Ankernde Handelsschiffe.
Aquarell und Gouache. 18 x 26 cm. Unten rechts signiert und datiert "W. Callow 1853".
Englisch
19. Jh. Mittelalterliche Burgruine an der Küste Schottlands
Los 6712
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
300€ (US$ 341)
19. Jh. Mittelalterliche Burgruine an der Küste Schottlands.
Gouache auf dünnem Karton. 24,5 x 40,7 cm.
Angler an einem Fluss.
Aquarell über Spuren von schwarzem Stift, auf Velin, auf festen Untersatzkarton kaschiert. 23,6 x 35,4 cm. Unten links in brauner Feder signiert "J. Linnell fct.".
Nielsen, Christian Vilhelm
Acht historische Ansichten aus Kopenhagen
Los 6714
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)
Sechs historische Ansichten aus Kopenhagen.
6 Zeichnungen, je Aquarell und Feder in Grau über schwarzem Stift. Je ca. 22 x 36,5 cm bzw. 36,5 x 22 cm. Sämtlich unten rechts monogrammiert "CN", zwei zusätzlich datiert "1907" bzw. "[190]7", und jeweils unten links in Rot nummeriert 1.-6.
Die verschiedenen Ansichten zeigen historische Bauwerke in Kopenhagen, vermutlich vornehmlich verschiedene Rathäuser der Stadt im Wandel der Zeit. Signifikant hält sich der typische Klinkerbau-Stil; die beiden Schlussblätter zeigen das moderene Rathaus und den Caritasbrunnen auf dem Gammeltorv, so wie es bis heute das Stadtbild prägt.
Nielsen, Christian Vilhelm
Seitenansicht von Frederiksborg; Blick auf die Marmorbrücke
Los 6715
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
688€ (US$ 781)
Seitenansicht von Frederiksborg; Blick auf die Marmorbrücke.
2 Aquarelle mit Feder in Grau über schwarzem Stift. Je ca. 36,5 x 22 cm.
Jentzen, Friedrich
Bildnis des Berliner Weinhändlers Louis Drucker
Los 6717
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 568)
Bildnis des Berliner Weinhändlers Louis Drucker (um 1801-1860).
Öl auf Leinwand, auf Karton kaschiert. 15 x 9,5 cm. Verso auf dem Rückdeckel in Bleistift von alter Hand bez. "Louis Drucker von Jentzen gemalt", ferner mit montiertem Zettel mit handschriftl. Annotation von Dr. Ernst Küttner und einem weiteren Etikett mit Angaben zu dem Werk.
"Louis Drucker war seiner Zeit in Berlin ein stadtbekannter Restaurateur, wie die Gastronomen im 19. Jahrhundert hießen. Er glänzte durch originelle Veranstaltungen in seinen Etablissements, für die er mit amüsanten Annoncen - offensichtlich nicht ohne Erfolg - warb. Sie waren so spaßig und dabei wortgewaltig, dass sie nicht selten mit entsprechender zeitlicher Verzögerung auch in anderen Zeitungen des deutschen Sprachraumes aufgegriffen wurden, natürlich nun ohne Werbeeffekt, denn die angepriesene Veranstaltung war längst vorbei." (Hans-Jürgen Paech: Zum Leben und Wirken des vergnügten Weinhändlers Louis Drucker, Potsdam 2016).
Provenienz: Sammlung Dr. Ernst Wolfgang Küttner, Berlin.
Skarbina, Franz
Stehender Mann im Mantel mit Hut und Gehstock
Los 6718
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)
Stehender Mann im Mantel mit Hut und Gehstock.
Aquarell und Deckfarben auf braunem Papier. 40,2 x 28,4 cm. Unten links signiert und datiert "F. Skarbina 1888".
Beigegeben von Franz Skarbina eine signierte und datierte Bleistiftzeichnung "Mann, sich einen Mantel anziehend" (32,5 x 23,5 cm Passepartoutausschnitt) von 1891.
