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Lot 2135, Auction  125, Gudin, Théodore, 2 Briefe an verschiedene Personen. 1879

Gudin, Théodore
2 Briefe an verschiedene Personen. 1879
Los 2135

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Gudin, Théodore, berühmter franz. Marinemaler, war u. a. für die Galerie von Versailles und für den Zaren Nikolais I. tätig (1802-1880). 2 eigh. Briefe m. U. "A. Gudin". Zus. 4 S. 8vo und gr. 8vo. O. O. 8.III.1837 bzw. "Parc du Prince" 8.XI.1879.
Der erste Brief an einen General, dem er einen Malerkollegen empfiehlt; der zweite Brief, 42 Jahre später, an einen Galeristen, der ihn zur Teilnahme an einer Ausstellung eingeladen hatte. Gudin klagt - ein Jahr vor seinem Tod - über Krankheit, die ihm seine linke Seite gelähmt habe.

Lot 2136, Auction  125, Guérin, Pierre-Narcisse, Brief an den Maler Pouce-Camus in Paris. 1815

Guérin, Pierre-Narcisse
Brief an den Maler Pouce-Camus in Paris. 1815
Los 2136

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Guérin, Pierre-Narcisse, franz. Maler, Hauptvertreter der klassizist. franz. Malerei (1774-1833). Eigh. Brief m. U. "Guerin". 2 S. Doppelblatt mit Adresse. 8vo. (Paris) 12.XII.1815.
An den Maler-Kollegen Pouce-Camus in Paris. Berichtet über seine Belastung mit Arbeit und verspricht ihm ein Billet für die Besichtigung seiner Bilder.

Lot 2137, Auction  125, Huet, Paul, 2 Briefe m. U. 1863

Huet, Paul
2 Briefe m. U. 1863
Los 2137

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Huet, Paul, franz. Maler, Radierer und Lithograph, Schüler von Guérin, bedeutender Landschafter der Romantik (1803-1869). 2 eigh. Briefe m. U. "Huet" bzw. "Paul Huet". Zus. 3 S. 4to bzw. gr. 8vo. Rouen 11.XII.1829 bzw. o.O. 3.I.1863.
Jeweils an einen Herrn. Der erste Brief über eine geschäftliche Angelegenheit, der zweite Brief mit Verhandlungen über ein Gemälde. - Beiliegend ein Foto von Huets Grabdenkmal mit Porträt-Plakette.

Lot 2138, Auction  125, Jordan, Max, 2 Anweisungen  an die Druckerei Drugulin in Leipzig. 1883

Jordan, Max
2 Anweisungen an die Druckerei Drugulin in Leipzig. 1883
Los 2138

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Jordan, Max, Direktor der Königl. Nationalgalerie in Berlin (1837-1906). 2 eigh. Anweisungen m. U. Zus. 13/4 S. Gr. 8vo bzw. quer-4to. Berlin 16. und 19.I.1883.
An die Druckerei Drugulin in Leipzig. Das erste Schreiben bezüglich der Bogen-Aufteilung des "Katalogs der Königlichen National-Galerie zu Berlin. Festausgabe mit 50 Illustrationen". Das zweite mit einer 4zeiligen Druck- und Bindeanweisung, wohl für denselben Katalog, der 1883 erschien. - Kleine Faltenrisse.

Lot 2139, Auction  125, Kirchner, Ernst Ludwig, Brief an einen Kunden. 1935

Kirchner, Ernst Ludwig
Brief an einen Kunden. 1935
Los 2139

Schätzung
1.500€ (US$ 1,563)

