Mädchenkopf (Profil nach rechts)
Bleistift, teils gewischt, und Rötel auf Velin. 1920er Jahre.
20 x 13 cm.
Unten links mit dem roten Nachlaßstempel.
Orlik, bekannt für seine Bildnisse von Schauspielern und Berühmtheiten wie Tilla Durieux, Emil Jannings oder Heinrich George, zeigt die muntere junge Frau im Profil nach rechts, das Antlitz vom Künstler fein und detailreich ausgearbeitet, Haare und Hals jedoch skizzenhaft erfasst.
Provenienz: Ehemals Galerie von Abercron, Köln (mit deren Klebeetikett auf der Kartonrückseite)
Van Ham, Köln, wohl Auktion 255 (mit deren Klebeetikett auf der Kartonrückseite)
Privatbesitz Süddeutschland
Vor dem Dorfe
Radierung in Schwarzbraun mit Aquatinta auf Bütten. 1896.
10,1 x 9,3 cm (28,2 x 22,2 cm).
Signiert "E. Orlik", datiert, bezeichnet "2. Zustand" und "selbstgefertigter Probedruck".
Voss-Andreae zwischen R 37 und R 37 a.
Das idyllische Motiv in einem Voss-Andreae bislang unbekannten zweiten Zustand, bereits mit der vollständigen Aquatinta, mit einem hellen Wolkenstreifen im Himmel rechts und noch ungereinigter Facette. Brillanter, äußerst feinsinnig differenzierter und klarer Probedruck mit dem wohl vollen Rand, oben und rechts mit dem Schöpfrand. Rarissimum.
Muschelverkäufer, Rotterdam
Farblithographie auf grauem Bütten. 1898.
14,2 x 12 cm (35,9 x 23,7 cm).
Signiert "Emil Orlik" und datiert.
Voss-Andreae L 54.
Die Lithographie entstand während Orliks erster Reise nach England, Frankreich, Holland und Belgien; früher auch betitelt "Prager Muschelverkäuferin". Voss-Andreae nennt keine Auflagenhöhe. Prachtvoller, äußerst kräftiger Druck mit breitem Rand. Selten.
Hohlweg
Farbholzschnitt auf grauem Japan. 1906.
17 x 22,2 cm (19,5 x 24,5 cm).
Voss-Andreae H 104.
Sehr selten, Voss-Andreae kennt neben diesem Druck nur vier weitere Exemplare. Ausgezeichneter, lebendiger und farbsatter Druck mit kleinem Rand.
Selbstbildnis
Radierung mit Kaltnadel und Roulette in Braun auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1910.
24,7 x 20,9 cm (39,5 x 29,3 cm).
Signiert "Orlik", datiert und bezeichnet "1. Zust.".
Voss-Andreae R 184.
Selbstportrait des Künstlers im strengen Profil mit Brille und Bart. In dem prägnanten Zustandsdruck zeigt sich Orliks Talent als Radierer, der virtuos mit der Kaltnadel Konturen herausarbeitet und Flächen mit Roulette plastisch füllt. Prachtvoller, kontrastreicher und gratiger Druck, partiell mit ganz zartem Plattenschmutz, deutlich zeichnender Plattenkante und mit breitem Rand, rechts und unten mit dem Schöpfrand.
Selbstbildnis
Radierung mit Kaltnadel und Roulette auf Bütten. 1910.
24,7 x 20,9 cm (30 x 29,5 cm).
Signiert "Orlik" und datiert.
Voss-Andreae R 184.
Prachtvoller, gratiger Druck mit Rand, unten mit dem Schöpfrand.
Portrait Max Slevogt - 50 Jahre alt
Kaltnadel mit Roulette auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1917.
26,8 x 18,5 cm (35,3 x 25,5 cm).
Signiert "Orlik". Auflage 50 num. Ex.
Voss-Andreae R 366.
Brillanter, tiefdunkler, fein differenzierter und in den Schwärzen samtiger Druck mit dem vollen Rand, oben mit dem Schöpfrand.
