford II, Henry, amerikan. Industrieller, Präsident der Ford Motor Company, Enkel des Firmengründers (1917-1987). Brief m. U. "Best Regards Henry Ford II". 1 S. Gr. 4to. Dearborn (Michigan) 26.I.1977.
An Mr. Jones, der Fords Rückzug aus dem Board of Trustees der Ford Foundation in einem Brief kommentiert hatte. "... I hope that the views I expressed at the time will cause some rethinking of staff policies and programs. The Foundation is an organization with vast potential for service to society here and in many other parts of the world, but I believe that it must, at the same time, help serve the economic system out of which it was created."
Haeckel, Ernst, Zoologe und Philosoph, Professor in Jena, als Darwinist Begründer des "Monismus" (1834-1919). Porträt-Photographie mit eigh. Widmung u. U. "Ernst Haeckel" auf der Rückseite. 16,5 x 10,5 cm (Kabinett-Format). (Jena, wohl um 1891).
"Herrn Dr. Persifor Frazer (Philadelphia) zur freundlichen Erinnerung. Ernst Haeckel (Jena)". Die Aufnahme des Baden-Badener Hofphotographen W. Kuntzemüller zeigt Haeckels Kopf als Relief im Profil, offenbar das 1890 von Josef Kopf (aus Baden-Baden) in Rom gefertigte Relief. - 1 abgebrochene Ecke (außerhalb des Bildes) restauriert. - Dabei: Derselbe. Eigh. Kärtchen als Albumblatt m. U. "Ernst Haeckel". 1 S. Mit eigh. Briefumschlag. Jena 6.II.1919. - 2 Zitate aus Haeckels Büchern: "Universum perpetuum mobile'! (Welträtsel, 1899). - 'Universum ubique sensibile'! (Kristallseelen, 1917)".
Harnack, Adolf von, ev. Theologe, Kirchenhistoriker, Generaldirektor der Königlichen (später Staats-) Bibliothek zu Berlin, Präsident der Kaiser-Wilhelm- (später Max-Planck-) Gesellschaft, Chronist der Preuß. Akademie der Wissenschaften, bedeutender Wissenschafts-Organisator (1851-1930). Gedruckte Urkunde mit handschr. Eintragungen u. U. "Harnack". In latein. Sprache. 1 S. Mit dem Bildnis des Universitätsgründers Friedrich Wilhelm III. im Holzschnitt-Medaillon. Imp.-folio. Berlin 22.X.1900.
Als Rektor der Berliner Universität signiert Harnack die Immatrikulations-Urkunde für den Jura-Studenten Konstantin von Bayer-Ehrenberg aus Ulm. - Gefaltet.
Italienische Botaniker des 18. und 19. Jhdts. 10 Briefe, 1 Postkarte. 1755-1886.
Inhaltsreiche Briefe namhafter Wissenschaftler über Themen der Botanik. Vorhanden: Giuseppe Moretti (1782-1853). Brief Pavia 14.II.1840. 1 S. Franz. - Carlo Ginosi (?). Brief Livorno 1755. 2 S. Ital. - Giuseppe de Notaris (1805-1877). Brief Genova 25.II.1866. 21/2 S. Ital. - Giuseppe Antonio Pasquale (1820-1893). 3 Briefe. Napoli 1883-1885. 6 S. Ital. - Pietro Sanguinetti (1802-1868). Brief 1866. Roma 21.XI.1866. 1 S. Ital. - Agostino Todaro (1812-1892). 3 Briefe, 1 Postkarte, 1 Manuskript. Palermo 1870-1886. 7 S. Ital.
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