Thierry, J. D.
Arc de Triomphe de l'étoile. Paris, Didot, 1845
Los 1301
Schätzung
400€ (US$ 455)
Thierry, J. D. Arc de Triomphe de l'étoile. 28 S. Mit 26 Kupfertafeln nach Thierry. 64,5 x 48 cm. Halbleder d. Z. (Rücken stäker lädiert, berieben beschabt und bestoßen). Paris, Didot, 1845.
Erste Ausgabe. Seltenes Album zur Geschichte und zum Bau des Triumphbogens mit einer Zeitleiste und ausführlicher Beschreibung sowie Darstellungen der vielen Bildhauereien und Innenwände des Bogens. Darunter eine Vedute des Platzes, Grundrisse, die Aufzählung siegreicher Schlachten Napoleons und mehr. – Teils stärker stock- und fingerfleckig.
Toulouse-Lautrec, Henri de
Cycle Michael. Lithographie in Olivgrün
Los 1302
Schätzung
2.000€ (US$ 2,273)
Toulouse-Lautrec, Henri de. Cycle Michael. Lithographie in Olivgrün auf Velin, auf Keilrahmen gespannt. Im Stein monogrammiert, datiert, mit Auflagenbezeichnung sowie dem Drucker-Emblem. 88 x 126,5 cm. Paris, Imprimerie Chaix, 1896.
Wittrock P 25. Delteil 359. Adhémar 184. – Eines von 200 teilweise nummerierten Exemplaren. Werbeplakat für die Fahrradfirma "Cycles Michael" mit der Darstellung des Radrennfahrers Constant Huret (1870-1951) auf der Rennbahn. – Papierbedingt stark gebräunt und wasserfleckig. Mit partiellen Oberflächenabrieben, Knickspuren sowie kleineren Fehlstellen.
Vignole, Jaques Barozzio de
Livre nouveau ou Regles des cinq ordres d’architecture
Los 1303
Schätzung
500€ (US$ 568)
Vignole, Jaques Barozzio de. Livre nouveau ou Regles des cinq ordres d’architecture. Nouvellement revû, corrigé et augmenté par B.***. Avec plusieurs morceaux de Michel-Ange, Vitruve etc. (Tafelband). Mit gestochenem Titel, gestochenem Vorwort und 73 (5 gefaltet; statt 104) Kupfertafeln. 43 x 29 cm. Leder d. Z. (stärker berieben, mit Schabspuren, Ecken und Kapitale bestoßen). Paris, Mondhare und Jean, (um 1760).
Spätere Ausgabe. Die Kupfer (meist mit figürlicher Staffage) zeigen Säulen, Türen, Kamine, Möbel, Fassaden usw. sowie verschiedene Ansichten. – Titel und Tafel 10 recto gestempelt, Titel bis zum Plattenrand beschnitten und komplett montiert. Tafeln 44 und 45 lose. Papierbedingt etwas gebräunt, vereinzelte Flecken.
Vincent, Hubert. Die vier Seitenwände in "Santa Casa di Loretto". Mehrfach gefaltetes Erklärungsblatt (alt aufgezogen) und 4 gefaltete Kupfertafeln von H. Vincent. 31 x 21 cm. Neuerer Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. (Rom 1686).
Berliner Ornamentstichkatalog 2674. Nagler XXIII, 33 (datiert 1683). Nicht bei Guilmard. – Nach dem Petersdom in Rom ist Loreto der zweitwichtigste Wallfahrtsort in Italien und einer der wichtigsten der katholischen Welt. Die Basilika vom Heiligen Haus beinhaltet die Santa Casa, der Legende nach das Heilige Haus von Nazaret, in dem Maria aufwuchs und die Verkündigung des Herrn empfing. – Das Erklärungsblatt gebräunt und wasserrandig, alt aufgezogen, die Kupfertafeln bemerkenswert breitrandig.
