Seibt, Karl Heinrich von
Klugheitslehre, praktisch abgehandelt, in akademischen Vorlesungen
Los 2151
Schätzung
150€ (US$ 170)
Seibt, Karl Heinrich von. Klugheitslehre, praktisch abgehandelt, in akademischen Vorlesungen. 2 Bände. 4 Bl., 412; 392 S., 1 Bl. 19,5 x 11,5 cm. Pappband d. Z. (stark fleckig und berieben) mit je 2 goldgeprägten RSchildern. Prag, Elsenwanger, 1799.
Goedeke VI, 716, 15. – Erste Ausgabe. Spätschrift und mehrfach aufgelegtes Hauptwerk des böhmischen Pädagogen und katholischen Theologen Karl Heinrich von Seibt (1735-1806). Eine Art "Knigge" mit Beiträgen über Wollust, Ehrgeiz, Habsucht, eheliche Freundschaft, Gönnern etc. – Braun- und stockfleckig, Band II auch mit großem Feuchtigkeitsrand.
Seneca, Lucius Annaeus
Opera quae exstant omnia: a Iusto Lipsio emendata
Los 2152
Schätzung
300€ (US$ 341)
Seneca, Lucius Annaeus. Opera quae exstant omnia: a Iusto Lipsio emendata et scholis illustrata. Editio quarta, atque ab ultima Lipsi manu. 8 (statt 10) Bl., XXXVI, 911 S. Mit Kupfertitel, ganzseitigem Portraitkupfer und 3 (2 ganzseitigen) Kupfern. 41 x 25 cm. Pergament d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, Deckel geworfen, ohne Schließbänder) mit reicher Goldprägung und goldgeprägten Wappensupralibros auf beiden Deckeln, Amsterdam, Plantin-Moretus, 1652.
Brunet V, 276f. Dibdin 397. Ebert 20860. Schweiger II, 2, 912 – Vierte und letzte Auflage. "Beste und gesuchteste der von Lipsius besorgten Ausgaben" (Ebert). Amsterdamer Schulpreisexemplar mit dem Stadtwappen auf beiden Deckeln und in den Eckfleurons sowie zusätzlich eingeschaltetem Widmungsblatt für den Schüler Cornelius van den Bogaerde, ebenfalls mit gestochenem Stadtwappen, datiert Oktober 1706. – Es fehlt die Widmung an Papst Urban VIII. Innengelenke und Innenspiegel unfachmännisch verstärkt, die Deckel dadurch etwas verzogen und stärker geworfen. Etwas gebräunt oder fleckig.
Shakespeare, William. Dramatische Werke. Übersetzt und erläutert von Johann Wilhelm Otto Benda. 19 Bände. 12 x 10 cm. Pappbände d. Z. (etwas berieben, Ecken leicht bestoßen) mit RVergoldung und rotem goldgeprägten RSchildern (teils etwas lädiert). Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1825-1826.
Goedeke X, 131, 43, 3 und XVI, 1037, 20. – Erste Ausgabe dieser mit Anmerkungen versehenen Übertragung, hier in einem Exemplar im Sedezformat. Benda, ein Berliner Regierungsrat (1775-1832), übersetzte auch Werke von Scott und Byron. – Etwas gebräunt und teils auch etwas braunfleckig.
Shakespeare, William
The Works - Complete set of William Shakespeare black leather bound miniature books
Los 2153a
Schätzung
380€ (US$ 432)
Kleinste Ausgabe der größten Werke der Weltliteratur
Shakespeare, William. (The Works - Complete set of William Shakespeare black leather bound miniature books). 40 Bände mit je ca. 300 S. OLeder mit RVergoldung (nachgedunkelt, minimale Bestoßungen und Bereibungen, kaum größere Gebrauchsspuren) in OHolz-Präsentationsregal (mit winziger restaurierter Fehlstelle). (London, Allied Newspapers LTD, 1932).
Der Miniatur-Shakespeare aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in dem passenden Originalregal. – Geringe Gebrauchsspuren. Komplette Werkausgabe.
silberne Spiegel, Der
oder Schäfer-Erzhelungen aus denen Thälern am Fuße der Allgeuer-Gebürge
Los 2154
Schätzung
300€ (US$ 341)
Der silberne Spiegel, oder Schäfer-Erzhelungen aus denen Thälern am Fuße der Allgewer-Gebürge. 160 S. (recte: 158). Mit Holzschnitt-Vignette auf dem Titel. 16,5 x 9,5 cm. Moderner Pappband. Allgew, In der Hütte neben Lucindors Quelle, (d. i. Augsburg, Stage), 1774.
