FAKSIMILES
Aesopus. Vita et fabulae. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Blindgeprägtes OLeder bzw. OUmschlag in OPappschuber mit montierter Deckelillustration. Ludwigsburg, Edition Libri illustri, 1992.
Der 'Ulmer Aesop' gehört zu den bedeutendsten Ausgaben der Fabeln des antiken Autors Aesop in der Geschichte der Buchkunst. Er wurde um 1476 von dem Ulmer Humanisten und Übersetzer Heinrich Steinhöwel herausgegeben und enthält auf 550 Seiten über 190 kolorierte Holzschnitte. Diese werden Jörg Syrlin d. Ä. zugeschrieben. – Wohlerhalten.
Al-Gazuli
Dala'il al-Khayrat. Faksimile und Kommentar. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1987
Los 1284
Schätzung
300€ (US$ 345)
Al-Gazuli. Dala'il al-hairat und andere Texte "Anthologie". Vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat des Codex Vind. mixt. 1876 aus dem Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Faksimile und Kommentar. 11 x 10,6 cm bzw. 18,5 x 18,5 cm. OLeder mit reicher Deckelgoldprägung bzw. OPappband mit goldgeprägtem Titel auf Rücken und Deckel, zusammen in OHalbleder-Kassette. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1987.
Codices selecti LXXXVI. Eines von 1000 nummerierten Exemplaren der "Verkaufsauflage" (Gesamtauflage: 1050). Faksimile des bedeutenden Gebetbuchs des Abzu Abdullah Muhammad ibn Sulayman ibn Abu Bakr al-Gazuli al-Simlali (auch al-Jazuli; gest. 1465), eines markokkanischen Sufi-Heiligen. Vor allem sein Dala'il al-Khayrat (auch 'hayrat) gehört zu den populärsten muslimischen Gebetbüchern überhaupt. Der Cod. Mixt. 1876 der Österreichischen Nationalbibliothek zu Wien gehört zu den schönsten Handschriften, die mit Unwan-, Goldblumen, Surenanfängen in Sufi-Kalligraphie und Schrift in Schwarz-, Rot- und Goldtinte illuminiert wurden. – Nahezu druckfrisch.
Apokalypse. Ms. Douce 180 aus dem Besitz der Bodleian Library in Oxford. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 32,5 x 21 cm. Goldgeprägtes OLeder in OPappschuber bzw. OPappband. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1981.
Codices selecti, Vol. LXXII. Eines von 960 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1010 Ex.). Das Manuskript entstand in London zwischen 1270 und 1274. – Nahezu verlagsfrisch.
Aratea
Ms. Voss. lat. Q. 79 der Bibliothek der Rijksuniversiteit Leiden
Los 1286
Schätzung
600€ (US$ 690)
Aratea. Ms. Voss. lat. Q. 79 der Bibliothek der Rijksuniversiteit Leiden. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und eine Mappe. 22,5 x 20 cm. OWildleder (minimal fleckig und berieben) über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RSchild bzw. OHalbwildleder (leicht berieben) bzw. OBroschur mit goldgepräftem VDeckeltitel. Luzern, Faksimile Verlag, 1987-1989.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Die 'Aratea' ist eine astronomische Lehrschrift, die sich an der antiken Schrift 'Phainomena' orientiert. Grundlage bildete dabei die griechische Mythologie. – Nahezu verlagsfrisch.
Astronomicum Caesareum
Faksimile und Kommentar von D. Wattenberg
Los 1287
Schätzung
700€ (US$ 805)
Astronomicum Caesareum. Faksimile und Kommentar von D. Wattenberg. 2 Bände. Mit zahlreichen kolorierten und teils beweglichen Illustrationen. 45,5 x 32,5 cm bzw. 30 x 21,5 cm. OLeder mit goldgeprägtem VDeckeltitel und Goldschnitt bzw. OHalbleinen (bestoßen) mit Titelschild, zusammen in OHalbleinenkassette (diese stark lädiert, wasserrandig und braunfleckig). Leipzig 1967.
Eines von 550 Exemplaren (Gesamtauflage: 750). Prachtvolle Wiedergabe von Peter Apianus' Astronomicum Caesareum mit beweglichen Scheiben nach dem Exemplar der Münchener Staatsbibliothek. – Faksimileband wohlerhalten.
Bamberger Apokalypse, Die
Msc. Bibl. 140 der Staatsbibliothek Bamberg
Los 1288
Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)
Die Bamberger Apokalypse. Msc. Bibl. 140 der Staatsbibliothek Bamberg. Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 2 Bände und 1 Mappe. 29 x 20 cm. OSeide bzw. OLeinen, zusammen in OPlexiglasschuber (minimal berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 2000.
