Hagen, Thomas Philipp von der
Beschreibung der Stadt Freyenwalde
Los 250
Schätzung
200€ (US$ 227)
Hagen, Thomas Philipp von der. Beschreibung der Stadt Freyenwalde, des dasigen Gesundbrunnens und Alaun-Werks. Aus Urkunden und glaubhaften Nachrichten zusammengetragen. 2 Bl., 124 S., 1 Bl. Mit gestochener Titelvignette von J. C. Krüger und 8 (7 gefalteten) Kupfertafeln. 25 x 20 cm. Halbleder d. Z. (fleckig und berieben, Kanten beschabt, Kapitale mit Lederstreifen überklebt). Berlin, Pauli, 1784.
Kuhn 310. NDB VII, 482. Ferchl 210. Schreckenbach, Brandenburg, 14053. – Einzige Ausgabe der frühen Beschreibung des märkischen Kurbades an der Oder, eines "Lieblingsbades der Hohenzollern". Der Verfasser war "seit etwa 1770 Inhaber hoher staatlicher und ständischer Ämter. Von seinen literarischen Werken haben insbesondere die lokalgeschichtlichen durch Quellenbenutzung und genealogische Angaben bleibenden Wert". Die Tafeln zeigen Grundrisse, Pläne und Ansichten aus der Vogelschau. – Etwas gebräunt und braun- oder stockfleckig, Vorsatz und Titel mit überklebtem Besitzeintrag, die erste Tafel mit dezenten Markierungen.
Klockhoff, H.
Carte topographique des environs de Berlin, Potsdam & Spandow
Los 251
Schätzung
180€ (US$ 205)
Klockhoff, H. Carte topographique des environs de Berlin, Potsdam & Spandow. Kupferkarte. 44,5 x 71,5 cm (Plattenrand). Amsterdam 1780.
Seltene Karte von dem Kupferstecher H. Klockhoff (keine Lebensdaten vorhanden). Dargestellt ist das Gebiet um Berlin, Potsdam und Spandau. – Leicht gebräunt und mit Randläsuren und kleinen Einrissen. – Dabei: Potsdam vom Babelsberge. Chromolithographie. 27 x 42,5 cm(Darstellung). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. Um 1860.
Königliche Museen zu Berlin
. Verzeichniss der ehemals zu der Giustianischen jetzt zu den Königlichen Sammlungen gehörigen Gemälde
Los 252
Schätzung
100€ (US$ 114)
Königliche Museen zu Berlin. Verzeichniss der ehemals zu der Giustianischen jetzt zu den Königlichen Sammlungen gehörigen Gemälde. 56 S. 16,5 x 9 cm. Fadenheftung mit verstärktem Rücken. Berlin, Louis Quien, 1821.
Zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1818. Aufgelistet sind alle "giustianischen" Gemälde, die zur Königlichen Gemäldesammlung in Berlin gehören. – Stockfleckig und leicht gewellt. Sehr selten. Von uns konnte nur ein Exemplar aus dem Jahre 1821 an der Humbold Universitäts Bibliothek von Berlin bestimmt werden.
Lindemann, August. Die Markthallen Berlins. Ihre baulichen Anlagen und Betriebseinrichtungen. Im Auftrage des Magistrats dargestellt. 2 Bl., 90 S., 1 Bl. Mit mehreren Textabbildungen und 33 teils mehrfach gefalteten und farbigen Plänen, photographischen Abbildungen und Grundrissen auf Tafeln. 39,5 x 27 cm. OHalbleinen (etwas berieben, bestoßen und fleckig) mit Rück- und DTitel. Berlin, J. Springer, Berlin 1899.
Berlin-Bibl. S. 747. – Eine Monographie von August Lindemann (1842-1921) über die Lebensmittelversorgung Berlins. Mit umfangreichem Statistiken, Bewertungen und Ideen in Form von Plänen, Grundrissen und Ansichten der Markthallen.
"Die geordnete Versorgung grosser Städte mit Lebensmitteln ist eine Angelegenheit von so weitreichender volkswirtschaftlicher Bedeutung, dass es nur naturgemäss erscheint, wenn sie in neuerer Zeit für die städtischen Verwaltungen einen Gegenstand besonderer Fürsorge gebildet hat" (Einleitung). – Titel mit kleinem Einriss und ausgeschiedenem Bibliotheks-Stempel. Leicht fingerfleckig sonst gutes Exemplar.
