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Lot 2182, Auction  111, Lutz, Johann Frhr von, Brief an Döllinger 1889

Lutz, Johann Frhr von
Brief an Döllinger 1889
Los 2182

Zuschlag
140€ (US$ 163)

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Bayern. - Lutz, Johann Freiherr von, bayer. Ministerpräsident, vorher Kabinettschef Ludwigs II., Justiz- und Kultusminister, zentrale Figur im "Kulturkampf" (1826-1890). Eigh. Brief m. U. "Dr. Freih. v. Lutz". 4 S. Gr. 4to, sehr eng beschrieben. München 4.IX.1889.
An den bedeutenden altkatholischen Theologen und Politiker Ignaz von Döllinger (1799-1890). Außerordentlich umfangreicher Brief über die Frage, ob der Orden der Redemptoristen mit den Jesuiten verwandt sei und somit unter das Jesuitengesetz vom 4. Juli 1872 falle. - Der große Brief wird erwähnt in dem Werk von J. Friedrich, Ignatius von Döllinger, Bd III, S. 677 f. Die Verhandlung über die gesamte Frage steht in den Stenograph. Berichten der bayer. Abgeordnetenkammer von 1889, Bd IV, S. 151 ff. - Papierbedingt leicht gebräunt; Faltenrisse und andere kleinere Randschäden. - Aus der Sammlung Robert Schuman (1886-1963).

Montez, Lola
Abschrift von unbekannter Hand von vier Gedichten König Ludwigs I. auf Lola Montez.
Los 2184

Zuschlag
240€ (US$ 279)

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- Montez, Lola (d. i. Elizabeth Rosanna Gilbert), irische Tänzerin und Mätresse König Ludwigs I. von Bayern (1821-1861). - Abschrift von unbekannter Hand von vier Gedichten König Ludwigs I. auf Lola Montez. 4 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. O. O. und J. (um 1847).
Hübsche Gedichte des sich auch zum Poeten berufen fühlenden jungen und verliebten Königs mit den Titeln: "Den Abend des 6 July an Lolitta" (5 Strophen zu vier Versen); "Sonnett an Lola Montez", "Sonnett an Lolitta" etc.:

"Ein Sonnenblick aus frühern Zeiten
Ein Strahl des Licht's in dunkler Nacht
Es tönten längst verklungne Saiten
Das Leben hat auf's neu gelacht

So fühlte ich's an jenem Abend
Da fröhlich alle wir durch dich
Mir war es wohl mir war's so labend!
Und wer war glücklicher als ich!" – Minimale Knicke, etwas gebräunt, kaum fleckig, winzige Falzrisse. – Beiliegt ein eigenh. Billet einer Mme. Hurst aus Genf, das besagt, die Gedichte stammten aus den von Lola Montez bei ihrer Reise nach England und Amerika 1851 in Genf zurückgelassenen Papieren. Aller Wahrscheinlichkeit nach unveröffentlicht.

Bebel, August
Brief 1890
Los 2185

Zuschlag
330€ (US$ 384)

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Bebel, August, sozialdemokrat. Politiker, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der SPD (1840-1913). Eigh. Brief m. U. "A Bebel". 1 S. Gr. 8vo. Berlin 12.XII.1890.
An einen Herrn, der ihn um einen Vortrag gebeten hatte. "... Durch die heute erfolgte Vertagung des Reichstags war es mir nicht mehr möglich Ihrem Wunsche nachzukommen. Ich möchte Ihnen den Vorschlag machen sich direkt an den den Abg.[eordneten] Schmidt, Frankfurt a/M ... zu wenden. Da ich glaube daß H. Schmidt um den 8 Januar wieder zu den Commissionssitzungen hier sein wird, dürfte er den Vortrag übernehmen können ...". - Mit gedrucktem Briefkopf "Berlin W., Groß-Görschenstraße 22 a".