Orlik, Emil
Schauspielerbildnisse aus der Büchse der Pandora
Los 8097
Schätzung
600€ (US$ 682)
Schauspielerbildnisse aus der Büchse der Pandora
10 Lithographien auf Bütten und 1 Doppelbl. Titel, Druckvermerk und Inhalt. Lose unter Orig.-Passepartouts in Halbpergamentmappe. 1919.
38,9 x 29 cm.
Die Lithographien jeweils signiert "Orlik" und im Druckvermerk nochmals signiert "Emil Orlik" sowie datiert. Auflage 100 num. Ex.
Voss-Andreae L 504-514.
Vollständiges Exemplar der Ausgabe B, neben der Vorzugsausgabe A von zehn Exemplaren auf Japan, erschienen im Verlag Neue Kunsthandlung, Berlin 1919. Die Lithographien Orliks entstanden nach der Aufführung des Stückes von Frank Wedekind unter Max Reinhardts Regie im Schauspielhaus Berlin 1918; sie zeigen u.a. Gertrud Eysoldt, Werner Krauss und Emil Jannings. Die Lithographien allesamt prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
Pankok, Bernhard
Figurine zu Don Curzio aus Mozarts "Le nozze di Figaro"
Los 8098
Schätzung
600€ (US$ 682)
Figurine zu Don Curzio aus Mozarts "Le nozze di Figaro"
Aquarell über Bleistift auf Velin. 1912.
49,8 x 31,7 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Pankok" und bezeichnet "Don Curzio", oben rechts bezeichnet "Figaros Hochzeit".
Pankoks Begeisterung für Mozarts Opern zeigt sich in zahlreichen überlieferten Kostümentwürfen. 1909 entstanden seine Aquarelle zum "Don Giovanni", und 1912 schuf er einige dem vorliegenden Blatt eng verwandte Entwürfe zu Kostümen und Bühnenbild für "Figaros Hochzeit". 1912 wurde mit dieser Oper das Kleine Haus in Stuttgart eröffnet.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Weiblicher Akt
Federlithographie auf hauchdünnem Japanbütten. 1916.
32,2 x 25 cm (45,3 x 35,3 cm).
Signiert "HMPechstein" (ligiert).
Krüger L 168.
Krüger nennt Exemplare auf Japanbütten und leicht gelblichem Maschinenpapier. Prachtvoller wenngleich etwas trockener Abzug der seltenen Lithographie, mit breitem Rand.
Badende mit Kind
Holzschnitt auf Japanbütten. 1920.
39,8 x 31,6 cm (57 x 51 cm).
Signiert "HM Pechstein". Auflage 51 Ex.
Krüger H 227 II.
Von Pechsteins Südseereise (1913/14) inspirierter, expressiver Holzschnitt, spontan ohne jede Vorzeichnung und mit ausgewogener Balance von Hell und Dunkel gestaltet. Ganz ausgezeichneter Druck mit kräftigem Relief und breitem Rand, links mit dem Schöpfrand.
Italienerinnen
Lithographie auf bräunlichem Velin. 1945.
42,5 x 29 cm (50 x 32,5 cm).
Signiert "HMPechstein" (ligiert) und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Krüger L 412.
Erschienen im Graphik-Verlag Dr. Heinrich Mock, Altenburg, mit dessen Rundstempel verso. Ausgezeichneter Druck mit Rand.
Bogenornamente
2 Bl. Zimmermannsbleistift auf halbtransparentem Skizzenpapier. 1922/23.
32,5 x 25,5 cm.
Das Bogenornament ist eine der kennzeichnenden Grundideen in Poelzigs architektonischem Schaffen. Er beschäftigt sich damit insbesondere im Kontext zu seinen Innenentwürfen für die legendäre expressionistische Ausgestaltung des Berliner Schauspielhauses Poelzig erkundet systematisch verschieden dichte Reihungen und Staffelungen, unterschiedlich spitze und gerundete Bögen. Wie Klangfolgen stehen die Ornamente nebeneinander in rhythmischer Reihung, steigen netzartig empor und bilden ganze Raumsysteme.
