Ozanne, Jeanne Françoise. Différents sujets de marine. Titelkupfer und 4 (von 11) nummerierten Kupferstichen montiert unter Passepartout. Format: 10,5 x 12 cm (Titelkupfer) bzw. 12 x 7,8 cm (Kupferstiche). (Paris, Jean, um 1780).
Aus einer Reihe von 11 Zwischentiteln mit jeweils 11 Kupferstichen sind hier vorhanden: "Entrée d'un Port", "Vaisseaux en Construction", "Vaisseau dont la construction est avancée" und "Chauffage d'un Vaisseau de 100 Canons". Sie stellen verschiedene Szenen auf und am Wasser an, vermutlich, Frankreichs Häfen dar. – Minimale Flecken auf dem Titelkupfer, ansonsten kaum.
Ensor, James. Hafenansicht. Original-Radierung. 17,5 x 23,5 cm. Signiert und datiert "James Ensor 1888". Mit Passepartout unter Glas in profilierter Holzleiste gerahmt. Ostende 1888.
James Ensor (1860-1949), bedeutende Figur der belgischen Avantgarde im späten 19. Jahrhundert und Vorläufer des Expressionismus des 20. Jahrhunderts, schuf Gemälde mit religiösen Themen, politischen Satiren und karnevalistischen Motiven.
Hier eine idyllische Ansicht, vermutlich des Hafens in Ostende Belgien, Ensors Geburtsort, in dem er fast sein ganzes Leben verbrachte. Brillanter, ganz filigraner und nuancierter Druck mit Rand. – In sehr gutem Zustand. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Fittler, James
Die Schlacht am Nil. Kupferstich "Battle of the Nile." nach Loutherbourg
Los 2735
Zuschlag
380€ (US$ 396)
Fittler, James. Die Schlacht am Nil. Kupferstich unterhalb der Darstellung in der Platte auf einem Schriftband betitelt "Battle of the Nile" nach Loutherbourg. 57,5 x 78 cm (Darstellung) unter Glas (dieses mit kl. Sprung) in edler Holzleiste gerahmt. 78 x 160 cm. 1803.
Überaus imposante Darstellung der Seeschlacht, die vom 1. bis zum 2. August 1798 vor der Küste von Abukir stattfand. Der Stich wurde nach einem Gemälde von Philipp Jakob Loutherbourg d. J. (1740-1812) gefertigt. In der Schlacht am Nil besiegte die britische Mittelmeerflotte unter dem Kommando von Vizeadmiral Sir Horatio Nelson (1758-1805) die französische Flotte, die zuvor das Expeditionsheer Napoleons nach Ägypten gebracht hatte. Die Schlacht führte zu einer wesentlich besseren Position der Royal Navy im Mittelmeer und war ein entscheidender Faktor für die Entstehung der Zweiten Koalition gegen Frankreich. Etwas düstere, kraftvolle und energiegeladen Szenerie in einer komplexen Bildkomposition. – In guter Erhaltung (nicht ausgerahmt). Versand nur ohne Rahmen.
Merian, Matthäus und Ragusa
Erschröcklicher Untergang und Verbennung der statt Ragusa
Los 2736
Zuschlag
90€ (US$ 94)
Ragusa. - Merian, Matthäus. Erschröcklicher Untergang und Verbennung der statt Ragusa. Kupferkarte Aus "Historische Chronick". 21,6 x 32,4 cm (Darstellung). Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste. Um 1670.
Die Karte zeigt den südlichen Teils Siziliens mit Vogelansichten der Städte Ragusa, Castel Nova und Cataro. In einer kleineren Ansicht links oberhalb der Karte ist die Zerstörung und Verbrennung der Stadt Ragsua abgebildet. – Wohlerhaltenes Exemplar. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Beschreibung der Seeräuber-Königin Antonio Marino, welche mit ihrer Bande zu Wasser und Land ganz Italien in Furcht und Schrecken setzte. 4 Bl. Mit Titelholzschnitt. 17 x 11 cm. Heftstreifen (ohne Einband). Vechta 1842.
