Deutsch oder Französisch
frühes 20. Jh. "Bacchus" - Italienischer Jüngling mit Weinkelch auf einem Leopardenfell
Los 6711
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
frühes 20. Jh. "Bacchus" - Italienischer Jüngling mit Weinkelch auf einem Leopardenfell.
Bleistift auf chamoisfarbenem Velin. 31 x 23,3 cm. Am Unterrand in Spiegelschrift in französischer Sprache betitelt "La Volonté de l'homme est-elle un vain mot?".
"Der überlastete Kahn".
Feder in Schwarz und Grau, Spritztechnik, hinter ein Fensterpapier montiert. 20,7 x 38,1 cm. (1913).
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dessen Nachlassstempel).
Hammer, Walter Julius
Das Atelier des Künstlers in Leipzig
Los 6713
Schätzung
600€ (US$ 682)
Das Atelier des Künstlers in Leipzig.
Farbige Kreiden, weiß gehöht, auf blaugrünem Papier. 42,3 x 30,2 cm. Unten rechts monogrammiert (ligiert) und datiert "WH. 1900".
Beigegeben zwei Arm- und Beinstudien, je weiße Kreide auf dunkelgrünem bzw. dunkelrotem Papier, monogrammiert und datiert "WH 1903".
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dessen Nachlassstempel), ebenso die Beigaben.
Die Heimatlosen.
Feder in Schwarz wohl auf Velin, auf dünnem Karton aufgezogen. 25,7 x 22,8 cm. Unten links signiert "Max Klinger". Um 1885.
Provenienz: Karl und Faber, München, Auktion 87, 1963, Los 709.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Frau und Kentaur.
Aquarell und Deckfarben auf festem, chamoisfarbenem Velin. 70,5 x 71 cm. Verso unten rechts signiert "S. Hruby".
Draperiestudie.
Schwarze und weiße Kreide über Rötel auf grau-grünem Velin. 28,9 x 31,8 cm.
Beigegeben von demselben ein weiteres Studienblatt mit weiblichem Akt, verso Soldat mit Flinte.
Rothaug, Alexander
Draperiestudie und männlicher Akt mit Bogen
Los 6717
Schätzung
450€ (US$ 511)
Draperiestudie und männlicher Akt mit Bogen.
Schwarze und weiße Kreide auf grau-braunem Velin. 22,8 x 31,9 cm.
Beigegeben von demselben ein weiteres Studienblatt mit männlichem Akt.
Wüste.
Tunkpapierarbeit, original montiert. 8,5 x 11,6 cm. Unten links signiert "Schulda".
Korallen.
Tunkpapierarbeit. 21,5 x 18,7 cm.
Pirchan, Emil
Komposition in Lila, Korallenrot und Petrol
Los 6720
Schätzung
3.500€ (US$ 3,977)
Komposition in Lila, Korallenrot und Petrol.
Wasserfarben aufgebracht im Tunkpapierverfahren (Marmoriertechnik) mit goldfarbener Einfassungslinie, in ein Passepartout montiert. 29,8 x 20,8 cm. Um 1906/07.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Seither im Besitz der Nachfahren.
Pirchan, Emil
Komposition in Blassblau, Lila und Korallenrot
Los 6721
Schätzung
2.500€ (US$ 2,841)
Komposition in Blassblau, Lila und Korallenrot.
Wasserfarben aufgebracht im Tunkpapierverfahren (Marmoriertechnik) mit goldfarbener Einfassungslinie, in ein Passepartout montiert. 29,9 x 21 cm. Um 1906/07.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Seither im Besitz der Nachfahren.
Wöhler, Hermann
Weltlandschaft mit Taube und himmlischer Stadt
Los 6722
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Weltlandschaft mit Taube und himmlischer Stadt.
Feder in Schwarz auf festem Zeichenkarton. 47,8 x 34,3 cm. Unten rechts monogrammiert "HW".
Illustration zu einer Textpassage aus der Offenbarung des Johannes (Kapitel 1, Vers 3): „Glücklich ist, wer die prophetischen Worte dieses Buches anderen vorliest; und glücklich sind alle, die sie hören und danach handeln.“ (makarios o anaginôskôn kai oi akouontes tous logous tês prophêteias kai têrountes ta en autê gegrammena o gar kairos eggus).
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Roerich, Nicholas
Bühnenbildentwurf zum Theaterstück Prinzessin Maleine von Maurice Maeterlinck
Los 6723
Schätzung
16.000€ (US$ 18,182)
Kleine Stadt: Entwurf zu einem der Hintergrundvorhänge zum Theaterstück "Prinzessin Maleine" von Maurice Maeterlinck.
