Schmoll, Georg Friedrich
Bildnis des jungen Goethe im Profil nach rechts
Los 5300
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
nach. Bildnis des jungen Johann Wolfgang von Goethe im Profil nach rechts. Radierung. 11,2 x 9,5 cm. Um 1774. Nicht bei Nagler, Schulte-Strahaus, Die Bildnisse Goethes, 15 (vor der Rahmung).
Das Bildnis wurde in Band 3 von Johann Caspar Lavaters "Physiognomische Fragmente" von 1777 auf S. 222 verwendet, wo es Schilderungen zu Goethes Künstlerpersönlichkeit begleitet: "Hier endlich einmal Göthe - zwar nur so wahr, als wahr ein Gesicht, wie das seinige, auf Kupfer zu bringen möglich ist - Nein! auch das nicht, denn zu kraftlos unbestimmt ist doch der Schatten am Backenbeine; um ein Haar zu kleinlich das Aug und der Mund - und dennoch so wahr, als irgend ein Porträt von ihm, oder von irgend einem interessanten Kopf in Kupfer gebracht worden ist."
Das Bildnis des 25-jährigen Dichters folgt einer wohl im Sommer 1774 entstandenen Zeichnung Georg Friedrich Schmolls, der möglicherweise selbst auch Urheber der Radierung gewesen sein könnte; im selben Jahr erschien der bedeutende Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers", der den Ruhm des großen deutschen Dichters mitbegründete. Ganz ausgezeichneter, klarer, wohl Probedruck separat von der Buchauflage gedruckt und vor der zusätzlichen, radierten Rahmung. Minimale Alters- und Gebrauchsspuren, sonst tadellos erhalten. Beigegeben ein Kupferstich von Moritz Steinla nach Ferdinand Jagemann "Bildnis der Anna Amalia mit weißem Tuch".
Das Martyrium des hl. Nepomuk. Radierung nach Franz Anton Maulbertsch. 36 x 25,4 cm. (1767). Nicht bei Nagler, Le Blanc, aus 7-12. Wz. Wappen.
Aus der 6-teiligen Folge mit Szenen aus dem Leben des hl. Nepomuk, die im Auftrag der Nepomukbruderschaft bei den Piaristen entstand. Ausgezeichneter Druck wohl mit der vollen Darstellung nach einer Ölskizze Maulbertschs (ehemals Slg. Anton Schmid Wien, s. Haberditzl: Franz Anton Maulbertsch, Wien 2006, S. 161, Abb. 130). Kleine ausgebesserte Stelle über den gebundenen Händen Nepomuks, leichte Altersspuren, sonst in sehr guter Erhaltung. Aus einer unbekannten Sammlung CD (nicht bei Lugt).
Schultze, Christian Gottfried
Porträt von Johann Georg Palitzsch
Los 5302
Schätzung
450€ (US$ 511)
Porträt von Johann Georg Palitzsch. Kupferstich. 35,6 x 26,4 cm. Le Blanc 26 I (von II), Nagler 4.
Vor der Schrift. Prachtvoller, differenzierter Druck mit schmalem bzw. breitem Rand. Etwas angestaubt und fingerfleckig, im weißen Rand unten Bleistiftannotationen, sonst tadellos. In diesem Druckzustand außerordentlich selten.
Sigrist, Franz
Tobias heilt seinen Vater mit der Fischgalle
Los 5303
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Tobias heilt seinen Vater mit der Fischgalle. Radierung. 24,1 x 17,2 cm. Um 1752. Nagler 1.
Sigrist radierte insgesamt nur drei Blätter, deren Seltenheit bereits Nagler feststellte. Ausgezeichneter Druck teils mit feinem Rändchen, sonst mit Rändchen um die Einfassungslinie. Kleine Ausbesserung an der linken oberen Ecke, geringfügig fleckig, vereinzelte schwache Knickfalten, leichte Quetschfalte am oberen Rand, sonst in vorzüglicher Erhaltung.
