"Das Sturmlied"
Radierung und Aquatinta in Blaugrau auf Velin. 1916/17.
24,8 x 17,7 cm (49 x 31 cm).
Signiert "A. Gering", datiert, betitelt und bezeichnet "Orig. Radierung.".
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 wurde auch Gering zum Militärdienst eingezogen. Ein traumatisches Erlebnis prägte die Kriegserfahrung des Künstlers: Nach einem Bombenangriff wurde er verschüttet und erst viel später schwer verletzt geborgen. Er brauchte Jahre, um sich von den Folgeschäden zu erholen, und das hier vorliegende Werk ist ein weiteres Zeugnis seiner Auseinandersetzung mit diesen Kriegserlebnissen. Äußerst fein detaillierter Druck mit hauchzartem Plattenton, mit breitem Rand.
"Der gute Kamerad"
Radierung und Aquatinta in Blaugrau auf festem Velinkarton. 1917.
19,5 x 14,2 cm (22,6 x 16,3 cm).
Signiert "A. Gering", datiert, betitelt und bezeichnet "Orig. Radierung".
Fein differenzierter, detaillierter Druck mit kleinem Rand.
Musikanten
Aquarell und Kreide in Schwarz auf Bütten. Um 1918.
28,8 x 20 cm (Blattgröße).
Unten links mit Bleistift signiert "Großmann".
Vor den sich auftürmenden Fassaden einer schemenhaften Großstadtkulisse spielen zwei Straßenmusiker mit Laute und Akkordeon. Dem Betrachter zugewandt, musizieren sie vermutlich in einem Straßencafé mit bunten Lampions. Grossmann umreißt die grotesken Figuren schablonenartig mit sicheren Linien ohne Binnenzeichnung, das flächig aquarellierte Kolorit bleibt zurückhaltend, setzt aber gezielte farbige Akzente in Rot, Grün und Gelb. Grossmann lebte ab 1910 vorwiegend in Berlin, arbeitete als Graphiker, schuf als Illustrator unter anderem Portraits für den Simplicissimus und stellte u.a. bei Flechtheim sowie Cassirer aus. 1928 wurde er Professor an der Kunsthochschule Berlin, war Mitglied der Berliner Sezession und des Deutschen Künstlerbundes. In seinen Portraits und Straßenszenen dokumentierte er das Berliner Leben bis 1933. Verso mit einer weiteren Bleistiftzeichnung des Künstlers.
Provenienz: Bassenge, Berlin, Auktion 113, 01.06.2019, Lot 8016
Privatbesitz Süddeutschland
Paar auf der Couch
Rohrfeder und Feder in Schwarz auf dünnem ERCLASS-Maschinenbütten mit gelochtem Rand. 1913/14.
22,2 x 28,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "GROSZ", verso mit dem violetten Nachlaßstempel (leicht beschnitten), darin mit Feder in Schwarz mit der Nachlassnummer "3 | 4 | 2".
Frühe Version eines von Grosz‘ liegenden Akten in lasziver Pose. Wie eine Odaliske räkelt sich die unbekleidete Frau auf dem Sofa, während der noch bekleidete Mann eher in der Rolle des Voyeurs seinen Platz auf der Sofakante einnimmt. Nach seinem Kunststudium in Dresden zog Grosz 1912 nach Berlin, wo er seine Erlebnisse als Beobachter in zahlreichen erotischen Skizzen, Zirkusszenen, Lust- und Mordszenen oder Kneipenszenen festhält. Mit teils groben, teils feinen Linien umschreibt er sein Motiv in kurzen, nervös nebeneinander gesetzten Strichen. Verso mit einer weiteren flüchtigen Skizze von zwei Zirkusakrobatinnen am Trapez.
Provenienz: Privatbesitz Schweden
Grotesker Tanz
Fotolithographie auf Velin. 1915.
44,9 x 30,8 cm (65,5 x 49,1 cm).
Signiert "Grosz".
Dückers E 31.
Eines der drei bei Dückers angegebenen Exemplare außerhalb der Auflage von 60 numerierten Drucken. Erschienen im Verlag der Galerie Flechtheim, Berlin. Prachtvoller Druck mit sehr breitem Rand.