Lot 2186, Auction  111, Hinckeldey, Karl L. F. von, 2 Briefe 1849 + Beilage

Hinckeldey, Karl L. F. von
2 Briefe 1849 + Beilage
Los 2186

Zuschlag
380€ (US$ 442)

Details

Fake News und Spitzeltum in Berlin
Berlin. - Hinckeldey, Karl Ludwig Friedrich von, verdienstvoller Berliner General-Polizeidirektor und Geh. Regierungsrat unter Friedrich Wilhelm IV., diente der reaktionären Politik ab 1849, wurde im Duell erschossen (1805-1856). 2 eigh. Briefe m. U. "v Hinckeldey, P. Pr.". Zus. 6 S. Gr. 4to. Berlin 2.V. und 29.IX.1849.
In der Zeit der zurückkehrenden Reaktion an einen Präsidenten, möglicherweise den Präsidenten des Berliner Kammergerichts, bei dem er die kritische Zeitschrift "Der Publicist" und ihren Herausgeber anschwärzt, den Kriminalactuar A. F. Thiele, der für seine Artikel seine Amtsinformationen benutze. "... Der erste Artikel ist absichtlich entstellt, der zweite ganz unwahr. - Aus dem zweiten ist aber zu ersehen, daß der Criminalactuar Thiele sich nicht scheut, Actenstücke - die täglichen Arrestzettel, welche von hier an das Criminalgericht gehn - für seine Zeitung zu benutzen. Heute Morgen referirten mir drei Commissarien, daß die tägl. Zeitungsartikel unter der Bürgerschaft sehr böses Blut machten u. fragten mich nach der Wahrheit derselben. - Man legt um so größeren Werth auf den Publicisten u. auf dessen Nachrichten, weil man der Ansicht ist, daß die amtliche Stellung des Haupt Redacteurs ihn ermächtige, aus amtlichen Quellen zu schöpfen und daher seinen Angaben einen halb amtlichen Character verleihe ...". Hinckeldey ersucht den Präsidenten, "diesem argen Uebelstand ... baldigst ein Ziel zu setzen" [2.V.1849]. - Der Brief zeigte offenbar Wirkung, Thiele wurde versetzt, aber sein Nachfolger folgt ihm auch in politischer Hinsicht, weshalb Hinckeldey am 29.IX.1849 erneut Klage führt: "... bei dem hiesigen Criminalgericht ist ein Criminalgerichts Actuarius Rogan beschäftigt, welcher gegenwärtig wesentlich im demokratischen Interesse arbeitet u. für den Publicisten, sowie für mehrere andere Blätter Arbeiten liefert, insbesondere soll er auch für die neu erscheinende s. g. Gerichtszeitung engagirt seyn ... Rogan scheint somit alle Vices zu erfüllen, welche der früher bei dem Criminalgericht beschäftigte Actuarius Thiele inne hatte, seit dessen Versetzung endlich größere Sicherheit hinsichtlich der Verschwiegenheit amtlicher Sachen bei dem kgl. Criminalgericht eingetreten ist. - Der Aufsatz über die Waldecksche Untersuchung in der Vossischen Zeitung, welcher so vieles Aufsehen macht, soll, wie mir heute einer meiner Agenten versichert, von Rogan veranlaßt ... seyn. Ich erlaube mir in vertraulichster Weise Euer Hochwohlgeb. Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand zu lenken ...". - Beiliegend die im ersten Brief behandelte Nr. 49 des vierseitigen "Publicisten", bei der die beanstandeten Stellen rot angestrichen sind. - Schönes Beispiel für Polizeispitzel und Repression im Zeichen der Rückkehr der Reaktion nach Berlin. - Hinckeldey galt allerdings als sehr korrekt und unbestechlich, auch gegenüber vermeintlichen Adelsprivilegien, weshalb er sich, nachdem er auf höhere Anordnung einen adligen Spielclub ausgehoben hatte, mit einem ihn provozierenden Angehörigen des Herrenhauses auf ein Duell einließ, bei dem er am 10. März 1856 in der Jungfernheide erschossen wurde.