Provenienz: Nachlass Hans Poelzig
Bassenge, Berlin, Auktion 103, 30.05.2014, Lot 6884
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Don Giovanni, Bühnenbild
Kreide in Schwarz auf Skizzenpapier. 1922/23.
25 x 41 cm.
Poelzigs Bühnenbild zu "Don Giovanni" bestimmt das Motiv der Flamme, das sich allmählich in eine spätbarocke Ornamentik auflöst, umrankt und überwuchert von Buschwerk. Kunstform und Natur stehen in einem ständigen Wechselspiel miteinander.
Provenienz: Nachlass Hans Poelzig
Bassenge, Berlin, Auktion 103, 30.05.2014, Lot 6872
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Literatur: Marco Biraghi, Hans Poelzig. Architektur 1869-1936. Berlin 1991/1993 Abb. S. 51f.
Heike Hambrock, Bauen im Geist des Barock. Hans und Marlene Poelzig. Architekturphantasien, Theaterprojekte und moderner Festbau (1916-1926), Delmenhorst/Berlin 2005, S. 87, Abb. 161
Hans Poelzig 1869-1936. Bauten, Entwürfe, Gemälde. Ausst.-Kat. Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld 1951, Abb. Bl. 7
Fassadenstudien
Bleistift auf Skizzenpapier. Um 1923/24.
27,4 x 22 cm.
Mächtige Fassaden von monumentaler Wirkung erinnern an Tempelfronten. Horizontale und vertikale Gliederungen, Stufen und Dachabschlüsse zeigt diese Fassadenstudie, die beispielhaft für die um 1924 neu begonnene Phase klarer, gerader Linienführung in Poelzigs Werk steht.
Provenienz: Nachlass Hans Poelzig
Bassenge, Berlin, Auktion 103, 30.05.2014, Lot 6895
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Trinkende junge Frau
Farbstifte und Bleistift auf Velin. 1923.
33 x 24 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten links mit Bleistift signiert "Rassenfosse" und datiert.
In legerer Pose und mit sinnlicher Ausstrahlung, ganz versunken in den Genuss ihres Getränks, erfasst der Künstler die junge Frau. Armand Rassenfosse, Maler, Graphiker und Buchillustrator, war einer der Hauptvertreter des belgischen Jugendstils und in einer engen Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft mit Félicien Rops verbunden.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Il tombe vers l'abîme, la tête en bas
Lithographie auf Japan. 1896.
28 x 21,3 cm (30,3 x 23 cm).
Mellerio 150.
Blatt XVII aus der Folge "Tentation de Saint-Antoine" (troisième série), Druck Blanchard, Paris. Ausgezeichneter Druck mit kleinem Rand.
Chicago Tribune
Feder in Schwarz und Buntstift auf halbtransparentem Velin. 1923.
60,5 x 45 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Richard Rettig" und datiert.
Im Jahr 1922 schrieb die Zeitung Chicago Tribune einen weltweiten Wettbewerb für ihre neue Unternehmenszentrale aus, die „the most beautiful and eye-catching building in the world“ werden sollte. Unter den über 260 Einsendungen, war auch ein Entwurf von Walter Gropius, und auch der junge Architekturstudent Rettig beteiligte sich mutig an dem Wettbewerb. Die frühe Zeichnung Rettigs, der nach seinen Studien bei Richard Riemerschmidt arbeitete, zeigt einen deutlich moderneren, ganz im Sinne des Bauhaus radikaler vereinfachten Wolkenkratzer als der schließlich umgesetzte neugotische Entwurf.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Quittenbaum, München, Auktion 130B, 07.12.2016, Lot 220
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Bildnis Franz Hauer
Kaltnadel in Braun auf Kupferdruckpapier. 1914/66.
12,8 x 10,9 cm (22,5 x 18,2 cm).
Rückseitig mit Kugelschreiber von Otto Kallir monogrammiert und datiert. Auflage 60 num. Ex.
Kallir 5 d 2.
Spätdruck für die Vorzugsausgabe des Buches "Egon Schiele, Œuvre-Katalog der Gemälde" von Otto Kallir, verlegt bei Paul Zsolnay, gedruckt bei der Anstalt Rudolf Lauterbach, Wien 1966. Fein differenzierter Abzug, wohl mit dem vollen Rand.
