Der goldene Kalender. Große Buchmalerei des Mittelalters. 41 x 29 cm. Lose Blatt in grüner OSamtkassette (diese berieben, bestoßen, angestaubt und etwas fleckig) mit montierter farbiger VDeckelillustration und goldgeprägtem RTitel. Lachen, Coron, 1990.
Der goldene Kalender beinhaltet 13 farbige Miniaturen, separat unter Passepartout montiert, sowie einen erläuternden Text. Die Faksimileblätter sind handvergoldet mit 23,5 Karat Echtgold und rückseitig nummeriert. Die Abbildung auf dem Vorderdeckel der Kassette zeigt eine Miniatur aus dem "Heidelberger Schicksalsbuch". – Vereinzelt mit unwesentlichen Gebrauchsspuren.
goldenen Bilder der Apokalypse, Die
Faksimile der Handschrift Apokalypsis Yates Thompson 10
Los 1331
Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)
Die goldenen Bilder der Apokalypse. Faksimile der Handschrift Apokalypsis Yates Thompson 10 der British Library in London. Faksimile und Kommentar. 27 x 16 bzw. 21 x 14,5 cm. OLeder mit eingelassener Metall-Mittelplatte mit Christus Majestas bzw. OPappband (minimal bestoßen) in OLederkassette (minimal berieben). Madrid, AyN Ediciones, 2008.
Eines von 995 nummerierten Faksimiles der reich illustrierten gotischen Handschrift aus der Sammlung des Bibliophilen Henry Yates Thompson. Mit dem Kommentar vom Kasi Vertrieb. – Nahezu verlagsfrisch.
Goslarer Evangeliar
Handschrift B 4387. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1990-1991
Los 1332
Schätzung
500€ (US$ 575)
Goslarer Evangeliar. Handschrift B 4387 aus dem Besitz des Stadtarchivs Goslar. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 34 x 25 cm. OLeder über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RTitel und hs. Pergamentschild auf dem Vorderdeckel in OHalblederschuber (leicht berieben) mit goldgeprägtem RSchild bzw. OLeinen. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1990-1991.
Codices selecti, Vol. XCII, XCII*. Das um 1240 entstandene Goslarer Evangeliar ist mit 30 ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen Initialen aus 258 Seiten ausgestattet und war für das Kloster Neuwerk in Goslar bestimmt war. Die kunsthistorische Bedeutung liegt vor allem in der reichen und äußerst qualitätvollen Schreib- und Malkunst begründet. – Nahezu verlagsfrisch.
Das Graduale von St. Katharinenthal. Codex LM 26117 des Schweizerischen Landesmuseums Zürich und der Eidgenössischen Gottfried Keller-Stiftung, Kanton Thurgau. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 47 x 33,5 cm. Graubraunes OKalbsleder über schweren Holzdeckeln mit 10 Metallbeschlägen mit Buckeln und 2 Metallschließen an breiten Lederlitzen bzw. OHalbleder. Luzern, Faksimile-Verlag, 1980.
Das um 1312 entstandene Graduale von St. Katharinenthal ist eines der bedeutendsten gotischen Kunstwerke der Schweiz und von grossem Wert für die Kunst- und Kulturgeschichte des beginnenden Spätmittelalters. – Nahezu verlagsfrisch.
grosse Buch der Liebe, Das
Handschrift Ms. prov. Fr. Fv. XIV.1
Los 1334
Schätzung
2.000€ (US$ 2,299)
Das grosse Buch der Liebe, Breviari d'amor de Matfre Ermengaud. Faksimile der Handschrift Ms. prov. Fr. Fv. XIV.1 der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 34,5 x 24 cm bzw. 30 x 21,5 cm. OSamtband mit schweren Metalldeckeln mit 4 weißen Ecksteinen und einem großen ovalen Rosenquarz als Mittelstück. In Präsentationskassette mit schwarzem Samtboden und Arcylglas-Abdeckung. Madrid, AyN Ediciones, 2003.
