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Lot 1831, Auction  125, Weisse, Christian Felix, Briefwechsel der Familie des Kinderfreundes. Leipzig, Crusius, 1784-1792

Weisse, Christian Felix
Briefwechsel der Familie des Kinderfreundes. Leipzig, Crusius, 1784-1792
Los 1831

Schätzung
300€ (US$ 313)

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(Weisse, Christian Felix). Briefwechsel der Familie des Kinderfreundes. 12 Bände. Mit 12 gestochenen Titelvignetten, 2 gestochenen Text-Vignetten, 36 Kupfertafeln von Chodowiecki, Crusius, Mechau, Nabholz, Penzel u. a.und mit 38 (von 40) gestochenen Noten sowie ohne die 11 typographischen Noten. 17 x 10 cm. Halbleder d. Z. (berieben, bestoßen, mit Wurmfraß) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1784-1792.
Kirchner 675. Goedeke IV 1, 140, 15. Doderer III, 783 f. Wegehaupt 2224. Rümann 1232. Engelmann 496-499. – Die Fortsetzung des "Kinderfreundes". Die reizvollen Illustrationen stammen von Chodowiecki, Crusius, Mechau, Nabholz, Pechel u. a. Bedeutend ist die Zeitschrift auch für die Musikgeschichte, denn Weiße war einer der Schöpfer des deutschen Singspiels. Die Kompositionen zu seinen Texten sind von Scheibe, Hiller und Georg Karl Claudius. – Es fehlen 2 gestochene und 11 typographische Notenblätter. Vorsätze leimschattig, papierbedingt leicht gebräunt, etwas stockfleckig. Band neun mit Wurmgängen auf den ersten sechs Blätter.

Lot 1832, Auction  125, Wir spielen Krieg, Patriotisch-militaristische Früherziehung in Bilderbuch mit dem Puzzle-Spiel. Mainz, Scholz, um 1918

Wir spielen Krieg
Patriotisch-militaristische Früherziehung in Bilderbuch mit dem Puzzle-Spiel. Mainz, Scholz, um 1918
Los 1832

Schätzung
1.000€ (US$ 1,042)

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Wir spielen Krieg. Patriotisch-militaristische Früherziehung in Bilderbuch mit dem Legebilder-Puzzle-Spiel. Bezeichnungen von Bruno Herrmann, Verse von Hans Ludw. Linkenbach. 4 Bl. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. 26 x 17,5 cm. Illustr. Halbleinen (stärker gebräunt, berieben, bestoßen und etwas angeschmutzt, VDeckel mit verblasstem Besitzstempel) bzw. illustr. Pappschachtel (Gelenke aufgeplatzt, berieben). Mainz, Scholz, um 1918.
Die Legebilder mit besonders großen Puzzleteilen (je ca. 5,5 x 6 cm) sind für Kleinkinder konzipiert. Die Motive zeigen junge Soldaten in Marschformation. Hinter der vermeintlich harmlosen Gestaltung verbirgt sich eine subtile propagandistische Absicht, die Krieg, militärischen Dienst und patriotische Werte glorifizieren. – Mit stärkeren Gebrauchs- und Handhabungsspuren. Legebilderspiele etwas gebräunt, dennoch in guter Erhaltung.

Lot 1833, Auction  125, Billets, Sammlung von 7 Glückwunsch- und Freundschaftsbillets. Deutschland und Österreich um 1820. - "Find an meinem Herzen, Trost und Labung bei des Lebens Schmerzen"

Billets
Sammlung von 7 Glückwunsch- und Freundschaftsbillets. Deutschland und Österreich um 1820. - "Find an meinem Herzen, Trost und Labung bei des Lebens Schmerzen"
Los 1833

Schätzung
300€ (US$ 313)

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"Find an meinem Herzen, Trost und Labung bei des Lebens Schmerzen"
Billets. - Sammlung von 7 Glückwunsch- und Freundschaftsbillets. 4 kolorierte Radierungen, 3 Deckfarbenmalereien (davon 2) auf Seidengaze mit ornamentalen Goldpapierrahmen. Je ca. 6 x 8 cm. Unter Glas in Holzrahmen. 19 x 14 cm. Deutschland und Österreich um 1820.
Kleine Sammlung von 7 Kunstbillets mit poetischen Versen, die inhaltlich meist die Liebe, Ergebenheit, Freundschaft und Treue von jetzt bis zum letzten Tag heraufbeschwören. Meist sind sie mit Rosenblüten oder figurativen Motiven verziert.
Vorhanden sind: I. Rosina. Aus wahrer Freundschaft. - II. Magdalena. - III. Weile und wohne im Himmel des Herzens. - IV. Segen folge Ihren Wegen, Glück und Freude fehle nie, Daß Sie lange leben mögen, ist mein höchster Wunsch für Sie. - V. Ewig segn’ ich die beglükte Stunde, die uns fest mit Rosenketten band, Und in der zum allerschönsten Bunde, Hoch entzückt mein Herz das Deine fand. Lebe froh und, und find an meinem Herzen, Trost und Labung bei des Lebens Schmerzen. Lebe froh, und bau auf meine Treue, Bis im Tod ich einst den letzten Blick Dir weihe. - VI. Dein gedenk’ ich, wenn die Morgenröthe, In des Baches Silberwellen wallt, Dein gedenk’ ich, wenn die Abendflöte, holder Nachtigallen schallt. Dein gedenk’ ich wenn das Grab mich hüllt, Lebe stets von Glück und Heil erfüllt. - VII. Glücklich lebet der, der in sich selbst vergnügt, Mit dem zufrieden ist, was Gottes Vorsicht fügt. – Teils leicht gebräunt und geringfügig stockfleckig, leichte Oxidationsspuren, insgesamt in äußerst guter Erhaltung.