Erste Ausgabe. Von uns konnte nur ein weiteres Exemplar in der Staatsbibliothek Berlin bestimmt werden. – Es fehlt das Frontispiz. Stock- und fingerfleckig und mit wenigen Randläsuren. Selten.
Spieß, Christian Heinrich
Hans Heiling, vierter und letzter Regent der Erde-, Luft-, Feuer- und Wassergeister
Los 2155
Schätzung
200€ (US$ 227)
Spieß, Christian Heinrich. Hans Heiling, vierter und letzter Regent der Erde-, Luft-, Feuer- und Wassergeister. Ein Volksmärchen des zehnten Jahrhunderts. 4 Teile in 1 Band. 17 x 10,5 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (berieben, beschabt und bestoßen) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Frankfurt und Leipzig 1800.
Vgl. NDB XXIV, 694f. – Nachdruck der Leipziger Erstausgabe von 1798 bis 1799. Der Schauspieler und Schriftsteller Christian Heinrich Spieß (1755-1799) verfasste zahlreiche Dramen und Romane und "verstand es ausgezeichnet, in seinen Ritter-, Räuber- und Geisterromanen seine Leser mit Schauder zu erfüllen, da er in der Erfindung und Ausführung von gräßlichen und widrigen Stoffen eine wahre Virtuosität besaß… Bei seinen Romanen macht sich der Einfluß von Schiller's 'Geisterseher' bemerklich" (NDB). – Etwas stock- und braunfleckig.
Staël-Holstein, Anne-Louise-Germaine
De l'influence des passions sur le bonheur des Individus et des nations
Los 2156
Schätzung
100€ (US$ 114)
Staël-Holstein, Anne-Louise-Germaine. De l'influence des passions sur le bonheur des individus et des nations. 376 S., 1 Bl. 19 x 11,5 cm. Pappband d. Z. (leicht berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Lausanne, Jean Mourer, 1796.
Erste Ausgabe. – Titel, wenige Blätter und letztes Blatt mit schwarzer Ankolorierung sowie teils feuchtrandig.
(Steinsberg, Karl Franz Guolfinger von). Der 42jährige Affe. Ein ganz vermaledeites Märchen! Aus dem Französischen. 2 Teile in 1 Band. 250 S., 2 Bl.; 240 S., 2 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 16 x 11 cm. Moderner marmorierter Pappband. Berlin (d. i. Prag, Schönfeld) 1784-1786.
Goedeke V, 349, 8 (nur Teil I). Hayn-Gotendorf I, 31 (nennt einen Band II mit der Jahreszahl "1784" und bezeichnet den Druck von 1786 als zweite Auflage). – Erste Ausgabe, hier mit dem seltenen Teil II, der den Bibliographen vielfach unbekannt blieb oder irrtümlich als "nicht von Steinsberg" angesehen wurde. "Diese scharfe und pikante Satyre wurde bisher sonderbarerweise als gegen Voltaire gerichtet bezeichnet, während sie in Wirklichkeit unverkennbar auf Joseph II., der damals 42 Jahre alt war, sich bezieht" (H.-G.). Ein Affe erzählt seine Erlebnisse bei den Menschen; Kritik an verlogener Tugend, Bestechung, Hurerei (mit freien Schilderungen von Verführungen), Unterbewertungen deutscher Dichter ("ein Lessing, Leibniz, Wieland oder Geßner sind unbekannt"), Dummheit und Borniertheit des Adels usw. Der böhmische Theaterdichter und Journalist Ritter von Steinsberg (1757-1817) ist nach Wurzbach "eine der eigenthümlichsten Gestalten aus den besten Tagen der Josephinischen Periode". Mit Seitenhieben auf Preußen, das als "Hungerland" bezeichnet wird, während Österreich das "Fettland" sei (vgl. ausführlich Bodi, Tauwetter in Wien, S. 337). – Etwas fleckig, Titel von Teil I gering knickspurig, Teil II stellenweise mit Wurmspur im unteren Bug.
(Steinsberg, Karl Franz Guolfinger von). Der 42jährige Affe. Ein ganz vermaledeites Märchen! Aus dem Französischen. Band I (von 2). 250 S., 2 Bl.. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochener Titelvignette. 17 x 10,5 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben, Ecken bestoßen, Gelenke beschabt, unteres Kapital mit Fehlstelle) mit goldgeprägtem RSchild. Berlin (d. i. Prag, Schönfeld) 1784.