Eines von 995 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1070) des kostbar gestalteten Faksimile-Druckes von der Handschrift Ms. prov. Fr. Fv. XIV.1 der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg. – Nahezu verlagsfrisch.
Große Buchmalerei des Mittelalters. Das festliche Jahr. 20 faksimilierte passepartourierte Miniaturen. 41,5 x 29,5 cm. Rote velourbezogene OKassette mit Deckelvignette (Kopie der Original geschnitzten Elfenbeinplatte). Lachen am Zürichsee, Coron, 1988.
Die faksimilierten Miniaturen wurden mit 23 1/2 Karat Echtgold aufgewertet. – Ohne das Kommentarheft. Wohlerhalten. – Beigegeben: Die Bibel. Altes und Neues Testament; Einheitsübersetzung; illustriert mit Kostbarkeiten der Buchkunst des Mittelalters und der Renaissance. Rheda-Wiedenbrück, Bertelsmann-Club, 1996.
Heidelberger Sachsenspiegel
Cod. Pal. germ. 164 der Universitätsbibliothek Heidelberg
Los 1336
Schätzung
600€ (US$ 690)
Heidelberger Sachsenspiegel. Cod. Pal. germ. 164 der Universitätsbibliothek Heidelberg. Faksimile, Textband, Kommentar und Dokumentation. 3 Bände. 30 x 22,5 cm. OLeder in OHolzschuber bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2009-2010.
Codices selecti, Vol. CXV, CXV*. Die Heidelberger Handschrift kann anhand der Textform, des Schriftbildes und der Wappen auf das nordöstliche Harzgebiet lokalisiert und auf die Zeit zwischen 1295 und 1304 datiert werden. Somit handelt es sich sehr wahrscheinlich um die früheste erhaltene Sachsenspiegel-Handschrift. Von der ursprünglich rund 92 Blätter umfassenden Handschrift ist heutzutage nur ungefähr ein Drittel erhalten. – Neuwertig. Ohne die Dokumentationsmappe.
Il codice di Leonardo da Vinci
Nella bilbioteca trivulziana di Milano
Los 1337
Schätzung
150€ (US$ 172)
Il codice di Leonardo da Vinci. Nella bilbioteca trivulziana di Milano. 1 Faksimile und 1 Kommentar. 102 hs. num. Bl., 1 l. w. Bl.; 134 S., 1 Bl.20 x 13,5 cm bzw. 32 x 22,5 cm. OPergament mit Lederverschlussbändchen und OPappband zusammen in OLederkasette. Florenze, Giunti Barbéra, 1980.
Das Faksimile enthält eines der frühesten Werke Leonardos (1452-1519) in Spiegelschrift. – Nahezu frisches Exemplar.
Konvolut von 4 verschiedenen Faksimiles in 5 Bänden. 40,5 x 27 cm bis 43,5 x 29 cm. Goldgeprägtes OLeder mit goldgeprägtem Rück- und Deckeltitel, teils mit dreiseitigem Goldschnitt oder Kopfgoldschnitt und 2 Bände mit je zwei Messingschließen (1 Band mit 1 von 2 Schließen). Lachen, Coron bzw. Simbach am Inn, Müller und Schindler, 1988-2016.
Ein Konvolut aus den bekanntesten und wichtigsten geographischen und theologischen Werken des 16. Jahrhunderts. Vorhanden sind: Gerard Mercator. Atlas sive cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura. Lachen, Coron, 1988. - Martin Luther. Das neue Testament. Lachen, Coron, o. J. (2005). - Martin Luther. Biblia das ist die gantze heilige Schrift. Berlin, Kindler, 2016. - Georg Braun und Franz Hogenberg. Civitates Orbis terrarum. Contrafactur und Beschreibung von den vornembsten Stetten der Welt. 2 Bände. Simbach am Inn, Müller und Schindler, 2016. – Gute Exemplare.