"Die Transsubstantiation"
Öl auf Leinwand. 1947.
110 x 80 cm.
Im rechten Rand mittig mit Pinsel in Rot mit dem Künstlersignet "TheaS", verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Thea Schleusner", datiert und betitelt.
Strahlend erhebt sich die von Engeln begleitete Erscheinung Christi über dem Abendmahlstisch am Boden. Die spirituell-expressionistisch gestaltete Komposition leuchtet in warmem Orangegold über dem tiefblauen Grund, bogenförmige Linien dominieren das charakteristisch stilisierte Gemälde. Als Pfarrerstochter geriet Schleusner in einen tiefen inneren Konflikt mit der Rolle der evangelischen Kirche in der Nazizeit. Thea Schleusner gehört als Malerin zur Verschollenen Generation. In Berlin nahm sie um 1900 eine private Ausbildung bei Curt Stoeving, Franz Skarbina und Reinhold Lepsius auf. Als ihre Meisterschülerin ging sie für zwei Jahre nach Paris und wirkte an der Pariser Académie Colarossi und an der Académie Moderne bei Carrière, zudem stand sie in Verbindung zu Auguste Rodin, André Gide und Rainer Maria Rilke.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"Segler an der Nordküste"
Pastell auf bräunlichem Velin.
24,7 x 34,5 cm.
Unten rechts mit Pastell in Schwarz mit dem Künstlersignet "TheaS", verso mit Kreide in Schwarz signiert "Thea Schleusner", betitelt und bezeichnet "Pastell".
Locker und in feinsinnig nuancierter Farbigkeit gestaltete Seenlandschaft im Abendlicht. Schleusner, ausgebildet in Berlin und in Paris, begann 1920 zudem eine schriftstellerische Tätigkeit und verfasste Kurzgeschichten und illustrierte Reiseberichte (vgl. dasverborgenemuseum.de).
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Hirte und Mädchen
Radierung in Grüngrau auf leicht strukturiertem, festem Velin. Um 1913.
15 x 20 cm (30 x 31 cm).
Signiert "Schlichter".
Prachtvoller, klarer Druck mit homogenem Plattenton und sehr breitem Rand.
Literatur: Rudolf Schlichter 1890-1944, Ausst.-Kat. Staatliche Kunsthalle Berlin 1984, vgl. Nr. 396 (mit Abb.)
Die Eroberung von Bagdad
Radierung mit Kaltnadel in Grüngrau auf leichtem Velinkarton.
32,5 x 26,5 cm (55 x 39 cm).
Signiert "Schlichter".
Prachtvoller, tiefdunkler und gratiger Druck mit breitem Rand.
Literatur: Rudolf Schlichter 1890-1944, Ausst.-Kat. Staatliche Kunsthalle Berlin 1984, vgl. Nr. 442 (Abb. S. 9)
Figurative Komposition
Mischtechnik und Weißlinienschnitt auf festem Velin. Wohl 1921.
35,3 x 50,5 cm.
Unten mittig mit Feder in Blaugrau signiert "Schlief", verso mit Bleistift nochmals signiert "Heinrich Schlief" und datiert.
Das typische Werk des westfälischen Expressionisten zeichnet sich durch eine kräftig leuchtende Farbgebung aus, die im spannenden Kontrast zu den weißen Konturlinien der Körper steht. Der Autodidakt Schlief entschied sich Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Einfluss von Christian Rohlfs und Wilhelm Morgner Maler zu werden und entwickelte aus der Malweise seiner Vorbilder seinen ganz eigenen Stil. Wie bei Rohlfs verleiht der monotypieartige Handdruck von der individuell eingefärbten Druckplatte dem Werk seinen Unikatcharakter. Prachtvoller Druck der nahezu formatfüllenden Darstellung.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Bassenge Berlin, Auktion 117, 12.06.2021, Lot 8027
Privatsammlung Rheinland
"Streichquartett"
Holzschnitt auf hauchfeinem Japan. 1943.