Astronomisch-astrologischer Codex
König Wenzels IV. Ms. Clm 826 der Bayerischen Staatsbibliothek München
Los 1305
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
FAKSIMILES
Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels IV. Ms. Clm 826 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Blindgeprägtes OSchweinsleder mit 8 Eckbeschlägen aus Messing mit Buckeln und kleiner goldgeprägter VDeckelvignette bzw. OLeinen mit Goldprägung. 47 x 35 cm bzw. 35 x 25 cm. In 2-teiliger jagdgrüner OSeidenkassette (leicht angestaubt und bestoßen, zwei Ecken etwas gebrochen) mit großem aufmontierten goldgeprägtem VDeckel-Titel mit Illustration sowie Innenausstattung in braunem Moiréseidenimitat. Stuttgart, Belser, 2018.
Eines von 999 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1029) des reichst im Schönen Stil mit Miniaturen ausgestattet und mit zahlreichen, teils punzierten Blattgoldinitialen geschmückt. Die Handschrift ist vor allem für die grandiosen großen Sternbild-Miniaturen bekannt und so zu einer der bedeutensten astronomischen Prachtcodices geworden. – Nahezu tadellos erhalten.
Biblia pauperum. Apocalypsis. Die Weimarer Handschrift. 48,5 x 34 cm. OLeder mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel in OPappschuber. Leipzig, Edition Leipzig, (2007).
Eines von 999 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Hervorragender Faksimiledruck der reich bebilderten Handschrift. Enthalten sind auch Beiträge über die Geschichte und den Aufbau der "Armen-Bibeln", ferner über Datierung, Lokalisierung, Sprache und Ikonographie dieser Weimarer Handschrift von R. Behrends, K. Kratzsch und H. Mettke. – Verlagsfrisch und in Klarsichtfolie eingeschweisst.
Candidus, Petrus. Das Tierbuch. 2 Bände. Faksimile und Kommentar. 232 faksimilierte Blätter mit zahlreichen farbigen Miniaturen bzw. 213 S. mit einigen Abbildungen (Kommentarband). 26, 5 x 19 cm. Rotes OLeder in dunkelgrüner OLeinenkassette mit montiertem roten Lederemblem (leicht gelöst) und RTitel. Zürich, Belser, 1984.
In kleiner nummerierter Auflage erschienene vollständige Wiedergabe nach der Handschrift (Urb.lat. 276) in der Bibliotheca Apostolica im Vatikan, hier in einem Exemplar der einfacheren Ausstattung in Ganzleinen. Mit dem Kommentarband von Cynthia M. Pyle. Candidus verfasste das Tierbuch um 1460 für Lodovico Gonzaga, 1515 wurde es illuminiert. Bei seinem Werk handelt sich um eine der schönsten und zugleich für die Geschichte der Zoologie wichtigsten naturwissenschaftlichen Buchillustrationen des 15. Jahrhundets. Mit Abbildungen von 450 teils exotischen Tierarten wie Nashorn, Seelöwe und Leopard sowie verschiedenen Fabelwesen (Phoenix, Einhorn etc.) – Sehr gutes, nahezu verlagsfrisches Exemplar.
Codex Gisle
Inv. Nr. Ma 101 aus dem Besitz des Diözesanarchiv in Osnabrück
Los 1308
Schätzung
3.000€ (US$ 3,409)
Codex Gisle. Inv. Nr. Ma 101 aus dem Besitz des Diözesanarchiv in Osnabrück. Faksimile. 35,5 x 26,5 cm. Reich blindgeprägtes OSchweinsleder über Holzdeckeln und 9 Bünden, mit 8 Messingbeschlägen und 2 Messingschliessen in OLeinenkassette (kleinere arbstreifen) mit Rücken- und Vorderdeckeltitel. Luzern, Quaternio Verlag, 2014.