Lot 2187, Auction  111, Bethmann-Hollweg, Theobald von, 2 Briefe + Beigabe

Bethmann-Hollweg, Theobald von
2 Briefe + Beigabe
Los 2187

Zuschlag
1.100€ (US$ 1,279)

Details

Über die Rivalität Hindenburg-Falkenhayn
Bethmann-Hollweg, Theobald von, dt. Reichskanzler, vorher preuß. Innenminister (1856-1921). 2 eigh. Briefe m. U. "Bethmann Hollweg". Zus. 5 S. Gr. 4to. Hohenfinow 11.VII.1911 bzw. Berlin 22.VIII.1915.
Der erste Brief (mit Briefkopf "Der Reichskanzler") eigenhändig an den Diplomaten Alfred von Kiderlen-Wächter (1852-1912), zu dieser Zeit Chef des Auswärtigen Amtes. "... Der Beginn Ihres Gesprächs mit Cambon war ja großartig und hat die Herrn in das richtige Geleise gebracht. Lindequist muß aber jetzt ordentliche Vorschläge machen, zumal sich unsere Politiker, wie die Anlage zeigt, immer mehr auf Marokko selbst festbeißen. Wenn Sie sich mit ihm in Klaren sind, würde ich gern mündlich informirt werden. Lindequist mag dann herauskommen, und wenn Sie ihn begleiten wollen, um so besser. Das Telegramm an S. M. [Seine Majestät] ist gestern abgegangen, nachdem ich einen Stoßseufzer über das Wetter zugefügt habe ...". - Deutschlands Ambitionen auf Marokko unter Kiderlens diplomatischer Führung scheiterten noch in diesem Jahr mit der zweiten Marokko-Krise.
Der zweite, sehr umfangreiche und wichtige Brief ebenfalls eigenhändig an Bethmann-Hollwegs engsten Mitarbeiter Rudolf von Valentini (1855-1925), Chef des Geh. Zivilkabinetts Kaiser Wilhelms II. Im Zeichen der ausbleibenden Erfolge im Kriegsgeschehen bedankt er sich zunächst für die Zustimmung zu einer Rede und geht dann ausführlich auf die Kontroverse um die Generäle Falkenhayn und Hindenburg ein, die schließlich zur Entlassung Falkenhayns als Generalstabschef führte. "... Meine Rede findet im Inland ungeteilten Beifall. Bei der konservativen und nationallibralen Partei mit etwas sauersüßen Mienen. Sie hat ihnen das Konzept verdorben. Für das Volk, das doch sehr friedenssehnsüchtig wird, war es wohl nötig, wieder einmal an das sittlich Gefühl zu appellieren ... Die Ovation, die mir am Abend ganz spontan gebracht wurde, war in ihrer Wärme und Volkstümlichkeit ergreifend. Der Reichstag hat sich bisher famos benommen ... Erschreckt bin ich darüber, wie sich im ganzen Volk die Vorstellung eingefressen hat, daß Hindenburg sich propter invidiam in Ungnade befindet und mehr und mehr depossedirt werden soll. Auch in Süddeutschland ist man darüber sehr erregt. In den Wandelgängen des Reichstags ist diese leidige Sache Hauptgesprächsstoff. Falkenhayns Verdienste werden zwar mehr und mehr anerkannt. Vertrauen aber genießt er nirgends, Ypern wird er nie mehr los, und daß [er] gegen Hindenburg auch seine militärischen Entschlüsse diktirte, kann man den Menschen nicht ausreden. Man will wieder den Oberbefehlshaber Ost haben. Daß es jetzt in den Tagesberichten nur noch heißt 'Heeresgruppe Hindenburg', hat große Erregung hervorgerufen ... Aber gegen gewisse Volksstimmungen ist eben nicht aufzukommen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Viel wäre geholfen, wenn gewisse Ungeschicklichkeiten vermieden würden, so die des 36 Stunden unbeantwortet gebliebenen Telegramms des Feldmarschalls, das den Fall Warschaus meldete ... Die Umgebung des Feldmarschalls trägt leider alle Verstimmungen sofort nach Außen, läßt es auch bei Demonstrationen gegen Anordnungen Falkenhayns häufig an den gebotenen Formen fehlen ... Die Photographie des Kaisers mit Hindenburg war leider ein Schlag ins Wasser. Man moquirt sich darüber. Schon kursirt das Wort: Dem jungen Kaiser hat man schließlich die Entlassung Bismarcks verziehen, aber zweifellos würde man Hindenburgs Entlassung nicht aushalten. Daß Hindenburg die jetzigen großen Operationen anders machen wollte als Falkenhayn weiß alle Welt, und nimmt natürlich sofort für Hindenburg Partei. An die Schwäche unserer Truppe im Westen werden bittere Bemerkungen geknüpft. Die Regelung der Gouverneursfrage in Warschau gewinnt dadurch hohe politische Bedeutung. Ich habe heute Treutler darüber telegraphiert. - Auf welchem Wege könnte S. M. über die Situation im Ganzen aufgeklärt werden, ohne daß er den Ton von Vorwürfen heraushört, was ja bekanntlich alles bei ihm verschüttet? ... Ich freute mich aus Ihrem Briefe zu sehen, daß der Kaiser mit meiner Rede einverstanden war ...". - Beiliegend eine eigh. Karte Bethmann-Hollwegs aus dem Großen Hauptquartier mit "Dank für Ihre freundliche Teilnahme" (18.I.1915). - Ferner beiliegend 3 eigh. Briefe des Reichskanzlers Chlodwig Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1819-1901). Zus. 6 S. 1853-1893. - Privater Inhalt. - Alles aus der Sammlung Robert Schuman (1886-1963).