Job auf dem Misthaufen von seiner Frau und den Freunden verspottet. Radierung. 24,1 x 19,7 cm. Nagler 2. Wz. Posthorn mit Buchstaben "LH" (?).
Ausgezeichneter Druck mit Rändchen um die Einfassungslinie, teils um die Plattenkante. Vereinzelte Fleckchen, unauffällige geglättete Knickfalten, Montierungsreste verso, sonst tadellos. Sehr selten.
Lesende Sibylle. Holzschnitt nach Michelangelo, auf blauem Papier. 38,5 x 24,7 cm. 1782. Le Blanc 14.
Ausgezeichneter Druck mit der vollen Darstellung, unten mit dem separat gedruckten Schriftrand mit der Zueignung an John Baptist Malchair. Auf dem originalen Untersatzpapier montiert, dort mit Feder eingefasst. Lediglich schwache Gebrauchsspuren, das Untersatzpapier bestoßen und mit kleinen Randläsuren, sonst sehr schön erhalten.
Das Gastmahl im Hause des Simon. Radierung. 24,6 x 60,8 cm. 1738. Robert-Dumesnil 3, Ausst. Kat. Subleyras. 1699-1749, hrsg. v. P. Rosenberg, O. Michel, Paris, Musée du Luxembourg, 1987, S. 200, IV (von V). Wz. Fleur-de-lis und Schriftzug.
Das großformatige, sehr sorgfältig und anspruchsvoll ausgeführte Blatt gilt als das druckgraphische Hauptwerk des Künstlers ("sans nul doute le chef-d'œuvre du maître", Robert-Dumesnil) und reproduziert das 1737 in Rom entstandene Gemälde, das Subleyras' Ruf als Maler endgültig etablieren sollte. Das enorme, annähernd sieben Meter breite Gemälde war bestimmt für das Refektorium des Klosters Santa Maria Nuova in Asti und befindet sich heute im Musée du Louvre in Paris. Bereits ältere Autoren wie Portalis und Beraldi haben auf die große Seltenheit der Radierung hingewiesen ("les pièces gravées par Subleyras sont d'une extrême rareté", Les graveurs du Dix-huitième siècle, Bd. III, Paris 1882, S. 574). Die Radierung liegt hier im seltenen vierten Druckzustand vor dem zusätzlichen Schriftzug am unteren Bildrand und den weiteren finalen Überarbeitungen vor. Prachtvoller, harmonischer und gegensatzreicher Druck mit breitem Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. Minimale Altersspuren, sonst vorzügliches Exemplar. Aus der Sammlung François Heugel (Lugt 3373).
L'Antiquaire. Kupferstich und Radierung nach Jean-Baptiste Siméon Chardin. 31,5 x 24,4 cm. Le Blanc 18. Wz. Schriftzug im Kreis.
Die sogenannten Singerien, Affen, die menschliche Handlungen imitieren, entstammten der flämischen Malerei des Barock und erfreuten sich im französischen Rokoko besonderer Beliebtheit. Chardins gemalte Pendants L'Antiquaire und Le Peintre, befinden sich heute im Musée des Beaux Arts Chartres (Inv. 6596 und 6597). Surugue stach beide mit begleitenden Bildunterschriften nach, die die künstlerische Nachahmung der Natur sowie die kunstgeschichtliche Gelehrsamkeit mit ironischem Unterton kommentieren. Prachtvoller Abzug mit schmalem Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. Vorzüglich erhalten.
Tiepolo, Giovanni Battista
Der stehende Philosoph mit dem großem Buch und zwei weitere Figuren
Los 5308
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Filosofo in piedi con gran Libro - Der stehende Philosoph mit dem großem Buch und zwei weitere Figuren. Radierung. 13,5 x 17,4 cm. De Vesme 8, Rizzi (1970) 33, Rizzi (1972) 34, Succi 46.
Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit Rand. Dieser unten etwas fleckig, Spuren alter Fadenheftung im linken weißen Rand, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut.