38 x 32,3 cm (49,5 x 45,5 cm).
Signiert "E. Stärz", datiert und betitelt.
Stärz' Tätigkeit als Drechsler und Schnitzer spiegelt sich in seiner souveränen Handhabung des Mediums Holzschnitt. Prachtvoller Druck, erschienen als Privatauflage in unbekannter Höhe, mit dem wohl vollen Rand. Sehr selten.
"Olivera Street"
Aquarell, Gouache und Deckweiß über Bleistift auf Malpappe. 1942.
19,5 x 18,4 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Käte Steinitz", datiert und betitelt, unten rechts gewidmet und später nochmals datiert.
Mit expressiven Linien vereinfachte, dunkel konturierte Szene, entstanden nach Steinitz' Emigration. In Hannover, wo Steinitz an der Dada-Bewegung teilnahm, veröffentlichte sie in den 1920er Jahren avantgardistische typographische Schriften, u.a. gemeinsam mit Kurt Schwitters. Zu ihren Freunden zählten dort El Lissitzky, Mary Wigman und Herwarth Walden, Raoul Hausmann, László Moholy-Nagy, Ludwig Hilberseimer und Theodor Lessing. Die Künstlerin mit jüdischen Wurzeln machte sich, von den Nationalsozialisten verfemt, nach ihrer Emigration in die USA im Jahr 1936 dort einen Namen.
Provenienz: Hauswedell & Nolte, Hamburg, Auktion 312, 08./09.06.1995, Lot 628
Privatbesitz Hessen
Reiter in der Mongolei
Gouache und farbige Kreiden auf grauem Velin.
24,2 x 33 cm.
Unten links mit Bleistift monogrammiert "R.St.".
Zwischen 1908 und 1914 unternahm Sterl drei Russlandreisen, während derer zahlreiche Zeichnungen entstanden. Hier erschlossen sich dem Künstler mit der Weite der Landschaft und dem Vielvölkergemisch ganz neue Themenbereiche. Beigegeben: Eine signierte Bleistiftzeichnung Sterls, "Zopfzeit", verso mit dem Nachlaßstempel.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland
Portrait Lesser Ury
Kaltnadel auf Bütten. Um 1923.
17,2 x 13,3 cm (31 x 26 cm).
Signiert "HermannStruck" sowie "L. Ury".
Vom Künstler und vom Dargestellten signiert. Prachtvoller Druck, partiell mit mitdruckender Facette, mit breitem Rand, rechts und oben mit dem Schöpfrand.
Abstraktes Stilleben
Öl auf Malpappe.
14,3 x 22 cm.
Oben links mit Pinsel in Schwarz signiert "Szym".
Kontrastreiche, deutlich abstrahierte Komposition in vehementem Duktus. Hans Szym studierte 1920-24 am Berliner Kunstgewerbemuseum bei Walter-Kurau. Nach Studienreisen in Italien bezog er ein Atelier in Berlin und wurde 1929 in die Berliner Sezession aufgenommen. Seitdem signierte er, der eigentlich Hans Szymkowiak hieß, nur noch mit der Abkürzung "Szym". Er wurde zur NS-Zeit mit einem Ausstellungsverbot belegt und seine Bilder wurden beschlagnahmt.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Sitzender Akt von vorne
Feder in Schwarz, teils laviert, auf hauchdünnem Skizzenblockpapier. 1926.
32,5 x 24,3 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel sowie von Annalise Tappert mit Bleistift signiert, datiert, betitelt und bezeichnet "Aquarell von Georg Tappert" sowie "10".
Mit sicheren Konturen und wenigen sparsamen Lavierungen erfasst Tappert den sitzenden Frauenakt. Der weibliche Akt war bis 1933 ein zentrales Thema in der Kunst Georg Tapperts, insbesondere in seinen Zeichnungen. Die Nacktheit seiner Modelle sollte provozieren, stand aber auch für ein selbstbestimmtes Verhältnis zum Körper und den Wunsch nach Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen, von diktierten Schönheitsidealen und überkommenen Moralvorstellungen.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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