Skarbina, Franz
Bildnis einer älteren Dame mit Spitzenhaube, in der Hand eine gefüllte Rose, wohl die Mutter des Seraphim Hubert Dumont
Los 6681
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Bildnis einer älteren Dame mit Spitzenhaube, in der Hand eine gefüllte Rose, wohl die Mutter des Dr. Seraphim Hubert Dumont.
Aquarell über Bleistift auf Velin, entlang der Kanten auf Karton montiert. 50 x 35,9 cm. Rechts im Hintergrund signiert und datiert "F Skarbina 1882 Berlin", verso auf der Pappe mit dem Etikett des Kunstsalons Keller & Reiner mit der handschriftl. Nummer "3485", ferner der Besitzervermerk "Dr. S. H. Dumont ... straße 25".
Die virtuos erfasste Figur der alten Dame, die trotz ihres hohen Alters eine bemerkenswerte Willensstärke ausstrahlt, ist wahrscheinlich die Mutter des aus Belgien stammenden und seit 1855 in Berlin tätigen Dentisten Dr. Seraphim Hubert, worauf u.a. der rückseitige Besitzervermerk hindeutet. Die Dargestellte sitzt würdevoll auf einem Stuhl mit einer grünen, genieteten Rückenlehne aus Leder und gedrehten Streben. Exakt dieses Möbelstück findet sich auf einem Aquarell Skarbinas aus dem Jahr 1888, das den Mediziner in seinem Wohnzimmer zeigt. Wahrscheinlich entstand das Bildnis im Auftrag des Sohnes, der sich ein solches zum Angedenken an seine Mutter wünschte (s. Grisebach, Berlin, Auktion am 1. Dezember 2021, Los 186).
Provenienz: Französische Privatsammlung.
Vorstudie zu "Auf dem Heimwege".
Feder in Schwarz über Bleistift. 25 x 17,3 cm. Unten links bezeichnet "Erster Entwurf zu einem Bilde" sowie unten rechts signiert und datiert "Hans Thoma/ ... 1876".
Die Zeichnung diente höchstwahrscheinlich als Vorstudie zum 1888 fertiggestellten Gemälde "Auf dem Heimwege" (siehe Henry Thode: Thoma, des Meisters Gemälde, Stuttgart/Leipzig 1909, S. 277). Auf Grundlage dieses Gemäldes schuf Thoma im Jahr 1915 zudem eine Radierung mit dem Titel „Deutsche Flora“ (Beringer 171).
Thoma, Hans
Alte Eiche mit einem Sammler und einer Dampflokomotive im Hintergrund
Los 6683
Schätzung
450€ (US$ 511)
Alte Eiche mit einem Sammler und einer Dampflokomotive im Hintergrund.
Bleistift, braun laviert, verso: eine kleine Blätterskizze. 27,3 x 18,5 cm. Rechts unten mit Bleistift undeutlich bezeichnet und datiert "...steinerwäldchen 19. März".
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Privatsammlung, Hessen.
Das Blindekuh-Spiel.
Bleistift auf Velin. 12,3 x 7,9 cm. Am Unterrand monogrammiert "TH" (ligiert)".
Beigegeben von Theodor Hosemann drei weitere Zeichnungen: "Die Straßenverkäuferin", "Betende Nonne", "Das kaputte Fuhrwerk", zwei Autographen mit Randzeichnungen sowie 17, teils kolorierte Lithographien.
Skarbina, Franz
Bildnis einer eleganten Dame und ihrer Tochter auf einer Loggia
Los 6685
Schätzung
2.800€ (US$ 3,182)
Bildnis einer eleganten Dame und ihrer Tochter in einer Loggia.
Aquarell auf Karton. 63,3 x 45,1 cm. Am unteren Rand Annotation in französischer Sprache wohl mit Angaben bezüglich der Rahmung.