Bibliographisch nicht nachweisbarer maritimer Bänkelgesang. Erzählt wird die Geschichte der Seeräuberkönigin Antonio Marino, die aus einem vornehmen Haus stammt, sich in einen Grafen verliebt und mit diesem Hals über Kopf durchbrennt. Als sich selbiger überraschend als Räuberhauptmann entpuppt und seine Braut mit auf Raubzug nimmt, findet Antonio Gefallen an ihrem neuen Lebensstil. Nach dem Tod ihres Gatten schlüpft sie in Männerkleider, legt Bart und Perücke an und steigt in der Räuberbande auf zum allseits respektierten Hauptmann. Und verlagert ihr blutrünstiges Geschäft dann kurzerhand auf See, wo sie plündernd und mordend auch nicht davor zurückschreckt, unschuldige Kinder gekaperter Handelsschiffe über Bord zu werfen. In der Nähe von Verona wird sie schließlich gefasst und lebendig verbrannt, ihre Räuberbande wird enthauptet. Am Schluss mit einer 13strophigen Moritat, die ihre Gräueltaten besingt. – Stärker fleckig, mit Randläsuren, das Schlussblatt mit der Moritat mit Blatt- und Textverlust.
Kriegsschiffe und Weigel, Christoph
Neue Tafeln, vor alle Liebhabers, und See-fahrende Personen stellet vor ein Orlog oder Kriegs-Schiff
Los 2742
Zuschlag
320€ (US$ 333)
Kriegsschiffe. - Weigel, Christoph. Neue Tafeln, vor alle Liebhabers, und See-fahrende Personen stellet vor ein Orlog oder Kriegs-Schiff. 2 teils kolorierte Kupferstiche. 32,5 x 39,5 cm (Plattenrand). Nürnberg 1718.
Nautische Stiche zum Aufbau eines Kriegssschiffes. Dargestellt ist ein Großmaster aus verschiedenen Perspektiven jeweils mit detaillierter Beschreibung der einzelnen Bestandteile sowie eine Legende. Ebenfalls dargestellt sind der Querschnitt eines Schiffes und fünf Orientierungshelfer zur See: Windrose, Sternenlauftafel, Aequinoctial Kompass, See-Kompass und Pfeil-Kompass. – Mit Mittelfalz und minimaler Fehlstelle (kleiner Textverlust). Dekorative Exemplare.
Swain, Francis
The Glorious Defeat of the French Fleet under the Command of Marshal Conflans
Los 2745
Zuschlag
140€ (US$ 146)
Swain, Francis. The Glorious Defeat of the French Fleet under the Command of Marshal Conflans, off Belle-Isle on the 20 of November 1759. Kupferstich mit späterer Gouache und Golderhöhung von R. Benaarch nach Francis Swaine. 33 x 45,5 cm (Plattenrand). 42 x 54,5 cm (Rahmen). Unter Glas in schwerer Holzprofilleiste. Nachdruck von 1759. Cornhill, John Bowles, um 1786.
Der Kupferstich zeitgt die Royal Navy auf hoher See und mit zahlreichen Mehrmastern. Francis Swaine (1725-1782) war ein britischer Schiffsmaler, der durch die Tätigkeit seines Vaters in der Marine einen starken Bezug zum Seewesen entwickelte. – Mit kleinen Fehlstellen (Darstellung nicht betroffen) und etwas gewellt. Nicht ausgerahmt, Versand ggf. ohne Rahmen.
Causzar, Robert
A Journal of the Proceedings of His Majesty’s Packet, the Tartar. Capt.n Robert Causzar
Los 2746
Zuschlag
700€ (US$ 729)
Livebericht der Schiffsenterung im Logbuch einer englischen Handelskorvette des 18. Jahrhunderts
Causzar, Robert. "A Journal of the Proceedings of His Majesty’s Packet, the Tartar. Capt.n Robert Causzar, Comm. On a Voyage, from Falmouth; To Halifax; New York; and back. Commencing the 20.th of March; and Ending, The". Englische Handschrift auf Papier in ein typographisches Logbuch-Heft. 24 nn. Bl. (die letzten 7 w.). 24 x 18,6 cm. Marmorierte Broschur d. Z. (leicht beschabt) mit weißem VDeckelschild. Atlantischer Ozean 1796.
Logbuch einer Überfahrt von Falmouth in Cornwall zur kanadischen Stadt Halifax und weiter nach New York. Die jeweils linke Seite des Logbuchs enthält die sauber ausgefüllten Tabellen des Kapitäns Robert Causzar auf hoher See, der schon 1784 als "1st Lieutenant" zusammen mit "Sir David Murray, bart., 2nd Lieutenant" bei der Royal Navy fassbar ist (The National Archives, Kew, Admiralty: Service Records, Registers, Returns and Certificates, ADM 6).