Goedeke V, 349, 8 (nur Teil I). Hayn-Gotendorf I, 31 (nennt einen Band II mit der Jahreszahl "1784" und bezeichnet den Druck von 1786 als zweite Auflage). – Erste Ausgabe des ersten Bandes. "Diese scharfe und pikante Satyre wurde bisher sonderbarerweise als gegen Voltaire gerichtet bezeichnet, während sie in Wirklichkeit unverkennbar auf Joseph II., der damals 42 Jahre alt war, sich bezieht" (H.-G.). Ein Affe erzählt seine Erlebnisse bei den Menschen; Kritik an verlogener Tugend, Bestechung, Hurerei (mit freien Schilderungen von Verführungen), Unterbewertungen deutscher Dichter ("ein Lessing, Leibniz, Wieland oder Geßner sind unbekannt"), Dummheit und Borniertheit des Adels usw. Der böhmische Theaterdichter und Journalist Ritter von Steinsberg (1757-1817) ist nach Wurzbach "eine der eigenthümlichsten Gestalten aus den besten Tagen der Josephinischen Periode". Mit Seitenhieben auf Preußen, das als "Hungerland" bezeichnet wird, während Österreich das "Fettland" sei (vgl. ausführlich Bodi, Tauwetter in Wien, S. 337). Der zweite, hier nicht vorhandene Band blieb den Bibliographen vielfach unbekannt oder wurde irrtümlich als "nicht von Steinsberg" angesehen. – Wohlerhalten.
Steller, Johann
Rede am Grabe des Herrn Johannes Simon Jeremias Wagner
Los 2159
Schätzung
200€ (US$ 227)
Leichenpredigt - Nicht im KVK
Steller, Johann. Rede am Grabe des Herrn Johannes Simon Jeremias Wagner, Kaufmanns aus Nürnberg, auf dem Gottesacker zu Linz den 27. August 1815. 16 S. 20 x 12 cm. Geheftet (ohne Einband). Nürnberg, G. P. J. Bieling, 1816.
Seltener einziger Druck der Leichenpredigt für den aus Weyden in der Oberpfalz stammenden und später in Nürnberg tätigen Kaufmann Johannes Simon Jeremias Wagner, der biographisch lediglich durch ein vierstrophiges Gedicht im Stammbuch seines Freundes Johann Tobias Schöner nachweisbar ist (datiert: 19. Februar 1795; Nürnberger Stadtblibliothek. Signatur: Nor. H. 1586). Der evangelisch-lutherische Theologe Johann Steller (1768-1857) studierte u. a. in Tübingen, übernahm 1805 eine Stelle als Rektor der Trivialschule in Georgenberg und wurde noch im selben Jahr Prediger der evangelischen Gemeinde in Hartfeld in Galizien. Ab 1813 wirkte er als Pfarrer im Toleranzbethaus im oberösterreichischen, in der Nähe von Linz gelegenen Thening. – Titel leicht fleckig, sonst wohlerhalten. Kein bibliothekarischer Standortnachweis über den KVK.
Stolberg-Stolberg, Luise zu
Psychorama eines Scheintodten
Los 2160
Schätzung
150€ (US$ 170)
(Stolberg-Stolberg, Luise zu). Psychorama eines Scheintodten. VIII, 263 S. 21 x 14 cm. Späterer Halbleinenband (Kanten berieben, Deckel etwas gebogen, Rücken ausgeblichen). Leipzig, Theodor Thomas, 1847.
Kosch XX, 330. – Einzige Ausgabe der seltenen Lyriksammlung. – Stockfleckig.
Storm, Theodor. Sommer-Geschichten und Lieder. VIII, 150 S. 16,5 x 10,5 cm. Leinen d. Z. (etwas fleckig und berieben, leicht bestoßen, Rücken schwach ausgeblichen) mit goldgeprägtem RTitel und Romantiker-RVergoldung. Berlin, Alexander Duncker, 1851.
Teitge 1 und 633. – Erste Ausgabe von Storms erster Buchveröffentlichung, seiner Frau Constanze gewidmet. Auf den Seiten 45 bis 99 die zweite Fassung seiner Novelle Immensee. Der 1837 gegründete Berliner Verlag von Alexander Duncker ging 1870 in den Besitz der Brüder Elwin und Hermann Paetel, wo er zu Storms Stammverlag avancierte. – Titel minimal fleckig, sonst wohlerhalten.
Sue, Eugène. Die Geheimnisse von Paris. Übersetzt von A. Diezmann. 8 Teile in 4 Bänden. Mit 34 Holzschnitt-Tafeln von Theodor Hosemann. 15,5 x 10,5 cm. Halbleder d. Z. (Ecken und Kanten etwas bestoßen) mit Romantiker-RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Meyer und Hoffmann, 1843.