Eines von 480 arabisch numerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 540). Das Gesangsbuch Codex Gisle war über 500 Jahre im Gebrauch und ist mit zahlreichen Goldinitialen geschmückt. Es wurde von der Zisterziensernonne und Chormeisterin Gisela von Kerssenbrock für den gregorianischen Chor des Zisterzienserinnenordens in Marienbrunn bei Osnabrück verfasst. Sie zeichnete die Notation für insgesamt fast 1.500 Gesänge auf und illustrierte ihre Arbeit meisterhaft mit vergoldeten Initialen.
Der Codex Gisle ist weitaus umfangreicher, als viele andere Musikmanuskripte seiner Zeit, die weniger als die Hälfte der Hymnen enthalten.
Neben vielen Initialen, teils ganzseitig ausgestaltet, bunt hinterlegt oder vergoldet, finden sich ebenfalls Darstellungen von Nonnen und Mönchen in ihrer Ordenstracht. – Nahezu verlagsfrisch. - Ohne die beiden Kommentarbände.
The Esther Scroll. Die Estherrolle. Le rouleau d’Esther. Faksimilerolle und Kommentarband. Faksimiletext 650 x 33 cm. Rolle auf OHolzstab in lederbezogenem Holzzylinder, in OHolzschatulle bzw. OLeinen. (Köln), Taschen, (2012).
Eines von 1746 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1796). Faksimile der reich illuminierten Megillah von 1746 mit der Darstellung der Geschichte der Königin Esther. Hervorzuheben sind die prachtvollen kolorierten Illustrationen sowie der deutsche Text anstelle des üblichen Hebräischen.
Begleitet von einem mehrsprachigen Kommentarband (Deutsch, Englisch, Französisch) von Falk Wiesemann und Emile Schrijver. – Nahezu verlagsfrisch.
Heiligenleben. Legendarium der ungarischen Anjou. Codex Vat. lat. 8541 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 28 x 21 cm. OLeder über Holzdeckeln mit 8 metallischen Eckbeschlägen sowie 2 metallischen Mittelfeldvignetten auf den Deckeln und 2 Schließen bzw. OLeinen, zusammen in OLeinenkassette (leicht berieben) mit goldgeprägtem RTitel und Deckelschild. Zürich, Belser, 1990.
Eines von 400 Exemplaren (Gesamtauflage: 460). Um 1330 erteilte König Karl I. von Ungarn den Auftrag zur Anfertigung der hier faksimilierten Handschrift, die er seinem dreijährigen Sohn Andreas schenkte wollte. Die Handschrift stellt eine Erweiterung der 'Legenda Aurea' des Jacobus de Vorragine dar und enthält 105 ganzseitige Miniaturen. – Nahezu verlagsfrisch.
Heiligenleben. 'Ungarisches Legendarium'.
Faksimile des Codex Vat. Lat. 8541
Los 1311
Schätzung
800€ (US$ 909)
Heiligenleben. 'Ungarisches Legendarium'. Faksimile und Kommentar des Codex Vat. lat. 8541 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Mit 105 meist ganzseitigen Miniaturen (jede Seite mit vier Szenen) auf Goldgrund. Rotes, blindgeprägtes OLeder mit jeweils fünf Messingbeschlägen auf den Deckeln und zwei Messingschließen, in OHalblederkassette (diese etwas lädiert, mit stärkeren Schabspuren) mit goldgeprägtem Deckeltitel bzw. Rotes OLeinen mit goldgeprägtem VDeckeltitel. Zürich, Belser, 2018.
Eines von 199 Exemplaren (Gesamtauflage). Hochwertiges Faksimile des Mitte des 14. Jahrhunderts entstandenen, für König Karl I. (1600-1649). von Ungarn geschaffenen Kodex mit über 100 Miniaturen; ein Hauptwerk der ungarischen mittelalterlichen Buchmalerei. Beiligend der Kommentarband.
Kaiserliche Buchmalerei.