Literatur: Margit Bröhan: Franz Skarbina, Ausst.-Kat. Bröhan Museum, Berlin 1995, Abb. S. 124.
Menzel, Adolph von
Frau im Korsett, den Kopf geneigt
Los 6719
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,261)
Frau im Korsett, den Kopf geneigt.
Zimmermannsbleistift, gewischt. 18,7 x 12 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "AM [18]96".
Provenienz: Sammlung Otto Hermann Claass, Königsberg.
Dessen Auktion bei Hugo Helbing, München / Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin, in München am 21. November 1916, Los 226 (mit Abb., "Weiblicher Halbakt. Italienerin").
Sammlung Dr. Georg Schäfer, Schweinfurt, Inv.-Nr. MGS 145A (erworben bei Karl und Faber, München, außerhalb der Auktion vom 16. Mai 1953).
Privatsammlung München.
Ausstellung: Altes Rathaus Erlangen 1971, Adolph Menzel. Gemälde und Zeichnungen.
Kunsthalle Kiel, Kunsthalle Bremen u.a. 1981-82, Adolph Menzel. Realist - Historist - Maler des Hofes. Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung Georg Schäfer[...].
Altes Rathaus der Stadt Schweinfurt, Germanisches Nationalmuseum u.a. 1983-84,Von Wilhelm Leibl bis Lovis Corinth. Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen 1865-1925 aus der Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt.
Literatur: Adolph Menzel. Gemälde und Zeichnungen, Ausst. Kat. Erlangen 1971, Kat. 134 (ohne Abb.).
Heidi Ebertshäuser: Adolph von Menzel. Das graphische Werk, München 1976, Bd. 2, S. 1345, mit Abb.
Jens Christian Jensen (Hrsg.): Adolph Menzel. Realist - Historist - Maler des Hofes. Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung Georg Schäfer, Ausst.Kat. Kiel, Bremen u.a., Schweinfurt 1981, Kat. 56, mit Abb.
Ders. u.a. (Hrsg.): Von Wilhelm Leibl bis Lovis Corinth. Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen 1865-1925 aus der Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt, Ausst. Kat. Schweinfurt, Nürnberg u.a., Schweinfurt 1983, Kat. 38, Abb. S. 88.
Ders. (Hrsg.): Adolph Menzel. Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen im Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, München 1998 (2. Aufl. München 2000), Kat. 114.
Menzel, Adolph von
Studie eines Mannes mit Schriftstück in Rückenansicht
Los 6720
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.000€ (US$ 5,682)
Rückenansicht eines Mannes mit Schriftstück.
Zimmermannsbleistift, partiell gewischt, aufgezogen. 18,3 x 11,7 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "A. Menzel".
In einfallsreicher Reduktion zeigt Menzel hier einen Mann in Rückenansicht, der in einer flüchtig wirkenden Geste einige Blätter hinter dem Rücken hält. Die souveräne Linienführung und das virtuose Spiel mit Licht und Textur sind typisch für Menzels zeichnerische Manier, die selbst alltägliche Momente mit großer Eindringlichkeit erfasst. Die Wahl der Rückenansicht ist ein wiederkehrendes Motiv in seinen Skizzenbüchern - sie schafft eine geheimnisvolle Distanz und macht den Betrachter zum verborgenen Beobachter. Einen besonderen Reiz entfaltet die Komposition durch Menzels Nutzung der gesamten Höhe und Breite des Skizzenbuchblattes: Die Figur scheint aus dem Bildraum herauszuwachsen, als wäre sie nur zufällig vom Blatt eingefangen. Ein Kunstgriff, den Menzel häufig einsetzt, um Spontaneität und Unmittelbarkeit zu erzeugen.
Französisch
19. Jh. Kleiner Salon im Stil Napoléon III. mit Blick in einen Wintergarten
Los 6721
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)
19. Jh. Kleiner Salon im Stil Napoléon III. mit Blick in einen Wintergarten.
Aquarell. 27,8 x 38,5 cm (Passepartoutausschnitt). Unten rechts signiert "F. Leroy".