Ecce Homo (4 Blatt)
4 Bl. Fotolithographien auf dünnem Velin. 1918-22.
35,5 x 25,4 cm bzw. 25,4 x 35,4 cm.
Allesamt signiert "Grosz".
Dückers S I, 4, 7, 17, 19.
Dabei die Motive "Grimmiger Mann", "Schönheitsabend in der Motzstrasse", "Verlobung" und "Nachwuchs". Das berühmte Mappenwerk Ecce Homo von George Grosz wurde in fünf Ausgaben in einer Gesamtauflage von 10.000 Exemplaren gedruckt. Es exisitieren auch signierte Einzelblätter auf unterschiedlichen Papieren, zu denen diese vier Arbeiten vermutlich zu zählen sind. Allesamt differenzierte, mitunter leicht trockene Drucke, wohl mit dem vollen Rand.
"Mann mit Hut"
Lithographie auf glattem Velin. 1952.
37,6 x 32,3 cm (56 x 41 cm).
Signiert "Heckel" und datiert.
Ebner/Gabelmann 952 L II, Dube L 351.
Exemplar des zweiten Zustandes mit kariertem statt gestreiftem Hemd. Ausgezeichneter Druck mit Rand.
Äffchen
Pinsel und Feder in Schwarz auf Velin. 1936.
30,5 x 23 cm.
Oben rechts mit Bleistift signiert "Jos. Hegenbarth".
Zesch D V 671.
Lebendig und in charakteristischer Haltung zeichnet Hegenbarth das kauernde Äffchen mit breiten Pinselschwüngen und feiner Feder. Das Werkverzeichnis der Handzeichnungen Josef Hegenbarths von Ulrich Zesch wurde online eingesehen am 11.03.2026.
Provenienz: Privatbesitz
Bassenge, Berlin, Auktion 18, 1971, Lot 1232
Galerie Pels-Leusden, Berlin (dort 1972 erworben)
Privatbesitz Norddeutschland
Ausstellung: Josef Hegenbarth. Aquarelle, Gouachen, Handzeichnungen und Grafiken, Galerie Pels-Leusden Berlin 1972, Nr. 33, Abb. S. 17
Hunde
2 Zeichnungen, recto/verso. Pinsel in Schwarz und Rotbraun auf Velin. 1944.
25 x 32,3 cm.
Recto unten links mit Feder in Schwarz signiert "Jos. Hegenbarth".
Zesch E V 550.
Liebevoll gruppiert Hegenbarth die verschiedenen Hunde zu einer bunten Gesellschaft. In diesem freundlichen Miteinander zeigt sich jedes einzelne Tier in seiner ganz eigenen Haltung und Charakteristik sicher erfasst. Das Werkverzeichnis der Handzeichnungen Josef Hegenbarths von Ulrich Zesch wurde online eingesehen am 11.03.2026.
Provenienz: Nachlass Josef Hegenbarth
Privatbesitz
Bassenge, Berlin, Auktion 29, 1977, Lot 1288
Lempertz, Köln, Auktion 561, 1977, Lot 270
Privatbesitz Norddeutschland
Literatur: Gottfried Bammes, Die Gestalt des Tieres. Lehr– und Handbuch der Künstleranatomie typischer Landsäugetiere, Leipzig 1975, S. 247, Abb. 204
Weibliche Akte
4 Bl. 2 Zeichnungen Kreide in Schwarz bzw. Pinsel in Schwarz und Rot auf gräulichem Velin sowie 2 Lithographien, 1 Bl. mit Bleistift überarbeitet, auf festem Velin. Um 1920.
Bis 48,8 x 32,4 cm (Blattgröße).
Die Zeichnungen je mit Nachlass- bzw. Signaturstempel, die Lithographien signiert "GBRvanHoboken", datiert und bezeichnet "Orig. Lithographie".
Dass der Besitzer der Hoboken-Presse in der Berliner Fasanenstraße auch selbst künstlerisch tätig war, wurde erst nach dessen Tod 1971 entdeckt: Zeichnungen und Drucke, die Hoboken zwischen 1913 und 1923 schuf. Die vier Arbeiten von hoher künstlerischer Qualität sind mal dem Jugendstil und mal dem Expressionismus verpflichtet und stehen durchaus ebenbürtig neben Werken großer Namen dieser Zeit. Selten.
