Sammelband
mit verschiedenen Biographien. Verschiedene Orte 1672-1717
Los 1696
Schätzung
300€ (US$ 313)
Sammelband mit verschiedenen Biographien. 16,5 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (etwas berieben und fleckig). Verschiedene Orte 1672-1717.
Vorhanden sind: I. Johann David Schreber. Vita clarissimi viri Georgii Fabricii. Mit gestochenem Porträt. Leipzig, Gleditsch, 1717. - Vgl. Schmid, Geschichte der Erziehung V/1, 13. ADB VI, 51 ff. - Erste Ausgabe. Biographie des Humanisten und Pädagoge Georg Fabricius (1516-1571). - Porträt angeschnitten (kaum Darstellungsverlust).
II. G. N. Kriegk. Commentarius de vita celeberrimi viri Iusti a Dransfeld. Mit 1 Wappenkupfer im Text. Jena, Bielcke, 1717. - Jöcher II, 211. - Erste Ausgabe. Dransfeld (1633-1714) war seit 1663 zunächst Konrektor, dann Rektor des herzoglichen Pädagogiums in Göttingen.
III. Caspar Sagittarius. Commentatio de vita et scriptis Livii Andronici, Naevii, Ennii, Caecilii Statii, Pacuvii, Attii, Atilii, Lucilii, Afrani, M. Porcii Catonis. Altenburg, Richter, 1672. - VD17 39:121644K. - Kurzbiographien römischer Dichter.
IV. Johann Andreas Schmidt. Commentarius de vita et scriptis Caspari Sagittarii. Jena, Bielcke, 1713. - Jöcher IV, 28. - Erste Ausgabe und erste größere Monographie über den Historiker Caspar Sagittarius (1643-1694).
– Innengelenk brüchig. Etwas gebräunt. Vorsatz und Titel mit hs. Besitzvermerken darunter der Hamburger Dichter, Gelehrte und pädagoge Michael Richey (1678-1761) und Johann Michael Heinze (1717-1790).
Sammelband
mit 6 Ausgaben verschiedener Frankfurter Mundartstücke. Frankfurt, verschiedene Verlage, 1833-1838
Los 1697
Schätzung
300€ (US$ 313)
Sammelband mit 6 Ausgaben verschiedener Frankfurter Mundartstücke. 16 x 10 cm. Moderner Pappband mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt, verschiedene Verlage, 1833-1838.
I. (Karl Malss). Die Entführung oder der alte Bürger-Capitain. Ein frankforter heroisch-borgerlich Lustspiel in zwei Aufzügen. Vierte vermehrte Auflage. XV S., 1 Bl., 133 S. Mit kolorierter lithographischer Tafel. Frankfurt, Franz Varrentrapp, 1833. - II. (Derselbe). Herr Hampelmann oder die Landparthie nach Königstein. Frankfurter Lokal-Skizze in vier Bildern. Dritte Auflage. VI S., 1 Bl., 80 S. Mit kolorierter lithographischer Tafel. Ebenda 1836. - III. (Friedrich Wilhelm von Hoven). Hampelmann's Bad- und Reiseabentheuer. Lokal-Posse in zwei Abtheilungen. 2 Bl., 118 S. Frankfurt, Döring, 1839. - IV. (Karl Malss). Die Jungfern Köchinnen. Lokalposse in einem Act. XII, 81 S. Mit kolorierter lithographischer Tafel. Frankfurt, Franz Varrentrapp, 1836. - V. (Wilhelm Sauerwein). Der Gräff, wie er leibt und lebt. Eine wahrhaftige Schulscene, aus den Papieren eines Erstklässers. Dritte vermehrte Auflage. 35 S. Mit lithographischer Tafel. Frankfurt, Carl Körner, 1834. - VI. Gräff und die Schuljugend im Grünen. Ein Seitenstück zum Gräff wie er leibt und lebt. 68 S. Mit kolorierter lithographischer Tafel. Ebenda 1838. – Teils etwas fleckig.
Satori, Johanna
Johanna I. Königin von Neapel. Leipzig, C. H. F. Hartmann, 1835. - Einzige Ausgabe
Los 1698
Schätzung
300€ (US$ 313)
In keiner deutschen Bibliothek
Satori, J(ohanna). Johanna I. Königin von Neapel. Eine historische Erzählung. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., 214 S.; 1 Bl., 198 S. 16,5 x 10 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben und beschabt). Leipzig, C. H. F. Hartmann, 1835.
