Kranz, Wilhelm
Idealansicht des Saturn mit seinen fünf Monden Titan, Iapetus, Rhea, Thetys und Dione sowie ein Komet
Los 6480
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Idealansicht des Saturn mit seinen fünf Monden Titan, Iapetus, Rhea, Thetys und Dione sowie ein Komet.
Gouache und Spritztechnik. 36,6 x 46 cm. Verso mit Bleistift nummeriert "3".
Den größten Saturnmond, Titan, fast doppelt so groß wie unser Erdmond, entdeckte Christiaan Huygens 1655 mit seinem selbstgebauten Teleskop. Zwischen 1671 bis 1684 erhöhte Giovanni Domenico Cassini, damals Direktor des Pariser Observatoriums, die Anzahl um vier weitere Monde. Die von ihm erstmals beobachtete größte Lücke im Saturnring wird nach ihm Cassinische Teilung genannt.
Kranz, Wilhelm
Idealansicht des Mars mit seinen beiden Monden Phobos und Deimos
Los 6481
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Idealansicht des Mars mit seinen beiden Monden Phobos und Deimos.
Gouache und Spritztechnik, auf Karton aufgezogen. 36 x 47,6 cm.
Die frühe Annahme, dass der Mars zwei Monde hat, geht auf Johannes Kepler zurück, der sie im Jahr 1610 nach der Entdeckung der vier Galileischen Monde postulierte, weil er im Sonnensystem von harmonischen Verhältnissen überzeugt war. Sie visuell zu entdecken war deutlich schwieriger, da die sehr kleinen Monde ungewöhnlich nahe ihres Planeten sind und deswegen von diesem stark überstrahlt werden. Die Sichtung beider gelang schließlich im August 1877 dem amerikanischen Astronomen Asaph Hall mit einem 24-Zoll Refraktor am U.S. Naval Observatory (USNO) in Washington.
Himmelsglobus
Manuskript Himmelsglobus nach Vincenzo Coronelli
Los 6482
Schätzung
4.500€ (US$ 5,114)
Manuskript Himmelsglobus nach Vincenzo Coronelli.
Der Globus als Pappmachékugel mit Papiersegmenten bezogen und mit Ölfarben bemalt, in großer Kartusche bezeichnet „Orbis Coelestis Typus, Opus d. P. Coronelli Min Conventi. Serenissimaque Reipublia Venetae Cosmographo in coactum. Societatis Gallice Sumptibus Abiolatum Lutetiae Parisiorum Anno R.S. MDCXCIII. Delia annotatus Dea R.“. Montiert auf prunkvollem Bronzefuß über ebonisierter Holzbasis. Durchmesser Globus ca. 48 cm, Höhe mit Fuß ca. 95 cm. Italien 19./20. Jahrhundert.
Sehr schöne farbenprächtige und dekorative Kopie in Manuskript vom 1693 erstmals erschienenen Himmelsglobus Coronellis. Vincenzo Coronelli (1650-1718), Venedig, einer der bedeutendsten Kosmographen seiner Zeit, Berater des Kaisers und des Papstes, gründete 1684 eine der ersten wissenschaftlichen Vereinigungen, die „Accademia Cosmografica degli Argonauti“, deren Mitglieder vorwiegend zum Hochklerus und zur Hocharistokratie gehörten. 1686 begann Coronelli mit der Herstellung von Erd- und Himmelsgloben mit den Durchmessern von 5 bis 110 cm. Vgl. Allmayer-Beck: Modelle der Welt, Brandstätter 1997.
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