Lot 2188, Auction  111, Bismarck-Schönhausen, Wilhelm Graf von, Konvolut Dokumente aus seiner Laufbahn

Bismarck-Schönhausen, Wilhelm Graf von
Konvolut Dokumente aus seiner Laufbahn
Los 2188

Zuschlag
3.000€ (US$ 3,488)

Details

Bismarck, Wilhelm ("Bill") Albrecht Graf von, der jüngere Sohn des Reichskanzlers, Verwaltungsjurist, Regierungspräsident in Hannover, Oberpräsident in Ostpreußen (1852-1901). Sammlung von 20 Urkunden und anderen Dokumenten aus seiner Laufbahn, davon 3 mit eigh. Signatur Otto von Bismarcks, 1 mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms I. und 4 mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Zus. ca 26 S. Meist folio. 1878-1898.
Dokumentation der reich mit Ehrungen begleiteten, recht zügigen Laufbahn "Bill" von Bismarcks. Im einzelnen vorhanden: Patent zum Gerichts-Assessor nach bestandener großer Staatsprüfung. Berlin 22.VII.1878. - Begleitschreiben des Regierungspräsidenten in Erfurt zu einer Eisenbahn-Frei-Fahrkarte für Wilhelm von Bismarck als gewählter Abgeordneter der Kreise Mühlhausen-Langensalza-Weißensee. Erfurt 14.IX.1878. - Schreiben des Diplomaten und späteren Reichskanzlers Bernhard von Bülow an Wilhelm von Bismarck, "daß die Legations-Kasse angewiesen worden ist, die Ihnen für die Dauer Ihrer Beschäftigung in der politischen Abtheilung des Auswärtigen Amtes bewilligte diätarische Remuneration von monatlich 'Einhundert und Achtzig Mark' vom 1ten d. Mts. ab praenumerando ... zu zahlen." Berlin 16.XI.1878. - Schreiben des "Wahlvereins Schlawe-Rummelsburg" (Pommern) an W. von Bismarck, dass seine Kandidatur zur bevorstehenden Landtagswahl in ihrem Wahlkreis "in Aussicht genommen" sei. Unter den 10 unterzeichnenden "ostelbischen Junkern" befinden sich "v. Schlieffen" und "W. v. Puttkamer". Schlawe 2.IX.1879. - Verleihung des Ordens der eisernen Krone III. Kl. durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich an den "Premier-Lieutenant der Reserve des 1. Garde-Dragoner-Regiments" Wilhelm Grafen von Bismarck, unterzeichnet vom österr. Ordenskanzler. Mit Umschlag. Wien 25.IX.1879. - Auf Wunsch des Generalfeldmarschalls von Manteuffel wird Bismarck kommissarisch als "Hilfsarbeiter" im Büro des kaiserlichen Statthalters in Elsaß-Lothringen angestellt. Mit Unterschrift Otto von Bismarcks. Berlin 29.IX.1879. - Anstellung W. von Bismarcks als "ständiger Hülfsarbeiter in der Reichskanzlei" mit einer Besoldung von 5400 Mark und einem Wohnungszuschuß von 900 Mark. Mit Unterschrift Otto von Bismarcks. Berlin 20.VI.1881. - Verleihung des Comthurkreuzes mit dem Sterne des Franz-Josef-Ordens durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich. Unterzeichnet vom Ordenskanzler. Wien 23.IX.1884. - Verleihung des Ordens der Hl. Anna III. Kl. mit Brillanten durch den Zaren Alexander III. von Russland. Unterzeichnet durch zwei Vertreter der Ordenskanzlei und mit papiergedecktem Siegel versehen. St. Petersburg 2.X.1884. - Beiliegend eine zeitgenöss. deutsche Übersetzung. - Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Kl. mit der Schleife durch Kaiser Wilhelm I. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms I. Berlin 1.IV.1885. - Verleihung des Kommandeur-Kreuzes mit dem Stern des spanischen Ordens Karls III. durch den König von Spanien. Unterzeichnet von einem Minister. Madrid 30.IV.1885. - Genehmigung des deutschen Kaisers zur Annahme des spanischen Ordens. Mit eigh. Signatur Otto von Bismarcks. Berlin 29.V.1885. - Genehmigung des deutschen Kaisers zur Annahme eines silbernen Schreibzeugs als Geschenk der englischen Regierung an den Geheimen Regierungsrat W. von Bismarck für geleistete Dienste als Sekretär bei der Afrikanischen Konferenz. Unterzeichnet von Wilhelms Bruder Herbert von Bismarck. Berlin 23.VI.1885. - Ernennung des Landrates und Geh. Regierungsrates W. von Bismarck zum Regierungspräsidenten in Hannover. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 14.I.1889. - Begleitschreiben des Innenministers Herrfurth (mit eigh. Signatur) zur Bestallungs-Urkunde vom 14.I., mit Angabe des Jahresgehaltes für den Regierungspräsidenten in Höhe von 11400 Mark. Berlin 18.I.1889. - Beförderung des Grafen Wilhelm von Bismarck zum "Rittmeister à la suite der Armee". Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 25.II.1889. - Verleihung des Roten Adler-Ordens II. Kl. mit Eichenlaub an den Regierungspräsidenten Wilhelm von Bismarck. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Hannover 14.IX.1889. - Verleihung des Sterns zum Roten Adler-Orden II. Kl. mit Eichenlaub an den Ober-Präsidenten der Provinz Ostpreußen, Wilhelm von Bismarck. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 18.I.1898. - Beiliegend: Verleihung der Rote-Kreuz-Medaille II. Kl. an Wilhelms Gemahlin, Gräfin Sibylle von Bismarck, geb. v. Arnim, in Königsberg. Unterzeichnet vom Prinzen Salm-Horstmar für die preußische General-Ordens-Kommission. Berlin 16.X.1899. - Einige kleinere Defekte am oberen Rand. Insgesamt gut erhaltene und beeindruckende Reihe von Dokumenten aus der Karriere von Otto von Bismarcks jüngerem Sohn, von seinen Anfängen als Assessor bis kurz vor seinem Tod als Oberpräsident in Ostpreußen.

Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Bayreuth
Urkunde 1753
Los 2189

Zuschlag
200€ (US$ 233)

Details

Brandenburg-Bayreuth. - Friedrich, der letzte Markgraf von Brandenburg-Bayreuth, verheiratet mit Wilhelmine von Preußen, der Schwester Friedrichs des Großen, Stifter der Universität Erlangen (1711-1763). Lehensbrief m. U. "Friderich". Deutsche Handschrift auf Pergament. 1 S. Mit kalligraph. Kopfzeile. Quer-gr. folio. Bayreuth 27IX.1753.
Belehnung des Heinrich Tröger zu Gumpersreuth, Lehensträger des Siegmund Albrecht Ernst von Waldenfels mit "sieben Tagwercken Wiesen zu Untern-Kozau an der Saal gelegen, die Müllerin genannt". Mit Beschreibung der Modalitäten, Erb- und Verkaufsvorschriften etc. - Gefaltet; ohne das angehängte Siegel; sonst ordentlich erhalten.