Minutiös ist tagtäglich die große Schiffspassage in der Tabelle dokumentiert in "Week Days - Month Days - Winds - Courses. - Dist. in Miles - Latitude - Longitude - Longitude per Lunar Observ. - Bearing and Distances at Noon", so dass die Navigation exakt nachvollzogen werden kann. Kapitän Causzar ist demnach laut seinem ersten Eintrag "Sunday 20th March 1796" bei Ostwind ("Winds 292" mit einem Kurs ("Courses 954°W") einer Distanz von 1'44 auf der Breite 48o32 und Länge Oo11" (westlich von Greenwich) aufgebrochen. Rechts auf der Seite mit den "Remarks" sind Wetter und die wichtigsten Ereignisse beschrieben: "Fresh breezes and Cloudy W, at 1/2 past Twelve the Wind being favourable, we shipped the Morning and proceded on our voyage, in Company with the Westmoreland, which we soon lost sight of, by our sailing so much fasten; saw several strange sails, and sometimes, altered our course, to avoid them".
Tatsächlich war das Handelschiff in dieser Zeit stets der Bedrohung von Piraten ausgesetzt, so dass sich ein Kurswechsel als die sicherere Variante gegenüber einer direkten Route anbot. Die folgenden Einträge berichten von Wetter, Seegang, Stürmen, aber auch gefährlichen Strömungen: "The occurrences of this Day; will remain recorded in my memory, a Day pregnant with the most serious consequences (to be apprehended) from the unparalleled fury of the Elements - Yawning as a Gulph; and threatning Destruction". Es folgt ein ausführlicher Bericht über die lebensbedrohlichen Fährnisse der Atlantiküberquerung mit einem Segelschiff vom Ende des 18. Jahrhunderts, der sich fast wie Notizen zu einem Roman Herman Melvilles liest.
Der letzte Eintrag datiert "Thursday 9th" (9.-10. Juni 1796), als das Schiff von der Korvette "The Eagle" unter Kapität de Barre bei Cape Sambro (Nova Scotia) aufgebracht wurde: "The first, and Middle part of this 24 hours extreme foggy ... but the influence of the Sun, sometimes rendering are object (such as in Wessel) discerning - at 6 am saw two Sails, which prouved to be Briggs. Standing to the WNW, about three Inches by Northern of us. That an Enemy was at hence ... instantly took measures accordingly by altering the ships course, and carrying a press of Sail ... unhappily for me, there was too near a Junction ..., before it was possible to discover our hazardous situation by means of the Darkness of the Sky and impenetrable Fogg. The Brigg now stopped and stood directly [be]fore uns, and [it] convinced me, that she was within Gun-Shot by firing of lateral-Guns; and the Shot penetrated the Ship's Side. The means of escape, was no longer practicable; and the neccesity of surrendering to a superiour Force (painfull as it was) became unavoidable ... The Corvette which I struck to is called the Eagle, mounting 16 Guns and from eighty, to one hundred Men, and Commanded by Captain De Barre ..."
Damit endet das Logbuch abrupt, auch auf dem Titel konnte das Ende der Reise nicht mehr vermerkt werden. Das Schicksal Robert Causzars und seiner Mannschaft verliert sich im Nebel, möglicherweise wurde die ganze Besatzung umgebracht, das Schiff samt dem Logbuch geplündert, und so konnte dieses eindrucksvolle Zeugnis in unsere Zeit bewahrt werden. Eine Transkription und wissenschaftlich fundierte Untersuchung steht zusammen mit einer sicherlich lohnenswerten Publikation dieses Berichts freilich noch aus. Das Logbuch ist ein einzigartiges historisches Zeugnis zur englischen Handelsseefahrt zum Ende des 18. Jahrhunderts. – Sauber und zumeist gut lesbar und klar, wenn auch nicht immer einfach.
** English **
Live report of the ship's boarding in the logbook of an 18th century English merchant's corvette.
Causzar, Robert. "A Journal of the Proceedings of His Majesty's Packet, the Tartar. Capt.n Robert Causzar, Comm. On a Voyage, from Falmouth; To Halifax; New York; and back. Commencing the 20th of March; and Ending, The [missing]". English handwriting on paper into a typographical log booklet. 24 not numbered leaves, = 48 pages (last 7 leaves white). 24 x 18.6 cm. Marbled paperback (slightly scuffed) with white cover label. Atlantic Ocean 1796.
Logbook of a crossing from Falmouth in Cornwall to the Canadian city of Halifax and further to New York. The left page of the logbook contains the neatly filled in tables of Captain Robert Causzar on the high seas, who is already recordable in 1784 as "1st Lieutenant" together with "Sir David Murray, bart., 2nd Lieutenant" in the Royal Navy (The National Archives, Kew, Admiralty: Service Records, Registers, Returns and Certificates, ADM 6).