Kreuzeslob
Frühmittelalterliche Bildgedichte von Hrabanus Maurus. Reginensis Latinus 124. Faksimile und Kommentar
Los 1339
Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)
Kreuzeslob. Frühmittelalterliche Bildgedichte von Hrabanus Maurus. Reginensis Latinus 124. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden. 36 x 28,5 cm. Dunkelbraunes OLeder mit gold- und blindgeprägtem Rücken und Deckeln bzw. OPappband, zusammen in purpurner seidenbezogener OHalbleder-Kassette (diese leicht angestaubt und berieben) mit goldgeprägtem Vorderdeckel. Stuttgart, Belser, 2019.
Eines von 999 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Das Kreuzeslob repräsentiert den Gipfelpunkt mittelalterlicher Figurengedichte und thematisiert verschiedenste Aspekte des Kreuzes Christi. – Neuwertig.
Die Kreuzritterbibel, The Morgan Crusader Bible - La bible des croisades. Ms. M. 638 in der Pierpont Morgan Library, New York und Ms. nouv. acq. lat. 2294 in der Bibliothèque Nationale de France in Paris, 83.MA.55 im Jean Paul Getty Museum in Los Angeles. Faksimile, Kommentar und Auszug vom Vorabdruck des Kommentarheftes und 2 Dokumentationsmappen. 5 Bände. 39 x 30 cm bzw. 28,5 x 20,5 cm. Reich blindgeprägtes ziegelrotes OMaroquin und OBroschur, zusammen in OPlexiglas-Schuber bzw. OHalbleder mit goldgeprägtem RTitel in OPappschuber. Luzern, Faksimile-Verlag, 1998-1999.
"Die Kreuzritterbibel ist das wohl herausragendste Werk der berühmten Buchsammlung König Ludwigs des IX. (1214-1270) von Frankreich. Dieser Bildband illustriert in 283 herausragenden Miniaturen die Ereignisse des Alten Testaments. Der Codex ist weltbekannt und hatte einige bedeutende Vorbesitzer, die den Bildern erläuternde Kommentare in verschiedenen Sprachen (etwa persisch) hinzufügen ließen. So ist die Bibel auch bekannt als Schah-Abbas-Bibel, nach dem Schah von Persien, der das Werk zu Beginn des 17. Jahrhunderts geschenkt bekam, oder Maciejowsky Bibel, nach dem späteren Besitzer Kardinal Maciejowsky, dem Bischof von Krakau" (VA).
Der Hauptteil der Bilderhandschrift ist im Besitz der Pierpont Morgan Library in New York. Zwei Blätter werden in der Bibliothèque Nationale de France in Paris aufbewahrt, ein weiteres befindet sich in Los Angeles im Jean Paul Getty Museum. – Nahezu tadellos erhalten.
Kunst der Moghul-Zeit
Indische Miniaturen des 16. bis 18. Jahrhunderts
Los 1341
Schätzung
160€ (US$ 184)
Kunst der Moghul-Zeit. Indische Miniaturen des 16. bis 18. Jahrhunderts aus dem Islamischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. 24 S. Text und 10 farbige Miniaturen, separat montiert in Papp-Mappen in farbig illustrierter schwerer Schmuck-Kassette mit Textilbezug. 42,5 x 31,5 cm. Lachen, Coron, 1991.
Eines von 1495 Exemplaren (Gesamtauflage). Die Faksimileblätter sind handvergoldet mit 23,5 Karat Echtgold. Mit einer Einführung und Bilderläuterungen von Regina Hickmann und einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Volkmar Enderlein. – Nahezu verlagsfrisch.
Die Lambeth Apokalypse. Faksimile der Bilderhandschrift aus dem 13. Jahrhundert Faksimile- und Kommentarband. 2 Bände. 28 x 20,5 cm. Rotes blindgeprägtes OLeder (kaum berieben) über abgefasten Holzdeckeln mit 2 Messingschließen und -beschlägen bzw. goldgepräter OHalblederband mit Leinen-Deckelbezug, zusammen in OSamtkassette (diese gering berieben). Stuttgart, Müller und Schindler, 1990.