Das detailreiche Interieur gewährt einen Einblick in die Wohnkultur des gehobenen Bürgertums zur Zeit der Restauration. Die Fenster eröffnen den Blick ins Grüne, der Morgenmantel über der Récamière sowie die ungemachte Decke auf dem Sessel, vermitteln eine stille, friedvolle Atmosphäre, in Abwesenheit der Hausbewohner - ein Schauplatz des alltäglichen Lebens. Die persönlichen Gegenstände verdeutlichen dies: Auf den Tischen liegen Papiere verstreut, in einer Vitrine oberhalb des Schreibpults ist eine kleine Sammlung venezianischen Glases ausgestellt und zahlreiche Porträts schmücken die Wand über dem Schreibtisch - neben der Glastür ist ein Bildnis von Isabella Farnese zu erkennen. - Gerahmt beschrieben.
Ruben, Franz Leo
Die Villa Melzi in Bellagio am Comer See
Los 6722
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)
Die Villa Melzi in Bellagio am Comer See.
Aquarell über Bleistift. 24,6 x 33,9 cm. Unten rechts bezeichnet und datiert in Bleistift "Villa Melzi. August 187[?], verso links oben in brauner Tinte bezeichnet "48 - Franz Ruben / Villa Molzi / Aquarell" und links unten in Bleistift "Villa Melzi am Como see / von Ruben junior".
Nach seiner Ausbildung von 1859 bis 1867 an der Akademie der bildenden Künste in Wien lebte Franz Ruben von 1868 bis 1874 zunächst in Rom, wo er Mitglied des Deutschen Künstlervereins war, und anschließend bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Venedig, wo er zum Ehrenmitglied der Kunstakademie ernannt wurde. Die klassizistische Villa Melzi wurde im Auftrag von Francesco Melzi d’Eril, dem Vizepräsidenten der von Napoleon gegründeten Italienischen Republik (1802-1805), in den Jahren 1808-1810 vom Architekten Giocondo Albertolli erbaut. Sie liegt inmitten einer beeindruckenden Gartenanlage am Eingang von Bellagio direkt am Comer See. Der Garten wurde von Luigi Canonica und Luigi Villoresi gestaltet. Stendhal hat viele Seiten über die Villa geschrieben und Franz Liszt war dort komponierender Gast.
Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion am 8. Juni 1993, Los 385.
Helleu, Paul César - Umkreis
Elegante Dame im Lehnsessel
Los 6723
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,278)
Umkreis. Elegante Dame im Lehnsessel.
Graphit und Rötel, aufgezogen. 71 x 59,5 cm. Unten rechts in Graphit bez. "John S. Sargent".
19. Jh. Tanzende Vestalin.
Feder in Braun auf festem Velin. 17,7 x 12,4 cm.
Kleines Dickicht.
Pinsel in Grau auf festem Velin. 15,2 x 22,8 cm. Unten rechts signiert "H. Harpignies" sowie mit eigenh. Widmung "au bon Albert Gauthereau".
Beigegeben von demselben eine signierte Landschaftszeichnung in schwarzer Kreide auf blauem Papier bezeichnet "Ariccia 1857" (29,3 x 44,5 cm).
Klinger, Max
Der Gondoliere und das Mädchen
Los 6727
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
17.500€ (US$ 19,886)
Der Gondoliere und das Mädchen.
Feder in Schwarz, grau laviert. 19,4 x 11,2 cm. Unten links auf der Seitenwand des Bootes signiert "Max Klinger". Anfang 1880er Jahre.