Goedeke X, 268, 32. Kosch XIV, 79. – Einzige Ausgabe der historischen Erzählung. Johanna Satori (1786-1863; eigentlich Johanna Neumann) verdiente nach dem Konkurs ihres Gatten 1818 als Alleinversorgerin den Unterhalt ihrer Familie als Schriftstellerin, wofür zahlreiche belletristische Veröffentlichungen, insbesondere historische Stoffe, nötig waren (vgl. die umfangreiche Liste bei Kosch). Da lag es nahe, eine eigene Leihbibliothek zu gründen, 1824 folgte dann eine höhere Töchterschule mit Pensionat. – Mal mehr, mal weniger fingerfleckig, Titel im unteren Bug etwas gelöst, Seite 167/168 in Teil II mit Blattabriss im unteren Rand (zwei Zeilen Textverlust), die Folgeseite 169/170 ebenfalls mit Eckabriss (ohne Textverlust). Mehrfach gestempeltes Exemplar aus der Leihbibliothek von Gustav Oehler. Über den KVK kein bibliothekarischer Standortnachweis in einer deutschen Bibliothek.
Schaden, Adolph von
Konvolut von 3 Erstausgaben. Verschiedene Orte und Verlage. 1821-1822
Los 1699
Schätzung
300€ (US$ 313)
Schaden, Adolph von. Konvolut von 3 Erstausgaben humoristischer Reisebeschreibungen. Oktavo. Verschiedene Einbände. Verschiedene Orte und Verlage. 1821-1822.
Goedeke XI, 177, 23, 24 und 29. – I. Katersprung von Berlin über Leipzig nach Dresden. 1 Bl., 204 S., 1 Bl. Mit gestochener Titelvignette. OBroschur (Randläsuren). Dessau, C. Schlieder, 1821. - Etwas stockfleckig. - II. Kritischer Bocksprung von Dresden nach Prag. Ein neues Capriccio, als Gegenstück des Katersprunges. VI, 243 S. Mit gestochenem Titel mit Vignette. OBroschur (Randknicke). Schneeberg, C. F. Müller, 1822. - Etwas stockfleckig, anfangs und am Schluss auch leicht feuchtrandig, Titel verso gestempelt. - III. Meister Fuchs; oder humoristischer Spatziergang von Prag über Wien und Linz nach Passau. Allerneuestes Capriccio, als drittes Tableau in die Gallerie der Kater- und Bockssprünge. VIII, 352 S. Mit gestochenem Titel mit Vignette. Interimsbroschur d. Z. (etwas fleckig und berieben). Dessau, C. Schlieder, (1822). - Etwas stockfleckig, Titel verso gestempelt. – Unbeschnittene Exemplare aus der Bibliothek des Kleistforschers Helmut Sembdner (1914-1997).
Schiller, Friedrich
Sämmtliche Werke. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta, 1812-1815. - Erste rechtmäßige Gesamtausgabe
Los 1700
Schätzung
180€ (US$ 188)
Schiller, Friedrich. Sämmtliche Werke. (Herausgegeben von Christian Gottfried Körner). 12 Teile in 14 Bänden. 18,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. (Rücken berieben, 1 unteres Kapital eingerissen) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1812-1815.
Goedeke V, 142. Trömel-Marcuse 4. Fischer 894. – Erste rechtmäßige Gesamtausgabe. In Band I mit dem umfangreichen Subskribentenverzeichnis und exakten Angaben zu den bestellten Exemplaren auf verschiedenen Papieren. – Etwas stockfleckig, Vorsätze leimschattig. Dekorative Reihe.
Schiller, Friedrich
Briefwechsel mit Körner. Berlin, Veit, 1847. - Erste Ausgabe
Los 1701
Schätzung
150€ (US$ 156)
Schiller, Friedrich. Briefwechsel mit Körner. Von 1784 bis zum Tode Schillers. 4 Bände. 17,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit RVergoldung und goldgprägtem RSchild. Berlin, Veit, 1847.