Aquarell und farbige Stifte auf Velin, an zwei Stellen am Oberrand auf den originalen Untersatzkarton befestigt, an dessen Oberrand ein Transparentpapier mit Quadrierung montiert. 11,2 x 16,4 cm. Unten links in kyrillischer Schrift monogrammiert und datiert, auf dem Untersatzkarton mit Maßangaben und alter Bezeichnung wohl von der Hand des russischen Malers Nikolai Alexandrovich Klodt (1865 St. Petersburg -1918 Moskau) in Bleistift in kyrillischer Schrift, auf dem Transparentpapier ebenfalls Bleistiftannotationen in Kyrillisch. 1913.
Der russische Maler, Schriftsteller und Mystiker Nicholas Roerich wird bis heute als einer der überragenden und zugleich rätselhaftesten Charaktere der russischen Geistes- und Kulturgeschichte betrachtet. Die Wirkung des 1874 in St. Petersburg als Sohn eines wohlhabenden Deutschbalten und einer Russin Geborenen berührte dabei nicht allein den russischen Kulturkreis, da es ihm zeitlebens gelang, als Künstler und Wissenschaftler, als Reisender, Autor und Philosoph universelle Impulse zu geben. Von 1893 bis 1897 studierte Roerich an der kaiserlichen Akademie der Künste und zugleich an der juristischen Fakultät seiner Heimatstadt. Anschließend bildete er sich im Atelier des bekannten Landschaftsmalers Arkhip Kuindzhi weiter. Bereits zu dieser Zeit stand er in engem Kontakt mit so bedeutenden Kunstschaffenden wie Ilja Repin, Nicolai Rimski-Korsakov, Modest Mussorgsky und Dmitri Grigorowitsch. In den Jahren 1900 bis 1901 und 1903 bis 1904 unternahm Roerich Reisen nach Paris beziehungsweise zu den historischen Stätten Russlands. Seit 1904 entstanden die ersten mystischen Bilder, die von den Eindrücken der Russlandreise geprägt sind: jahrhundertealte Burgen, orthodoxe Kirchen und Klöster. Wenig später, im Jahr 1906, begann Roerich, Bühnendekorationen und Kostüme für das Theater zu entwerfen. Damit gewann er die Aufmerksamkeit des genialen Impresarios und Gründers des Ensembles 'Ballets Russes' Sergei Diagilew, der ihn mit den Entwürfen zu Igor Strawinskys Ballettoper „Le Sacre du Printemps“ beauftragte, die 1913 in Paris von den 'Ballets Russes' uraufgeführt wurde. In diese Zeit fallen auch Roerichs Dekorationen für zwei Stücke des Belgiers Maurice Maeterlinck: "La Princesse Maleine" und "Sœur Béatrice". Spätestens seit 1905 war Roerich mit dem Werk des Symbolisten Maeterlinck vertraut, da er eine dreibändige Übersetzung von dessen Werken illustriert hatte.
In den Jahren 1913 und 1914 schuf Roerich die Bühnenbilder und Kostüme für Maeterlincks erstes Stück "Prinzessin Maleine", dessen Uraufführung im Pariser Théâtre Libre geplant war. So entstanden 19 Entwürfe für Bühnendekorationen in Tempera, dazu mehr als zwei Dutzend Kostümentwürfe und Vorstudien in Bleistift, Aquarell und Gouache. Eine Aufführung kam jedoch nicht zustande, da das Theater Anfang des Jahres 1914 Konkurs anmelden musste. Roerich nahm seine Entwürfe wieder an sich und verkaufte einen Teil davon russischen Sammlern. Die verbliebenen Arbeiten stellte er im selben Jahr auf der Baltischen Ausstellung (Baltic Exhibition) in Malmö aus (15. Mai - 4. Oktober 1914) und anschließend auf einer Ausstellung mit eigenen Werken, die 1918 und 1919 an drei Stationen, in Stockholm, Kopenhagen und Helsinki, gezeigt wurde (vgl. John McCannon: "Passengers of Wisdom: Nicholas Roerich, the Dramas of Maurice Maeterlinck, and Symbols of Spiritual Enlightenment", in: The Russian Review, Bd. 64, Juli 2004, S. 449-478).
