Nagelreihung
Lithographie auf Velin. 1973.
41 x 40,5 cm (70 x 52 cm).
Signiert "Uecker" und datiert. Auflage 150 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, oben und links mit dem Schöpfrand.
Spirale
Lithographie auf Velin. 1975.
40 x 40 cm (65 x 50 cm).
Signiert "Uecker" und datiert. Auflage 200 num. Ex.
Ganz prachtvoller Druck mit breitem Rand.
Uecker, Günther
Ohne Titel (Verletzungen - Verbindungen?)
Los 8302
Schätzung
600€ (US$ 682)
Ohne Titel (Verletzungen - Verbindungen?)
Lithographie auf Velin. 1998.
54 x 40 cm.
Signiert "Uecker" und datiert. Auflage 30 num. Ex.
Herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel unten links. Prachtvoller, intensiver Druck der formatfüllenden Komposition.
Quadratvariator
2 Bl. Farbserigraphien auf leichtem Karton. 1971.
40,8 x 40,8 cm.
Jeweils signiert "timm ulrichs", datiert und variierend bezeichnet "QV.-II" bzw. "QV.-V". Auflage 25 bzw. 100 num. Ex.
Prachtvolle Drucke der formatfüllenden Darstellungen in unterschiedlichen Varianten.
Am Kontrabass
Feder in Schwarz auf Maschinenpapier.
29,5 x 20,8 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "TUngerer".
Pointiert zeichnet Ungerer den wehrhaften Musiker mit Pfeil statt Bogen am Kontrabass.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Im Schneckentempo
Bleistift und Pinsel in Schwarz, mit Deckweiß gehöht, auf Transparentpapier.
28 x 18,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "T. Ungerer" und (wohl von fremder Hand) bezeichnet "2065".
Eine geradezu poetische Langsamkeit wohnt der Szene inne. Schneckenwesen statt Füße sind es, die den rundlichen Herrn durchs Bild tragen. Ungerers akkurate Linienführung zeigt sich hier, ergänzt durch die flächige Aquarellierung, ins Weiche verwandelt.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Rennrad
Feder in Schwarz auf Transparentpapier.
18,5 x 20,8 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "T. Ungerer" sowie (wohl von fremder Hand) bezeichnet "2104".
In die Gabel des Vorderrades eingespannt, rennt ein Mann auf Rollschuhen und beschleunigt die Fahrt des Radlers. Durch die wehenden Haare und zügigen Federschwünge betont Ungerer das Motiv der Geschwindigkeit.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Epsilon (gold) (?)
Serigraphie auf goldener Aluminiumplatte, auf graue Holzplatte montiert. Um 1964.
37 x 27 cm (48,5 x 38,2 cm).
Verso auf montierter Plakette typographisch bezeichnet "Vasarely". Auflage 17 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit schöner Materialwirkung. Zum Zeitpunkt der Katalogerstellung war das Verzeichnis Benavides/Vasarely online nicht zugänglich.
Torke Uy (silber)
Serigraphie auf silberner Aluminiumplatte, auf graue Holzplatte montiert. 1967.
37 x 33,8 cm (48,8 x 44,8 cm).
Verso auf montierter Plakette typographisch bezeichnet "Vasarely". Auflage 17 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit schöner Materialwirkung. Zum Zeitpunkt der Katalogerstellung war das Verzeichnis Benavides/Vasarely online nicht zugänglich.
Ohne Titel (AXO-44)
Collage aus farbigen Kartonteilen auf grünem Untersatzkarton. Um 1968.
34 x 34 cm (49,8 x 49,8 cm).
Signiert "Vasarely". Auflage 75 num. Ex.
Unter dem Titel AXO-44 entstand 1968 Vasarelys in Komposition und Farbgebung übereinstimmende Farbheliogravure. Ganz prachtvolle Collage, erschienen in kleiner Edition. Zum Zeitpunkt der Katalogerstellung war das Verzeichnis Benavides/Vasarely online nicht zugänglich. Selten.
L'éclair
Radierung auf BFK Rives-Velin. 1965.
29,5 x 23,6 cm (49,6 x 34,6 cm).
Signiert "Vieira da Silva". Auflage 150 Ex.
Rivière 86.
Erschienen in einer Gesamtauflage von 200 Exemplaren in der Mappe "20 Jahre Galerie d'Art Moderne", herausgegeben von der Galerie d'Art Moderne, Basel 1965. Prachtvoller Druck mit dem wohl vollen Rand.
"Beim Spaziergang"
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1968.
14,8 x 17,5 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Klaus Vogelsang", unten rechts datiert, verso nochmals datiert, betitelt und bezeichnet "Nr. 167".
Frühe Zeichnung Vogelsangs, der als bedeutender Berliner Vertreter des Kritischen Realismus gilt. Die fein gezeichneten Schattierungen sind charakteristisch, insbesondere für seine frühen Arbeiten.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"Hochbunker in Berlin"
Öl auf Hartfaser. Um 1965.
41,5 x 47 cm.
Verso mit Pinsel in Weiß signiert "H. Vogt", auf dem Spannrahmen mit Farbstift in Rot nochmals signiert "H. Waldenburg (Vogt)", datiert und betitelt.
Die frühe Arbeit Waldenburgs, noch mit dem Geburtsnamen "Vogt" signiert, entstand während seiner Studienzeit bei Wolf Hoffmann an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Bald darauf, 1966, wurde er dort Meisterschüler von Hann Trier.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland
Birne
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. 1976.
18 x 20 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "WALDENBURG" und datiert.
