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Lot 616, Auction  126, Harunobu, Suzuki, Brennende Ahornblätter im Herbst

Harunobu, Suzuki
Brennende Ahornblätter im Herbst
Los 616

Zuschlag
80€ (US$ 91)

Details

Harunobu, Suzuki. Brennende Ahornblätter im Herbst. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format chûban tate-e. 24 x 17,5 cm. Unter Passepartout. Edo (Tokio) 1765.
Der Farbholzschnitt von Suzuki Harunobu (1725-1770) zeigt eine Dienerin beim Verbrennen von Ahornblättern, während eine andere Dame ihr ein Tanzaku-Billet über den Zaun reicht. – Papierbedingt gebräunt, fingerfleckig, teils verso hinterlegt, mit kleinen Wurmlöchern.

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Ansicht von Fujikawa. Aus d. Serie der "53 Stationen des Tôkaidô". Edo (Tokio), um 1834
Los 618

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Hiroshige, Ando Ichiryusai. Ansicht von Fujikawa. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Gojûsan-tsugi meisho zue (japonice: Ansichten der 53 Stationen des Tôkaidô). Format ôban yoko-e. Ca. 25 x 37 cm. Unter Karton-Passepartout. Edo (Tokio), um 1834.
Die Landschaftsdarstellung zeigt Fujikawa, einen Fluss, der von Yamanashi nach Shizuoka fließt. Im Vordergrund verneigen sich Bauern und Dorfbewohner ehrerbietig vor der herannahenden Daimyo-Prozession. Der Himmel, der sich über die Szene spannt, wechselt von einem tiefen Blau zu warmen Orange und geht beinahe nahtlos in den Fluss über. – Im linken weißen Rand mit sehr kleinen Knickspuren, insgesamt in sehr guter Erhaltung.

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Ansicht von Mitsuke. Aus d. Serie der "53 Stationen des Tôkaidô". Tokio, Hôeidô, um 1850
Los 624

Zuschlag
350€ (US$ 398)

Details

Hiroshige, Ando Ichiryusai. Ansicht von Mitsuke. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Gojûsan-tsugi meisho zue (japonice: Ansichten der 53 Stationen des Tôkaidô). Format ôban yoko-e. 25 x 37 cm. Unter Karton-Passepartout. Tokio, Hôeidô, um 1850.
Die 28. Tafel aus Ando Ichiryusai Hiroshiges (1797-1858) ikonischer Serie zeigt eine Uferszene mit Booten und Bootsführern. Das tiefe Blau von Wasser und Himmel verleiht der Komposition eine harmonische Rhythmik. – Mit Wurmloch rechts am unteren Rand. Überaus farbkräftiger Druck.

Lot 625, Auction  126, Hiroshige, Ando Ichiryusai, Kusatsu Kusatsu kara Yabase wa michi no yumi to suru

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Kusatsu Kusatsu kara Yabase wa michi no yumi to suru
Los 625

Zuschlag
350€ (US$ 398)

Details

Hiroshige, Ando Ichiryusai. Kusatsu Kusatsu kara Yabase wa michi no yumi to suru. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Serie "Tokaido gojusan tsugi no uchi" (japonice: 53 Stationen der Tokaido-Straße). Format ôban tate-e. 34 x 22 cm (Darstellung). Edo (Tokio) 1855.
Die Ansicht zeigt die Stadt Kusatsu mit Blick auf den Hafen und die Wasserstraße. – Papierbedingt leicht gebräunt, mit winzigen Randläsuren, sonst wohlerhalten.

Lot 628, Auction  126, Hokusai, Katsushika, Frau mit zwei Kindern

Hokusai, Katsushika
Frau mit zwei Kindern
Los 628

Zuschlag
130€ (US$ 148)

Details

Hokusai, Katsushika. Frau mit zwei Kindern. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 34,5 x 26 cm. Edo (Tokio) 1856.
Dargestellt ist eine Frau im hübschen Kimono mit zwei Kleinkindern. – Lichtrandig, leicht fleckig und mit mehreren hinterlegten Einrissen.

Lot 629, Auction  126, Hokusai, Katsushika, Die Erscheinung von Hoeizan. (Eruptionen des Berges Fuji) Holzschnitt d. Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). Edo (Tokio), Eirakuya Toshiro, um 1860

Hokusai, Katsushika
Die Erscheinung von Hoeizan. (Eruptionen des Berges Fuji) Holzschnitt d. Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). Edo (Tokio), Eirakuya Toshiro, um 1860
Los 629