Friedrich Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Oels
Anweisung 1814
Los 2190

Zuschlag
140€ (US$ 163)

Details

Braunschweig. - Friedrich Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Oels, als der "Schwarze Herzog" berühmter Freicorpsführer in den Befreiungskriegen (1771-1815). Anweisung m. U. "HW v Braunschweig". 1/2 S. Folio. Braunschweig 5.IV.1814.
In seiner kurzen, zweijährigen Braunschweiger Regierungszeit an den Kammerrat Metz in Braunschweig, dem er für den Monat März eine Besoldungsliste für die Chausseewärter der Distrikte Braunschweig, Blankenburg, Harz-und Weser-Distrikt zuschickt, mit der Anweisung, die Beträge aus der "Weggeld-Casse"zu bezahlen. - Nach der Niederlage der Österreicher bei Wagram hatte sich der Herzog in einem berühmten Zug mit seinem Freicorps durch das französisch besetzte Deutschland bis zur Wesermündung durchgeschlagen und war nach England emigriert. Im Dezember 1813 zurückgekehrt, hatte er die Regierung in Braunschweig angetreten; nach Napoleons Rückkehr zog er jedoch wieder in den Krieg und fiel im Juni 1815 bei Quatre-Bras in Belgien.

Lot 2191, Auction  111, Brenz, Johann, Brief 1566 mit Jakob Andreä

Brenz, Johann
Brief 1566 mit Jakob Andreä
Los 2191

Zuschlag
8.000€ (US$ 9,302)

Details

Der schwäbische Reformator
Brenz, Johannes, lutherischer Theologe, der große Reformator Württembergs, Mitarbeiter Melanchthons, verfaßte für das Konzil zu Trient die "Confessio Wirtembergica", Propst der Stuttgarter Stiftskirche und Rat des Herzogs Christian von Württemberg auf Lebenszeit (1499-1570). Eigh. Brief m. U. "Johan Brenz propst zu Studgard". Mitunterzeichnet von "Jacobus Andreae D. propst zu Tübing." 51/2 S. Folio. Hirsau 18.X.1566.
An einen Grafen Ludwig, der ein Gutachten gewünscht hatte, ob er die Witwe seines Bruders heiraten dürfe. Die beiden Gelehrten (Brenz und Jakob Andreä, 1528-1590, Reformator des Herzogtums Braunschweig) gehen sehr ausführlich auf das Problem ein, kommen aber zu einem negativen Bescheid. Sie zitieren aus dem Alten Testament und räumen ein, daß in dem Gesetz Moses die Ehe mit der Witwe eines verstorbenen Bruders nicht "wider die Natur streitet" und dort nicht ausdrücklich verboten sei, wohl aber in den weltlichen Gesetzen des Reiches: "... Dann, wie woll, ein solcher Contract, in dem semitischen gesetz Mosi, nicht allein nicht verbotten, sondern auch, da der abgestorbene bruder sein leibs erbe verlassen, gebotten, auch nicht starks wider die Natur streitet, yedoch, So ist mit allem ernst zubewägen, das der bemellte Contract in den gemeinen keyserlichen Rechten außdrücklich, mit angehengter ernstlicher beschwerlicher straff verpotten ... Und sollichs wurde also streng verpotten, das der Contract nicht gebillicht, ob schon des bruders weib noch ein Jungfraw ist. Es wurde auch ein solcher Contract genannt ... ein bosshafftige beywonung, ein schentliche vereinigung, und ein mutwillige blutschande. Das sein warlich Titel von Zunamen, darob sich billich ein schamhafftig christlich hertz entsagen soll ...". Es könne auch geschehen, daß die Kinder "nicht für erlich gehallten, die güter confiscirt, und der Obrikeit heimgefallen, und andre straffe mehr ...". Ein solcher Fall werde zwar bei den Aposteln nicht behandelt und verurteilt, "yedoch, so soll hierin mit grossem fleiß und ernst bedacht werden, das der heilig Apostel Paulus schreibt, die Obrikeit sey von Gott verordnet, welches ... fürnemlich von der Obrikeit satzung und ordentlichen Constitution verstanden werden soll. Man soll gehorsam sein nicht allein von wegen des Zorns oder Straffe sondern auch von wegen des gewissens ...". Sie schlagen schließlich vor, der Graf möge sich beim Kaiser um Dispens bemühen, können aber ansonsten das Vorhaben aus ihrer christlichen Sicht nicht gutheißen. Der Graf möge bedenken, in welche Gefahr er selbst und sein ganzes Geschlecht geraten könne, und er möge sein Handeln so einrichten, daß ihm an Leib und Seele kein Schaden entstehen könne. - Faltenrisse, einer auch mit Berührung der Unterschrift. - Als eigenhändiger, umfangreicher Brief des großen Reformators, zudem gemeinsam mit einem gleichfalls bedeutenden Mitstreiter verfaßt, stellt das Gutachten ein besonders wertvolles Dokument zu den ethischen Anschauungen des Reformationszeitalters dar - zudem von größter Seltenheit.