Münster, Sebastian. Slesiae Descriptio. Holzschnitt aus "Cosmographia". 25 x 34 cm (Darstellung). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. 1752.
Die beeindruckende Karte zeigt heutige Teile von Polen aus dem Werk "Cosmographia" von Sebastian Münster (1488-1552). – Mit Mittelfalz, an manchen Stellen papierbedingt etwas gebräunt, sonst gutes Exemplar.
Pischon, Carl Nathanael
Urkundliche Geschichte der kurmärkischen Stadt Treuenbrietzen
Los 255
Schätzung
150€ (US$ 170)
Pischon, Carl Nathanael. Urkundliche Geschichte der kurmärkischen Stadt Treuenbrietzen und Umgegend, nach den ungedruckten und gedruckten Quellen beschrieben. VII, 266, V S., 1 Bl., 111, XXX S. Mit lithographischem Faltplan und lithographischer Tafel. 19,5 x 14 cm. Halbleinen d. Z. (etwas berieben und bestoßen). Treuenbrietzen, A. Hannebohn, 1871.
Nicht bei Engelmann. – Seltener einziger Druck der brandenburgischen Kleinstadtchronik. Die Tafel zeigt das Stadtwappen, umgeben von vier Ansichten. – Etwas braun- oder stockfleckig. Fl. Vorsatz mit privater Widmung.
Potsdam
50 teils farbige Lithographien mit Ansichten von Potsdam
Los 256
Schätzung
450€ (US$ 511)
Potsdam. 50 teils farbige Lithographien mit Ansichten von Potsdam auf Papier montiert. 15 x 19,5 cm. Mit Passepartout. Berlin, Alexander Duncker, um 1860.
Zahlreiche Darstellungen von bekannten Gebäuden im Raum Potsdam, zum Beispiel: "Wagenitz", "Cammer", "Nennhausen", "Cöthen", "Boytzenburg", "Kartzow", "Trampe", "Lübbenow", "Stolpe", "Friedrichsfelde", "Baruth", "Bornstädt", "Ringenwalde", "Brunn", "Blankenfelde", "Schöneiche", "Roskow", "Suckow", "Jagow", "Görlsdorf", etc. – Knapp beschnitten sonst sehr gut erhalten.
Potsdam
Prospect des Königl. Luft Schlosses und Gartens Sans Soucs
Los 257
Schätzung
150€ (US$ 170)
Potsdam. Prospect des Königl. Luft Schlosses und Gartens Sans Soucs, bei Potsdam. Kupferstich von Johann David Schleuen. 21 x 32,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in golgeprägter Holzprofilleiste. Um 1740.
Etwas feuchtfleckig. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Probst, Johann Friedrich und Werner, Friedrich Bernhard
Berlin
Los 258
Schätzung
1.000€ (US$ 1,136)
Probst, Johann Friedrich. Berlin. Zweiteilige Panoramaansicht Berlins von Georg Hertel nach Friedrich Bernhard Werner in Kupferstich von 2 Platten gedruckt und zusammenmontiert. 30 x 99 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. 38,5 x 108 cm (Plattenrand) 47 x 115 cm. Augsburg, Jeremias Wollf, um 1760.