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Kirchner, Ernst Ludwig, Maler und Graphiker, Hauptmeister des dt. Expressionismus, Mitbegründer der "Brücke" (1880-1938). Eigh. Brief m. U. "E L Kirchner" und 1 Federzeichnung. 3 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Davos 14.VIII.1935
An einen Kunden. Über Fertigstellung und Versand eines bei Kirchner bestellten Bildes. "... nun ist der Rahmen gestrichen und das Bild in der Kiste. Morgen geht es als Frachtgut an Sie ab. Der Rahmen musste 2 Tage trocknen und die Kiste musste vergrössert werden, deshalb dauerte es so lange. Aber nun ist alles in Ordnung und Sie können das Bild gut in diesem Rahmen aufhängen. So passend in der Farbe bekommt man einen Rahmen höchstens in Zürich ... und der kostet dann 100 bis 120 frs. ... Nun wünsche ich guten Empfang und dauernde Freude am Bild. Sie haben gut gewählt ...". Auf der dritten Seite eine Skizze der Transportkiste mit ihrer Befestigung für das Bild.

Lot 2140, Auction  125, Kokoschka, Oskar, Karte. 1966 + Beilage

Kokoschka, Oskar
Karte. 1966 + Beilage
Los 2140

Schätzung
220€ (US$ 229)

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Kokoschka, Oskar, österr. Maler, Graphiker und Schriftsteller, Hauptmeister des Expressionismus (1886-1980). Dankeskarte mit gedrucktem Text sowie m. U. "Oskar Kokoschka". 1 S. Quer-kl. 8vo. Villeneuve (Schweiz), März 1966.
Kokoschka spricht in standardisierter Form seinen Dank für die zahlreichen Glückwünsche aus, die ihm anlässlich seines 80. Geburtstages zuteil wurden.- Mit wenigen, kaum wahrnehmbaren Stockflecken. – Beiliegend: Gerhild Singelmann, Vertreterin des Norddeutschen Rundfunks. Masch. Brief m. U. an Dr. Liselotte Hopp mit Bezug auf Kokoschka. 1 S. Mit Briefkopf "Norddeutscher Rundfunk - Gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts". 4to. Hamburg, 16. III. 1966. - Maschinenschriftliches Antwortschreiben des NDR mit Danksagung und Mitteilung der angefragten Adresse Oskar Kokoschkas, unterzeichnet von Gerhild Singelmann, Hauptabteilung Zeitgeschehen, Kultur und Wissenschaft. - Mit horizontalem Mittelfalz.

Lot 2141, Auction  125, Marc, Franz, Brief an einen Kunstliebhaber

Marc, Franz
Brief an einen Kunstliebhaber
Los 2141

Schätzung
2.000€ (US$ 2,083)

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"Kandinsky gab mir den Rat"
Marc, Franz, Maler, Hauptvertreter des dt. Expressionismus, Mitbegründer des "Blauen Reiters" (1880-1916). Eigh. Brief m. U. "F. Marc". 22/3 S. Doppelblatt. 4to. München 13.V.1911.
An einen österreichischen Kunstliebhaber. "... gegenwärtig ist eine größere Kollektion von m. Bildern bei Thannhauser ausgestellt; sie geht von hier nach Barmen zu Dr. Reiche u. wird vielleicht von dort noch in die eine od. andere Rhein-Stadt ... kommen. Ich bin Mitglied der 'neuen Künstlervereinigung'-München u. trage mit meinen Kollegen den Wunsch, die Kollektion wennmöglich in Wien zu zeigen. Kandinsky gab mir den Rat, mich an Ihre Adresse zu wenden; er glaubte, daß sich ein Vertreter Ihrer Vereinigung in München befände ...". Erörtert Termine und die Möglichkeiten der Organisation von Ausstellungen in Wien, München, Barmen und Mannheim.

Lot 2142, Auction  125, Percier, Charles, Brief an den Maler F.-X. Fabre

Percier, Charles
Brief an den Maler F.-X. Fabre
Los 2142

Schätzung
350€ (US$ 365)