Das Evangeliarr für Montecassino
Los 1312
Schätzung
240€ (US$ 273)
Kaiserliche Buchmalerei. Das Evangeliar für Montecassino. Ottobonanius Latinus 74. Faksimile und Kommentar. 4 lose Tafeln und 1 Textband. 15 S. 42 x 28,5 cm (Text) bzw 24 x 19,5 cm (Darstellung). Zusammen in OHalblederschuber mit goldgeprägtem Rück- und DTitel. Zürich, Belser, 1989.
Eines von 699 nummerierten Exemplaren. – Nahezu tadellos.
Libro d'Ore di Gregorio XIII
Faksimile der Handschrift ms. Vat. lat. 3767
Los 1313
Schätzung
650€ (US$ 739)
Libro d’Ore di Gregorio XIII. Faksimile der Handschrift ms. Vat. lat. 3767 der Biblioteca Apostolica Vaticana. 24,5 x 18 cm. OLeder mit goldgeprägtem RTitel, RVergoldung, goldgeprägter Deckelbordüre und Goldschnitt. Mit zwei faksimilierten Schriftrollen (Kanon der Reformation von 1585 sowie Karte der sieben Kirchen mit den Zielen der Jubiläumswallfahrt von 1575), zusammen in einer weißen OKunstlederkassette (leichte Bereibungen) mit goldgeprägtem Deckeltitel. Modena, Art Codex, 2015.
Codices e Vaticanis selecti, Band CXIX. Eines von 999 Exemplaren (Gesamtauflage). Faksimile des reich illustrierten und mit Gold verzierten Stundenbuchs Papst Gregors XIII. (1502-1585). Nach der Handschrift ms. Vat. lat. 3767 der Biblioteca Apostolica Vaticana. – Ohne Begleitband. Nahezu neuwertig.
Montserrat-Stundenbücher
3 Faksimiles der Handschriften Ms. 58, 66 und 851
Los 1314
Schätzung
3.000€ (US$ 3,409)
Montserrat-Stundenbücher. 3 Faksimiles der Handschriften Ms. 58, 66 und 851 aus der Bibliothek des Klosters Montserrat (ohne Kommentarband). 14 x 11 cm - 19,5 x 13 cm. OSamteinbände über Holzdeckel mit geprägten goldfarbenen, schweren Metallplatten auf Vorder- und Rückdeckeln sowie mit Goldschnitt, zusammen in lackierter OUlmen-Wurzelholzkassette. (Salamanca, Ediciones de Arte y Bibliofilia, 2019).
Drei aufwändige Faksimiles von prächtig illuminierten Handschriften in einer edlen Schmuckkassette aus Ulmenholz, die Originale stammen aus der Zeit vom Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts und gehören zur Sammlung des Klostermuseums Montserrat bei Barcelona. Alle sind reich illustriert und mit prächtigen Miniaturen, floralen Bordüren sowie tausenden Initialen versehen.
Enthalten sind: I. Ms 58. Das kleine Stundenbuch von Montserrat-München - Ein um 1540 entstandenes Stundenbuch des flämischen Meisters Simon Bening (ca. 1483-1561), reich verziert und von herausragender künstlerischer Qualität.- II. Ms 66. Das große Stundenbuch der Hipólita de Aragón-Sforza - Jean Bourdichon (geb. 1457) verzierte dieses Buch in feiner Malweise und mit großer Plastizität für Maria Sforza (1446-1484). - III. Ms 851. Das Stundenbuch von Montserrat (Liber Horarum Rothomagensis) - Ein um 1500 von einem unbekannten Meister für den Adel geschaffenes Stundenbuch, das mit vielen Miniaturen vor allem das Marienleben illustriert. – Verlagsfrisch. Ohne Kommentarband.