Ernst I, 589f. Werner 137. – Schöne, suggestive Berlin-Vedute von dem Augsburger Kupferstecher Johann Friedrich Probst (1721-1781), dessen Spezialität das Anfertigen von meist großen Panoramaansichten war (vgl. Thieme-Becker XXVII, 411. Gier-Janota 592) nach einer Zeichnung von Friedrich Bernhard Werner (1690-1776), einem der bedeutendsten europäischen Ansichtenzeichner. Das dekorative Panorama zeigt die Kurfürsten-Residenzstadt Berlin mit ihren zahlreichen Kirchtürmen, Klöstern, Palästen und Bürgerhäusern. Zentral steht die Marien- und Nikolaikirche, darüber schwebt in einem Schriftband der Titel: "Berlin". Des Weiteren erwähnt die Legende unterhalb der Darstellung die Domkirche, das Residenzschloss, die Akademie der Künste, das Zeughaus und vieles mehr. Links, im Hingergrunde des barocken Turmes der Sophienkirche, ziehen sich die sanften Hügeln vom heutigen Prenzlauer Berg mit seinen Windmühlen bis zum Horizont, rechts schließen die "Schönen Berge" als einzige Erhebungen an. Den vorderen Rahmen bildet das nördliche Spreeufer mit einigen Lastkähnen und hier und da vereinzelte Staffagefiguren. – Stärker papierbedingt gebräunt, lichtrandig mit hinterlegtem Falz. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Rellstab, Ludwig
Berlin und seine nächsten Umgebungen in malerischen Originalansichten
Los 259
Schätzung
350€ (US$ 398)
Rellstab, Ludwig. Berlin und seine nächsten Umgebungen in malerischen Originalansichten. Historisch-topographisch beschrieben. 152 S. Mit Stahlstichtitel mit Vignette und 30 Stahlstichtafeln von Kolb u. a. nach Rohbock und Würbs. 23,5 x 15,5 cm. Halbleinen d. Z. (Rücken etwas lichtrandig) mit reicher RVergoldung und Goldschnitt. Darmstadt, Gustav Georg Lange, 1852.
Engelmann I, 346. Berlin-Bibliographie 63. – Erste Ausgabe. Eines der schönsten Ansichtenwerke des 19. Jahrhunderts nach der Arbeit Spikers. Mit schönen und kräftig gedruckten Ansichten von Berlin und Potsdam. – Fiches auf den Vorsätzen, Titel gestempelt verso und recto gestempelt. Die Tafeln etwas stockfleckig.
Rellstab, Ludwig
Berlin und seine nächsten Umgebungen in malerischen Originalansichten
Los 260
Schätzung
750€ (US$ 852)
Rellstab, Ludwig. Berlin und seine nächsten Umgebungen in malerischen Originalansichten. Historisch-topographisch beschrieben. 401 S., 1 Bl. Mit Stahlstichtitel mit Vignette und 54 Stahlstichtafeln von Kolb u. a. nach Rohbock und Würbs. 23,5 x 14 cm. Leinen d. Z. (kleine Fehlstelle am Rücken) mit reicher RVergoldung und Blindprägung auf den Deckeln. Darmstadt, Gustav Georg Lange, 1855.
Vgl. Berlin-Bibliographie 63. Engelmann I, 346. (Ausgabe 1852 mit nur 30 Ansichten). – Eines der schönsten Ansichtenwerke des 19. Jahrhunderts nach der Arbeit Spikers. Mit schönen und kräftig gedruckten Ansichten: Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt, Schlossbrücke, Altes Museum, Bauschule, Universität, Dom, Lustgarten, Schloss, Potsdam, Spandau, Tegel, Stralau, Schloss Charlottenburg, Oper, Werdersche Kirche, Zeughaus, Stralau, Tegel, Babelsberg, Pfaueninsel, Pfingstberg, Sanssouci, Potsdamer Nicolaikirche, Marmorpalais etc. – Vor allem die Tafeln stärker stockfleckig.
Niegelssohn, Johann August Ernst und Rosenberg, Johann Georg
Vue de la Place de Armes
Los 261
Schätzung
1.000€ (US$ 1,136)
Rosenberg, Johann Georg. Vue de la Place de Armes prise du côte de la ville Neuve. Gouachierter Kupfestich auf Karton montiert. 38,5 x 65 cm (Darstellung) bzw. 44,5 x 68 cm (Blatt). Berlin, Rosenberg bei Morino & Company, wohl 1777.
Ernst II, S. 635, 4. – Individuell gestalteter und mit Gouachefarben kolorierter Kupferstich. Rosenbergs Kupferstich zeigt den ersten Zustand ohne Dedikation. Der Betrachter blickt von Westen über die heutige Schlossbrücke, linke Hand das Zeughaus, direkt auf den Berliner Dom. Rechts ist ein Teil des Stadtschlosses, der sogenannte Apothekenflügel zu erkennen. – Knapp beschnitten, etwas fleckig, mit Montagelöchleins und winzigen Randläsuren. Mit sehr kräftigem und hübschem Kolorit.