Goedeke V, 110, 29. Marcuse 316. – Erste Ausgabe. – Etwas fleckig, Vorsätze leimschattig. Exemplar aus der Bibliothek des Prager Privatgelehrten Ottomar Keindl (1842-1925), mit entsprechendem Exlibris auf dem Innenspiegel und Namensstempel auf dem Titel. Mit zahlreichen dezenten Bleistiftanstreichungen. Innenspiegel zudem mit dem Vermerk: "Aus der von Prof. Dr. Weigelin in Stuttgart hinterlassenen Bibliothek"
Schiller, Friedrich
Der Geisterseher. Leipzig 1810. - Unfirmierter posthumer Nachdruck
Los 1702
Schätzung
200€ (US$ 208)
Schiller, Friedrich. Der Geisterseher. Aus den Memoires des Grafen von O***. Neue verbesserte Ausgabe. 3 Bände. Mit 3 gestochenen Frontispizes. 16,5 x 10 cm. Marmorierte Halblederbände d. Z. (etwas berieben) mit ornamentaler RVergoldung und je 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Leipzig 1810.
Vgl. Goedeke V, 177, 26a und 178, 27a. Nicht mehr bei Marcuse. – Unfirmierter posthumer Nachdruck, die erste rechtmäßige Buchausgabe erschien 1789 in Leipzig bei Göschen. Zu seinem einzigen, jedoch Fragment gebliebenen Roman wurde Schiller durch den Skandal um den Hochstapler Cagliostro und einen Aufsatz des württembergischen Prinzen Friedrich Eugen, in dem dieser den Verkehr mit Geistern für möglich hielt, angeregt. Aus Mangel an Beiträgen für seine Zeitschrift Thalia hatte Schiller 1786 mit der Arbeit begonnen und veröffentlichte den Text, den er selbst wegen seiner Nähe zur Kolportage als "Schmiererei" bezeichnete, zunächst in den Heften IV bis VIII. Die abschließenden beiden Fortsetzungsteile II und III verfasste Ernst Friedrich Follenius (1773-1809). – Vorsätze etwas leimschattig. Wohlerhaltenes und dekorativ gebundenes Exemplar.
Schiller, Friedrich
Die Räuber. Mannheim, Schwan und Götz, 1801
Los 1703
Schätzung
150€ (US$ 156)
Schiller, Friedrich. Die Räuber, ein Trauerspiel. Neue für die Mannheimer Bühne verb. Orig.-Aufl. 159 S. 20 x 11 cm. Halbleder d. Z. (leicht berieben und bestoßen, Rücken und Gelenke brüchig, kleine Fehlstelle am oberen Kapital) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Mannheim, Schwan und Götz, 1801.
Goedeke V, 163, 25. Marcuse 200. – Etwas späterer Mannheimer Druck. – Leicht stockfleckig. Gelöstes Exlibris im Innenspiegel, fl. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk.
Schiller, Friedrich
Gedichte. Leipzig, S. L. Crusius, 1800-1803. - Erste Ausgabe
Los 1704
Schätzung
300€ (US$ 313)
Schiller, Friedrich. Gedichte. 2 Bände. 3 Bl., 335 S.; 5 Bl., 358 S. Mit gestochenem Frontispiz nach H. Meyer von W. Böhm. 17,5 x 10,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben; gering abweichend gebunden) mit flächendeckender RVergoldung und je 2 goldgeprägten farbigen RSchildern sowie Deckelfilete. Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1800-1803.
Goedeke V, 154, 2 und 155, 3. Marcuse 174 und 250. Brieger 2081. Borst 874. – Erste Ausgabe der ersten Gedichtsammlung Schillers. Zuvor war lediglich die kleine Sammlung einiger zerstreuter Gedichte als Privatdruck für den Freundeskreis erschienen (Erlangen 1793). Mit elf Erstdrucken. In der "Vorerinnerung" zu Teil II schreibt Schiller: "Vielleicht hätte bei Sammlung dieser Gedichte eine strengere Auswahl getroffen werden sollen. Die wilden Produkte eines jugendlichen Dilettantism, die unsichern Versuche einer anfangenden Kunst und eines mit sich selbst noch nicht einigen Geschmacks finden sich hier mit solchen zusammengestellt, die das Werk einer reiferen Einsicht sind." Das schöne Frontispiz zeigt die "Handschuh-Szene". – Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten. Druck auf feinem Vélin, das Rückendekor sowie die Farbe der Rückenschilder gering abweichend.