Eines von 400 Exemplaren. Aufwändig gestaltete, originalgetreue Wiedergabe der Handschrift MS 209 der Lambert Palace Library London mit prachtvollen Miniaturen, teils mit Goldgrund. Die Handschrift aus der Bibliothek des Erzbischofs von Canterbury entstand in den der sechziger Jahren des 13. Jahrhunderts. Mit einem kunsthistorischen Kommentar von N. Morgan. – Wohlerhalten.
Landgrafenpsalter. Handschrift HB II 24 der Württembergischen Landesibibliothek in Stuttgart. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 23 x 16,5 cm. Rotes goldgeprägtes OLeder bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel in OLeinenschuber mit goldgeprägtem RSchild. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1992.
Codices selecti, Vol. XCIII. Landgraf Hermann I. von Thüringen und Hessen (gest. 1217) war ein großzügiger Förderer der Künste. Die Handschrift ist ein Meisterstück der Frühgotik, verziert mit Blattgold und federgezeichneten Ranken. – Neuwertig.
Liber Scivias
Rüdesheimer Codex der Hildegard von Bingen
Los 1344
Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)
Liber Scivias. Rüdesheimer Codex der Hildegard von Bingen. Die Miniaturen im Liber Scivias. Faksimile. 32 x 23,5 cm. Reich blindgeprägtes OSchweinsleder über abgefasten Holzdeckeln mit goldgeprägtem RTitel in OLeinenschuber (minimal berieben). Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2012.
Codices Selecti CX. Eines von 280 Exemplaren. Die Originalhandschrift ist seit dem 2. Weltkrieg verschwunden, allerdings fertigten zufälligerweise von 1927 bis 1933 Schwestern der Ordensgemeinschaft des Klosters Rupertsberg eine Kopie an. Der Codex enthält Hildegard von Bingens erstes theologisch-kosmologisches Werk mit noch heute aktuellen prophetischen Anleitungen. Darin entwickelte sie ihre philosophisch-theologische Glaubenslehre, in der Weltbild und Menschenbild untrennbar mit dem Gottesbild verbunden sind. Mit dem dazugehörigen Kommentarband über "Die Wucht der Vision und die Ordnung der Bilder" von Lieselotte Saurma-Jeltsch. – In sehr guter Erhaltung.
Libro d'ore Visconti
Banco rari 397 e Landau Finaly 22 Firenze
Los 1345
Schätzung
5.000€ (US$ 5,747)
Il Libro d'ore Visconti. Banco rari 397 e Landau Finaly 22 Firenze Biblioteca Nazionale Centrale. 2 Bände Faksimile und Kommentar. 25 x 17,5 cm. Roter OSamt über Holzdeckeln mit je 2 dreiteiligen gegossenen, mehrfach durchbrochenen Silberschließen (2), zus. in aufwändiger dreiteiliger schwarzlackierter OPräsentations-Kassette mit 2 farbigen Metallwappenschildern auf den beiden Klappen und Magnetverschluss. Luzern 2003.
Eines von 500 nummerierten Exemplaren. "Late in his life, the Duke of Milan Gian Galeazzo Visconti, commissioned a series of splendid illuminated volumes dedicated to the representation of the naturalistic world and medicine. Gian Galeazzo Visconti promoted the production of religious manuscripts as well. The Visconti Book of Hours preserved in the Biblioteca Nazionale in Florence (Mss. BR 397 e LF 22) is one of the most lavish codices that the Duke of Milan commissioned. With the production of this Book of Hours, along with the manuscripts of secular content just mentioned, the cities of Pavia and Milan became major centers of illuminated manuscripts" (Verlagswerbung). – Tadellos erhalten.