Neumann, Balthasar. - Sammlung Eckert. Plansammlung aus dem Nachlass Balthasar Neumanns im Mainfränkischen Museum Würzburg. Herausgegeben vom Mainfränkischen Museum. Unter Mitverwendung der Vorarbeiten von Joachim Hotz bearbeitet von Hanswernfried Muth, Elisabeth Sperzel und H.-P. Trenschel. 126 S., 1 Bl. Mit 258 Abbildungen auf Tafeln. Mit über 100 großen Plänen. 31 x 24 cm. OLeinenband und lose, teils gerollte Bl. Zusammen in OKoffer (62 x 71 x 10 cm) aus beschichteter Wellpappe. Würzburg, Echter, (1987).
"Die 300. Wiederkehr des Geburtstages Balthasar Neumanns ... gab schließlich Anlaß ... der für die Barockforschung unersetzlichen Sammlung Eckert eine ihrer Bedeutung entsprechende, würdige Publikation zu widmen. Diese umfaßt zum einen die - mit wenigen Ausnahmen - originalgroßen Wiedergaben der 172 geretteten Baupläne, ferner die Abbildungen aller 1945 verbrannten Blätter der Sammlung Eckert, soweit diese in Fotoaufnahmen überliefert sind." (Vorwort). – Wohlerhaltenes Exemplar.
Ottheinrich-Bibel, Die
Faksimile-Ausgabe der Handschrift Cgm 8010/I.2. Luzern, Faksimile-Verlag, 2002. - In kleiner Auflage erschienen
Los 1315
Schätzung
600€ (US$ 682)
Die Ottheinrich-Bibel. Faksimile-Ausgabe der Handschrift Cgm 8010/I.2 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentar in 2 Bänden sowie Begleitheft und Mappe mit Probeseite. 53 x 37 cm bzw. 28,5 x 21 cm bzw. 56 x 40,5 cm Brauner OLederband mit Blindfileten und überaus reicher Goldprägung, 4 Metallschließen und 8 Eckbeschlägen in blauer OLeinen-Kassette (60 x 45 cm; leicht angestaubt) mit goldgeprägtem Titel auf dem Deckel bzw. OHalbleder mit goldgeprägtem RTitel. Luzern, Faksimile-Verlag, 2002.
Eines von 980 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1040) des kostbar gestalteten Faksimile-Druckes von Cgm 8010/1.2 der Bayerischen Staatsbibliothek mit einem Einband, dem der Ottheinrich-Einband von 1558 des Cod. Pal. germ. 833 Pate stand. Enstanden wohl zwischen 1425 und 1430 gehört die Ottheinrich-Bibel zu einer Folge von Bilderhandschriften aus einem Regensburg Skriptorium. Es handelt sich um eine frühe Übersetzung des Neuen Testaments in deutscher Sprache, die auf die etwa 80 Jahre älteren Augsburger Bibelhandschrift basiert. Pfalzgraf Ottheinrich (1502-1559) hatte die Illumination wohl zwischen 1530 und 1532 durch Matthias Gerung im Renaissance-Stil vollenden lassen. – Nahezu verlagsfrisch. - Ohne Kommentarband. – Dabei: Probeseiten. Ottheinrich-Bibel. Fol. 40v: Das letzte Abendmahl. Fol. 50r: Der Sturm auf dem See Genezareth. In OLeinenmappe. - Verlagsprospekt. Die Königin der deutschen Bibeln.
Ptolemaeus, Claudius
Cosmographia. Codex urb. lat. 277
Los 1316
Schätzung
2.200€ (US$ 2,500)
Ptolemaeus, Claudius. Cosmographia. Codex urbinas latinus 277. Faksimile, Kommentar und Dokumentation. 2 Bände und 1 Mappe. 60 x 44 cm bzw. 34 x 24 cm. Überaus reich blindgeprägtes dunkelbraunes OKalbsleder (kaum berieben) über schweren, kantigen Holzdeckeln mit großem goldgeprägtem Deckelornament 2 Messingschließen und 10 großen, durchbrochenen, geschmiedeten und mit Buckeln versehenen, an Rundkopfnägeln befestigten Messingbeschlägen; OPappe mit goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel; OPappmappe zusammen in großer Holzkiste mit hölzernem Buchaufsteller. Zürich, Belser, 1983.