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Der Fuji in Unruhe und Flammen
Hokusai, Katsushika. Die Erscheinung von Hoeizan. (Eruptionen des Berges Fuji). Holzschnitt der Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). Von 2 Albumblättern zusammenmontiert. Format chûban tate-e. 22,5 x 26 cm. Unter Kartonpassepartout. Edo (Tokio), Eirakuya Toshiro, um 1860.
Dramatische Darstellung der Hôei-Eruption des Fuji (1707/08), bei der am Osthang der neue Nebenkrater Hôeizan entstand. Gewaltige Aschewolken, herabstürzende Gesteinsmassen und das erschütterte Dorf zeigen die zerstörerische Kraft des Ausbruchs. Obwohl Hokusai selbst diese Katastrophe nicht miterlebte, verarbeitet er hier die historische Überlieferung und macht die zerstörerische Gewalt der Natur sichtbar. Der Zyklus Fugaku hyakkei ("Hundert Ansichten des Berges Fuji"), erstmals 1834-1849 in drei Bänden publiziert, zeigt den heiligen Berg in all seinen Facetten: als erhabenes Wahrzeichen Japans und zugleich als latent bedrohliche Naturmacht. – Im Rand links unten mit leichtem Oberflächenabrieb, gering fleckig im Rand, sonst in sehr guter Erhaltung.

Hokusai, Katsushika
Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 3 Blockbücher
Los 630

Zuschlag
1.500€ (US$ 1,705)

Details

Hokusai, Katsushika. Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 3 Ehon Bände. Mit 100 Holzschnitten (davon 44 doppelblattgr. und 56 blattgr.). 22,5 x 14,5 cm. Als Blockbücher gebunden mit weißer Fadenheftung in flexiblen gelben Broschurdeckeln d. Z. (diese leicht fleckig und angeschmutzt), zusammen im modernem Buntpapier-Pappschuber. Edo wohl spätere posthume Ausgabe um 1875.
In dieser ikonischen Folge inszeniert Hokusai (1760-1849) den Fuji als konstantes Motiv in wechselnden Kontexten: mal als zentrales Landschaftselement, mal dezent in den Hintergrund eingebettet. Die Perspektiven und Szenerien reichen von alltäglichen Begebenheiten bis hin zu mythologisch oder religiös aufgeladenen Szenen, oft mit starkem atmosphärischem Charakter. – Leicht stockfleckig, meist zu Beginn und am Ende.

Lot 642, Auction  126, Japanische Lackdeckel, Lackeinbanddeckel mit Maki-e-Dekoren in Gold und Farben

Japanische Lackdeckel
Lackeinbanddeckel mit Maki-e-Dekoren in Gold und Farben
Los 642

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Japanische Lackdeckel. 7 schwarze bzw. rote Lackeinbanddeckel (diese berieben, mit leichten Gebrauchsspuren) mit Maki-e-Dekoren in Gold und Farben. Verziert mit botanischen, figürlichen und tierischen Szenen, 3 mit Beineinlagen. Jeweils 27 x 35 cm. Japan, späte Meiji-Periode, um 1900.
Zwei Deckel in sehr ähnlicher Manier zeigen eine figürliche Szene: Eine elegante Dame mit Sonnenschirm wird von einem Bediensteten in einer Rikscha durch eine stilisierte Landschaft geleitet. Ein Deckel zeigt Astwerk mit Blüten und umherflatternden Spatzen; dazwischen ein größerer, besonders prächtig gestalteter Greifvogel. Ein weiterer Deckel ist mit zarten Blütenmotiven gestaltet, ein anderer mit goldenen Fächern, ein weiterer mit diversen Insekten und botanischen Motiven. – Mit leichte Bestoßungen und leichten Schabspuren, insgesamt in guter Erhaltung. Teils mit goldgesprenkelten Vorsatzpapieren.

Kawase, Hasui
Der Heirin-ji Temple - Nobidome
Los 647

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Kawase, Hasui. Der Heirin-ji Temple - Nobidome. Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 40 x 26,5 cm. Unter Glas in schwarz-golden lackierter Holzprofilleiste. Edo (Tokio), Watanabe Shozaburo, ca. 1952.
Atmosphärischer Holzschnitt - eine Szene in einem klassischen Tempelgarten zur Herbstzeit: Zwischen Bäumen und Gemäuern tanzt im Dämmerschein das Licht und tupft die Pflastersteine. Eine licht- und farbkompositorisch höchst effektvolle Darstellung, eingefangen in realistisch-impressionistischer Manier.

Berühmtes Motiv des japanischen Holzschnittmeisters Hasui Kawase (1883-1957). Er zählt zu den wichtigsten japanischen Landschaftskünstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die charakteristischen Lichtspiele, geschickten Kompositionen und eindringliche Stimmungen aus, die den Holzschnitten eine besondere Plastizität verleihen. Unter dem Einfluss westlicher Stilmittel trug Kawase maßgeblich zur Erneuerung des Ukiyo-e in der Moderne bei. Beim Großen Kantô-Erdbeben 1923 verlor er fast sein gesamtes Frühwerk, darunter über 200 Skizzen. – In sehr gutem Zustand (nicht ausgerahmt) und in besonders intensiv-gesättigter Farbigkeit. Versand erfolgt nur ohne Rahmen.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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