Lorscher Evangeliar, Das
Ms. R II I der Biblioteca Documentara
Los 1346
Schätzung
3.000€ (US$ 3,448)
Das Lorscher Evangeliar. Ms. R II I der Biblioteca Documentara Batthyaneum der Rumänischen Nationalbibliothek und Codex Vaticanus palatinus 50 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 37 x 27 cm bzw. 28,5 x 20,5 cm. Ca. 39 x 31 cm. Replikat der geschnitzten Elfenbeintafeln über Holzdeckeln mit Silberkanteneinfassung in OLederkassette mit Deckelillustration in OSchuber bzw. OHalbleder mit Rückentitel in OSchuber (gering berieben) bzw. OLeinenmappe. Luzern, Faksimile Verlag, 2000.
Codices e Vaticanis selecti, Vol. XLIV. Das Faksimile ist die originalgetreue Nachbildung und Zusammenführung aller Teile des Lorscher Evangeliars. Die Replikate der Elfenbeintafeln wurden nach den Originalen aus dem Besitz des Viktoria & Albert Museums (Christustafel, Inv. Nr. 138-1866), London, und der Biblioteca Apostolica Vaticana, Museo Sacro, Pal. Lat. 50 (Marientafel), realisiert. Der wissenschaftliche Kommentarband mit Beiträgen von K. Bierbrauer, G. Denzinger, A. von Euw, M. Exner, H. Filitz, A. Häse, T. Jülich, H. Schefers, J. Semmler und V. Trost. – Nahezu verlagsfrisch.
Die Luzerner Chronik des Diebold Schilling von Bern. Vollständige Faksimile- Ausgabe der Hs.S.23 Zentralbibliothek Luzern. Fakismile, Kommentar und Mappe. 3 Bände. 40 x 29 cm. Blindgeprägtes OSchweinsleder mit reicher ornamentaler, floraler und figuraler Blindprägung sowie gravierten Schließen in OHolzkassette (Gebrauchsspuren), OHalbleder bzw. OUmschlag. Luzern, Faksimile Verlag, 1977.
Eines von 950 nummerierten Exemplaren. "Die Luzerner Chronik des Diebold Schilling aus dem Jahr 1513 gilt als schönste alte Bilderchronik der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie ist ein bedeutender Spiegel des politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und religiösen Geschehens einer Stadt und eines Landes im Mittelalter. (...) Im Ganzen sind es nicht weniger als 443 Seiten mit Bildern, die zwischen Hoch-, Quer- und quadratischem Format wechseln, dazwischen befinden sich immer wieder doppelseitige Illuminationen" (Verlagstext). – Sehr gut erhalten.
Macht der Gestirne, Die
Aus der Universitätsbibliothek Heidelberg. Cod. Pal. germ. 832
Los 1348
Schätzung
200€ (US$ 230)
Die Macht der Gestirne. Aus der Universitätsbibliothek Heidelberg. Cod. Pal. germ. 832. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 35,5 x 25,5 cm. Goldgeprägtes OLeder mit Goldschnitt bzw. OLeinen in goldgeprägter OKassette. Rimini, Imago, 2020.
Eines von 999 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Das "Heidelberger Schicksalsbuch" wurde in Regensburg nach 1491 geschrieben, aus dem hier ein Teil faksimiliert und von einem Kommentarband begleitet ist. – Sehr sauberes Exemplar.
Mainzer Evangeliar, Das
Ms. 13 der Hofbibliothek Aschaffenburg
Los 1349
Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)
Das Mainzer Evangeliar. Ms. 13 der Hofbibliothek Aschaffenburg. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 35,5 x 27 cm bzw. 28 x 21 cm. OLeder über Holzdeckeln mit eingelegter, reliefierter und versilberter Metallplatte und 5 darauf aufgebrachten vergoldeten Medaillons der Evangelisten bzw. des thronenden Christus bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel, zusammen in bordeauxroter OLeinenkassette (gering berieben) mit goldgeprägtem RTitel und Plexiglas-Sichtfenster auf dem Vorderdeckel. Luzern, Faksimile Verlag 2007.