Jacob d. J., Julius
Alt-Berlin: Blick über die Spree auf den Nikolaiturm und die Poststraße vom Mühlendamm aus gesehen
Los 6686
Schätzung
400€ (US$ 455)
Alt-Berlin: Blick über die Spree auf den Nikolaiturm und die Poststraße vom Mühlendamm aus gesehen.
Aquarell und Gouache über Bleistift. 33,2 x 49,6 cm. Signiert auf dem Kahn links "Jul. Jacob Berlin", verso auf dem Rahmenrückdeckel betitelt sowie bezeichnet "Geschenk vom Maler Prof. Jul. Jacob / 1912".
Links im Bild das Ephraim-Palais, über dem Dachgiebel des alten Hauses rechts der Mitte die Turmspitze des Roten Rathauses. Der Sohn des gleichnamigen Historienmalers Julius Jacob d. Ä. arbeitete ab 1882 als Dozent für Landschaftszeichnen und Aquarellmalerei an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Seinen ersten Stadtansichten von Berlin war schneller Erfolg beschieden, weswegen er sich vorwiegend Darstellungen der Berliner Altstadt und der allmählich wachsenden Großstadt widmete. Zwischen 1862 und 1885 entstand u. a. ein Aquarellzyklus von 70 Berlin-Ansichten, die seinen Ruf als Chronisten des nach und nach verschwindenden Alt-Berlins begründeten.
Hausbau in Berlin-Charlottenburg.
2 Zeichnungen, je Pinsel in Grau auf dünnem Karton. 21 x 27,3 bzw. 20,8 x 28,2 cm. Ein Blatt unten rechts monogrammiert "FK" (ligiert), das andere signiert "FKai... fec".
Bei Landeck im Oberinntal mit Blick auf die Parseierspitze.
Aquarell, weiß gehöht, auf Karton. 24 x 29,9 cm. Unten rechts signiert "G. JANNY.", unten links bezeichnet "Landeck".
Schuster, Rudolf Heinrich
Der Gallhof in Vahrn bei Brixen in Südtirol
Los 6689
Schätzung
450€ (US$ 511)
Der Gallhof in Vahrn bei Brixen in Südtirol.
Bleistift auf Velin. 12,4 x 18,7 cm. Eigenh. bewidmet, signiert und datiert "October 1895" und "Zur Erinnerung an seinen getreuen Vetter Rudolf Schuster", verso in schwarzer Feder von Hans von Lengenfeld ein Gedicht "Cardinal der Liebe".
Beigegeben von Rudolf Schuster eine weitere Ansicht des Gallhofes in Vahrn, unten rechts bezeichnet und datiert "Vahrn 3. Oct [18]78." (Krause Nr. 262, Abb.-Nr. 144).
Literatur: Maria Krause: Der Landschaftsmaler Rudolf Schuster (1848-1902), ein Schüler Ludwig Richters, Diplomarbeit Karl Marx Universität, Leipzig 1961 (Typoskript), Nr. 261 (Abb.-Nr. 143).
Os, Pieter Gerardus van
Bäuerin mit Kühen und Schafen am Fluß
Los 6690
Schätzung
400€ (US$ 455)
Bäuerin mit Kühen und Schafen am Fluss.
Feder in Braun, Pinsel in Grau, grau laviert. 13 x 16,8 cm. Signiert unten links "PG Van Os fec.", verso alt bezeichnet "Pieter Gerardus van Os. / Aus J.A.G. Weigel's (in Leipzig) Sammlung".
Nach seiner Ausbildung bei seinem Vater und an der Tekenakademie in Den Haag wurde van Os Zeichenlehrer in Amsterdam. Um 1805 begann er sich, in seinem Atelier in Amsterdam auf Landschaften mit Vieh zu spezialisieren.
Provenienz: Johann August Gottlob Weigel, Leipzig (1773-1846).