Rümann 1009. Brieger 93. Vgl. Vicaire VII, 683. Carteret III, 569f. – Erste deutsche Ausgabe, zugleich die erste Ausgabe mit den Illustrationen Hosemanns. Eugene Sues (1804-1857) berühmter Feuilleton-Roman Mystères de Paris erschien von Juni bis Oktober 1843 fast täglich in der (eher konservativen) Tageszeitung "Le Journal des Débats" und machte seinen Verfasser schlagartig berühmt. Seine Schilderung der sozialen Probleme der Zeit machte auch auf Friedrich Engels Eindruck: "Der wohlbekannte Roman von Eugène Sue, die Geheimnisse von Paris, hat auf die öffentliche Meinung, ganz besonders in Deutschland, tiefen Eindruck gemacht; die eindringliche Art, in der dieses Buch das Elend und die Demoralisierung darstellt, die in großen Städten das Los der 'unteren Stände' sind, mußte notwendig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Lage der Armen im allgemeinen lenken." Im selben Jahr erschienen noch vier Supplementbände. – Ein Band mit verblasstem schmalem Feuchtigkeitsrand, sonst wohlerhalten. Dekorativ gebundenes Exemplar.
Suetonius Tranquillus, Gaius
Philomusen verdeutschter Suetonius
Los 2163
Schätzung
240€ (US$ 273)
Suetonius Tranquillus, Gaius. Philomusen verdeutschter Suetonius uber die zwölf erste Römische Käisere. 1 (statt 8) Bl., 652 S., 2 Bl. (Errata). Mit gestochenem Frontispiz. 15 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und brieben). Kopenhagen, Georg Lamprecht, 1663.
VD17 18:729560K. Schweiger 983. – Erster von zwei im VD17 nachgewiesenen Drucken der seltenen deutschen Barockübertragung der Kaiserviten Suetons. "Der Übersetzer ist der Graf Detlef von Holk, der sie im Gefängnisse schrieb und dem Dänenkönige Friedrich III. dedicierte" (Schweiger). – Es fehlen die sieben Blatt Vorstücke, dafür mit dem im VD 17 nur für den zweiten Druck verzeichneten gestochenen Frontispiz. Etwas braunfleckig.
Thomson, James. The works. With his last corrections and improvements. To which is prefixed an account of his life and writings. (Ed. by A. Murdoch). 2 Bände. 2 Bl., 23 S., 4 Bl., 468 S.; 2 Bl., 524 S. Mit 2 gestochenen Portraits und 14 Kupfertafeln von W. Kent und J. Miller. 29,5 x 22,5 cm. Marmorierte Lederbände d. Z. (etwas bestoßen, Gelenke und Kapitale restauriert) mit RVergoldung, je 2 goldgeprägten RSchildern, Deckelbordüre sowie Steh- und Innenkantenbordüre. London, A. Millar, 1762.
Lowndes 2670. Brunet V, 835. – Erste illustrierte Gesamtausgabe. Enthält u. a. die schöne Kupferfolge mit den Jahreszeiten von W. Kent. Druck im großzügigen Quartformat, 1766 erschien ebenda ein vierbändiger Nachdruck in Oktav. – Etwas stockfleckig.
Thomson, James. Jahrszeiten aus dem Englischen nach der neuesten Ausgabe übersezt von Johann Franz von Palthen.14 Bl., 142 S. Mit gestochener Titelvignette und 4 Kupfertafeln von G. L. Crusius. 22,5 x 16 cm. Kalbsleder d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit reicher ornamentaler RVergoldung und Deckelfilete mit Eckfleurons. Rostock, Kopp, 1758.
Goedeke IV/1, 106, 5, 3. Rümann 1147. Lanckoronska-Oehler I, 65. – Erster Druck der ersten illustrierten deutschen Ausgabe. "Die Popularität der 'Seasons' blieb bis ins 19. Jahrhundert hinein ungebrochen. Bereits 1745 lag Brockes' vollständige Übersetzung vor, und Bodmer, Sulzer, Gleim, Ewald von Kleist, Gessner, Lessing, Wieland, Schubart u. a. befaßten sich, zum Teil enthusiastisch, mit dem Zyklus" (KLL IV, 1035). – Minimal gebräunt, insgesamt wohlerhalten und dekorativ gebunden.
Tieck, Ludwig (Hrsg). Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst. 1 Bl., IV, 283 S. 16 x 11 cm. Späterer Leinenband (etwas berieben und bestoßen) mit RSchild. Hamburg, Friedrich Perthes, 1799.