Die Handschrift entstand im 13. Jahrhundert und ist mit Kanontafeln und zahlreichen großen und kleinen Miniaturen ausgeschmückt. Der gesamte Text wurde in Gold geschrieben und so auch faksimiliert. Der Begleitband enthält den Kommentar von Harald Wolter von dem Knesebeck mit Erläuterungen zu den einzelnen Miniaturen. – Nahezu neuwertig.
Marco Polo. Das Buch der Wunder. Ms. fr. 2810 der Bibliothèque Nationale de France. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und Mappe. 43 x 29 cm bzw. 30 x 21,5 cm. OLeder mit goldgeprägtem RSchild, RVergoldung, goldgeprägter Vignette und goldgeprägter dreifacher Filete auf den Deckeln, Steh- und Innenkantenvergoldung und dreiseitigem Goldschnitt in nachtblauer ORohseiden-Kassette (minimal angestaubt) mit Goldprägung bzw. OHalbleder in OPappschuber, OLeinen. Luzern, Faksimile Verlag, 1995-1996.
Eines von 900 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 980). "Das Buch der Wunder entstand im Frankreich des 15. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Pioniers und Handelsreisenden Marco Polo. Die begabtesten Buchmaler jener Zeit stellten in packender Farbvielfalt und mit Goldeinsatz die abenteuerlichen Erlebnisse auf seinen Reisen in die entlegensten Gebiete der Welt dar". – Sehr gut erhalten.
Mercator, Gerhard
Atlas sive cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura.
Los 1351
Schätzung
180€ (US$ 207)
Mercator, Gerhard. Atlas sive cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura. Mit 58 farbigen doppelblattgroßen Karten und 31 S. Text. 45 x 33 cm. OLederband (minimal beschabt) mit vergoldetem Deckelornament. Zürich, Coron, 1988.
Exemplar einer kleinen Auflage erschien die vorliegende Exklusiv-Ausgabe nur "für die Freunde des Hauses Coron". Das wegweisende Werk, das den Begriff Atlas erst in seinem heutigen Verständnis etablierte, liegt in einer besonders schön kolorierten, originalgetreuen Version vor. Nach dem Original des Atlas aus der Fürstlichen Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen Duisburg 1595. Mit einem ausführlichen erläuternden Text. – Nahezu verlagsfrisches Exemplar.
Mercator, Gerhard. Galliae Tabule Geographicae. Faksimile durchgehend farbig illustriert. 41 x 28 cm. OLeder (gering bestoßen) über Holzdeckeln mit Blind- und Goldprägung. (München, Faksimile-Verlag 2012).
Faksimile des Mercator-Atlas, das wegweisende Werk, das den Begriff Atlas erst in seinem heutigen Verständnis etablierte, der unter der Signatur 2° Kart. B 180/3 in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt wird. – Neuwertig.
mittelalterliche Hausbuch, Das
aus der Sammlung der Fürsten zu Waldburg Wolfegg
Los 1353
Schätzung
180€ (US$ 207)
Das mittelalterliche Hausbuch aus der Sammlung der Fürsten zu Waldburg Wolfegg. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe, zusammen 3 Bände. 30 x 20 cm. OLeder mit goldgeprägtem RTitel bzw. OHalbleder (Rücken des Kommentarbandes mit kleiner Bestoßung) mit goldgeprägtem RTitel in OHalbleinenschuber (leicht berieben). München und New York, Prestel, 1997.
"Ihren heute gebräuchlichen Namen erhielt die Handschrift im 19. Jahrhundert: Ralf von Retberg nannte sie 1865 ein »'mittellterliches Hausbuch', weil sie allerlei enthält, was dem Besitzer eines Hauses oder auch namentlich einer Burg wichtig erscheinen mochte, und anderes was er [...] der Aufzeichnung wert achtete«" (Kommentar, S. 65). Ohne Limitierung und Nummer. – Nahezu verlagsfrisch.