Löhrer, Johann Gottlieb
Elegantes Schweizer Interieur
Los 6691
Schätzung
4.000€ (US$ 4,545)
Elegantes Schweizer Interieur.
Aquarell über Bleistift. 39,4 x 55,8 cm. Unten links signiert "G: Loehrer del:".
Wasmann, Friedrich
Studienblatt mit zwei weiblichen Portraits
Los 6692
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Studienblatt mit zwei weiblichen Portraits und einem Profilkopf.
Bleistift auf Velin. 18,7 x 23,8 cm. Um 1831.
Provenienz: Sammlung Wilhelm Koenig, Wien (Lugt 2653b).
Sammlung Carl Heumann, Chemnitz (Lugt 2841a).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart, Auktion 29 am 29. November 1957: Sammlung Heumann, Chemnitz. Kunst des 18. und 19. Jahrhunders. Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde, Graphik, Los 384 mit Abb. Tafel 20.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Literatur: Ausst. Kat. 100 Jahre deutsche Zeichenkunst 1750-1850, Chemnitz 1930, Nr. 283.
Ausst. Kat. Bildnis und Komposition 1750-1850. Zeichnungen und Aquarelle aus der Sammlung Heumann Chemnitz, Leipzig 1934, Nr. 211.
Peter Nathan: Friedrich Wasmann. Sein Leben und sein Werk, München 1954, Kat. 449.
Wasmann, Friedrich
Portrait einer jungen Frau mit Flechtfrisur
Los 6693
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Portrait einer jungen Frau mit Flechtfrisur.
Bleistift auf Velin. 25,5 x 17,8 cm. Um 1836.
Provenienz: Sammlung Dr. Georg Blohm, Hamburg.
Dessen Auktion bei Galerie Commeter, Hamburg, Auktion 34: Katalog der wertvollen Sammlung Dr. G. Blohm, Hamburg: Handzeichnungen und Aquarelle des 18. bis 20. Jahrhunderts..., 7.-10. November 1927, Los 679 mit Abb. Tafel XXXII.
Sammlung Carl Heumann, Chemnitz (Lugt 2841a).
Karl und Faber, München, Auktion 87, 1963, Los 1005 mit Abb.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Literatur: Ausst. Kat. 100 Jahre deutsche Zeichenkunst 1750-1850, Chemnitz 1930, Nr. 284.
Ausst. Kat. Bildnis und Komposition 1750-1850. Zeichnungen und Aquarelle aus der Sammlung Heumann Chemnitz, Leipzig 1934, Nr. 213 mit Abb. auf Tafel XXV.
Peter Nathan: Friedrich Wasmann. Sein Leben und sein Werk, München1954, Kat. 53 mit Abb. 183.
Ausst. Kat. Deutsche Zeichenkunst aus zwei Jahrhunderten, 1760-1960. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung W. B., Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe 1967, Nr. 130.
Peters, Pieter Francis
Salon der Zarin Alexandra Fjodorowna im Hotel Belvedere in Interlaken
Los 6694
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Salon der Zarin Alexandra Fjodorowna im Hotel Belvedere in Interlaken.
Aquarell über Spuren von Bleistift, weiß gehöht, montiert auf den originalen Untersatz. 17,3 x 27 cm. Unten rechts signiert, bezeichnet und datiert "P. F. Peters / Interlaken 1859", auf dem Untersatz von Großfürstin Olga bezeichnet "Interlaken1859 salon de Maman à l'hôtel Belvedère".
Diese und folgende Losnummern stammen von Olgas Aufenthalt in Interlaken, wo sie ihre Mutter nach langer Zeit wiedersah: "Das Wiedersehen der Kaiserin von Rußland und ihrer Tochter, der Kronprinzessin von Würtemberg, in Interlaken war ein sehr rührendes. Die Kaiserin Mutter war mit einem Extraschiff von Thun nach Interlaken gefahren. Lange wartete die Kronprinzessin Olga, auf einem Stuhle am Ufer des See's sitzend, bis das Schiff in Sicht kam. Da eilte sie, ohne auf einen kleinen Regenschauer zu achten, an den Landungsplatz. Mutter und Tochter hielten sich lange umfaßt und fuhren dann in einem einfachen Wagen nach Interlaken." (Bonner Zeitung vom 28. August 1859, S. 2).