Provenienz: Nachlass G.B.R. van Hoboken
Bassenge, Berlin, Auktion 114, 30.11.2019, Lot 8129
Privatbesitz Süddeutschland
Zwei Arbeiter
Radierung mit Aquatinta auf Japan. 1899.
8,4 x 8,2 cm (23 x 27,5 cm).
Signiert "K. Hofer" und betitelt "2 Arbeiter".
Rathenau 2.
Eine der frühesten druckgraphischen Arbeiten Hofers, verso mit dem Stempel des Karlsruher Künstlerbundes. Prachtvoller, toniger Druck mit tief zeichnender Plattenkante und mit dem vollen, sehr breiten Rand.
Stehender weiblicher Akt im Négligé
Feder in Sepia auf Velin. Um 1920.
42,3 x 32,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Hubbuch".
Ein Hauch von Négligé, mit ganz zarten Schraffuren angedeutet, umspielt die straff geführten Körperkonturen der stehend vornübergebeugten jungen Frau. Kess und selbstbewusst ist ihre Haltung mit erhobenem Kopf und der ans Gesicht geführten rechten Hand.
Provenienz: Ketterer, München, Auktion 11.06.1996, Lot 813
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Wasserspeier
Zimmermannsbleistift auf Skizzenblockpapier. Um 1933/35.
49,4 x 38,3 cm.
Im rechten Rand mit dem Nachlaß-/Signaturstempel sowie unten links mit dem Blindstempel "Hubbuch Nachlass".
Vom kristallinen Liniengerüst der Architekturkulisse durchzogen, erscheint die Zeichnung filigran und nahezu gläsern, während sich die berühmten Wasserspeier der Kirche Notre Dame de Paris in springende, skurrile Hubbuch-typische Figuren verwandeln. Seit den 1920er Jahren hatten seine Frankreichreisen einen großen Einfluss auf Hubbuchs künstlerische Entwicklung.
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Sitzendes Mädchen mit Grammophon
Feder in Schwarz auf dünnem Skizzenblockpapier.
33 x 42 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "K.H." sowie mit dem Blindstempel "Hubbuch Nachlass".
In der zügigen Linienführung offenbart sich Hubbuchs genaue Beobachtungsgabe, gepaart mit einem Hauch von Überspitzung. Technische Geräte und Figur stehen gleichwertig nebeneinander in der verschachtelten Komposition.
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Illies, Arthur
Falkenberg im Mondschein II; Rote Tulpen II
Los 8044
Schätzung
400€ (US$ 455)
Falkenberg im Mondschein II; Rote Tulpen II
2 Bl. Radierung in Orange und farbige Hochätzung auf Japan. 1896/97.
24,5 x 17 bzw. 9,5 x 19,7 cm (33,5 x 26 bzw. 33,5 x 25,8 cm).
Beide verso mit dem Nachlaßstempel.
GWV-Nr. 39 a und 51 a.
Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand, teils mit Schöpfrand. Das Werkverzeichnis wurde online eingesehen am 16.03.2026.
Sommer, aus: Jahreszeitliche Impressionen
Farbholzschnitt auf Japan. 1900.
17,7 x 22,3 cm (19,7 x 24 cm).
Signiert (verblasst) "Hedwig Jarke" und bezeichnet "(...) Holzschnitt Handdruck".
Jarkes dekorative Farbholzschnitte zeigen sich beeinflusst von Japonismus und Jugendstil. Ausgebildet wurde sie in der Schule für Malerei und Dekorative Kunst von Hans Eduard von Berlepsch-Valendas bei München und bei Emil Orlik. Prachtvoller, stellenweise etwas trockener Druck mit kleinem Rand.
Auf der Bühne
Farbige Kreiden auf braunem Skizzenblockpapier. Um 1920.
36,5 x 27 cm.
Verso wohl mit dem Nachlaßstempel.