Montserrat-Stundenbücher
3 Faksimiles der Handschriften Ms. 58, 66 und 851
Los 1354
Schätzung
2.500€ (US$ 2,874)
Montserrat-Stundenbücher. 3 Faksimiles der Handschriften Ms. 58, 66 und 851 aus der Bibliothek des Klosters Montserrat. Faksimile und Kommentar. 4 Bände. 14 x 11 cm bis 19,5 x 13 cm bzw. 30 x 20 cm. OSamteinbände über Holzdeckel mit geprägten goldfarbenen, schweren Metallplatten auf Vorder- und Rückdeckeln sowie mit Goldschnitt in lackierter OUlmen-Wurzelholzkassette (mit personalisierter Namensplakette) bzw. OPappband. Salamanca, Ediciones de Arte y Bibliofilia, 2019.
Eines von 375 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 400). Drei aufwändige Faksimiles von prächtig illuminierten Handschriften in einer edlen Schmuckkassette aus Ulmenholz, die Originale stammen aus der Zeit vom Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts und gehören zur Sammlung des Klostermuseums Montserrat bei Barcelona. Alle sind reich illustriert und mit prächtigen Miniaturen, floralen Bordüren sowie tausenden Initialen versehen.
Enthalten sind: I. Ms 58. Das kleine Stundenbuch von Montserrat-München - Ein um 1540 entstandenes Stundenbuch des flämischen Meisters Simon Bening (ca. 1483-1561), reich verziert und von herausragender künstlerischer Qualität.- II. Ms 66. Das große Stundenbuch der Hipólita de Aragón-Sforza - Jean Bourdichon (geb. 1457) verzierte dieses Buch in feiner Malweise und mit großer Plastizität für Maria Sforza (1446-1484). - III. Ms 851. Das Stundenbuch von Montserrat (Liber Horarum Rothomagensis) - Ein um 1500 von einem unbekannten Meister für den Adel geschaffenes Stundenbuch, das mit vielen Miniaturen vor allem das Marienleben illustriert. – Nahezu verlagsfrisch.
Musterbuch des Giovannino de Grassi, Das
Cassaf.I.21 der Biblioteca Civica in Bergamo
Los 1355
Schätzung
180€ (US$ 207)
Das Musterbuch des Giovannino de Grassi. Cassaf.I.21 der Biblioteca Civica 'Angelo Mai' in Bergamo. Faksimile und Kommentar. 1 Heft und 1 Band. 27 x 19,5 cm. OKarton mit Fadenheftung in Samttasche bzw. OUmschlag, zusammen in OPappkassette (mit montiertem RSchild). Luzern, Faksimile Verlag, 1998.
Giovannino de Grassi war Bildhauer und Zeichner, aber auch einer der Baumeister des Mailänder Doms, ebenso wirkte am Hof der Visconti. Das Musterbuch entstand im ausgehenden 14. Jahrhundert und enthält 77 Zeichnungen sowie ein 24 Buchstaben umfassendes Alphabet. – Neuwertig.
Ottheinrich-Bibel
Faksimile-Ausgabe der Handschrift Cgm 8010/I.2
Los 1356
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Ottheinrich-Bibel. Faksimile-Ausgabe der Handschrift Cgm 8010/I.2 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 54 x 38 cm bzw. 28,5 x 21 cm. Brauner OKunstlederband mit reicher Goldprägung und Beschlägen in OLeinenkassette bzw. OHalbleder. Luzern, Faksimile-Verlag, 2002.
Eines von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1040). Von Brigitte Gullath, Jeffrey Hamburger, Karin Schneider und Robert Suckale umfangreich kommentierte Faksimile-Ausgabe der Ottheinrich-Bibel. – Frisches Exemplar.