Die Materialität der "Birne" lässt der Maler und Designer bewusst im Unklaren und schildert seinen abstrahierten Bildgegenstand mit feinen Schattierungen plastisch durchmodelliert. Nach seiner Ausbildung an den Kunsthochschulen in Stuttgart und in Berlin legte er sich 1968 den Künstlernamen Waldenburg zu.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland
Ausstellung: Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf 1983 (entspr. Klebeetikett der Spedition auf der Rahmenrückseite)
Kinetische Kreiskomposition
2 Serigraphien auf Karton (Doppelbl., gefaltet) bzw. auf Klarsichtfolie. 1967.
40 cm (Durchmesser) (59,5 x 50 cm).
1 Bl. signiert "Wilding" und datiert. Auflage 200 Ex.
In Wildings kinetischer Komposition entsteht durch Bewegungen der Klarsichtfolie über dem Karton eine räumliche Täuschung. Analytische Erkundungen von Gesetzen und Strukturen des Sehens und die wissenschaftliche Erforschung der Raumillusion sind die Ausgangspunkte von Wildings Kunst seit den 1960er Jahren. Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand. Beigegeben: Eine signierte Zinkographie von Wilding, "Kinetische Komposition", 1969 (Griffelkunst 176 C 49).
Abstrakte Komposition
Schwarze und farbige Faserstifte auf Velin. 1975.
20 x 18 cm.
Unten rechts mit Faserstift in Braun (verblasst) monogrammiert "FW" und datiert.
Konzentrierte, kleinformatige Arbeit aus dem Spätwerk, für die Winter, wie zu der Zeit häufig, Faserstifte nutzte. Kraftvolle schwarze Konturen und Wischungen überlagern einander, ergänzt durch farbige Akzente in Rot und Braun.
Provenienz: Privatbesitz Sachsen
Abstrakte Komposition
Schwarze und farbige Faserstifte auf Velin. 1975.
19,8 x 18,2 cm.
Unten rechts mit Faserstift in Braun (stark verblasst) monogrammiert "FW" und datiert.
Kleine, typische, in kräftigen Strichen entworfene Arbeit Fritz Winters aus dem Spätwerk.
Provenienz: Privatbesitz Sachsen
Frau im gelben Mantel
Dispersion und Goldfarbe auf Velin. Um 1968.
101,5 x 73 cm.
Unten mittig mit Kugelschreiber in Blau signiert "Josef Wittlich", partiell mit Farbangaben in der Dispersionsfarbe.
Zwischen Naiver Kunst, Pop Art und Comic: Für seine abstrahierten Bilder in leuchtender Farbigkeit ließ sich der Autodidakt Wittlich von Fotos aus Versandhauskatalogen und Illustrierten inspirieren. Flächig trägt er die leuchtenden, vielfach unvermischten Farben auf und trennt die Felder mit kräftigen schwarzen Konturen. Eine erste Ausstellung seiner Arbeiten fand 1967 im Württembergischen Kunstverein Stuttgart statt.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Portrait eines jungen Mannes
Bleistift auf gelblichem Velin. 1982.
33,5 x 27,2 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" und datiert.
Der nach rechts gedrehte Kopf und die weit nach links blickenden Augen erzeugen in ihrer gegensätzlichen Ausrichtung einen spannungsvollen Ausdruck des sicher gestalteten und fein durchmodellierten Portraits.
Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549)
Privatbesitz Leipzig
"Für Piranesi"
Zimmermannsbleistift und Rötel auf genarbtem Bütten. 1986.
28,6 x 46 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" und datiert, unten links betitelt.
Surrealistische Elemente treffen bei Heinz Zander, wie so häufig bei den Künstlern der Leipziger Schule, auf die Gestaltungsweise des italienischen Barocks und des Manierismus. Seine dramatisch bewegten Figuren sind hier begleitet von bröckelnden Ruinen, der komplexe allegorische oder mythologische Kontext erschließt sich nicht sogleich. Neben Jacques Callot ist vor allem Piranesi eines der großen Vorbilder des Künstlers.
Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549)
Privatbesitz Leipzig
Mythologische Szene
Bleistift auf gelblichem Velin. 1989.
39,5 x 42 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Zander", unten rechts datiert.
Mitten im Sprung, vereint in eleganter Bewegung, hält Zander Pferd und mythologische Frauenfigur vor dem tiefen Horizont einer steinigen Küstenlandschaft fest. Fein differenzierte Schraffuren schildern treffend die Muskelpartien, schwingenden Gewänder und wehenden Haare. Möglicherweise handelt es sich bei den zarten Rötelspuren um Farbabrieb.
Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549)
Privatbesitz Leipzig
Reiterin
Bleistift auf festem gelblichen Velin.
47,8 x 35,8 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander".
Vehement bewegte Studienzeichnung, deren Unvollständigkeit zur Lebendigkeit der Szene beiträgt. Zander, früher Vertreter der Leipziger Schule, studierte ab 1959 an der dortigen Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig und war von 1967 bis 1970 Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Akademie der Künste Berlin (Ost).
Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549)
Privatbesitz Leipzig
Kompositionsstudie
Bleistift auf Velin.
19,8 x 25,6 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Zander" sowie mit Farbangaben in der Darstellung.
Phantastische Komposition mit einem hell leuchtenden Männerkörper in der bei Zander häufig auftretenden flachen Strandlandschaft.
Provenienz: Erhard Kaps, Leipzig (Geschenk des Künstlers, verso mit Sammlerstempel, Lugt 3549)
Privatbesitz Leipzig
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