Maurice Maeterlincks Drama „La Princesse Maleine“ erschien bereits 1889. Das Stück spielt in einer düsteren, märchenhaften Welt und erzählt von der Prinzessin Maleine, die gegen den Willen ihres Vaters den Prinzen Hjalmar liebt. Um die Liaison mit dem Sohn des Königs Hjalmar zu unterbinden, wird Maleine in einem Turm gefangen gehalten. Nach Jahren gelingt ihr die Flucht und sie findet Hjalmar wieder. Doch dessen Stiefmutter, Königin Anne, die in der Zwischenzeit den senilen König Hjalmar geheiratet hat, tötet Maleine aus Eifersucht, da sie ihre eigene Tochter mit Hjalmar vermählen möchte. Hjalmar tötet daraufhin die Königin und anschließend sich selbst.
Der vorliegende wie auch die beiden nachfolgenden Entwürfe (Lose 6724 und 6725) lassen sich laut Gvido Trepsa jeweils mit einem der drei Hintergrundvorhänge (занавеса) für das Stück, die in einem Artikel der russischen Zeitschrift "Речь" (dt. Rede, ) genannt werden (1913, 16/29 September, Nr. 253, C. 4), identifizieren: "Bei der Anfertigung der Entwürfe berücksichtigte der Künstler auch, dass die Bühne aufgrund der zahlreichen Bilder im Stück in drei Teile unterteilt werden sollte. Das Geschehen wird abwechselnd in einem dieser drei Teile stattfinden. Diese Inszenierung veranlasste N. K. Roerich, drei Vorhänge zu entwerfen. Diese Vorhänge werden das Stück 'Prinzessin Maleine' nicht illustrieren, sondern lediglich den Charakter seiner Darstellung auf der Bühne widerspiegeln.".
Roerichs Entwurf zeigt eine kleine, verwinkelte Stadt, die von einer mächtigen Stadtmauer mit Tortürmen umgeben ist. Vor der Stadt steht isoliert ein weiterer Turm mit einem spitzen, hohen Turmhelm. Dieses Gebäude steht wahrscheinlich für das Verlies der Prinzessin. Der zeitlich entrückten Szenerie, die Maeterlinck in seinem märchenhaften Stoff beschreibt, entspricht Roerich mit seinem weich fließenden und geschwungenen Duktus. Die Stadt und ihre Gebäude wirken organisch und nicht wie aus Stein. Besonders auffällig ist, dass das Farbspektrum lediglich Blau- und Violetttöne mit vereinzelten Akzenten in Orange und Gelb umfasst. Für Roerich hat die Wahl der Farbe eine essentielle Bedeutung. Die Farben Blau und Violett stehen bei Roerich für das feminin Göttliche und Transzendente. Entsprechend verwendet der Künstler die gleiche reduzierte Farbpalette für fast sämtliche Dekorationsentwürfe zu dem Drama.
Weitere Entwürfe für Prinzessin Maleine befinden sich im Staatlichen Museum für Theater- und Musikkunst in St. Petersburg (s. John McCannon op.cit., Fig. 3, 4 und 10) und im Nicholas Roerich Museum in New York.
Wir danken Gvido Trepsa, Direktor des Nicholas Roerich Museums in New York, für wertvolle Informationen.
Provenienz: Westdeutsche Privatsammlung (seit mehr als 30 Jahren).
Innerer Schlosshof: Entwurf zu einem der Hintergrundvorhänge zum Theaterstück "Prinzessin Maleine" von Maurice Maeterlinck.
Aquarell und Gouache, farbige Stifte auf Millimeterpapier, an zwei Stellen am Oberrand auf den originalen Untersatzkarton befestigt, an dessen Oberrand ein Transparentpapier mit Quadrierung montiert. 12 x 17,4 cm. Unten links in kyrillischer Schrift signiert und datiert, auf dem Untersatzkarton mit Maßangaben und alter Bezeichnung in Bleistift wohl von der Hand des russischen Malers Nikolai Alexandrovich Klodt (1865 St. Petersburg -1918 Moskau) in kyrillischer Schrift, auf dem mit brauner Feder quadrierten Transparentpapier ebenfalls Bleistiftannotationen in Kyrillisch. 1914.
Wir danken Gvido Trepsa, Direktor des Nicholas Roerich Museums in New York, für wertvolle Informationen.
Provenienz: Westdeutsche Privatsammlung (seit mehr als 30 Jahren).
Blick in den Korridor des Schlosses: Entwurf zu einem der Hintergrundvorhänge zum Theaterstück "Prinzessin Maleine" von Maurice Maeterlinck.