Schadow, Johann Gottfried
Friederike, Herzogin zu Mecklenburg
Los 262
Schätzung
400€ (US$ 455)
Schadow, Johann Gottfried. Büste der Friederike, Herzogin zu Mecklenburg aus der "Prinzessinnengruppe". Skulptur im Steingussverfahren. Höhe ca. 52 cm. Breite ca. 35 cm. Tiefe ca. 26 cm. Gewicht ca. 50 kg. England 20. Jahrhundert.
Die aus der sogenannten "Prinzessinnengruppe" herausgelöste Büste der Friederike von Preußen (1778-1841), der jüngeren Schwester, der Kronprinzessin Luise, die später mit ihrem Gemahl Friedrich Wilhelms III. den Thron der Hohenzollern besteigen sollte. Friederike heiratete Herzog Leopold IV. von Anhalt-Dessau, was ihr den Titel der Herzogin eintrug. Nachdem der bedeutende klassizistische Bildhauer Johann Gottfried Schadow (1764-1850) die Büsten der beiden Prinzessinnen erst einzeln modelliert hatte - Friederike war zu dieser Zeit gerade etwa 16 Jahre alt, schuf er zunächst ein Gipsmodell der Gruppe, bevor er sich zwischen 1795 und 1797 an die Ausfertigung als Marmorskulptur machten, die heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin ausgestellt wird.
Die hier in sehr feiner Manier aus schwerem, tonigen Steinguss hergestellte Büste Friederikes gehört zu den wenigen Exemplaren, die in dieser Form nachweisbar bzw. noch erhältlich sind. Sie unterscheidet sich deutlich in Qualität und Massivität von zahlreichen Gipsnachbildungen, wurde hier möglicherweise in wenigen Einzelstücken in einer englischen Steinguss-Werkstatt hergestellt.
– Wenige Einschlüsse, Witterungsspuren, unwesentliche Fugrisse oder Oberflächenverfärbungen, insgesamt von sehr guter Gesamterhaltung.
Schmettau, Samuel Graf von. Plan de la ville de Berlin. Kolorierter Kupferstichplan. 51,5 x 72,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzleiste gerahmt. 76 x 94,5 cm. Berlin und Amsterdam, Neaulm, 1757.
Schmettaus gestochener Stadtplan im Maßstab von 1:8.800 erschien erstmals 1748 und wurde auf vier Blätter gedruckt. Der hier vorliegende Plan wurde auf nur ein Blatt reduziert. Neben dem Titel findet sich der Maßstab sowie eine "Explication" der acht Teilstädte. Rechts und links neben dem Plan erscheint ein detailliertes Verzeichnis von Straßen und Gebäuden. – Papierbedingt gebräunt, mit Mittelfalz. Gutes Exemplar. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Scriptores rerum Brandenburgensium
quibus historia Marchiae Brandenburgensis
Los 264
Schätzung
150€ (US$ 170)
Scriptores rerum Brandenburgensium quibus historia Marchiae Brandenburgensis eiusque variae mutationes et transitus rerum ab origine gentis ad nostra usque tempora recensentur et illustrantur. 8 Teile (durchgehend paginiert) in 2 Bänden. VIII S., 4 Bl., 574 S.; VIII S., 4 Bl., 710 S. Mit 2 wiederholten gestochenen Titelvignetten, Kupfertafel und 4 typograpischen Falttafeln. 21 x 17 cm. Halbpergament d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, etwas bestoßen, Rücken von Band II angeplatzt). Frankfurt an der Oder, Christian Kleyb, 1751-1753.
Erste Ausgabe der von Joachim Ludwig Schmelzeisen herausgegebenen Sammlung von Aufsätzen zur Geschichte der Mark Brandenburg. Jeder der Einzelteile mit eigenem Bandtitel (Erscheinungsjahre 1742-1753). – Gebräunt und braunfleckig, Jedes Titelblatt mit neuerem Namensstempel. – Beigebunden: (Ewald Friedrich Herzberg). Dissertation qui a remporté le prix proposé par L'academie royale des sciences et belles lettres, sur les anciens habitans des Marches. 8 Bl., 132 S. Berlin, Haude und Spener, 1753. - VD18 90315359.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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