Eines von 980 arab. num. Exemplaren. Die Bamberger Apokalypse ist der einzige vollständig erhaltene ottonische Bilderzyklus zum letzten Buch der Bibel, eine der bedeutendsten Miniaturhandschriften des Mittelalters überhaupt. Der Codex entstand zwischen 1000 und 1020 im Bodenseekloster Reichenau. - Als Vorlage für den Einbandstoff diente der Samt-Einband der Handschrift Msc. Bibl. 95 derselben Bibliothek, er wurde von der Seidenweberei Gessner in Wädenswil nachgewebt. Buchbindearbeiten durch Burckhardt in Mönchaltorf, Zürich. – Nahezu verlagsfrisch. Mit Kommentar, ohne Dokumentationsmappe.
Bedford, John, Duke of
Das Stundenbuch des Herzogs von Bedford
Los 1289
Schätzung
2.500€ (US$ 2,874)
Bedford, John Duke of. Das Stundenbuch des Herzogs von Bedford. MS Add. 18850. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 27 x 19 cm. Roter OSamteinband mit großen ziselierten Metallschließen und Goldschnitt bzw. roter OSamteinband mit goldgeprägtem RSchild in Plexiglas-Schuber (dieser leicht berieben und angestaubt). Luzern, Coron, 2006.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren. Die Handschrift mit der Bibliothekssignatur Add. Ms.1885 der British Library gehört mit seinen 38 reich mit Gold verzierten, großformatigen Miniaturen sowie mehr als 1250 kleinere Medaillonminiaturen zu den prachtvollsten Stundenbüchern des Mittelalters. – Von nahezu verlagsfrischer Erhaltung.
Belles Heures du Duc de Berry, Les
The Cloisters 1954, acc.no.54.I.I des Metropolitan Museums
Los 1290
Schätzung
1.300€ (US$ 1,494)
Les Belles Heures du Duc de Berry. The Cloisters 1954, acc.no.54.I.I des Metropolitan Museums in New York. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 24 x 18 cm. Überaus reich goldgeprägtes OLeder über Holzdeckeln mit Steh- und Innenkantenvergoldung sowie dreiseitigem Goldschnitt bzw. OHalbleder, zusammen in Plexiglaskassette. Luzern, Faksimile Verlag, 2003.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1060). Mit den Belles Heures schufen die flämischen Malerbrüder Limburg ein Meisterwerk der Buchmalerei, kein anderes Stundenbuch aus der umfangreichen Bibliothek des Herzogs von Berry ist reicher illuminiert. Die Leidenschaft des Auftraggebers für schöne Bücher ist verantwortlich für die denkbar luxuriöseste Ausstattung. – Neuwertig. – Dabei: Das schöne Stundenbuch des Herzogs von Berry. Einleitung von James J. Rorimer. 21 S., 1 Bl. Mit 16 faksimilierten Blättern. 24 x 16,5 cm. OPappband mit goldgeprägtem RTitel in OPappschuber (leicht berieben). München und Zürich, Droemer, 1960. - Doppelt vorhanden.
Bening, Simon. Das Blumen-Stundenbuch. Le livre d'heures aux fleurs. Clm 23637, Bayerische Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 16,5 x 11,5 cm bzw. 32 x 23 cm. OSamt mit dreiseitigem Goldschnitt bzw. OSamt mit goldgeprägtem RSchild, zusammen in OPlexiglasschuber. Luzern, Faksimile Verlag, 1991.
Eines von 980 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Originalgetreue Nachbildung der Bilderhandschrift Clm 23637 in der Bayerischen Staatsbibliothek München, mit dem Kommentar von Bodo Brinkmann und Eberhard König. Das kurz nach 1520 in Gent oder Brügge entstandene Stundenbuch mit Streumustern von Blumen und Vögeln auf jeder Textseite und 70 Miniaturen wird dem flämischer Miniaturenmaler Simon Bening (1483-1561) zugeschrieben. – Nahezu tadellos frisch und sauber.
Bening, Simon. Flämischer Kalender. Clm 23638 der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Faksimile, Kommentar. 2 Bände und 1 Heft. 14 x 10,5 cm bzw. 21 x 15 cm. Violetter OSamtband über Holzdeckeln mit 8 silbernen Eckbeschlägen und sternförmiger silbener Vignette auf den Deckeln bzw OSamtband (leicht berieben), zusammen in OPlexiglasschuber (gering berieben). Luzern, Faksimile Verlag, 1987.
Simon Benings Flämischer Kalender, der aus dem Kalenderteil eines Stundenbuches besteht und somit ein Fragment ist, stellt einen der schönsten Landschaftszyklen innerhalb eines Kalenders überhaupt dar. Er ist nicht nur ein Meilenstein flämischer Buchmalerei des 16. Jahrhunderts, sondern auch ein Höhepunkt in Benings künstlerischer Entwicklung als Landschaftsilluminator. – Wohlerhalten.