Expressiv stilisierte Kabarettszene, dicht komponiert und von intensiver Farbwirkung. Bis 1920 studierte Johansson an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig. Später tat er sich als Mitglied des 1924 in Berlin neu gegründeten ersten kommunistischen Künstlerbundes "Rote Gruppe" hervor und beteiligte sich an der Mappe "Hunger" der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH). Als überzeugter Kommunist musste Johansson 1938 nach Schweden fliehen, wo er bis zu seinem Tod lebte. Aufgrund seiner plötzlichen Flucht gingen viele seiner Arbeiten verloren.
Provenienz: The Marvin & Janet Fishman Collection, Milwaukee
Karl & Faber, München, Auktion 28.10.2010, Lot 77
Privatbesitz Australien
Eros
6 Bl. Linolschnitte sowie 1 Bl. Titel und Druckvermerk auf Velin. Lose in Orig.-Kartonmappe mit Titellinolschnitt. 1921.
32,3 x 24,6 cm (Blattgröße).
Die Linolschnitte jeweils signiert "HermanKeil" und bezeichnet "Originalschnitt". Auflage 100 num. Ex.
Expressionistischer Graphikzyklus Keils, der 1919 Mitbegründer der Darmstädter Sezession war. Er kam in demselben Jahr in Kontakt mit dem Kreis der "Dachstube", Treffpunkt und Organisation der Jugendbewegung in Darmstadt um Joseph Würth, in deren Verlag, einer Keimzelle des Darmstädter Expressionismus, auch das vorliegende Mappenwerk erschien. Prachtvolle bzw. ausgezeichnete Drucke mit dem vollen Rand.
Verschiedene Motive
4 Bl. 3 Kaltnadelarbeiten und 1 Lithographie auf verschiedenen Papieren. 1922-23.
Bis 44,4 x 34,2 cm (Blattgröße).
Jeweils signiert "Kleinschmidt", datiert und bezeichnet "Probe" bzw. "Probedruck".
Expressive Probedrucke. Alle verso mit Sammlerstempel "SM" (nicht bei Lugt). Prachtvolle bzw. ausgezeichnete Drucke mit Rand. Teils selten.
Blick in die Sonne
Terrakotta auf furniertem Holzsockel. Um 1948/50.
41,5 x 11,5 x 18 cm.
Unter dem linken Bein monogrammiert "FK".
Braun 133.
Weiblicher Akt, kniend, den linken Arm angewinkelt über den Kopf erhoben. Matter, brauner Scherben, Karlsruher Majolika.
Gesamthöhe mit Sockel: 46,3 cm.
Tanzende Mänade
Terracotta. Um 1952.
34,3 x 21,5 x 3 cm.
Oben rechts monogrammiert "FK".
Braun 229.
Die Terracotta zählt zu Klimschs ersten in Saig entstandenen Arbeiten und wurde ursprünglich als Keramikrelief in der Fa. Kunstkeramik Crana, Kronach, produziert. "Von der weichen Schwingung und Drehung des Körpers ausgehend, ist die Möglichkeit, ja Notwendigkeit vorbereitet, die Komposition ganz flächig zu halten; das führt zu einer Annäherung der Bildhauerei an die Malerei, die man bei Klimsch nur selten beobachten kann." (Hermann Braun, Fritz Klimsch Werke, Hannover 1980, S. 117).
Provenienz: Sammlung Dr. Hermann Braun, Hannover
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Geschütz; Frau mit Kind; Frau mit Lippenstift
3 Bl. Gouache auf genarbtem Velin. Um 1929.
Bis 45,3 x 38,3 cm.
2 Bl. mit Pinsel in Schwarz bzw. Hellgrün signiert "Kock", 1 Bl. mit Pinsel in Hellgrün datiert und bezeichnet "Paris", allesamt verso mit Bleistift bzw. mit Kugelschreiber wohl von fremder Hand betitelt und numeriert.
Dunkeltonige, surrealistische Kompositionen des Hamburger Künstlers. Mac Kock war Meisterschüler von Willy von Beckerath. Nach ausgedehnten Reisen durch Frankreich, England und den Orient wandte er sich dem Surrealismus zu und verband dessen Elemente mit denen der Neuen Sachlichkeit.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Hamburger Hafen
Lithographie auf Velin. 1961.
46,5 x 60,6 cm (48,3 x 63,5 cm).
Signiert "OKokoschka" und datiert. Auflage 50 Ex.