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Der Erbauer von Fontainebleau und Arc de Triomphe
Percier, Charles, franz. Architekt, gilt als Begründer des Empire-Stils, mit seinem Partner Fontaine der bedeutendste Baumeister Napoleons, arbeitete an der Vollendung des Louvre und der Tuilerien und erbaute Schloss Fontainebleau sowie den Arc de Triomphe (1764-1838). Eigh. Brief m. U. "Charles Percier". 1 S. Doppelblatt mit Adresse. Gr. 4to. Paris 25.IX.1821.
An den Maler François-Xavier Fabre (1766-1837) in Montpellier, korrespondierendes Mitglied des Institut Royal, den er als "mon cher et ancien Camarade" anspricht. Bedankt sich für dessen Sendungen, darunter "le plan de la chapelle ou vous désirez eriger un monument à Madame la comtesse d'Albanie ... ou vous m'annoncez votre arrivée à Montpellier ... J'ai fait trois petits croquis pour que vous puissiez choisir, arranger, même rejetter, quitter a tenter quelques nouvelles idées ...". Er wolle die Sendung abschicken. "... mais quoique petits il seraient peut être trop fortes pour envoyer comme lettres, comme paquets trop minces. Si vous avez quelques occasions pour vous les faire parvenir soit eu le remètant à une personne que vous m'indiqueriez, soit eu les faisant pavernis pour la diligence ou enfin comme grosse et très grosse lettre ...". - Gleichmäßig gebräunt; kleine Tintenfleckchen.

Lot 2143, Auction  125, Peschel, Carl Gottlieb, Brief an einen Kunsthändler. 1843

Peschel, Carl Gottlieb
Brief an einen Kunsthändler. 1843
Los 2143

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Peschel, Carl Gottlieb, Dresdener Maler (1798-1879). Eigh. Brief m. U. "C. Peschel". 2/3 S. 4to. Dresden 23.XII.1843.
"In Eile", wohl an einen Kunsthändler. "... Uebersende ich hiermit meine Schuld von 8 Thaler für das mir gütigst übersendete Niebellung-Tittelblatt, und danke für den so billig gestellten Preiß, hätte aber wohl gewünscht daß selbiger Druck etwas kräftiger gewesen. Für das 2te Expl. dancke ich für jetzt ...". Bestellt noch Lithographien "Sieben Werke der Barmherzigkeit" nach Eduard Steinle. Diese Bestellung ist durchgestrichen, vielleicht als Zeichen der Erledigung.

Lot 2144, Auction  125, Philipon, Charles, Brief an Gustave Bourdin. 1858

Philipon, Charles
Brief an Gustave Bourdin. 1858
Los 2144

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Philipon, Charles, franz. Karikaturist und Publizist, Herausgeber des "Journal pour rire", später "Journal amusant" (1804-1862). Eigh. Brief m. U. "Ch. Philipon". 11/2 S. Doppelblatt mit Briefkopf "Journal pour rire". Gr. 8vo. Paris 29.III.1858.
An den Kritiker Gustave Bourdin, u. a. Mitarbeiter am "Figaro", berüchtigt wegen seines Verrisses von Baudelaires "Fleurs du Mal". Philipon nimmt den Schriftsteller und Kunstkritiker Jules Champfleury ausführlich gegen Bourdin in Schutz. "... Ne dites pas, je Vous prie, que l'on accuse Champfleury d'avoir été payé par sa famille, cela indisposerait ses parens et nuirait un brave garçon que nous voulons défendre ...". Er sei jung, reich und für die Künste begeistert und habe eine Galerie gegründet, um seinen Landsleuten Kenntnis und Liebe zur Malerei der Gegenwart zu vermitteln. "... il a l'idée ingénieuse de faire faire son portrait par beaucoup d'artistes pour montrer comment le même individu est compris et représenté ... pour toute sa bienveillance, pour tous ses efforts il ne recueille que l'ingratitude et les sarcasmes de la foule stupide ...". - Champfleury, der u. a. mit Courbet, Baudelaire, Proudhon befreundet war, schrieb eine mehrbändige Geschichte der Karikatur und war zuletzt Museumsdirektor in Sèvres.

Lot 2145, Auction  125, Pils, Isidore, Brief an einen "Confrère". 1860

Pils, Isidore
Brief an einen "Confrère". 1860
Los 2145

Schätzung
200€ (US$ 208)

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Pils, Isidore, franz. Maler, vor allem Schlachten- und Militärmaler (1815-1875). Eigh. Brief m. U. "I Pils". 21/2 S. Doppelblatt. 8vo. O. O. 4.III.1860.
An einen "confrère à l'huile". Meldet u. a. die Erkrankung des Malers Alfred de Dreux (1810-1860), der dann auch am folgenden Tag verstarb. - Beiliegend ein gefaltetes Notizblatt (18,5 x 11,5 cm) mit einer Orig.-Bleistift-Zeichnung. Skizzenhaft dargestellt ist ein kotzender Mann in Landsknechts-Kleidung (auf einem beiliegenden Antiquariatszettel wird er für einen "Arlequin" gehalten). - Ferner beiliegend ein Foto von Pils' Grabmonument. - Der Brief auf dünnem Papier mit Randschäden.

Poelzig, Hans
2 Notizhefte mit 11 Bleistift-Skizzen. 1918
Los 2146

Schätzung
2.000€ (US$ 2,083)

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Poelzig, Hans, Architekt, Maler, Bühnenbildner, führender Vertreter der Neuen Sachlichkeit, Professor in Breslau und Berlin (1869-1936). 2 eigh. Notizhefte und 1 loses Doppelblatt. (Tinte und Bleistift). Zus. 39 Bl., einseitig beschrieben, und 1 loses Doppelblatt. Mit insges. 11 Bleistift-Skizzen. Kl. 4to und gr. 8vo. Kartonagen d. Z. (Wohl Berlin, nach 1918).
Wohl Stichwörter und Notizen für Vorlesungen an der Technischen Hochschule Berlin, wo Poelzig ab 1923 als Professor lehrte. Große Themen wie die Geschichte der Bauformen in ihrem Verhältnis zu Kirche und Politik werden stichwortartig und kritisch abgehandelt. Das mit Tinte beschriebene Heft beginnt mit "Form der kath. Kirche / der protest. Kirche. hier ursprünglich Lithurgie, deutsche Sprache, Kirchengesang, Luther - Künstler. - Form stets irgendwie Tradition - traditionsloser Impressionismus u. mit Tradition (franz.) ... Tradition darf nicht äußerlich formalistisch sein, sondern innerlich vererbt im Blut liegen. - Empire, Schinkel, am besten hier die einfachsten Sachen. Sprache der Naturalistik ... Form der Phrase, wirkungsvolles Schlagwort. - Form des Liedes, Marseillaise, Wacht am Rhein. - Stücke der Form des Monarchismus, der sichtbaren Spitze, des Symbols" (etc.). Viel Raum widmet Poelzig dem Vergleich in der Form-Entwicklung europäischer Völker: "... Form der Engländer und Römer. Manchmal genügt alter Wein in neuen Schläuchen. Wandelbarkeit Englands in Formen der Herrschaft. Starrheit des Preußentums. Form des Civis Romanus. Form der Gentlemen. Nicht an Kriegeskasse geknüpft wie in Preussen - Offiziersform. Alexander verstand kein Volk zu formen, nur ein Heer. Fehler Bismarcks. Habsburg hielt sich doch die Form, gute Diplomatie. Schlechte Form der Deutschen ... Welt beherscht man durch die Form. Weltkrieg - unmöglich daß die deutsche Form siegen konnte, wohl die deutsche Armee. Schlechte Symbole der Deutschen, vor allem des heutigen Protestantismus, Priestertracht ... Superintendenten ... Kunst ist Traum, Schöpfung über Gott hinaus ...".
Die Stichwörter in dem mit Bleistift beschriebenen Heft befassen sich nicht nur mit kirchenpolitischen Einflüssen auf Kunst und Formgebung bei den Völkern, sondern auch direkt mit der politischen Entwicklung, die Poelzig durchaus kritisch sieht. "... Ohne Form kein Sieg ... die Formlosigkeit der Demokratie nach 1918 hat ihren Sturz besiegelt ... der Deutsche kein Augenmensch. Vorherrschaft der Kunsthistoriker. braucht keine schlechte Eigenschaft zu sein, philosophischer Sinn. - Die Wandlung des Städtebildes durch die Baupolizei ... Kunst ist zeitlos, sie gehört zum Sein" (etc.). - Die Bleistift-Skizzen mit Architekturdetails (ein Doppelblatt lose beiliegend) zeigen teils tempelartige Fassaden, teils mehrstöckige Fensterfronten unter einem flachen Satteldach (kein Zusammenhang mit dem Großen Schauspielhaus in Berlin). - Beiliegend 9 Zettel mit weiteren Notizen zum Thema "Form".