Provenienz: Aus dem Besitz der Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), Königin von Württemberg.
Peters, Pieter Francis
Salon, wohl der Großfürstin Olga Nikolajewna in Interlaken
Los 6695
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Salon, wohl der Großfürstin Olga Nikolajewna in Interlaken.
Aquarell über Bleistift, weiß gehöht, montiert auf den originalen Untersatz. 15,7 x 22,4 cm. Unten links signiert, bezeichnet und datiert "P. F. Peters / Interlaken / 1859", auf dem Untersatz von Großfürstin Olga bezeichnet "Interlaken 1859 vis à vis la Jungfrau".
Provenienz: Aus dem Besitz der Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), Königin von Württemberg.
Contini, Joseph
Salon der Großfürstin Olga Nikolajewna im Hôtel Splendide in Nizza
Los 6696
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Salon der Großfürstin Olga Nikolajewna im Hôtel Splendide in Nizza.
Aquarell und Gouache über Bleistift, montiert auf den originalen Untersatz. 30 x 40,1 cm. Unten rechts signiert und datiert "J.H CONTINI / 1889.", auf dem Untersatz von Großfürstin Olga bezeichnet "Mon Salon, hôtel Splendide, Nice. 1889." sowie oben "J. Contini.".
Provenienz: Aus dem Besitz der Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), Königin von Württemberg.
Contini, Joseph
Salon der Großfürstin Olga Nikolajewna in Cannes
Los 6697
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Salon der Großfürstin Olga Nikolajewna in der Villa Boutau in Nizza.
Aquarell und Gouache, weiß gehöht, auf fein strukturiertem Papier, montiert auf den originalen Untersatz. 26,9 x 37,2 cm. Unten rechts signiert und datiert "J.H CONTINI / 1886", auf dem Untersatz von Großfürstin Olga bezeichnet "Mon salon à Nice, villa Bouteau - Carabacel 1884, 85, 86.".
Großfürstin Olga und ihr Mann König Karl I. von Württemberg gastierten mehrere Monate in den Wintern 1886-1888 in der Villa Boutau in Carabacel, einem damaligen Vorort von Nizza. Contini portraitierte 1885 auch das Boudoir Olgas im Palais (vgl. unsere Auktion 124, Dezember 2024, Los 6664).
Provenienz: Aus dem Besitz der Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), Königin von Württemberg.
Schwind, Moritz von
Studie einer jungen Frau, den Blick gesenkt
Los 6698
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Studie einer jungen Frau mit gesenktem Blick.
Bleistift auf Velin, an den Ecken auf ein hellblaues Untersatzpapier montiert. 29,9 x 18,7 cm.
Provenienz: Karl und Faber, München, Auktion 75, November 1960, Los 343 mit Abb.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Literatur: Ausst. Kat. Deutsche Zeichenkunst aus zwei Jahrhunderten, 1760-1960. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung W. B., Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe 1967, Nr. 124.
Der Liebesbrief.
Bleistift auf Transparentpapier, zur Übertragung gegriffelt. 24,4 x 21,3 cm. Verso unten rechts mit der Nummer "V 78310". Um 1845/46.
Die Zeichnung entstand wohl als Werkstudie für das formatgleiche Gemälde Spitzwegs "Der Liebesbrief", das um 1845/46 datiert wird. Das Gemälde befand sich bis zu seiner Entwendung im Jahr 1989 in der Galerie der Romantik im Schloss Charlottenburg in Berlin.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dessen Signaturstempel Lugt 2307 unten rechts).