Die Oxforder Bilderbibel. Ms. W. 106 des Walters Art Museum in Baltimore und der Collection Wildenstein des Musée Marmottan in Paris. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und 1 Mappe. 14 x 10,5 cm. Roter OSamtband über Holzdeckeln mit 2 Schließen und elfenbeinimitierter Vorderdeckelvignette bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel, zusammen in OLederkassette (winzige Bestoßungen, diese innen mit Dedikationsschild). Luzern, Faksimile Verlag, 2004.
William de Brailles (um 1230-1260) zählt zu den renommiertesten Schreibern und Buchmalern der Gotik. Seine Bilderbibeln gehörten zu den beliebtesten überhaupt. Das vorliegende Faksimile gibt die 31 goldenen Miniaturen eindrucksvoll wieder. – Neuwertig.
Pacino de Bonaguida
Buch der Bilder. Handschrift MS M. 643 des Morgan Library & Museums in New York.
Los 1358
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Pacino de Bonaguida. Buch der Bilder. Handschrift MS M. 643 des Morgan Library & Museums in New York. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Ca. 25 x 17 cm. Rotbraunes OKalbsleder über abgefasten, massiven Holzdeckeln mit Blindfileten und reicher Deckelvergoldung bzw. illustrierter OPappband, zusammen in 2-teiliger jagdgrüner OSeidenkassette mit goldgeprägtem Deckel. Simbach, Müller & Schindler, 2015.
Eines von 900 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 960), "Alle Blattgoldpartien des Originales [!] sind im Faksimile mit 22karätigem Echtgold wiedergegeben" (DV). Dargestellt ist als Bilderbibel ganz ohne Text Szenen aus dem Leben Christi, die von dem Maler Pacino di Bonaguida (um 1280-1340) stammen. Mit ihm wird zum allerersten Mal die zukunftsweisende räumliche Bildauffassung des Trecento in die Buchmalerei aufgenommen - ein Meilenstein der Kunstgeschichte. – Sehr gut erhalten.
Perikopenbuch Heinrichs II.
Faksimile mit Baseler Antependium. Coron 1995. CLM 4452 der Bayerischen Staatsbibliothek München.
Los 1359
Schätzung
5.000€ (US$ 5,747)
Das Perikopenbuch Heinrichs II. CLM 4452 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile 70 x 50 x 20 cm (Kassette mit Antependium-Verschnitt). OLeinen über schweren Holzdeckeln mit gepunzten, ziselierten und feuervergoldeten VDeckelbeschägen in großer OKunstlederkassette (beschabt und leicht berieben, wenige Druckstellen, angestaubt) mit Samtausstattung und goldgeprägtem Deckel sowie Deckelaufsatz aus vergoldetem gegossenen und gehämmertem Metall mit 23 gefassten Halbedelsteinen. Lachen, Coron, 1994-1995.
Eines von 250 Exemplaren der Corona-Exklusiv-Vorzugsausgabe (Gesamtauflage: 500). Anlässlich der wissenschaftlichen Neubearbeitung des berühmten Codex der Reichenauer Schule wurde das Werk komplett auseinandergenommen, in Einzelblättern in einer Ausstellung präsentiert und gleichzeitig eines der aufwendigsten Faksimilewerke überhaupt hergestellt: die 40 ganzseitigen Miniaturen und Schmuckseiten sowie 184 Großinitialien in Blattgold, der Vorderdeckel mit dem schönen in der Technik des "Opus interrasile" gearbeiteten Beschlägen der vier Tugendallegorie um das Lamm vom Rückdeckel des Originals. Der Deckelaufsatz gibt den Mittelteil des im Musée de Cluny bewahrten Baseler Antependiums wieder mit der zentralen Christusgestalt, in deren Nimbus Gemmen und Edelsteine originalgetreu eingearbeitet wurden.
– Nur unwesentliche Gebrauchsspuren, nahezu verlagsfrisch. Mit allen Belagen und Beigaben selten so komplett.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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