Goedeke VI, 36, 37 und 47, 6. Borst 851. Vinet 1187. Holzmann-Bohatta III, 8762. – Erste Ausgabe, herausgegeben aus dem Nachlass Wackenroders, mit eigenen Arbeiten Tiecks. Eine der wichtigsten Schriften zur Kunsttheorie der Romantik, als Weiterführung der 1797 erschienenen Herzensergießungen Wackenroders gedacht. "Eines der am schönsten gedruckten Bücher der Romantik" (G. v. Maassen). Druck in der Unger-Fraktur. Mit der häufig fehlenden Vorrede. – Innenspiegel mit zwei modernem Exlibris (Paul Wallich und Bernhard Stübner) und Inventarschildchen. Sehr schönes und sauberes, nahezu fleckenfreies Exemplar.
Wackenroder, Wilhelm Heinrich
Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders
Los 2167
Schätzung
350€ (US$ 398)
(Wackenroder, W. H. und Ludwig Tieck). Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders. 275 S. Mit gestochenem Portrait in Sepia von Bollinger. 15 x 10 cm. Blauer Pappband d. Z. (etwas beschabt). Berlin, Johann Friedrich Unger, 1797.
Goedeke VI, 46, 4, 5 und 36, 36. Borst 797. – Erste Ausgabe der bedeutenden kunsttheoretischen Schrift der Frühromantik mit weitreichender Wirkung auf die Malerei des 19. Jahrhunderts. "Das Programmatische der 'Herzensergießungen' liegt in der Konstituierung einer Einheit von Kunst und Religion - und dies im Erscheinungsjahr von Goethes Kunstzeitschrift Propyläen'" (Paulin, Metzler, S. 43). "Diese kleine Veröffentlichung, die zusammen mit den 1799 posthum von Tieck herausgegebenen 'Phantasien über die Kunst' und einem umfangreichen Briefwechsel mit Tieck das Gesamtwerk Wackenroders ausmacht, kann als erstes und im eigentlichen Sinne initiatorisches literarisches Dokument der deutschen Frühromantik bezeichnet werden" (KNLL). – Titel gestempelt und etwas fleckig, sonst sauber.
Weiße, Christian Felix. Selbstbiographie. Herausgegeben von dessen Sohne Christian Ernst Weiße und dessen Schwiegersohne Samuel Gottlob Frisch. Mit Zusätzen von den Leztern. VIII, 329 S., 3 Bl. Mit gestochenem Portrait-Frontispiz und gestochenem Titel mit Vignette. 21,5 x 13 cm. Moderner marmorierter Halbleinenband mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Georg Voß, 1806.
Goedeke IV/1, 138 h. Klaiber 78. Westphal 114. Beyer-Fröhlich 178. Borst 1044. – Erste Ausgabe der umfangreichsten Quelle zum Leben Christian Felix Weisses (1726-1804), der "als Singspieldichter und Jugendschriftsteller sich bleibende Verdienste um seine Zeit erwarb. Die Teilnahme für das literarische Leben, für das Theater, die Erziehungsbestrebungen seiner Zeit, ein beachtenswerter Natursinn geben diesen Aufzeichnungen eine größere Fülle des Inhalts, als den eigentlichen Gelehrtenlebensläufen" (Klaiber). Aus den Briefen (u. a. von Hagedorn, Lessing, Uz, Garve, Blankenburg, Rabener, Gellert, Ewald von Kleist) von und an ihn zusammengestellt und mit über Jahre notierten mündlichen Äußerungen des Dichters ergänzt. "Gemütlich und amüsant als Lektüre ist die Selbstbiographie von Christian Felix Weisse. Es ist ein friedlicher Geist in seinen Aufzeichnungen, fern von allem literarischen und wissenschaftlichen Gezänk, leise moralisierend, aber mit sich und der Welt zufrieden. Wertvoll sind seine Berichte vom Berliner Theaterleben und den damaligen Schauspielern" (Beyer-Fröhlich). – Schwach braunfleckig, anfangs im Bug verstärkt. Durchgehend mit drei kleinen Löchern im Bug durch eine frühere Bindung.
Westenrieder, Lorenz von
Leben des guten Jünglings Engelhof
Los 2169
Schätzung
250€ (US$ 284)
(Westenrieder, Lorenz von). Leben des guten Jünglings Engelhof. 2 Bände. 3 Bl., 423 S., 2 Bl; 1 Bl., 376 S. Mit 2 gestochenen Frontispices und 2 gestochenen Titelvignetten. 17,5 x 10,5 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (etwas berieben, Deckel gering beschabt und kleinen Wurmspuren) mit reicher RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. München, Johann Baptist Strobl, 1781-1782.