Aquarell und Gouache, farbige Stifte auf Millimeterpapier, an zwei Stellen am Oberrand auf den originalen Untersatzkarton befestigt, an dessen Oberrand ein Transparentpapier montiert. 9,3 x 16,4 cm. Auf dem Untersatzkarton in Bleistift wohl von der Hand des russischen Malers Nikolai Alexandrovich Klodt (1865 St. Petersburg -1918 Moskau) in kyrillischer Schrift betitelt und mit Maßangaben versehen. (1913/14).
Wir danken Gvido Trepsa, Direktor des Nicholas Roerich Museums in New York, für wertvolle Informationen.
Provenienz: Westdeutsche Privatsammlung (seit mehr als 30 Jahren).
"Jahrhundertwende", Tempelbild-Entwurf.
Feder in Schwarz, Aquarell und Farbkreide auf Papier, original auf Karton kaschiert. 34 x 49,5 cm (Papier), 46 x 56,5 cm (Karton). Signiert und datiert "Fidus 1899", unterhalb der Darstellung undeutlich in brauner Feder (verblasst) betitelt "Zur Jahrhundertwende", verso auf dem Karton nochmals betitelt, signiert und datiert "Jahrhundertwende / fidus. - 99". Im Originalrahmen.
Zwei Männergestalten aus der Welt der Rittersagen und der antiken Erzählungen ziehen an der nackten jungen Frau in ihrer Mitte, die unentschieden auf dem Schoß einer Gottvater-ähnlichen Figur sitzen bleibt. Die Stilvielfalt in der Kunst um die Jahrhundertwende, zwischen Historismus, Symbolismus und Jugendstil spiegelt sich in der feinlinig-ornamental und weitgehend flächig gestalteten Darstellung.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers, zunächst Fidus-Haus.
1991-1996 Verwahrung in der Berlinischen Galerie.
1996 bis Februar 2026 Dauerleihgabe ans Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein (Inv. N38 Nr. 577, Etikett auf der Rahmenrückseite).
Ausstellung: Kunstsalon Gerstenberger Chemnitz, Nr. 54.
Albert Rathke's Kunstausstellung Magdeburg, Nr. 18154.
Berlin und Hamburg, 1928: Erste Gesamtausstellung der Werke von Fidus.
Literatur: Erste Gesamtausstellung der Werke von Fidus, Berlin und Hamburg 1928, S. 15, Nr. 41 (verso auf dem Rahmen die Nummer in Schwarz unten links).
"Wider-Licht und Wogengischt".
Aquarell über Bleistift auf festem Velin. 18,4 x 23,6 cm. Unten mit Bleistift monogrammiert, betitelt und datiert "VIII. 22", oben auf ein graues Untersatzpapier aufgelegt und dort mit Bleistift bewidmet und signiert "Unserem lieben Edwin zum 2. Julmonds 1940".
"Zum Traumtempel".
Gouache und Aquarell über Bleistift, original auf einen Untersatz montiert. 25,2 x 37,3 cm. In der Zeichnung monogrammiert und datiert "F. [19]13" sowie auf dem Untersatz eigenh. bez. "Zum Traumtempel". Original gerahmt.
Provenienz: Galerie Commeter, Hamburg, Nr. 717 (verso Etikett).
Der Seher.
Bleistift auf chamoisfarbenem Velin, verso weitere Studienköpfe im Profil. 13 x 17,9 cm.
Provenienz: Sammlung Emly Wilhelmi (geb. Kofahl), Hannover.
Privatsammlung Berlin.
"Öffentliches Erziehungswesen".
Bleistift. 12,7 x 19,6 cm. Unten links eigenh. betitelt "Öffentliches Erziehungswesen", verso wohl ebenfalls eigenh. bez. "aus dem 'Buche vom Kinde' von Adele Schreiber (B.G. Teubner)" sowie unten von fremder Hand der Besitzvermerk "Wilhelmi Woltersdorf b. Erkner Fasanenstr. 18".
Entwurfszeichnung für "Das Buch vom Kinde" von Adele Schreiber, veröffentlicht 1907. Der Inhalt des Buches ist die wissenschaftliche Aufklärung und die Durchsetzung moderner Standards in der Kinderfürsorge und Mutterschaft in der Zeit um 1907. Es gilt als wichtiges Zeitdokument des frühen 20. Jahrhunderts, das den gesellschaftlichen Wandel hin zu einem stärkeren Fokus auf das Kindeswohl widerspiegelt.
Provenienz: Sammlung Otto Kofahl, Hannover.
Sammlung Emly Wilhelmi (geb. Kofahl), Hannover.
"Wladimir R. Stolls / Bücherei" (Exlibris-Entwurf).