Minutely documented on a daily basis is the great ship's passage in the table in "Week Days - Month Days - Winds - Courses. - Dist. in Miles - Latitude - Longitude - Longitude per Lunar Observ. - Bearing and Distances at Noon", so that the navigation can be followed exactly. According to his first entry, Captain Causzar set out "Sunday 20th March 1796" with easterly wind ( Winds 292) with a course ( Courses 954°W) of a distance of 1'44 on latitude 48o32 and longitude Oo11" (west of Greenwich). On the right of the "Remarks" page, weather and major events are described: "Fresh breezes and Cloudy W, at 1/2 past Twelve the Wind being favorable, we shipped the Morning and proceeded on our voyage, in Company with the Westmoreland, which we soon lost sight of, by our sailing so much fasten; saw several strange sails, and sometimes, altered our course, to avoid them".
Indeed, the merchant ship was always under threat from pirates during this period, so changing course seemed the safer option over a direct route. The following entries report on weather, swell, storms, but also dangerous currents: "The occurrences of this Day; will remain recorded in my memory, a Day pregnant with the most serious consequences (to be apprehended) from the unparalleled fury of the Elements - Yawning as a Gulph; and threatening Destruction". This is followed by a detailed account of the life-threatening perils of crossing the Atlantic in a late 18th century sailing ship that reads almost like notes to a novel by Herman Melville.
The last entry is dated "Thursday 9th" (June 9-10, 1796), when the ship was laid up by the corvette "The Eagle" under Captain de Barre at Cape Sambro (Nova Scotia): "The first, and Middle part of this 24 hours extremely foggy ... but the influence of the Sun, sometimes rendering are object (such as in Wessel) discerning - at 6 am saw two Sails, which prouved to be Briggs. Standing to the WNW, about three inches by Northern of us. That an enemy was at hence ... instantly took measures accordingly by altering the ships course, and carrying a press of Sail ... unhappily for me, there was too near a Junction ..., before it was possible to discover our hazardous situation by means of the Darkness of the Sky and impenetrable Fogg. The brig now stopped and stood directly [be]fore us, and [it] convinced me, that she was within Gun-Shot by firing of lateral-Guns; and the Shot penetrated the Ship's Side. The means of escape, was no longer practicable; and the neccesity of surrendering to a superiour Force (painfull as it was) became unavoidable ... The Corvette which I struck to is called the Eagle, mounting 16 Guns and from eighty, to one hundred Men, and Commanded by Captain De Barre ..."
With this the logbook ends abruptly, even on the title the end of the voyage could not be noted. The fate of Robert Causzar and his crew is lost in the fog, possibly the whole crew was killed, the ship together with the logbook was looted, and so this impressive testimony could be preserved into our time. A transcription and scientifically well-founded investigation, together with a certainly worthwhile publication of this report, is admittedly still pending. The logbook is a unique historical testimony to English merchant shipping at the end of the 18th century.
Clean and mostly legible and clear, though not always easy.
Englisch-Dänischer Waffenstillstand
Armistice between the Danish Governmemt and Admiral Sir Hyde Parker, signed April the ninth 1801
Los 2747
Zuschlag
220€ (US$ 229)
Englisch-Dänischer Waffenstillstand. Armistice between the Danish Governmemt and Admiral Sir Hyde Parker, signed April the ninth 1801. Conform to the Original. 1 Original-Blatt mit 3 Signaturen und montiertem blindgeprägtem Wappen. 39 x 48 cm (Blatt). 48 x 56,5 cm (Rahmen). Unter Glas in Holzprofilleiste. 1801.
Vertrag über den Waffenstillstand zwischen England und Dänemark nach der Seeschlacht von Kopenhagen im Jahre 1801. Unterschrieben von Vertretern der jeweiligen Staaten. Beide Länder rangen um die Vorherrschaft auf See und dessen Handelsrouten. Dabei besiegte Horatio Nelson-Bronti den dänischen Generaladjutanten Hans Lindholm, welche anschließend einen 24-stündigen Waffenstillstand auf der "London" unterzeichneten. Dieser wurde um zwei Wochen verlängert, da der Kaiser Russland Paul I. ermodert worden war. Nach sechs weiteren Tagen wurde schlussendlich und nach weiterem zögern und Verhandeln ein formeller Waffenstillstand unterzeichnet.