Schiller, Friedrich
Geschichte der merkwürdigsten Rebellionen. Leipzig, S. L. Crusius, 1788
Los 1705
Schätzung
150€ (US$ 156)
Schiller, Friedrich (Hrsg.). Geschichte der merkwürdigsten Rebellionen und Verschwörungen aus den mittlern und neuern Zeiten. Erster Band (alles Erschienene). 3 Bl., 274 S., 4 Bl. (Anzeigen; l. w.). 16 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1788.
Goedeke V, 183, 15. Kosch XIV, 564. Marcuse 80. Borst 583. – Erste Ausgabe. Neben dem Vorwort wird Schiller noch der Beitrag über die Verschwörung des Marquis von Bedemar gegen die Republik Venedig, im Jahr 1618 zugeschrieben. Die Revolution in Rom durch Nikolaus Rienzi, im Jahr 1347 stammt hingegen von Ludwig Ferdinand Huber. – Etwas gebräunt bzw. braunfleckig, Blatt O3 mit kleinerem Eckabriss.
Schiller, Friedrich
Kleinere prosaische Schriften. Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1792-1802. - Erste Buchausgabe
Los 1706
Schätzung
300€ (US$ 313)
Schiller, Friedrich. Kleinere prosaische Schriften. Aus mehreren Zeitschriften vom Verfasser selbst gesammelt und verbessert. 4 Bände. 17 x 10 cm. Halbleder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit floraler RVergoldung und je 2 goldgeprägten RSchildern. Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1792-1802.
Goedeke V, 150, 1. Marcuse 123, 187, 199, 222. – Erste Buchausgabe der philosophischen und ästhetischen Schriften Schillers, enthält u. a. die bedeutenden Abhandlungen Über die ästhetische Erziehung des Menschen, Über das Erhabene und Über Anmut und Würde. – Leimschattig, sonst nur vereinzelte geringe Flecken. Dekorativ gebunden.
Schiller, Friedrich
Maria Stuart ein Trauerspiel. Tübingen, J. G. Cotta, 1801. - Aus Adelsbesitz
Los 1707
Schätzung
300€ (US$ 313)
Schiller, Friedrich. Maria Stuart ein Trauerspiel. 1 Bl., 237 S. 20 x 12 cm. Leder d. Z. (berieben, Gelenke schwach angeplatzt) mit reicher RVergoldung, goldgeprägtem RSchild und ornamentaler Deckelbordüre. Tübingen, Johann Georg Cotta, 1801.
Goedeke V, 218, 2. Marcuse 194. Fischer, Cotta, 326. – Erste Ausgabe, hier in einem Exemplar der Auflage von 2500 Exemplaren auf Postpapier. Mit dem Druckvermerk "Weimar, gedruckt bei den Gebrüdern Gädicke" auf dem Schlussblatt verso. – Dekorativ gebundenes Exemplar aus dem Besitz des sächsisch-thüringischen Adelsgeschlecht Schönburg, mit entsprechendem zeitgenössischem Geschenkvermerk auf dem fl. Vorsatz: "Auguste Schönburg Glauchau d. 16ten Nov. 1801 Erhalten von G. S.". Aus der Sammlung Herbert Blank (1929-2023).
Schiller, Friedrich
Wallenstein ein dramatisches Gedicht. Tübingen, J. G. Cotta, 1800. - Erste Ausgabe
Los 1708
Schätzung
240€ (US$ 250)
Schiller, Friedrich. Wallenstein ein dramatisches Gedicht. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., 238 S., 1 w. Bl.; 1 Bl., 250 S., 1 Bl. 20 x 12 cm. Halbleder d. Z. (Rücken beschabt, oberes Kapital etwas defekt) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild (dieses mit Fehlstellen). Tübingen, Johann Georg Cotta, 1800.