Goed. IV/1, 610, 86. – Erste Buchausgabe, der Erstdruck erschien in Westenrieders Bairischen Beyträgen zur schönen und nützlichen Literatur (1779-81). Über den bedeutendsten bayerischen Roman der Aufklärung schreibt Sigrid von Moisy in dem Münchner Ausstellunghskatalog "Von der Aufklärung zur Romantik" (1984) unter Nr. 39: "In buntem Wechsel von fiktiven Dokumenten, Briefen, Tagebuchblättern und direkter Erzählform entwickelt Westenrieder die Schicksale eines unbemittelten und edelmütigen jungen Juristen auf dem Lande. Mit der Erziehung zweier Grafenkinder betraut, sucht Engelhof gleichzeitig reformierend in Justiz, Armenpflege und Volkserziehung zu wirken. In seiner Aufrichtigkeit und mangelnden Anpassungsfähigkeit an die etablierten Mächte wird er schließlich ein Opfer von Intrigen und Verleumdungen und stirbt jung. Beeinflußt von Rousseau, Goethes Werther`und Richardsons moralischen Romanen, versteht es Westenrieder, hier abseits der traditionellen Typen und Formen des Prüfungsromans oder des empfindsamen Romans einen Roman`zu schreiben, der Empfindsamkeit, Aufklärung und Christentum in sich vereinigt". – Etwas stockfleckig. Beide Titel und Frontispices sowie die ersten Lagen von Band II etwas feuchtrandig.
"Für den denkenden Kopf von klassischem Geschmack"
(Wieland, Christoph Martin). Agathon. 4 Bände. Mit 4 gestochenen Frontispices und 4 gestochenen TVignetten. 15,5 x 9 cm. Halbleder d. Z. (Deckel fachmännisch restauriert, Ecken leicht bestoßen) mit floraler RVergoldung und 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Leipzig, Weidmanns Erben und Reich, 1773.
Goedeke IV/1, 552, 53. Günther-Zeilinger 574. Deusch 28b. – Zweite verbesserte und ergänzte Ausgabe des zuerst 1766 bis 1767 in Zürich erschienenen Werks, hier in einem Exemplar auf besserem Papier und mit den vier Titelkupfern. "Lessing erkannte sofort die überragende Bedeutung des Werks: 'Es ist der erste und einzige Roman für den denkenden Kopf von klassischem Geschmack' (Hamburgische Dramaturgie)." (Kindler NLL XVII, 640f.). Im Anhang von Teil IV mit dem 40seitigen Subsrkibentenverzeichnis, das neben der Prominenz der Zeit u. a. "Herrn Doctor Göthe, in Frankfurt am Mayn", "Herrn Consistorialrath Herder, in Bückeburg" und die Karschin in Berlin nennt. – Etwas braunfleckig. Auf den Titeln je zwei private Stempel.
(Wieland, Christoph Martin). Der goldne Spiegel, oder die Könige von Scheschian, eine wahre Geschichte. Aus dem Scheschianischen übersetzt. 4 Bände. Mit 4 gestochenen Frontispices und 4 gestochenen Titelvignetten von Geyser nach Mechau. 16 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben, Ecken leicht bestoßen) mit floraler RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. Leipzig, M. G. Weidmanns Erben und Reich, 1772.
Goedeke IV/1, 555, 66. Günther-Zeilinger 604. Rümann 1927. Deusch 24. Holzmann-Bohatta IV, 3260. – Erste Ausgabe des in der Tradition des antiken philosophisch-didaktischen Staatsromans stehenden Fürstenspiegels, erschienen in einer Auflage von 2500 Exemplaren. "Dieser Fürstenspiegel, mit dem Wieland seine 'Hoffähigkeit' erweisen wollte, an der man nach den frivolen Verserzählungen seiner Jugend zweifelte, trug ihm 1772 die Berufung zum Erzieher Karl Augusts, des Sohnes der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar ein" (KLL III, 978 ff.). – Etwas braunfleckig, Titel mit gestempelten alten Eignerinitialen, fl. Vorsatz mit modernem Exlibris. Dekorativ gebundenes Exemplar.
Winckelmann, Johann Joachim
Briefe an einen seiner vertrautesten Freunde
Los 2172
Schätzung
180€ (US$ 205)
Winckelmann, Johann Joachim. Briefe an einen seiner vertrautesten Freunde in den Jahren 1756 bis 1768 nebst einem Anhange von Briefen an verschiedene andere Personen. 2 Teile in 1 Band. IV, 208 S., 2 Bl., 172 S., 1 Bl. 18,5 x 11,2 cm. Halbleder d. Z. (Kanten bestoßen, sehr kl. Wurmspur im Leder) mit 2 goldgeprägten RSchildern und dezenter RVergoldung mit Fileten um die Bünde herum. Berlin und Stettin, Friedrich Nicolai, 1781.