Tiepolo, Giovanni Battista
Der Kavalier bei seinem Pferd stehend
Los 5309
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Cavaliere presso il suo Cavallo - Der Kavalier bei seinem Pferd stehend. Radierung. 14 x 17,8 cm. De Vesme 12, Rizzi (1970) 37, Rizzi (1971) 38, Succi 50.
Prachtvoller, klarer Druck mit Rand, an einer Seite mit schmalem Rand um die Plattenkante. Etwas fleckig vornehmlich verso, die untere linke weiße Ecke abgerissen, Leimspuren verso, diese unten links leicht durchschlagend, kleine Montierungsreste verso, sonst in guter Erhaltung.
Tiepolo, Giovanni Domenico
Johannes der Täufer predigend
Los 5310
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Johannes der Täufer predigend. Radierung und Grabstichel nach Giovanni Battista Tiepolo. 21,1 x 27,8 cm. De Vesme 31, Rizzi (1970) 104 I (von II), Rizzi (1971) 108 I (von II), Succi 81 I (von II).
Ganz ausgezeichneter, kontrastreicher Druck mit breitem Rand, vor der Nummer. Geringfügige Altersspuren, minimal fleckig und gebräunt, recto mit einer verblassten Sammlermarke, sonst gut erhalten.
Die Taufe Christi. Radierung und Grabstichel nach Giovanni Battista Tiepolo. 23,9 x 30,5 cm. De Vesme 32, Ricci (1970) 106, Ricci (1971) 110, Succi 82 II (von III).
Ganz ausgezeichneter, kontrastreicher Druck mit breitem Rand, an drei Seiten mit dem Schöpfrand, vor der Nummer. Geringfügige Altersspuren, minimal fleckig und gebräunt, die Ränder schwach knitterfaltig und ein Risschen rechts, recto mit einer verblassten Sammlermarke, sonst gut erhalten.
Tiepolo, Giovanni Domenico
Der hl. Gaetano von Thiene
Los 5312
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Der hl. Gaetano (Kajetan) von Thiene. Radierung nach Giovanni Battista Tiepolo. 36,9 x 22 cm. De Vesme 62, Rizzi (1970) 127 II, Rizzi (1971) 131 II, Succi 93 III. Wz. Tre Lune.
Prachtvoller, gegensatzreicher und dabei nuancierter Druck mit gleichmäßig schmalem Rändchen um die markant und teils gratig zeichnende Plattenkante. Schwach stockfleckig, winziges Fleckchen auf dem Revers des Heiligen, kleine Randläsur unten links, verso entlang des oberen Randes sowie in den unteren beiden äußeren Ecken kleine Rückstände einer alten Montierung, sonst in tadelloser und sehr schöner Erhaltung.
Tiepolo, Giovanni Domenico
Dreiviertel-Portrait eines Alten mit Bart
Los 5313
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Dreiviertel-Portrait eines Alten mit Bart. Radierung nach Giovanni Battista Tiepolo. 12,4 x 9,3 cm. Um 1772-73. De Vesme 164, Rizzi (1970) 204 I (von II), Rizzi (1971) 208 I (von II), Succi 143 I (von II). Wz. Krone.
Giovanni Battista Tiepolos Sohn Domenico stach die Serie der Raccolta di Teste nach den Vorlagen seines Vaters in zwei Etappen, wobei die ersten 27 Radierungen um 1757 entstanden. Nach dem Tod seines Vaters 1770 fertigte Domenico weitere 33 Porträts von Philosophen an und veröffentlichte alle Radierungen in zwei Alben, die jeweils 30 Tafeln und ein Titelblatt enthielten. Der hier dargestellte Kopf entspricht jenem des in einem leuchtenden Gelb gekleideten Orientalen auf Giambattistas Gemälde Das Bankett der Kleopatra (1743-44) in der National Gallery of Victoria in Melbourne. Ganz ausgezeichneter, teils gratiger Frühdruck mit Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. In vorzüglicher Erhaltung.