Berliner Stundenbuch
der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians
Los 1293
Schätzung
500€ (US$ 575)
Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians. Faksimile und Kommentarband sowie Verlagsdokumentation. 3 Teile. 10,4 x 7,7 cm; und 29,5 x 21,5 cm; 32 x 23 cm. Karmesinroter OSamteinband mit ornamentierter, dreiteiliger massiver Schließe in vergoldetem Sterlingsilber ("925"-Punze) und Goldschnitt in 2-teilligem schwarzem OLederschuber mit goldgeprägtem RTitel; schwarzes OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel sowie montiertem farbigen Deckelschild; rotes OLeinen mit Goldprägung. Lachen und Luzern, Coron, 1998.
Eines von 980 nummerierten Exemplaren. Faksmilie nach der Handschrift 78 B 12 im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz. Bei dem sog. Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund handelt es sich um ein zwischen 1477 und 1480 in Gent im Auftrag des Kaisers Maximilians I. (1459-1519) entstandenes, reich illuminiertes Gebetbuch, das der Kaiser seiner Braut Maria von Burgund (1457-1482) als Morgengabe verehrte.
Das Stundenbuch enthält 27 ganzseitige und 47 kleinere Miniaturen mit biblischen Szenen sowie 16 Seiten mit einem besonders reichen und plastischen Bordürenschmuck aus Blüten, Knospen, Akanthus und Schmetterlingen. Der Kommentar mit Beiträgen von Fedja Anzelewsky, Eberhard König, Bodo Brinkmann und Frauke Steenbock. Die beiliegende Dokumentation mit Verlagsprospekt und zwei Probe-Doppelseiten des Faksimiles. – Sehr gut erhalten.
Bestiarium. Die Texte der Handschrift MS. Ashmole 1511 der Bodleian Library Oxford. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 27,5 x 18 cm bzw. 28 x 19 cm. Blindgeprägtes OLeder bzw. OLeinen in OHalblederkassette. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1982-1986 (2018).
Eines von 270 Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der für den KASI Verlag reservierten Auflage, der Kommentarband 2018 neu verlegt. – Nahezu verlagsfrisch.
Bestiarium aus Peterborough, Das
(The Parker Library Ms. 53). Faksimile und Kommentar
Los 1295
Schätzung
700€ (US$ 805)
Das Bestiarium aus Peterborough. (The Parker Library Ms. 53). Faksimile, Kommentar und Dokumentationsmappe. 3 Bände. Ca. 35 x 23 cm. Blindgeprägtes OLeder bzw. OHalbleder, zusammen in OPlexiglaskassette. Luzern, Faksimile Verlag, 2003.
Eines von 700 nummerierten Exemplaren. – Von guter Erhaltung.
Bibel des Leo Patricius, Die
Codex Reg. gr. 1 B der Biblioteca Vaticana Apostolica
Los 1296
Schätzung
600€ (US$ 690)
Die Bibel des Patricius Leo. Altes Testament. Codex Reg. gr. 1 B der Biblioteca Vaticana Apostolica. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 41 x 28 cm bzw. 24 x 16,5 cm. OLeder über Holzdeckeln mit blindgeprägter geflochtener Bordüre auf den Deckeln in OPappschuber (mit montiertem Rückenschild) bzw. OLeder mit goldgeprägtem RTitel zusammen in OLeinenkassette mit goldgeprägtem RTitel. Belser, Zürich, 1988.
Codices e vaticanis selecti, Vol. LXXV. Eines von 499 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der Prachtedition. "Die Handschrift ... ist das einzige Exemplar einer byzantinischen illuminierten Bibel, das uns in seiner ersten Hälfte in Form einer homogenen und intakten Handschrift erhalten geblieben ist ..." (Kommentar, S. 11). – Nahezu verlagsfrisch.
Biblia pauperum. Kings Ms. 5 der British Library in London. Faksimile, Kommentar und Dokumentation sowie Verlagsdokumentation. 2 Bände und 1 Mappe. 18 x 38 cm. Rotes OLeder mit goldgeprägtem Wappen auf den Deckeln, Steh- und Innenkantenvergoldung, dreiseitiger Goldschnitt und Seiden-Moiré-Vorsätzen bzw. OHalbleder bzw. OUmschlag, zusammen in OPlexiglasschuber bzw. flexible OPappmappe. Luzern, Faksimile Verlag, 1993.
Nummeriertes Exemplar einer kleinen Auflage. Der Begleitband mit englisch-deutsch-französischem Paralleltext, mit Kommentaren von J. Blackhouse, J. H. Marrow und G. Schmidt. – Neuwertig.
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