Goedeke IV/I, 301. Ruppert 21. Raabe, Kat. Nicolai 402. – Erste Ausgabe. Briefe an Freunde Winckelmanns, darunter Heinrich Wilhelm Muzel (1723-1782) und Baron von Stosch (1691-1757). Die Sammlung, kurz nach Winckelmanns Ankunft in Italien begonnen, bietet überwiegend selbstkommentierende Nachrichten zu seinen eigenen Arbeiten; die Briefe des Anhanges enthalten zudem Mitteilungen zu Literatur- und Kunstangelegenheiten, Einblicke in sein häusliches Leben sowie charakterkundliche Züge. – Titel gestempelt "Fürstensteiner Bibliothek". Gering gebräunt und stockfleckig, insgesamt schönes Exemplar.
Zigler und Kliphausen, Heinrich Anselm von
Asiatische Banise
Los 2173
Schätzung
200€ (US$ 227)
Zigler und Kliphausen, Heinrich Anselm von. Asiatische Banise, oder blutiges doch muthiges Pegu, in historischer und mit dem Mantel einer Helden- und Liebes-Geschicht bedeckten Wahrheit beruhende. Diesem füget sich bey eine aus dem Italiänischen übersetzte theatralische Handlung, benennet: Der tapffere Heraclius. 7 Bl., 696 S. 16 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (stärker fleckig und berieben). Leipzig, Thomas Fritsch, 1716.
Dünnhaupt VI, 4333, 5.I.5. Goedeke III, 259, 51f. Jantz II, 2803. Hayn-Gotendorf VIII, 646. – Vierter Druck bei Thomas Fritsch, der Erstdruck des "höfisch-historischen Liebes- und Staatsroman(s) par excellence" (Dünnhaupt) erschien 1689 ebenda bei Gleditzsch und erfreuter sich enormer Beliebtheit. Im Jahr 1724 erschien eine bibliographisch eigenständige Fortsetzung des Romans von Johann Georg Hamann. – Es fehlt wohl das Frontispiz. Vorderes Vorsatz modern erneuert, hinteres Gelenk angeplatzt, Buchblock mittig etwas verzogen. Etwas gebräunt, Titel und Schlussblatt auch fleckig. Innenspiegel mit montiertem Exlibris.
Zindel, Christian Siegmund
Der Eislauf oder das Schrittschuhfahren
Los 2174
Schätzung
2.000€ (US$ 2,273)
Ein Tanz auf Silberkristallen
Zindel, Christ(ian) Siegm(und). Der Eislauf oder das Schrittschuhfahren, ein Taschenbuch für Jung und Alt. Mit Gedichten von Klopstock, Göthe, Herder, Cramer, Krummacher etc. IV, 180 S. Mit gestochenem Frontispiz und 5 Kupfertafeln von Adam Klein. 17,5 x 9,5 cm. Illustrierter OPappband (gebräunt und etwas berieben) mit Grünschnitt. Nürnberg, Campe, 1825.
Goedeke IV/3, 223, 7. Köhring 43. Lanckoronska-Rümann 164. Hayn-Gotendorf VIII, 658. Lipperheide Thb 8. – Einziger Druck dieser ersten deutschen Veröffentlichung, die sich ganz dem Schlittschuhlaufen widmet. Enthält eine Anleitung mit technischen Erläuterungen der Kupfer, Formen der Schritt- und Schlittschuhe, Figuren und Techniken des Eislaufs, Vorsichtsmaßnahmen, ferner über Wettläufe, Schnelligkeitsrekorde, Eisfeste, Pariser Novitäten und Kuriositäten, Kleidung etc. Der umfangreiche Anhang mit zahlreichen poetischen Beiträgen und Briefen zum Thema, u. a. von Klopstock, dem passionierten Schlittschuhläufer Goethe, ferner von Herder, Platen und Ramler ("Wir tanzen, wir schweben auf tönendem Meer, auf Silberkrystallen dahin und daher: Der Stahl ist uns Fittig, der Himmel das Dach, die Lüfte sind eilig und schweben uns nach. So gleiten wir, Brüder! mit fröhlichem Sinn auf eherner Tiefe das Leben dahin." Herder). Das Frontispiz zeigt den Dutzendteich bei Nürnberg mit einer sich auf dem Eis tummelnden Menschenmenge, der illustrierte Einband mit allegorischen Darstellungen auf den Winter. – Die Tafeln gering fleckig. Sehr schönes und sauberes Exemplar auf festem, etwas bläulichem Papier. - Von großer Seltenheit.