Eines von 500 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 550) des Ptolemaeus-Atlas' aus der Biblioteca Apostolica Vaticana, prachtvoll faksimiliert und in hochkarätigem Blattgold gehöht und außergewöhnlich schön gebunden. Die Cosmographia, eine Darstellung der ganzen bekannten Welt war von dem aus Alexandria stammenden Astronom, Mathematiker und Geographen Claudius Ptolemäus im zweiten nachchristlichen Jahrhundert verfasst worden. Sie verzeichnet mehr als 8000 Orte, die in der diesem Faksimile zugrunde liegenden Handschrift visuell in Karten dargestellt wurden.
Der Kommentarband enthält zahlreiche Essays: Die Cosmographia des Claudius Ptolemäus. Codex urbinas latinus 277. Eine Einführung. Hrsg. von Arthur Dürst. 1983. - Codices e Vaticanis selecti quam simillime expressi iussu Jioannis Pauli PP II consilio et opera curatorum Bibliothecae Vaticanae, Volumen LXXX. – Nur unwesentliche Gebrauchsspuren, sehr schönes Exemplar.
Rugendas, Moritz. Malerische Reise in Brasilien. Faksimile der Ausgabe Paris, Engelmann, 1835. 2 Bl., 50, 38, 56, 32 S., 8 Bl. Mit zahlreichen Farbtafeln. 50,5 x 34,5 cm. OHalbmaroquin (minimal bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel sowie dreiseitigem Goldschnitt in OLeinenkassette (Rückengelenk mit Einrissen). Stuttgart, Daco-Verlag Bläse, 1986.
Eines von 950 nummerierten Exemplaren der Normalauflage (Gesamtauflage: 1047). – Nahezu verlagsfrisches, prächtiges Exemplar.
Trinity-Apokalypse, Die
Ms. R. 16.2. der Trinity College Library, Cambridge
Los 1318
Schätzung
450€ (US$ 511)
Die Trinity-Apokalypse. The Trinity Apocalypse. Ms. R. 16.2. der Trinity College Library in Cambridge. Faksimile (ohne Kommentar) von David McKitterick. 42,5 x 30 cm. Reich goldgepägtes crèmeweißes OMaroquin in OPlexiglas-Schuber. Luzern, Faksimile-Verlag, 2004.
Eines von 900 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der Handschrift, die als "schönste aller Offenbarungsschriften" (Kommentar, S. 9) bekannt ist. Darin wird in über 100 Einzelbildern die Offenbarung des Johannes zum Ende der Welt und dem Jüngsten Gericht in wunderschönen farbkräftigen, detailreichen Miniaturen geschildert.
Da der Auftraggeber unbekannt ist, wurde die Trinity-Apokalypse, die stilistisch in die englische und nordfranzösische Kunstlandschaft eingeordnet wird, nach ihrem Aufbewahrungsort in Cambridge benannt. – Ohne den Kommentarband und die Begleitmappe. Verlagsfrisch.
Wolfenbütteler Sachsenspiegel
Cod. Guelf. 3.1 Aug. 2° der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Los 1319
Schätzung
600€ (US$ 682)
Wolfenbütteler Sachsenspiegel. Cod. Guelf. 3.1 Aug. 2° aus dem Besitz der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Faksimile (ohne Kommentarband). 35 x 28 cm. Blindgeprägtes OLeder (minimal berieben) über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RTitel und 2 Metallschließen in Holzschuber (kaum bestoßen) Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 2006.
Codices selecti Vol. CXI*. Eines von 580 Exemplaren der faksimilierten Wolfenbütteler Bilderhandschrift des Sachsenspiegels. Sie zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Rechtsbüchern und wurde von Eike von Repgow (1180-1235) im frühen 13. Jahrhundert aufgezeichnet. – Verlagsfrisch. Ohne Kommentarband.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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