Bleistift auf Velin, orig. montiert auf einem braunen Untersatz. 16,3 x 9,6 cm. In der Darstellung bezeichnet "Wladimir R. Stolls / Bücherei" sowie unten rechts monogrammiert und datiert "f1912".
Beigegeben von demselben eine eigenh. beschriebene Blanko-Postkarte, datiert "3. III. 1922" sowie eine Postkarte von anderer Hand, adressiert an "Mr. & Mrs. Wöhler, Am Schatzkampe 14, Hannover" mit der Ansicht von "The Beach & Marine Crescent Folkestone", Kent England, datiert "3. Aug. 1924".
Provenienz: Sammlung Otto Kofahl, Hannover.
Sammlung Emly Wilhelmi (geb. Kofahl), Hannover.
5 Lichtdruck- oder Photopostkarten aus dem Verlag des St. Georgs-Bundes, Woltersdorf bei Erkner, verso je mit eigenh. Kommentaren zu den umseitig dargestellten Werken. Je ca. 8,9 x 14 cm. 3 Karten signiert "Fidus", datiert 1944-46.
Max, Gabriel Cornelius von
Illustration zu Mendelssohns "Lieder Ohne Worte": Der Tod
Los 6733
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Der Tod: Illustration zu Mendelssohns "Lieder Ohne Worte".
Aquarell über Feder in Grau und Spuren von Bleistift. 28,7 x 37,6 cm. In der Darstellung signiert "G. v. Max 1861" sowie unten in der Notenzeile betitelt "F. Mendelsohn Bartholdy. Lieder ohne Worte.".
Vorlage zu einem Blatt aus der 12-Blatt umfassenden Folge “Phantasiebilder aus Tonstücken”, die 1863 als Reproduktionsgraphiken in Wien erschien.
Apoll im Sonnenwagen.
Kohle auf gelblichem Velin. 96,4 x 153,5 cm. Unten rechts signiert "Albert Maennchen".
Provenienz: Privatsammlung Rheinland-Pfalz.
Das Ständchen.
Aquarell und Gouache, Pinsel in Schwarz, weiß gehöht. 20,9 x 28,6 cm. Oben links mit signierter und datierter Zueignung an den Berliner Museumsdirektor Julius Lessing "An Dr. Julius Lessing u. Frau / O möge Euch 100 Jahre erfreun / Das liebliche Ständchen von diesen / dreien / zum 10. November 1874 Paul Meyerheim".
"Vita Somnium Breve" - Traumvision.
Feder in Grau auf dünnem Velin. 21 x 14,8 cm. Rechts in der Darstellung monogrammiert und datiert "MB/ 23. XII. [19]36" sowie unter der Darstellung erneut datiert und bezeichnet "INV. ET DEL. 23. XII. [19]36. ST. / VITA SOMNIUM BREVE".
Die mit dem Motto "Das Leben ist ein kurzer Traum" versehene Zeichnung dürfte kurz nach Antritt von Behmers zweijähriger Haftstrafe im Gefängnis von Stockach entstanden sein, zu der er im Dezember 1936 wegen Homosexualität verurteilt worden war.
Karikaturköpfe.
Feder in Braun. 20,8 x 13,5 cm. Unten rechts eigenh. bez. "Zu einer Musestunde von 7-8 Uhr / in Schloss Baden-Baden aus dem Löschblatt / der Schreibmappe abgezeichnet / 29 Nov 1906 / Simplicissimus".
Beigegeben von demselben eine Entwurfszeichnung auf Transparentpapier mit den Tierkreiszeichen.
Französisch
19. Jh. . Kleiner Orang-Utan mit Brille, ein Schild mit Danbksagung haltend
Los 6738
Schätzung
800€ (US$ 909)
19. Jh. "Encore une fois merci ma vieille!" - Kleiner Orang-Utan mit Brille, ein Schild mit Danksagung haltend.
Feder in Braun, auf Bütten, umgefalzt. 11,3 x 17,9 cm (Darstellung). Auf dem Schild bez. Wz. Britannia und Schrift "Britannia Note".
Persönliche Skizze vermutlich auf einer Art Notizzettel, dieser doppelt gefalzt, mit den angebrachten Initialen "HT".
Marabus.
Schwarze Kreide, weiß gehöht auf grünlichem Velin. 39 x 29,5 cm. Unten rechts signiert "FWestphal".
Rastendes Löwenpaar.
Tuschpinselzeichnung in Schwarz auf festem Velin. 16,6 x 15,9 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "WK [19]07".
Beigegeben Wilhelm Kuhnerts Publikation "Im Land meiner Modelle", Klinkhardt & Biermann, Leipzig 1918.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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