Protokoll 1627
des J. Conradt über Gewalt im Lager
Los 2193

Zuschlag
900€ (US$ 1,047)

Details

Wallensteins Lager
Dreißigjähriger Krieg. - Protokoll eines gewalttätigen Streites im Heerlager. 41/4 S. Folio. Geheftet. O. O. 16.IX.1627.
Formloses Protokoll des Auditors Johann Conradt über die Aussage des Leutnants Peter Brunner zu seinem Streit mit dem Hauptmann de La Barthe. Es beginnt: "Den 16 7bris hab ich Johan Conradt auditor, Peter Brunnern unter herrnn Capitän Leutenant de Labarth compagni information eingezogen, sagt aus bey seinem Eydt, so er zu dem hochlöblichen regiment geschworen, als er den 14 huius etzliche herrnn Capitän, Leutenant, und Fenderich, zu gast gehabt, ermanglete mir 4 deller 4 löffel, welche ich von dem herrnn fenderich in abwesen des H. Hauptmans zu lehn begehrtt, aber mir solche abgeschlagen. - Zwo stunden hernacher hab ich ein fleischmesser uf dem wege gefunden, darauff dan des hauptmans kuchjung desselbigen sich angemast, und mit gewalt aus meiner kuchen nemmen wollen. Hierüber mir geruffen: hab ich ermelttem kuchjungen zwey stöß mit dem fuß (Salvo honore) auf den hindern gegeben ...". Der Streit schaukelt sich nun in tragikomischer Weise immer mehr auf, so daß man schließlich zu den Waffen greift: "... Beneben ist des Herrnn Capitän leibschütz gestanden, und hatt ein mordio et Vaudvidio uber den andern geschworen. Darbey auch der Herr Fenderich gestanden ... und gesagt: Ihr habt des Capitäns gesindt nicht macht zuschmeissen. Sag ich: rede cum respecto mit mir ... Hierauff ... hab ich mit beyden Henden ihme einen streich uber den Buckel geben. Weiters er uber den streich ie lenger ie mehr geschworen undt mit dem Capitän getrowet. Darüber ich ihn passiren lassen. Zudem ist auch des Capitans koch in die küche geloffen und meiner fraw das fleischmesser mit gewalt aus der handt gerissen, und gedrowet: Er wolle ihr arm und bein enzwey schlagen und hoch lesterlich dabey geschworen ... Uber das ich mich erzürnet vnd in mein quartir nach dem Degen geloffen, denselben geholt, und dem Koch nachgeloffen ... Des andern tags, als ich dem Hauptmann einen guthen morgen gewünschet und gebothen, hatt er mir den verwichnen Handel viel grösser als es gewesen, mit starcken wortten, vor ab uf freyem platz vor allem volck vorgerückt. Darauff ich ihme allweil die beste worth gegeben biß er sich wolangezogen, den Degen angehenckt undt den stock in die hand genommen ...". Brunner wird arretiert, entweicht aber wieder, man zieht die Degen, schießt auf ihn und verfolgt ihn mit der Wache, bis der Streit schließlich unter Vermittlung eines Obrist-Lieutenants beigelegt wird. - Plastische Schilderung, die eine Vorlage für Grimmelshausen hätte sein können. - Aus dem Besitz des kaiserlichen Reitergenerals Gottfried Heinrich Graf von Pappenheim.