Orientale mit Turban. Radierung. 8,3 x 7,3 cm. Nagler (Nothnagel) 47, Nagler 5.
Prachtvoller, harmonischer Abzug mit der vollen Darstellung, partiell mit Spuren der Plattenkante. Ganz schwach angestaubt, verso in den Ecken montiert, sonst tadellos. Sehr selten. Aus der Sammlung der Fürsten zu Liechtenstein, auf deren Untersatz.
Troger, Paul
Seifenblasender Putto unter antiken Fragmenten
Los 5315
Schätzung
400€ (US$ 455)
Seifenblasender Putto unter antiken Fragmenten (Allegorie auf die Vergänglichkeit). Radierung. 9,2 x 12,1 cm. Nagler 17, Aschenbrenner/Schweighofer 297.
Ausgezeichneter Druck mit zartem Ton meist an die Plattenkante geschnitten, unten rechts minimal knapp auf diese. Nur ganz geringe Alters- und Gebrauchsspuren, jeweils eine winzige Ausbesserung über dem Kopf des Putto und am Griff des Kraters, sonst gut erhalten. Beigegeben von Christian von Mechel die Radierung "Tombeau de Madame Langhans" (Nagler 14).
Landschaft mit einem ruhenden Esel und einem Ochsen. Radierung. 9,1 x 12,1 cm. Nagler 22, Aschenbrenner/Schweighofer 300.
Eines der beiden Viehstücke Trogers, die Nagler zufolge nur sehr selten vorkommen. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit zartem Plattenton, mit schmalem Rändchen. Montierungsreste verso, leicht angestaubt, sonst tadellos.
Vieira de Matos, Francisco
Minerva schützt Koronis vor dem liebesentbrannten Neptun
Los 5317
Schätzung
750€ (US$ 852)
Minerva schützt Koronis vor dem liebesentbrannten Neptun. Radierung nach Benedetto Luti. 29 x 21,8 cm. 1724. Nagler 4.
Unsere Radierung, die Nagler als Vieiras Hauptblatt bezeichnet, schildert eine weniger bekannte Episode aus dem zweiten Buch von Ovids Metamorphosen. Der schönen Koronis, Tochter des lykischen Königs Koroneus, wird während eines Spaziergangs am Meer von dem liebesentbrannten Neptun nachgestellt. Minerva eilt dem jungen Mädchen zu Hilfe und verwandelt sie in einen Vogel, damit sie dem lüsternen Gott entfliehen kann. Ausgezeichneter Druck mit Rand um die Plattenkante. Insgesamt etwas angestaubt, größere dünne Stelle im Bereich der Minerva und ihrem Schild, verso leichte Klebespuren, sonst sehr schön und original erhalten. Verso mit einer bisher unidentifizierten Sammlermarke (Lugt 5464).
Visentini, Antonio
Veduta dal Ponte di Rialto verso Ca´Foscari
Los 5318
Schätzung
600€ (US$ 682)
Campo di San Salvatore e Scuola di San Teodoro. Radierung. 27,5 x 43,1 cm. (1742). Nagler, aus 4, Succi 35 I (von III), Romanelli 31 I (von IV). Wz. Nebenmarke "AS".
Vor dem bilingualen Titel. Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Plattenkante. Geringfügige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in sehr schöner und originaler Erhaltung.
Hl. Bartholomaeus. Schabkunstblatt. 34,7 x 25 cm. 1735. Nicht bei Nagler, Le Blanc 98, Safarik (1923) 13 I (von II).
Vor dem Privileg und der Nummer. Ganz ausgezeichneter, samtiger Abzug mit schmalem, unten mit breitem Rand. Verso geglättete horizontale Mittelfalte, etwas angestaubt und leicht fingerfleckig im weißen Rand, zarte Quetschfältchen, die äußeren Kanten minimal gebräunt, sonst in sehr schöner Erhaltung. Sehr selten.