Der Vertrag vom 9. April. 1801 ist demnach der erste Vertrag über den Waffenstillstand, der auf der "London" unterzeichnet wurde. Unterzeichnet wurde er von Ernest Frederick Walterstroff und Hans Lindholm auf der dänischen sowie von Horatio Nelson-Bronti und William Stewart auf der englischen Seite. Großbritannien erhielt die Annerkennung der Bestimmung, nach der sie keinen Handel mit neutralen Nationen betreiben, die mit Feinden Großbritannien Handelsbeziehungen unterhalten.
"From the moment of the Signature of this Armistice all Hostilities shall immediately cease; between the fleet under the Command of Admiral Sir Hyde Parker and the City of Copenhagen and all the armed ships and vessels of his Danish Majesty in the Road or harbour of that City as likewise between the different Islands and Provinces of Denmark, Jutland included" (Article I.). – Mit Faltspuren. Mit Signaturen der Vertreter Christian Andreas Friedrich zu Rantzau (1796-1857), Ernst Heinrich Graf von Schimmelmann (1747-1831) und einer weiteren Person (Name verdeckt). Sehr schönes Exemplar.
Heuervertrag. Die Hoffnung. Französischer Brief aus der Zeit des Dritten Koalitionskrieges. Mit gestochener Kopfvignette. 35,5 x 23 cm. Dünkirchen 1805.
Der in französisch verfasste Brief ist auf Büttenpapier, von mehreren Personen unterzeichnet wie Hendrik DeBey, Erich Commeliz und weiteren sowie auf den 18. Juni 1805 datiert. Insgesamt sechs Herren haben den Heuervertrag unterschrieben für ein Schiff in Dünkirchen. Die Kopfvignette zeigt den preußischen Reichsadler mit Blitzbündel, Reichsapfel und Krone. Der Brief wurde zur Zeit des Dritten Koalitionskrieges verfasst, der zwischen Frankreich und England auf größtenteils deutschem Boden ausgefochten wurde. Napoleon Bonaparte gründete anschließend den Rheinbund und England gewann die überherrschende Macht zur See. – Mit kleinen Knickspuren, sonst wohlerhaltenes und dekoratives Exemplar. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Miller, William. "The Battle of Trafalgar". Kupferstich nach Clarkson Frederick Stanfield. Mit Passepartout unter Glas in edler Holzprofilleiste mit Messingeckbeschlägen. 50 x 66 cm. England 1839.
Dramatische Darstellung der bedeutenden Seeschlacht von Trafalgar. Sie fand am 21. Oktober 1805 zwischen der kombinierten französisch-spanischen Flotte und der britischen Flotte unter Admiral Lord Nelson statt. Trotz der Überlegenheit der feindlichen Kräfte gelang es Nelson, durch innovative taktische Maßnahmen und kühnen Einsatz seiner Schiffe den Sieg zu erringen. Die Niederlage Napoleons schwächte seine Macht. Die Schlacht von Trafalgar hatte große Auswirkungen auf die politische und militärische Landschaft Europas und markierte das Ende der französischen und spanischen Seeherrschaft. Sie ist auch ein Meilenstein in der Entwicklung der modernen Seekriegsführung. – In guter Erhaltung; nicht ausgerahmt, Versand ggf. nur ohne Rahmen.
Holzfass
Hölzernes Fass aus 16 Latten mit Eisenreifen und einem Holzstöpsel
Los 2753
Zuschlag
180€ (US$ 188)
Holzfass. Hölzernes Fass aus 16 Latten mit Eisenreifen und einem Holzstöpsel. Durchmesser 33 cm. Höhe 42 cm. Um 1900.
Schweres Holzfass zum Lagern von Flüssigkeiten oder Schießpulver. Das Spundloch ist mit einem Holzstöpsel verschlossen und dient zur Befüllung oder Entleerung des Fasses. Holzfässer sind seit ca. 50 v. Chr. in Gebrauch und gelten bis heute als eines der effizientesten Behältnisse für zum Beispiel Wein, Bier oder Butter. – Mit Kratz-, Rost- und Gebrauchspuren.
Miniatur-Kanonen. 2 Kanonen aus Eisen. Länge 15cm, Höhe 8 cm, Breite 4 cm bzw. Länge 24 cm, Höhe 10 cm, Breite 7 cm. Um 1900.
Die zwei Miniatur-Kanonen sind detailliert wiedergegeben und lassen sich sowohl rollen als auch in der Ausrichtung der Kanonen verstellen. – Teils leicht rostig, mit kleinen Gebrauchsspuren. Sehr dekorativ.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
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