Ein Gondoliere mit von der Sonne gegerbter Haut und eine in ein schwarzes Cape gehüllte Frau mit Spitzenschleier im Haar stehen, einander zugewandt, auf einem Steg. Hinter ihnen liegt das Meer mit spiegelglatter Oberfläche, über dem messerscharf gezogenen Horizont spannt sich ein vollkommen gleichförmiger, wolkenloser Himmel. Direkt am Steg liegt die Gondel. Es ist eine der rätselhaften Zeichnungen Klingers, deren Inhalt sich dem Betrachter nicht so recht erschließen mag. Man darf vermuten, dass sich hinter der Begegnung der beiden Protagonisten mehr verbirgt. Gerade das Unergründliche macht den Reiz dieser mit filigranem Strich ausgeführten Komposition aus. Sie berührt den Bereich des Traumhaften, wo die Übergänge des Realen zum Imaginierten fließend sind. Thematisch steht die Zeichnung in Verbindung mit Klingers Gemälde "Spanischer Gondelführer" aus dem Jahr 1881, das sich im Museum der bildenden Künste in Leipzig befindet. Obwohl Klinger erst im Jahr 1907 nach Madrid reiste, so dokumentiert dieses Werk doch das Interesse des Künstlers an Spanien, womit er einem allgemeinen Trend in Mitteleuropa folgt. Obwohl man um 1880 von spanischer Kunst noch wenig wußte, so gehörte Goya und dessen graphisches Werk zum festen Bildrepertoire europäischer Künstler. Für Klinger war Goya eines seiner wichtigsten Vorbilder, und dessen Caprichos lieferten ihm wichtige Impulse für seine eigenen graphischen Folgen. Auch die vorliegende Zeichnung ist ohne die ikonische Radierfolge Goyas nicht denkbar.
Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion 87, 1963, Los 706.
Literatur: Ausst. Kat. Deutsche Zeichenkunst aus zwei Jahrhunderten, 1760-1960. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung W. B., Staatliche Kunsthalle Karlsruhe 1967, Nr. 54.
Klinger, Max - zugeschrieben
Uhu im Sturzflug
Los 6728
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
zugeschrieben. Uhu im Sturzflug.
Bleistift auf festem strukturiertem Papier. 10,5 x 6,6 cm. Unten links bez. (signiert?) "KLINGER".
Expressive Zeichnung, die in ihrem kraftvollen Ausdruck den Raubvogel mit seinem weichem Gefieder detailreich erfasst.
Bildnis Max Klinger.
Rote und weiße Kreide, rot laviert, in Bleistift quadriert, auf Bütten, verso: Sitzender Frauenakt in schwarzer Kreide. 63 x 47 cm. Verso signiert "WHammer". Um 1913.
Die Zeichnung entstand in Vorbereitung zu einer der vier humorigen Radierungen, die Hammer nach 1913 von Max Klinger herstellte. Beigegeben von demselben die Vorzeichnung in Rötel zur Radierung "Max Klinger, blinzelnd" (vgl. Bassenge Auktion A123 am 3. Juni 2024, Los 6436), bezeichnet, signiert und datiert "Klinger 1913 / W Hammer", verso mit einer signierten Aktstudie in schwarzer Kreide.
Stehender männlicher Akt.
Bleistift und schwarze Kreide, weiß gehöht auf grünlichem Velin. 45,6 x 31 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "S.S.[19]03".
Die Zeichnung ist eine Vorstudie zu der ausgearbeiteten Zeichnung "Der Außergewöhnliche" von 1903 (Staatliche Klassik Stiftung Weimar, Inv. KK11617; siehe Christiane Starck: Sascha Schneider: ein Künstler des deutschen Symbolismus, Marburg 2016, S. 227ff., vgl. Z074). Wir danken Frau Dr. Christiane Starck für ihren Hinweis.
Grabwinkler, Paul
Junge Frau mit goldgewirkter Haube und Korallenkette
Los 6732
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)
Junge Frau mit goldgewirkter Haube und Korallenkette.
Aquarell und Gouache. 32,5 x 23,9 cm. Oben links monogrammiert "P. G", verso Nummernetikette.
um 1900. Elegie.
Pinsel in Braun, weiß gehöht, über Spuren von schwarzer Kreide, auf grün-grauem Velin. 51 x 32 cm.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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