Eine Gruppe Männer und Frauen. Clairobscur-Holzschnitt von zwei Blöcken in Grün und Schwarz, nach Parmigianino, separate Textplatte. 21,9 x 17,2 cm. 1741. B. 62. Wz. Tre Lune (Untersatzpapier).
Die Zeichnung Parmigianinos befindet sich im Szépmüvészeti Múzeum, Budapest (Inv. 1888). Prachtvoller, farbsatter Druck bis auf die Einfassung beschnitten. Auf zeitgenössischer, wohl originaler Montierung mit Heftspuren links, diese minimal wellig, sonst in vorzüglicher Erhaltung.
Zanetti, Anton Maria
Die Israeliten durchqueren das Rote Meer
Los 5321 [*]
Schätzung
600€ (US$ 682)
Die Israeliten durchqueren das Rote Meer. Clairobscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Gelb, hellem und dunklem Olivgrün nach Raffael. 22,3 x 34,9 cm. 1740. B. 71. Wz. Tre Lune (Untersatzpapier)
Das Original Raffaels ist verloren, Zanetti arbeitete wohl nach einer heute Luca Penni zugeschriebenen Kopie im Louvre (Inv. 3850). Prachtvoller, farblich schön abgestimmter Druck an drei Seiten mit feinem Rändchen um die Einfassung, rechts bis an diese beschnitten. Auf zeitgenössischer, wohl originaler Montierung mit Heftspuren oben, ein Fleck im Oberrand, sonst in vorzüglicher Erhaltung. Beigegeben von Zanetti nach Parmigianino "Die Darbringung im Tempel" (B. 64).
Blick auf Briesnitz an der Elbe. Umrissradierung in Braun mit eigenhändiger Kolorierung, in schwarzer Feder eingefasst, original auf Bütten aufgezogen. 31,7 x 45,2 cm (Einfassungslinie), 38 x 46,5 cm (mit originalem Untersatz). Rechts unterhalb der Darstellung in brauner Feder signiert "A. Zingg", unterhalb der Darstellung betitelt "Vue de Priesnitz sur l'Elbe près de Dresde".
Ganz ausgezeichneter Druck mit wirkungsreich differenziertem Kolorit und der vollen Darstellung. Geringfügig gegilbt und stockfleckig, oberflächliche Schramme am Oberrand mittig, Reste von Montageband recto entlang der Außenkanten des Untersatzpapieres, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter und originaler Erhaltung.
Papierantiquitäten
18. Jh. Barocke Collage: Fêtes Galantes
Los 5323
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Alpenländisch, 18. Jh. Fêtes Galantes. Collage aus silhouettierten, kolorierten Kupferstichen, Stick- und Webarbeiten mit Kupferplättchen und Silberfaden. 19,4 x 29,5 cm (lichtes Maß). Unter Glas gerahmt.
Papierantiquitäten
18. Jh. . Jagdgesellschaft vor einer Stadt
Los 5324
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Deutsch, 18. Jh. Jagdgesellschaft vor einer Stadt. Papiercollage aus kolorierten, silhouettierten Kupferstichen. 20,2 x 29,5 cm. Unter Glas gerahmt.
Papierantiquitäten
18. Jh. . Ca. 58 silhouettierte Darstellungen: Kartuschen, Figuren, Tiere, Pflanzen
Los 5325
Schätzung
600€ (US$ 682)
Deutsch, 18. Jh. Ca. 58 silhouettierte Darstellungen: Kartuschen, Figuren, Tiere, Pflanzen. Kolorierte, silhouettierte Kupferstiche. Unterschiedliche Formate.
Teils mit einer Stecknadel auf einem Büttenpapier montiert.
Papierantiquitäten
18. Jh. . Ca. 85 silhouettierte Darstellungen: Figuren, Tiere, Pflanzen
Los 5326
Schätzung
750€ (US$ 852)
Deutsch, 18. Jh. Ca. 85 silhouettierte Darstellungen: Figuren, Tiere, Pflanzen. Kolorierte, silhouettierte Kupferstiche. Unterschiedliche Formate.