Lot 1834, Auction  125, Calendrier perpétuel, L’Aurore aux cheveux de rose Chasse les ténèbres. Codoni, Paris, 1813

Calendrier perpétuel
L’Aurore aux cheveux de rose Chasse les ténèbres. Codoni, Paris, 1813
Los 1834

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Calendrier perpétuel. L’Aurore aux cheveux de rose Chasse les ténèbres, ouvre les portes du Ciel et le Soleil, dont la lumière se repand partout dissipe les Astres. Kupferstich von Phelippeaux nach Guido Régni. 21,5 x 27,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit einer Holzprofilleiste. Codoni, Paris, 1813.
Sehr hübsch illustrierter "Ewiger Kalender" mit drei verstellbaren Rädchen für die Jahreszahl, den Monat, die Woche und den Tag sowie den Sonnenauf- und untergang. Das Bild ist in zwei Flächen unterteilt, eine obere und eine untere. Die untere Bildfläche zeigt eine antike Gesellschaft mit Pferdekutsche, die obere einen Fluss mit zwei Booten, in denen Amor und der Tod fahren mit dem Spruch "Le tems, fait passer l’amour. L’amour fait passer le tems". Im oberen Bereich lässt sich zudem der Kalender ablesen. – Etwas stock- und braunfleckig

Lot 1835, Auction  125, Diorama, Praesentation der Geburt Christi. Um 1730

Diorama
Praesentation der Geburt Christi. Um 1730
Los 1835

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Diorama. Praesentation der Geburt Christi. N. 24. Kulissenbild aus 5 kolorierten Kupferstichen von Mart. Engelbrecht nach I. Wachsmuht auf Karton montiert. 17 x 20,5 cm. Um 1730.
Dreidimensionales Panorama der Geburt Christi von dem Kupferstecher und Kunstverlerger Martin Engelbrecht (1684-1756). Der Vorderdeckel mit ausgestanztem Guckloch, der Rückdeckel ohne Ausstanzung. Blicktiefe: 26,5 cm. – Minimal berieben, sonst sehr gutes Exemplar.

Lot 1836, Auction  125, Gekreuzigte, Der, Consummatum est. Niederlande um 1750. Spitzenbillet mit Golderhöhung

Gekreuzigte, Der
Consummatum est. Niederlande um 1750. Spitzenbillet mit Golderhöhung
Los 1836

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Der Gekreuzigte. Consummatum est. Spitzenbillet und Farbzeichnung mit Goldhöhung auf Pergament. 27 x 18 cm (Darstellung); 29,5 x 20 cm (Blattgröße). Mit Passepartout. Niederlande um 1750.
Sehr feines und detailliertes Spitzenbillet mit zahlreichen Rosendarstellungen und mittig mit einem gekreuzigtem Jesus Christus. Unterhalb des Kreuzes befindet sich ein Schriftbanner mit dem Titel "Consummatum est". – Mit kleinen Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten.

Lot 1837, Auction  125, Pocci, Franz Graf von, Weihnachtskarten. Sammlung von 6  Grußkarten. München 1854-1866

Pocci, Franz Graf von
Weihnachtskarten. Sammlung von 6 Grußkarten. München 1854-1866
Los 1837

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Pocci, Franz Graf von. Weihnachtskarten. Sammlung von 6 (1 doppelt) Grußkarten. Original-Holzstich. 8 x 12 bis 18 x 13 cm. München 1854-1866.
Franz Pocci (Enkel), Das Werk des Künstlers Franz Pocci, 315, 364, 399, 466, 488. – Der Sohn eines aus Italien stammenden Offiziers und Beamten am bayerischen Hof und einer malenden Dresdner Baronin wurde nach dem Jurastudium 1830 Zeremonienmeister Ludwigs I. Mit dem König und dem Kronprinzen reiste er nach Italien. 1847 wird Pocci Hofmusikintendant, 1864 Oberkämmerer am Hofe Ludwigs II. Das Mitglied verschiedener Künstlergesellschaften verkehrte im Kreis von Joseph Görres und traf dort mit Brentano zusammen. Er wurde vor allem durch seine Werke für Kinder und als Illustrator bekannt. Poccis Kasperkomödien gelten als Klassiker des literarischen Puppenspiels, mit der Figur "Kasperl Larifari" im Mittelpunkt, die er für das Münchner Marionettentheater entwickelte. – Leicht gebräunt und kaum (stock)fleckig. Verso mit Montageresten. – Beigegeben: Friedrich Beck. Weihnacht. Original-Holzstich. 18 x 11,7 cm. Auf Papier montiert. München um 1850. - Stockfleckig.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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