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Lot 6031, Auction  126, Österreichisch, um 1760. Johannes der Täufer vor Gottvater umgeben von Engeln

Österreichisch
um 1760. Johannes der Täufer vor Gottvater umgeben von Engeln
Los 6031

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.250€ (US$ 3,693)

Details

um 1760. Johannes der Täufer vor Gottvater umgeben von Engeln.
Öl auf Leinwand, doubliert. 57,5 x 34,3 cm.


Bison, Giuseppe Bernardino
Blick von der Piazzetta auf den Canale Grande und Santa Maria della Salute
Los 6034

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
18.750€ (US$ 21,307)

Details

Blick von der Piazzetta auf den Canal Grande und Santa Maria della Salute.
Öl auf Leinwand, doubliert. 27 x 44 cm.

Der im Friaul geborene Maler und Zeichner Giuseppe Bernardino Bison begibt sich nach anfänglichen Studien in Brescia als 15-jähriger im Jahr 1777 nach Venedig, wo er die Bekanntschaft von Antonio Maria Zanetti macht. Ab 1779 studiert er an der Accademia Malerei und Dekoration bei Constantino Cedini und Perspektive bei Antonio Mauro. Von wesentlicher Bedeutung für Bisons Entwicklung ist die Freundschaft zum Architekten des Teatro La Fenice in Venedig, Giovanni Antonio Selva (1751-1819), der ihm zu vielen Aufträgen als Bühnenbildner verhilft. Neben dem La Fenice ist Bison auch für die Theater von Treviso, für das Teatro Nuovo in Triest (Bühnenbilder zum „Don Giovanni“) und das Teatro Nuovo in Gorizia tätig. Bison arbeitet sein Leben lang in ganz unterschiedlichen künstlerischen Techniken. In seinem umfangreichen Gesamtwerk finden sich Fresken u.a. in der Villa Piva in Breda di Piave, im Palazzo Manzoni in Padua und in verschiedenen Palazzi in Treviso. Er hinterläßt eine große Zahl an Staffeleibildern, aber auch Lithographien und eine bedeutende Zahl an Zeichnungen. Zahlreich sind auch die Palazzi im Veneto, die er ausstattet. 1831 siedelt Bison nach Mailand über. In vielen Ausstellungen an der Accademia di Brera zeigt er zwischen 1833 und 1842 seine meist kleinformatigen Veduten. Bison stirbt am 24. August 1844 in ärmlichen Verhältnissen. Die Zeitenwende zum Ende des 18. Jahrhunderts spiegelt sich auch in Bisons Werk wider: Er ist sowohl einer der letzten bedeutenden Vertreter des venezianischen Rokoko und dessen klassischer Vedutenmalerei als auch Neoklassizist und mit seinen in Tempera gemalten, an Marco Ricci orientierten phantastischen Veduten, Vorreiter des Romantizismus.

Provenienz: Galerie Scheidwimmer, München 1972.
Privatsammlung München.
Privatsammlung Berlin.
Bassenge, Berlin, Auktion 108 am 27. November 2016, Los 6067.
Privatsammlung Norddeutschland.

Bison, Giuseppe Bernardino
Die Piazza San Marco
Los 6035

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
23.125€ (US$ 26,278)

Details

Die Piazza San Marco.
Öl auf Leinwand, doubliert. 27 x 44 cm.



Provenienz: Galerie Scheidwimmer, München 1972.
Privatsammlung München.
Privatsammlung Berlin.
Bassenge, Berlin, Auktion 108 am 27. November 2016, Los 6066.
Privatsammlung Norddeutschland.

Kupetzky, Johann
Bildnis eines Herrn mit Allongeperücke vor einer Draperie
Los 6037

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)

Details

Bildnis eines adeligen Herrn mit Allongeperücke vor einer Draperie.
Öl auf Papier, auf Holz kaschiert. 34,5 x 28 cm. Verso in Schwarz signiert und datiert "J Kupetzky 1726" (letzte Ziffer undeutlich).


Beck, Jacob Samuel
Gemüsestillleben mit Weißkohl, Kürbis ... und einem Fink
Los 6043

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.250€ (US$ 3,693)

Details

Gemüsestillleben mit Weißkohl, Kürbis, Wurzel- und Rübengemüse, Stangenbohnen und einem Fink.
Öl auf Leinwand. 55 x 74 cm.


Pacé, Vincenzo
Mediterraner Hafen mit Händlern am Quai
Los 6045

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 852)

Details

Mediterraner Hafen mit Händlern am Quai.
Öl auf Karton. Durchmesser 6,6 cm. Auf der hellen Kiste im Vordergrund signiert "V. Pace".



Provenienz: Galerie Cailleux, Paris 1967.

Trautschold, Wilhelm Carl F.
Selbstbildnis des Künstlers
Los 6048

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.875€ (US$ 7,813)

Details

Selbstbildnis des Künstlers.
Öl auf Leinwand. 33 x 25 cm. Oben rechts signiert und datiert "W. Tr. p. Giessen 1845 [?]", verso auf einem alten Klebeetikett bez. "No. 33 / Trautschold, W. / Selbstbildnis".

Der in Berlin gebürtige Wilhelm Trautschold lernte zunächst in seiner Geburtsstadt und dann in Düsseldorf, wo er zwischen 1833 und 1835 bei Karl Ferdinand Sohn und Wilhelm Schadow unterrichtet wurde. 1843 ging er nach Gießen und trat eine Anstellung als Zeichenlehrer an der dortigen Universität an. Nach Aufenthalten in London und Liverpool, wo er seine Familie gründete, reiste er durch Italien und war vor allem als Portraitist erfolgreich. Aus gesundheitlichen Gründen unternahm er 1877 eine letzte Reise nach Deutschland, wo er in München verstarb.

Jensen, Johan Laurentz - zugeschrieben
Früchtestillleben mit Pfirsich und Trauben
Los 6050

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)

Details

zugeschrieben. Früchtestillleben mit Pfirsich und Trauben.
Öl auf Papier, auf Pappe kaschiert. 18,2 x 24,6 cm. Unten rechts datiert "Dec. [18]50", verso auf dem Rahmen eine alte kaum leserliche Bezeichnung (Widmung?) in dänischer Sprache, datiert "22 Dez 1850".


Deutsch
1825. Reisendes Paar bei einem Gehöft, im Hintergrund Blick auf Lucca mit dem Ponte San Quirico
Los 6053

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)

Details

1825. Reisendes Paar bei einem Gehöft, im Hintergrund Blick auf Lucca mit dem Ponte San Quirico.
Öl auf Leinwand. 27,8 x 36,7 cm. Unten links undeutlich bez. (oder signiert?) und datiert "... 1825", sowie verso auf dem Keilrahmen in brauner Feder betitelt "Tenuta nelle vicinanze di Lucca".


Büttgen, Peter Jakob
Blick vom Ufer des Bodensees auf die Insel Mainau und das Schloss
Los 6054

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,261)

Details

Blick vom Ufer des Bodensees auf die Insel Mainau und das Schloss.
Öl auf Leinwand. 41 x 53,8 cm. Signiert und datiert "1831".



Provenienz: Aus den Sammlungen des Markgrafen Wilhelm von Baden, sowie der Prinzessin Elisabeth (verso mit deren Sammlungsetiketten).

Lampi, Franz Xaver von
Bildnis der Karolina Beata Hauke-Bosak
Los 6056

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
12.500€ (US$ 14,205)

Details

Bildnis der Karolina Beata Hauke, geb. Steinkeller, im blauen Samtmantel mit Nerzbesatz.
Öl auf Leinwand, doubliert. 83 x 66,5 cm. Unten links signiert "Lampi.".

Beinahe wirkt es so als sei die gedämpfte, fast monochrome Farbigkeit des Bildes auf die schön geschnittenen, grauen Augen der Dargestellten abgestimmt. Sie blickt uns aus einem Gesicht mit feinen Zügen entgegen, gerahmt von einer wunderbar duftig gemalten Haube aus durchscheinender Spitze - einem Markenzeichen des Malers Franz von Lampi, wie der Vergleich mit Damenbildnissen im Wiener Belvedere (Inv. 6218) und in den Nationalmuseen von Warschau (Inv. MP 2982 MNW) und Breslau (Inv. MNWr VIII-3245) zeigt.
Bei der Porträtierten handelt es sich um Karolina Beata Jozefa Hauke-Bosak, geborene Steinkeller (1803 Warschau - 1874 Palermo), deren Namen vor allem wegen ihres Sohnes Józef Hauke-Bosak bekannt ist, der ein Anführer des polnischen Aufstands von 1863 war. Karolina war die Tochter eines deutsch-polnischen Industriellen. Sie heiratete 1827 in zweiter Ehe Oberst Jozef Hauke von Bosak, der kurz zuvor von Nikolaus I. in den Adelsstand erhoben worden war. Der Zar beförderte ihn dann 1829 zum aide-de-camp, weshalb die Familie nach St. Petersburg umsiedelte. Womöglich gab Karolina vorliegendes Bildnis kurz vor ihrer Abreise in Auftrag, vielleicht als Abschiedsgeschenk für ihre polnische Verwandtschaft. Auf jeden Fall sprechen ihr Kleid und die Haartracht für eine Entstehung in den 1820er Jahren. Zu dieser Zeit war Franz Xaver von Lampi, der seit 1815 mit kürzeren und längeren Unterbrechungen in Warschau lebte, einer der gefragtesten Bildnismaler im polnischen Königreich. Er war der jüngste Sohn des berühmten österreichischen Porträtisten Johann Baptist d. Ä., der ihm das Talent in die Wiege gelegt hatte.

Koekkoek, Barend Cornelis
Große Winterlandschaft mit Staffage
Los 6057

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
75.000€ (US$ 85,227)

Details

Große Winterlandschaft mit Eseltreiber im Sonnenlicht (Große Winterlandschaft mit Staffage).
Öl auf Leinwand, doubliert. 82,5 x 105 cm. Unten links auf dem Felsen signiert und datiert: "B. C. Koekkoek / 1834".

1834 ließ sich Barend Cornelis Koekkoek, der „Prinz der Landschaftsmaler", gemeinsam mit seiner Frau, der Malerin Elise Thérèse Daiwallie, für den Rest seines Lebens in Kleve nieder. 1841 gründete er dort eine Zeichenschule und war stilprägend für die sogenannte Klever Romantik im Rheinland und den benachbarten Niederlanden. Über sein Heimatland sagte er einmal: „Unser Vaterland hat keine Felsen, Wasserfälle, hohe Berge oder romantische Täler zu bieten. Stolze, erhabene Natur ist in diesem Land nicht zu finden.“ In Kleve und Umgebung fand Koekkoek alle poetischen Elemente seiner idealen romantischen Landschaftsauffassung. Orientiert am Stil der holländischen Kunst des 17. Jahrhunderts schuf Koekkoek zahlreiche, häufig fiktive und idealisierte Landschaften. Seine Vorliebe für Felsen als rahmendes Element war seit seinen Reisen durch das Rheinland und den Harz einige Jahre zuvor offensichtlich geworden. Die auf diesen Reisen entstandenen Naturstudien dienten ihm als Vorlage. Er hatte damit eine Ausdrucksweise gefunden, die er auf unterschiedliche Weise einsetzen konnte.
Das vorliegende, 1834 datierte Werk dürfte zu den ersten Landschaften überhaupt gehören, die der aus einer Middelburger Künstlerfamilie stammende Koekkoek in seiner neuen, inspirierenden Umgebung malte. Es vereint dabei alle Aspekte, die er als Maler so sehr schätzte. Das beeindruckende, großformatige Gemälde zeigt eine überwältigende Winterlandschaft, die die Erhabenheit der Natur über den Menschen offenbart. Diese Betonung der emotionalen Wirkung ist nicht nur ein Hauptmerkmal der romantischen Kunst, die auf die Bedeutung der Vernunft im Zeitalter der Aufklärung reagiert, sondern auch der Malkunst Barend Cornelis Koekkoeks.
Die Felsen auf der linken Seite ragen hoch über den einsamen Reisenden empor, dessen zwei Esel vorsichtig über den vereisten Weg schreiten. Die Bäume im Mittelgrund trennen den Berg vom Fluss, der sich durch das winterliche Tal seinen Weg bahnt. Das gleißende Sonnenlicht dringt durch das Geäst der Bäume und lässt den Schnee in funkelnden Effekten erstrahlen. Die beinahe greifbare Morgenkälte in der Luft verleiht der gesamten Szenerie eine majestätische Ruhe. Der romantische Charakter, die monumentale Kraft der Natur bleibt allgegenwärtig spürbar. Die berührende Winterlandschaft zählt zweifellos zu den Höhepunkten in Koekkoeks malerischem Œuvre.

Provenienz: Kunsthandel Douwes, Amsterdam.
Lempertz, Köln, Auktion am 26. Oktober 1926, Los 109.
Lempertz, Köln, Auktion am 9.-10. Mai 1983, Los 328.
Privatbesitz, Hessen.

Literatur: Friedrich Gorissen: B. C. Koekkoek. 1803-1862. Werkverzeichnis der Gemälde, Düsseldorf 1962, Nr. 34/84 mit Abb.

Aumont, Louis
Bildnis einer jungen Frau im weißen Kleid mit einem Haarkranz aus Rosen
Los 6059

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)

Details

Bildnis einer jungen Frau im weißen Kleid mit einem Haarkranz aus rosa Rosen.
Öl auf Leinwand. 23,9 x 18,8 cm. Verso auf dem Schmuckrahmen das Etikett des Kopenhagener Hofvergolders Peder Christian Damborg.

Qualitativ steht das reizende Porträt den Arbeiten des dänischen Genre- und Porträtmalers Wilhelm Ferdinand Bendz (1804-1832) sehr nahe. In einem Rahmen des berühmten Kopenhagener königlichen Hofvergolders und Ornamentkünstlers Peder Christian Damborg (1801-1865), der für fast alle bedeutenden Künstler und Sammler seiner Zeit Rahmen und andere Objekte anfertigte.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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