Teils mit einer Stecknadel auf einem Büttenpapier montiert.
Papierantiquitäten
Les Bergers Romains; Le Moineau Apprivoisé
Los 5327
Schätzung
450€ (US$ 511)
Jean Jacques Leveau (1729 Rouen - 1786 Paris) und René Gaillard (1719-1790, Frankreich). Les Bergers Romains; Le Moineau Apprivoisé. 2 Kupferstiche, mit einer umlaufend angebrachten, getrennt gedruckten, oktogonalen Rahmenleiste. Je ca. 34 x 40,5 cm (Darstellung); je ca. 39 x 45 cm (Rahmenleiste). Le Blanc (Leveau) 31, (Gaillard) 45.
Offensichtlich zur Anbringung an der Wand eines Grafikkabinetts zeitgenössisch mit einer gedruckten Rahmung versehen. Ganz ausgezeichnete Drucke, auf die Darstellung geschnitten bzw. die Ecken diagonal abgeschrägt. Etwas gebrauchsspurig, Le Blanc 31 mit kleinen, weiß gehöhten Risschen im Bereich des Ruinensockels, je aufgezogen und montiert, sonst schön.
Norditalien, um 1800. Remondini-Papiere. Kattunpapiere. 3 Blatt. Farbige Kleisterfarben auf Büttenpapier bzw. Velin. Folio.
1. und 2. Durchgehende Musterung mit klassizistischen Blumenvasen und Rankenumrahmung in Gelb, Blau, Hell- und Dunkelrosa auf gelatiniertem Büttenpapier. Vier üppige Blumenfriese geteilt durch tornierte Bänder in Gelb, Blau Hell- und Dunkelrosa auf Velin, mit dem Trockenstempel Remondinis. Sämtlich auf den vollen Bögen, meist mit Schöpfrändern. Geringe Alters- und Gebrauchsspuren, zwei Blatt mit leichter Falzspur oben, sonst in schöner und originaler Erhaltung. Beigegeben zwei kolorierte Stiche aus Remondinis Werkstatt mit den Personifikationen der Elemente Wasser und Feuer.
Eine Naumachie. Radierung mit Aquatinta aus Gli spettacoli della antica Roma. 44,5 x 60,5 cm. 1837. Meyers Allgem. Künstler-Lexikon, aus 7.
Der Maler und Radierer Luigi Ademollo bildete sich nach ersten Studien an der Mailänder Accademia di Brera in Rom weiter und wurde zu einem eminenten Vertreter des italienischen Klassizismus. Er entwickelte eine eigene Enkaustiktechnik, führte zahlreiche Freskendekorationen überwiegend in der Toskana aus und ließ sich dauerhaft in Florenz nieder. Ademollos imposantes druckgraphisches Werk entstand im Zeitraum 1794 und 1837. In Zusammenarbeit mit seinem Sohn Agostino schuf der Künstler 81 großformatige Tafeln zu römischen Theater- und Festveranstaltungen. In dem Text Gli spettacoli della antica Roma beschrieb Agostino Ademollo die Orte und ephemeren Elemente der antiken Inszenierungen und benannte die einzelnen von seinem Vater ausgeführten Tafeln. Vorliegendes Blatt, bei dem es sich um Tafel V der siebten Lieferung handeln könnte, zeigt eine Naumachie, ein Seespektakel in einem römischen Theater (vgl. Agostino Ademollo, Gli spettacoli dell'Antica Roma, descrizione istorica, Firenze 1838, S. 193). Prachtvoller Abzug mit schmalem Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. Ein ergänzter Ausriss am unteren Rand rechts, weitere sorgfältig ausgebesserte Risse im unteren Rand, geglättete vertikale Mittelfalte, leichte Altersspuren, sonst in guter Erhaltung.
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