Wingler/Welz 216.
Erschienen in kleiner Auflage bei der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg. Kräftiger, prachtvoller Druck mit Rand.
Hl. Christophorus
Farblithographie auf Velin. 1965.
59,5 x 46,8 cm (80 x 60 cm).
Signiert "OKokoschka" und datiert.
Wingler/Welz 357 II.
Die Auflage vor der Plakatausgabe betrug 75 Exemplare, dieses ohne Numerierung. Prachtvoller, farbintensiver Druck der großformatigen Komposition mit breitem Rand.
Selbstbildnis mit der Hand an der Stirn
Strichätzung und Kaltnadel auf Similijapan. Wohl 1910.
15,7 x 13,8 cm (33 x 25,7 cm).
Knesebeck 109 III (von V).
Aus der Auflage bei Emil Richter, Dresden 1921, Druck Felsing, Berlin, mit der gestochenen Schrift am unteren Darstellungsrand. Ausgezeichneter Druck mit zartem Plattenton, mit breitem Rand.
Der Spaziergang
Kaltnadel und Aquatinta auf genarbtem Velin. 1920.
26,4 x 30,3 cm (45,3 x 52 cm).
Signiert "Bernh. Kretzschmar" und datiert.
Nicht bei Schmidt.
Expressionistisches Blatt von großer Erzählfreudigkeit: Gesellschaftskritisch und humorvoll schildert Kretzschmar die belebte Straßenszene. Prachtvoller, gratiger und gegensatzreicher Druck mit schönem Aquatintaton und dem vollen Rand. Selten.
Sylt
Aquarell auf Ingres-Bütten. 1934.
45 x 61 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "F. Kronenberg", datiert und (schwer lesbar) bezeichnet, verso bezeichnet "162".
Mit lockerer Hand aquarelliert Kronenberg die Nordseeküste von Sylt mit rhythmisch gestaffelten Wogenformen, die eine überzeugende räumliche Wirkung entfalten. Nach seinem Studium in Köln und Karlsruhe zog es Kronenberg nach Hamburg, wo er 1932 Mitglied der Sezession wurde und Freundschaft mit Emil Maetzel und Ivo Hauptmann schloss.
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Kubin, Alfred
Zu Hugo von Hofmannstahl Drei Erzählungen
Los 8057
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Zu Hugo von Hofmannsthal, "Drei Erzählungen"
Tuschfeder und Bleistift auf Japan.
33,5 x 23,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Kubin".
Charakteristische Vorzeichnung zu einer Illustration des Buches Die "Drei Erzählungen" von Hugo von Hofmannsthal, das 1927 im Insel-Verlag, Leipzig, erschienen ist und von Alfred Kubin illustriert wurde.
Provenienz: Privatbesitz Baden-Württemberg
Pankow, Altes Amtshaus
Aquarell und Feder in Schwarz über Bleistift auf genarbtem Velin. Um 1910.
31,5 x 28,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Dunkelblau signiert "KUHFUSS" und bezeichnet "PANKOW", am Unterrand mit Bleistift numeriert "L 194".
Nicht bei Hellwich/Röske.
Frühes, detailliertes Aquarell von Paul Kuhfuss, noch ganz im akademischen Stil. Beigegeben: Ein signiertes Aquarell von Fritz Hildebrandt "Pankow, Pestalozzistr.".
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Rüdersdorfer See mit Kalkwerk
Aquarell und Deckweiß über Bleistift auf Aquarellkarton. 1932.
51 x 71 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Kuhfuss".
Hellwich/Röske 32/44.
Durchstrahlt von Kuhfuss' eigenwilliger, gelblichgrüner Tonalität, erfüllt die märkische Industrielandschaft ein fast magisches Leuchten. "Paul Kuhfuss hat nun seine unverwechselbare Handschrift gefunden. Seine phantasievollen, poetischen, bisweilen traumhaften Bilder entziehen sich weitgehend einer Zuordnung zu Stilrichtungen oder Strömungen seiner Zeit" (Peter Röske, in: Hellwich/Röske, S. 14).
Provenienz: Bassenge, Berlin, Auktion 59, 06.05.1992, Lot 6781
Privatsammlung Berlin
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge