spätgotische Musterbuch des Stephan Schriber, Das
Cod. icon. 420
Los 1240
Zuschlag
70€ (US$ 73)
Das spätgotische Musterbuch des Stephan Schriber. Cod. icon. 420 der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Die Handschrift, Kommentar und Dokumentation. 3 Bände. 22 x 14,5 cm. OLeinen in OPappschuber. Wiesbaden, Ludwig Reichert, 1981.
Das Musterbuch entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, vermutlich in Württemberg. Musterbücher und -blätter gehörten zum festen Bestand von Meistern und ihrer Werkstätten und dienten als Vorlagen und Anregungen. Stephan Schriber d. Ä., ein Uracher Miniator aus der engsten Umgebung von Eberhard im Bart von Württemberg, fertigte das hier vorliegende Kompendium eines Musterbuches an, um liturgische Bücher zu illuminieren. – Nahezu verlagsfrisch.
Splendor Solis
78 D 3 aus dem Besitz des Kupferstichkabinetts in Berlin
Los 1241
Zuschlag
320€ (US$ 333)
Splendor Solis. 78 D 3 aus dem Besitz des Kupferstichkabinetts in Berlin. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 33,5 x 22 cm. Dunkelrotes OLeder mit kleinem RSchild und Goldprägung bzw. rotes OLeinen in roter Samtkassette mit vergoldetem Sonnenmedaillon (R. Mayer, Esslingen). Coron, Gütersloh und München, 2005.
Eines von 998 Exemplaren. "Das 1531/32 datierte Manuskript führt in das Wesen der Alchemie ein und schildert die Zubereitung und Wirkung des Steins der Weisen. Typische alchemistische Prozesse werden beschrieben und in ganzseitigen Miniaturen kongenial ins Bild gesetzt. Dem Buchmaler stellte sich die Aufgabe, die nicht immer leicht nachvollziehbaren und oft vagen Schilderungen in den Traktaten in anschauliche Illustrationen und Bilderzählungen zu übersetzen. Hierbei verlangten die ungewöhnlichen Themen ein hohes Maß an kreativer Intelligenz. Der Buchmaler, dessen Identität bis heute umstritten ist, musste den alchemistisch-profanen Text mit seiner eigenen, an christlicher und mythologischer Kunst orientierten Bilderwelt verknüpfen, was ihm in selten erreichter Perfektion gelang. Bei seinen Neuerfindungen und Kompilationen bediente er sich eines umfangreichen Motivvorrats, den er aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen schöpfte. Neben älteren illuminierten alchemistischen Traktaten, denen er die fachspezifische Hieroglyphik entnehmen konnte, stand ihm vor allem die zeitgenössische Druckgraphik als Repertorium zur Verfügung." (Pressemitteilung, Staatl. Museen zu Berlin, 23.06.2005). – Annähernd verlagsfrisch erhalten.
Splendor Solis oder Sonnenglantz teilet sich in Siben Tractat durch welche beschrieben wird die künstliche wirckunge des verborgenen Steins der Alten Weissen. 68 Bl. Mit 22 ganzseitigen farbigen Tafeln. 31 x 22 cm. Braunes OKunstleder mit 7 Zierbünden, goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel sowie Rücken- und Deckelvergoldung in illustriertem OPappschuber bzw. OUmschlag. Köln 1972.
Privatdruck aus Anlass des 50 jährigen Bestehens der Krewel Werke. Faksimile der Handschrift in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Mit einer Einleitung von Gisela Höhle. – Nahezu verlagsfrisches Exemplar dieser bedeutenden alchymitischen Handschrift.
Status du Thoison. Statuten des Ordens vom Goldenen Vlies, Biblioteca del Instituto de Valencia de Don Juan in Madrid. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 32,5 x 21 cm. OLeder mit goldgeprägtem RSchild in dunkelblauer OSamtkassette (leicht berieben und mit vereinzelten Druckspuren) mit RVergoldung und goldener metallischer Vignette mit Emailleeinsätzen bzw. OLeinen. (Valencia, Scriptorium, 1998).
Eines von 600 Exemplaren. Der Orden vom Goldenen Vlies, gegründet im 15. Jahrundert, ist bis heute vor allem mit den Herzögen von Burgund und dem Hause Habsburg verbunden. Der hier faksimilierte Codex vereint die Statuten des Ordens aus dem 16. Jahrhundert. Vermutlich wurde die Handschrift von Simon Bening illuminiert. – Wohlerhalten.
Stephan Lochner Gebetbuch 1451. Handschrift 70 der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 11 x 8,5 cm bzw. 21,5 x 17 cm. Blindgeprägtes OSchweinsleder über Holzdeckeln mit 2 Messingschließen bzw. OPappband mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel, zusammen in roter OSamtkassette mit montierter Vorderdeckelillustration. Lachen am Zürichsee, Coron-Verlag, 1989.
Stephan Lochners (1400-1451) Gebetbuch aus dem Jahr 1451 enthält Gebete für die private Andacht und zur Erbauung des Laien. Die in Köln entstandene Handschrift umfasst 470 Seiten mit 57 historisierten Initialen sowie einer ganzseitigen Miniatur. – Nahezu verlagsfrisch. Kommentarband auf dem Titel mit eigenhändiger Widmung von Eberhard König.
Stundenbuch aus Brügge. Kodex Vat. Ross. 94 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 9,5 x 7 cm bzw. 18,5 x 12 cm. Goldgeprägtes OLeder mit dreiseitigem Goldschnitt bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Deckelschild, zusammen in OLeinenkassette mit goldgeprägtem RSchild und montierter Vorderdeckelillustration. Zürich, Belser, 1996.
Codices e Vaticanis selecti, Vol. LVI. Zweite Auflage in verändertem Ledereinband. Mit dem Kommentar von Luigi Michelini Tocci, der hier neu gesetzt und um die Transkription der Texte der Zierseiten von Eberhard König erweitert wurde. – Wenige Blätter zu Beginn des Kommentarbandes im oberen Rand mit leichter Feuchtigkeitsspur, Blätter gering gewellt.
Stundenbuch des Markgrafen Christoph I. von Baden
Codex Durlach I
Los 1247
Zuschlag
90€ (US$ 94)
Stundenbuch des Markgrafen Christoph I. von Baden. Codex Durlach I der Badischen Landesbibliothek. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 14,5 x 10 cm. Blindgeprägtes OLeder (Rücken leicht verblasst) bzw. OPergmanent. Karlsruhe, Müller, 1978.
Eines von 938 nummerierten Exemplaren. Der Kommentarband von Eberhard König. Das Stundenbuch "des Markgrafen Christoph I. von Baden macht die bedeutendste spätmittelalterliche Prachthandschrift und zugleich das früheste Zeugnis des Buchbesitzers badischer Markgrafen ... zugänglich" (Vorwort des Kommentarbandes, S. VI). – Nahezu verlagsfrisch.
Trinity-Apokalypse, Die
Ms. R. 16.2. der Trinity College Library, Cambridge
Los 1248
Zuschlag
500€ (US$ 521)
Die Trinity-Apokalypse. The Trinity Apocalypse. Ms. R. 16.2. der Trinity College Library in Cambridge. Faksimile und Kommentar von David McKitterick. 2 Bände und Dokumentationmappe. 42,5 x 30 cm. Reich goldgepägtes crèmeweißes OMaroquin (minimal bestoßen) in OPlexiglas-Schuber (mit ) bzw. weißes OHalbmaroquin (minimal bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel in OPappschuber. Luzern, Faksimile-Verlag, 2004.
Eines von 900 arabisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 980) der Handschrift, die als "schönste aller Offenbarungsschriften" (Kommentar, S. 9) bekannt ist. Darin wird in über 100 Einzelbildern die Offenbarung des Johannes zum Ende der Welt und dem Jüngsten Gericht in wunderschönen farbkräftigen, detailreichen Miniaturen geschildert.
Da der Auftraggeber unbekannt ist, wurde die Trinity-Apokalypse, die stilistisch in die englische und nordfranzösische Kunstlandschaft eingeordnet wird, nach ihrem Aufbewahrungsort in Cambridge benannt. Mit der Dokumentationsmappe. – Verlagsfrisch.
Turnierbuch für René d'Anjou
Codex Fr. F. XIV. Nr. 4 der Russischen Nationalbibliothek
Los 1249
Zuschlag
260€ (US$ 271)
Das Turnierbuch für René d'Anjou. Le Pas de Saumur. Codex Fr. F. XIV. Nr. 4 der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 35,5 x 26,5 cm. OHalbleder über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RTitel in OLeinenschuber bzw. OLeinen mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1998.
Codices selecti, Vol. CIV, CIV*. Der Codex Fr. F XIV. Nr. 4 der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg ist vollständig als farbiges Faksimile wiedergegeben. Gezeigt wird die großartige Inszenierung eines aufwändigen Ritterspiels "Pas de Saumur", abgehalten im Sommer 1446. Die Ausstattung der Turnierteilnehmer und ihrer Pferde sowie das Kampfgeschehen werden eindrucksvoll geschildert und illustriert. Der anonyme Autor erhielt den Auftrag sehr wahrscheinlich von René d'Anjou, der selbst als aktiver Teilnehmer dargestellt ist. – Neuwertig.
Vom Einfluss der Gestirne, auf die Gesundheit und den Charakter des Menschen
Cod. C 54 der Zentralbibliothek Zürich
Los 1251
Zuschlag
100€ (US$ 104)
Vom Einfluss der Gestirne, auf die Gesundheit und den Charakter des Menschen. (Nürnberger Kodex Schürstab). Cod. C 54 der Zentralbibliothek Zürich. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 29,5 x 20,5 cm. OLeder (leicht berieben, Rücken leicht verblasst) über Holzdeckeln bzw. OHalbleder (Rücken leicht verblasst). Luzern, Faksimile Verlag, 1981-1983.
"Die locker hingeworfenen Zeilen der Nürnberger Handschrift verraten einen Berufsschreiber, der seine fränkische Bastarda beherrscht, gleichzeitig Text und Rubrikation einträgt, ohne kalligraphischen Ehrgeiz vorgeht und die Haltung eines Lohnschreibers zeigt" (Kommentarband, S. 139). – Wohlerhalten.
Weissagungen über die Päpste. Codex Vaticanus Ross. 374 der Biblioteca Apostolica Vaticana. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 20,5 x 15,5 cm. Hellbraunes OKalbsleder mit reicher Braun- und Goldprägung und OLeinen in OLeinenkassette mit montierter farbiger Deckelvignette. Zürich, Belser, 1985.
Der Codex enthält 30 mit Gold gezierte Miniaturen auf dunkelblauem Hintergrund und ist zwischen 1410 und 1450 in Venedig entstanden. Die Weissagungen basieren auf den 15 Prophezeiungen des Joachim de Fiore (1135-1203) und 15 Weissagungen aus dem frühen 14. Jahrhundert. – Nahezu verlagsfrisch.
Wirsung, Christoph. Arzney Buch von 1568. Faksimile, 1 Band. 29 x 19 cm. OLeder mit goldgeprägtem RTitel in OPappschuber (minimal berieben). Rümikon, Ernst Bloch, 1995.
Eines von 500 nummerierten Exemplaren. "Arzney Buch, darinn werden fast alle eusserliche und innerliche Glieder des Menschlichen leibs, mit ihrer gestalt, aigenschafft und würckung beschrieben, darbey auch vom haupt an bis zun fersen verzaichnet, was jedes sonderlich oder inn gemain für Kranckheiten und gebrechen angreiffend. Letzlich wie man denselbigen inn mehrerley weiß, so wol dem armen gemainen Mann mit geringen sachen, als dem reichen zu hülff kommen". – Wohlerhalten.
Wolfram von Eschenbach. Parzival Titurel Tagelieder. Cgm 19 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Vollständiges Faksimile der Handschrift und Kommentarband. 2 Bände. 31 x 22 cm. OLederband und OLeinen in OSchuber (lädiert). Stuttgart, Müller und Schindler, 1970.
Eines von 850 Exemplaren. Mit Kommentar und Transkription der Texte von Gerhard Augst, Otfried Ehrismann und Heinz Engels sowie einem Beitrag zur Geschichte der Handschrift von Fridolin Dreßler. – Gut erhalten.
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