PHILOSOPHIE
(Daniel, Gabriel). Voiage du monde de Descartes. 9 Bl., 437 S. Mit Holzschnitt-Titelvignette, doppelblattgroßer Holzschntitt-Tafel und einigen Textholzschnitten. 16,5 x 10 cm. Leder d. Z. (berieben und bestoßen, Kapitale defekt) mit RVergoldung (ohne das RSchild). Paris, Simon Benard, 1690.
Cioranescu, 23362. Barbier IV, 1081. De Backer-Sommervogel II, 1796.1. – Erste Ausgabe der kritischen philosophisch-theologischen Abhandlung über die Metaphysik des Descartes, "eine in Form einer Reisebeschreibung gehüllte Widerlegung des cartesischen Systems, die so großes Aufsehen erregte, daß sie in englischen, italienischen und lateinischen Uebersetzungen erschien" (Wetzer-Welte III, 1377) – Gering fleckig.
Feder, Johann Georg Heinrich
Untersuchungen über den menschlichen Willen, dessen Naturtriebe, Veränderlichkeit, Verhältniß zur Tugend und Glückseligkeit und die Grundregeln, die menschlichen Gemüther zu erkennen und zu regieren
Los 2176
Schätzung
120€ (US$ 136)
Feder, Johann Georg Heinrich. Untersuchungen über den menschlichen Willen, dessen Naturtriebe, Veränderlichkeit, Verhältniß zur Tugend und Glückseligkeit und die Grundregeln, die menschlichen Gemüther zu erkennen und zu regieren. Neueste Auflage. 3 Bände. Halbleder d. Z. (Rücken teils mit Läsuren, etwas berieben) mit goldgeprägten RSchildern. Linz, Trattner 1785-1787.
Eisler 168. – Erste Ausgabe, 1794 erschien bei Trattner noch ein vierter Band. Wissenschaftliches Hauptwerk des Kant-Kritikers Feder (1740-1821), das unter anderem eine der ersten psychologischen Typenlehren enthält. Der Verfasser betont die fundamentale Bedeutung der Psychologie für die Philosophie, die er unter praktischen und empirischen Gesichtspunkten betrachtet. – Vorsätze mit alten Sepia-Eintragungen, die entfernt und teils durch Tintenflecken überdeckt sind.
Hartmann, Eduard von. Philosophie des Unbewussten. Versuch einer Weltanschauung. IV, 678 S., 1 Bl. 21,5 x 14 cm. Halbleder d. Z. (Kapital beschädigt) mit goldgepr. RTitel. Berlin, Duncker, 1869.
Kosch VII, 406. – Erste Ausgabe. – Durchgehend gebräunt.
Hobbes, Thomas
Opera philosophica. Amsterdam, J. Blaeu, 1668. – Erster Druck der ersten Gesamtausgabe
Los 2178
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Hobbes, Thomas. Opera philosophica, quae Latinè scripsit, omnia. Ante quidem per partes, nunc autem, post cognitas omnium objectiones, conjunctim & accuratius edita. 8 Teile in 2 Bänden. Mit gestochenem Portrait, 30 (statt 31) teils gefalteten Kupfertafeln mit Diagrammen, 14 Textkupfern und einigen schematischen Textholzschnitten. 20 x 15 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, Kapitale lädiert, Gelenke teils gering angeplatzt) mit RVergoldung (diese stärker berieben). Amsterdam, Johann Blaeu, 1668.
MacDonald-Hargreaves 104. Sotheran 9339. Brunet III, 239. Wellcome III, 280. Vgl. Wing 2252a. – Erster Druck der ersten Gesamtausgabe, ein zweiter kollationsgleicher Druck erschien im gleichen Jahr mit der zusätzlichen Verlegeradresse von C. Bee in London. Enthält die erste lateinische Fassung des Leviathan, ferner je etwa zur Hälfte staatswissenschaftliche und naturwissenschaftlich-medizinische Werke. – Es fehlt eine Tafel. Portrait im unteren Bug etwas gelöst, Blatt Cii mit kleinem Randeinriss, Band I anfangs mit kleiner Wurmspur im Bug. Etwas braunfleckig, stellenweise papierbedingt etwas stärker gebräunt, mit gelegentlichen Anstreichungen. Vorsätze leimschattig.
Kant, Immanuel. Critik der practischen Vernunft. 292 S. 19,5 x 12 cm. Halbleder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen, oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Riga, Johann Friedrich Hartknoch, 1788.
Warda 112. Adickes 67. – Erste Ausgabe von Kants zweiter Kritik, die seine Theorie der Moralbegründung enthält. Bis heute eines der wichtigsten Werke der Praktischen Philosophie überhaupt. Mit dem kategorischen Imperativ: "Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne." – Etwas stärker leimschattig, sonst schön und wohlerhalten. Innenspiegel mit altem Besitzeintrag.
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