Mediterraner Sommergarten mit klassizistischem Pavillion.
Aquarell und Gouache auf festem Papier. 37,2 x 28 cm. Unten rechts in Großbuchstaben signiert und datiert "Heinrich Hermanns [18]93".
Zypressen bei Sestri Levante in Ligurien.
Aquarell und Gouache, weiß gehöht, Spuren von Bleistift, aufgezogen. 35,7 x 26,7 cm. Unten links signiert, datiert und bezeichnet "Sestri Levante 27/4 Chr. Kröner [19]05".
Caligo, Domenico
Die Sala die Giove im Palazzo Pitti, Florenz mit Künstler vor der Staffelei
Los 6702
Schätzung
15.000€ (US$ 17,045)
Die Sala di Giove im Palazzo Pitti in Florenz, im Hintergrund ein Künstler vor der Staffelei.
Aquarell über Bleistift auf Papier, dieses alt (vom Künstler?) entlang der Kanten auf Leinwand montiert und auf Keilrahmen gespannt. 41,5 x 56 cm. Unten links signiert "D. Caligo", verso auf dem Keilrahmen alte Siegelreste.
Von dem in Florenz wirkenden Domenico Caligo, dessen Werk aus der Zeit zwischen 1862 und 1880 datiert, gibt es kaum biographische Informationen. Sein Metier war die Interieurdarstellung, wobei er seine Motive vor allem in den Kirchen und Palästen in Florenz oder auch Venedig fand. Insbesonders die grandiosen Säle des Palazzo Pitti inspirierten Caligo, von der Sala di Giove, dem Jupiter-Saal gibt es von ihm gleich mehrere Fassungen in Aquarell. Die Ansichten unterscheiden sich nur in wenigen Details, wobei die vorliegende Version mit dem Künstler, der ein Altmeister-Gemälde im Saal kopiert. besonders reizvoll ist. Prägend für Caligos fein gezeichnete Aquarelle ist die Perfektion der Perspektive sowie die hohe Stofflichkeit der vielfältigen dargestellten Materialien. Der spiegelnde blanke Marmorboden, die schillernde Seide der Wandbespannungen und das warme Gold der prächtigen Gemälderahmen bringen den Charakter des fürstlichen Saales bestens zur Geltung.
Provenienz: J. P. Schneider Jr., Frankfurt a. Main.
Privatsammlung, Luxemburg.
Ketterer, München, Auktion am 14. Mai 2013, Los 654.
Rheinländische Privatsammlung.
Lenbach, Franz von
Elise Hirth mit ihren Kindern Siegfried, Arthur, Walther und Elsa.
Los 6703
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Elise Hirth mit ihren Kindern Siegfried, Arthur, Walther und Elsa.
Pastell und schwarze Kreide, teils gewischt, weiß gehöht, auf festem Zeichenkarton, auf fester Pappe aufmontiert. 89,5 x 79,5 cm. Unten rechts signiert und datiert "F. Lenbach / Weinachten [sic!] 1883".
Elise Hirth (1852-1920) war die Tochter des Münchner Verlegers Julius Knorr. 1870 heiratete sie den damals ebenfalls als Verleger und Schriftsteller tätigen Georg Hirth (1841-1916), der 1896 gemeinsam mit Fritz von Ostini die für den Jugendstil namensgebende Zeitschrift "Jugend" als Sprachrohr für die damalige Münchner Kunst- und Literaturszene gründete. Dargestellt sind neben seiner Gattin die drei Söhne Siegfried, Arthur und Walther sowie die Tochter Elsa.
Provenienz: Neumeister, München, Auktion 364 am 2. Juli 2014, Los 442.
Privatsammlung Süddeutschland.
Schick, Rudolf
Schlucht bei Sant'Agnello auf der Sorrentiner Halbinsel
Los 6704
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Schlucht bei Sant'Agnello auf der Sorrentiner Halbinsel.