Goedeke V, 212, 1. Marcuse 176. Borst 876. Fischer, Cotta, 291. – Erste "und beste" Ausgabe (Marcuse), wenige Monate später folgte bereits eine zweite, unveränderte Auflage sowie im Folgejahr eine dritte, die beide als günstigere Austattungsvarianten die Erstausgabe ergänzten. Exemplar der Auflage auf holländischem Schreibpapier, mit dem bei Fischer nicht genannten weißen Schlussblatt von Teil I. – Etwas gebräunt und braunfleckig. Titel mit Eignermonogramm des niedersächsischen Adelsgeschlecht derer von Reden.
Schiller, Friedrich
Sammlung von 4 Musenalmanachen für die Jahre 1796 bis 1800. Verschiedene Orte und Verlage, 1795-1799
Los 1709
Schätzung
600€ (US$ 625)
Schiller, Friedrich. Sammlung von 4 Musenalmanachen für die Jahre 1796 bis 1800. 4 Bände. Klein-Oktavo. Verschiedene Einbände, verschiedene Orte und Verlage, (1795-1799).
I. Musen-Almanach für das Jahr 1796. Mit gestochenem Frontispiz und 8 gefalteten Musikbeilagen. Etwas späterer Halbleinenband (berieben undbestoßen) mit ornamentaler RVergoldung. Neustrelitz, Michaelis, (1795). - Etwas stockfleckig, die erste Musikbeilage stärker betroffen. - II. Musen-Almanach für das Jahr 1797. Mit gestochenem Frontispiz und 8 gefalteten Musikbeilagen. Halbleder d. Z. (berieben) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Tübingen, Johann Georg Cotta, (1796). - Mit Gedichten von Goethe, Schiller, Kosegarten u.a. sowie am Schluss mit den "Xenien". - Wohlerhalten. - III. Musen-Almanach für das Jahr 1799. Mit gestochenem Frontispiz. Halbleder d. Z. (stärker berieben). Ebenda (1798). - Mit Erstdrucken u. a. von Schiller (Das Glück, Die Bürgschaft, Des Mädchens Klage u.a.), Goethe (Die Metamorphose der Pflanzen, Amyntas, Euphrosyne u.a.) und Hölderlin (Sokrates und Alcibiades, An unsere Dichter). - Titel mit gelöschtem Besitzeintrag, einige lagen stärker gebräunt. - IV. Musen-Amanach für das Jahr 1800. Mit 5 Kupfertafeln. Illustrierter OPappband (Rücken etwas lädiert). Ebenda (1799). - Mit Erstdrucken von Amalie von Imhof, Kosegarten, Herder, Schiller (Lied von der Glocke, Spruch des Konfuzius, Die Erwartung) u. a. - Titel und Schlussblatt etwas gebräunt.
Pitaval, Francois Gayot de
Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Jena, Erben C. H. Cuno, 1792-1795. - Erste Ausgabe
Los 1710
Schätzung
450€ (US$ 469)
Schiller, Friedrich. - Pitaval, Francois Gayot de. Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Nach dem Französischen Werk des Pitaval durch mehrere Verfasser ausgearbeitet und mit einer Vorrede begleitet herausgegeben von Schiller. 4 Bände. 17 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (berieben, Ecken etwas bestoßen) mit floraler RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern (bei Band I gering abweichend). Jena, Erben Christian Heinrich Cuno, 1792-1795.
Goedeke V, 187, 26. Trömel-Marcuse 125. Fromm 10577. – Erste Ausgabe der von Schiller herausgegebenen und mit einem Vorwort versehenen auszugsweisen Übersetzung von Pitavals Causes célèbres et intéressantes, avec les jugements des cours souveraines qui les ont décidées (Paris 1734-43). Enthält "eine Auswahl gerichtlicher Fälle, welche sich an Interesse der Handlung an künstlicher Verwicklung, und Mannigfaltigkeit der Gegenstände bis zum Roman erheben, und dabei noch den Vorzug der historischen Wahrheit voraus haben. Man erblickt hier den Menschen in den verwickeltesten Lagen, welche die ganze Erwartung spannen, und deren Auflösung der Divinationsgabe des Lesers eine angenehme Beschäftigung gibt. Das geheime Spiel der Leidenschaft entfaltet sich hier vor unsern Augen, und über die verborgenen Gänge der Intrigue, über die Machinationen des geistlichen sowohl als weltlichen Betruges wird mancher Strahl der Wahrheit verbreitet." (Vorrede S. 5). – Wohlerhalten.
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