Lot 2147, Auction  125, Zwintscher, Oskar, 2 Briefe an Alfred Günther. 1910

Zwintscher, Oskar
2 Briefe an Alfred Günther. 1910
Los 2147

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Zwintscher, Oskar, frühverstorbener Dresdener Maler, Professor an der dortigen Akademie, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, malte Rainer Maria und Clara Rilke sowie Heinrich Vogeler, war befreundet mit Sascha Schneider, der auch sein Grabdenkmal schuf (1870-1916). 2 eigh. Briefe m. U. "O. Zwintscher". Zus. 2 S. Gr. 8vo. Klotzsche 11.VII.1909 und 12.III.1910.
Wohl an den jungen Schriftsteller und späteren Redakteur Alfred Günther (1885-1969), der ihm seinen Gedichtband "Phönix. Handzeichnungen" übersandt hatte. "... Es ist immer angenehm für einen Künstler, wenn er mit seiner Kunst in die Ferne wirkt und greifbare Spuren solcher Wirkung zu ihm zurückkehren. Um so größer wird seine Freude sein wenn solche Spuren selbst wieder in künstlerischer Form sich ihm äussern. So danke ich Ihnen denn vielmals für die Zusendung der Gedichte, aus denen ich nachhaltigste Anregung geschöpft. Ich gratuliere Ihnen von ganzem Herzen zu diesem prächtigen Talente, das Sie damit als ein mir bisher völlig Unbekannter in so überraschend reifer Form vor mir entfalten ..." [11.VII.1909]. Nach Empfang einer erweiterten Neuauflage: "... Zwar hatte ich mir das Büchlein schon bald, nachdem ich von dessen Erscheinen erfahren hatte, angeschafft, aber das Exemplar mit der persönlichen Signierung des Dichters ist mir besonders wert. Mit grosser Freude habe ich in dem Bändchen die mir schon bekannten Gedichte wieder begrüsst und die neuen kennen gelernt. Alle Ihre Gedichte sagen mir ohne weiteres zu, wenn auch natürlich eines mehr als das andere, während ich mit den kleinen Prosa-Stimmungen noch nicht so viel anzufangen weiss. Ich habe fast das Gefühl, als ob Sie in gebundener Rede auch Gedanken u. Stimmung knapper, gebundener herausbringen, herauszubringen genötigt sind, während Sie auf dem durch keine Schranken des Rhythmus, des Reimes begrenzten Gebiete der Prosa mit Ihrer reichen Phantasie allzuweit ausschweifen ... Es geht es mir mit den Prosa-Sachen ähnlich wie mit der schwarzen Titelvignette auf dem Buchumschlag: Als dekoratives Ornament ungemein zierreich und originell erfunden, erregt es sofort Aufmerksamkeit und Gefallen, verfehlt aber seinen eigentlichen Zweck, das Wort 'Phönix' zur Anschauung zu bringen, vollständig. Ich würde mich nicht wundern, wenn Sie selbst diese Vignette erfunden hätten ..." [12.III.1910). - Zwintscher, der nebenbei viel für die beliebten Stollwerck-Sammelbilder arbeitete, hat neuerdings eine wesentliche Aufwertung gefunden; sein 150. Geburtstag wurde 2020 in Dresden feierlich begangen. - Beim zweiten Brief die durchgetrennte Querfalte unauffällig repariert.

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