Aquarell, Gouache und weiße Kreide auf graubraunem Velin. 30,7 x 23 cm. Unten rechts datiert und bez. "19/8 [18]67 Schlucht in S. Agnel(lo) (die bei der Villa Giord... zum Meere führt".
Provenienz: Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Eysen, Louis
Halbfigur einer jungen Frau mit Schleier
Los 6705
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Halbfigur einer jungen Frau mit Schleier.
Kohle auf J. Whatman-Velin, nach einem ehemals Leonardo da Vinci zugeschriebenen Gemälde in den Uffizien, Florenz. 26,4 x 18,2 cm.
Eysen fertigte die Zeichnung während seines Aufenthalts in Florenz im Januar bzw. Herbst 1880 in den Uffizien an. Das zugrundeliegende Gemälde, das damals als Werk Leonardo da Vincis galt, wird heute Francesco Napoletano zugeschrieben. Die vorliegende Zeichnung war Teil des im Werkverzeichnis so bezeichneten "Skizzenbuch I groß" des Künstlers. Beigegeben von demselben eine weitere Kohlezeichnung mit einem weiblichen Profilbildnis nach einem Wandteppich Raffaels, ebenfalls aus dem Nachlass des Künstlers (Vogel 133).
Provenienz: Nachlass des Künstlers.
Familienbesitz Eysen.
Privatbesitz Hessen.
Literatur: Wilhelm Dieter Vogel: Louis Eysen 1843-1899. Das Zeichnerische Werk, Frankfurt a. M. 2000, Nr. 134.
1896. Wolkenstimmung über Capri.
Gouache auf brauner Malpappe. 20,1 x 30,3 cm (Bildausschnitt: 16,8 x 24,5 cm). Rechts unten unleserlich signiert, betitelt und datiert "Capri 31.3.[18]96".
Wäscherinnen am Tiberufer in Rom.
Aquarell. 38 x 52 cm (Rahmenausschnitt). Unten links signiert "A. Prosdocimi". (Unausgerahmt beschrieben).
Schneider, Sascha
Studienblatt mit zwei Händen und einem Fuß in Schrittstellung
Los 6708
Schätzung
750€ (US$ 852)
Studienblatt mit zwei Händen und einem Fuß in Schrittstellung.
Schwarze und weiße Kreide auf blaugrauem Velin. 32,3 x 50 cm. Monogrammiert und datiert "S. S. [19]04.".
Beigegeben von Sascha Schneider zwei weitere Studienblätter, eines davon monogrammiert und datiert (1927): "Überkreuzte Füße" und "Handstudie mit Tuch".
Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlers (mit dem Nachlassstempel verso).
Stehender männlicher Akt mit Stab.
Bleistift auf festem Velin. 45,2 x 60,4 cm. Monogrammiert und datiert "S. S. 1927".
Beigegeben von Sascha Schneider zwei weitere monogrammierte und ins Jahr 1927 datierte Studienblätter "Schreitende Figur" und "Liegender weiblicher Akt".
Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlers (die zwei Beigaben verso mit dessen Nachlassstempel).
Luther wird ohnmächtig.
Bleistift auf Velin, wohl original auf einen Untersatzkarton montiert. 31,8 x 36,5 cm. Monogrammiert "AS", sowie betitelt, datiert und eigenh. bez. "Luther wird ohnmächtig aufgegeben von Pr. Grosse, am 22. Nov. 1890".
Zeichnung aus der Frühzeit des Künstlers zur Zeit seiner Ausbildung an der Dresdener Akademie. Beigegeben 4 weitere Bleistiftzeichnungen des Künstlers "Tobias und der Engel", "Kämpfende Kreuzritter", "Das Wunder Pauli" und "Szene aus dem Götz von Berlichingen".
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (drei Blatt mit dem Nachlassstempel Schneiders auf der Rückseite des Passepartouts).
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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