Condé, Louis II., Prinz von
Pergament-Urkunde 1651
Los 2201

Zuschlag
180€ (US$ 209)

Details

Der "große Condé"
- Condé, Louis II. Prinz von, Herzog von Bourbon, franz. Heerführer, "Le grand Condé" (1621-1686). Urkunde m. U. "Louis de bourbon". Französ. Handschrift auf Pergament. 1 S. Quer-folio. Bordeaux 22.X.1651.
Ernennung des Monsieur Joly zum "Mareschal general des logis, des camps et armées que nous commandons". Condé, einer der bedeutendsten Feldherren des 17. Jahrhunderts, organisierte damals in Bordeaux den Kampf der Fronde gegen Mazarin. 1652 von Turenne geschlagen, mußte er nach Spanien fliehen, erzielte aber nach seiner Begnadigung unter Ludwig XIV. als Feldherr große Erfolge an vielen Fronten. Nebenbei förderte der hochgebildete Prinz Künstler und Schriftsteller (u. a. Molière). - Die Unterschrift etwas verblasst; kleiner Ausschnitt am unteren Rand; gefaltet.

Custine, Adam Ph. Comte de
Brief 1792
Los 2202

Zuschlag
300€ (US$ 349)

Details

- Custine, Adam Philippe, Comte de, französ. General der Revolutionsarmee, operierte im Rheingebiet, eroberte und verlor die Festung Mainz, Freund der deutschen und Gegner der franz. Jakobiner, wurde nach militärischen Fehlentscheidungen und Mißerfolgen vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt und guillotiniert (1740-1793). Eigh. Brief m. U. "Custine" und Adresse. 21/4 S. 4to. Niderviller 26.IV. (1793?).
An Baron de Klinglin in Colmar. "... je suis reconnoissant des inquiétudes que vous a donné ma santé, elle est melieur a présent, et je n'ai plus inquiétude du retour de l'accident, inopiné, qui auroit pu terminer promptement mon voiage ... Je vous prie mon cher ami de me louer dans le village une écurie de quatre chevaux, un petit endroit au dessus pour mon fourage et faire aranger dans l'écurie une souprante pour le plafrenier ... Je vous prie aussi ... de me faire emplete de fourage de bonne qualité ... dites je vous prie à la bonne Amélie que j'aime quoique vous puissies en dire bien tendrement, que je suis bien sensible à l'intéret qu'elle veut bien me marquer, qu'il ogmente s'il est possible mon attachement pour elle, c'est vous que je charge de lui exprimer ...". - Mit Poststempel "Sarbourg". - Ausriss im Adressblatt vom Öffnen der Versiegelung. - Als eigenhändiger Brief sehr selten.

Helene, Herzogin von Orleans
Eigenhänd. Brief 1842
Los 2204

Zuschlag
140€ (US$ 163)

Details

- Helene, Herzogin von Orléans, geb. Prinzessin zu Mecklenburg-Schwerin, Ehrenbürgerin von Eisenach (1814-1858). Eigh. Brief m. U. "Helene". In deutscher Sprache. 3 S. Mit schwarz gesiegeltem Umschlag. Gr. 8vo. Tuileries 5.I.1842.
Eigenhändig an den Mediziner Karl Wilhelm Stark, Geheimer Hofrat und Professor an der Universität Jena (1787-1845). Herzlicher und ausführlicher Kondolenzbrief zum Tode eines nahen Verwandten. Erwähnt auch seine große Teilnahme bei einem früheren Todesfall in ihrer Familie. - Helene war verheiratet mit Ferdinand Philippe von Orléans, Herzog von Chartres, dem ältesten Sohn des Königs Louis Philippe. Er starb im Jahr des vorliegenden Briefes, und Helenes Bemühungen, ihren Sohn als Anwärter für den Thron von Frankreich zu etablieren, scheiterten 1848 endgültig, so daß sie nach Deutschland floh und sich in Eisenach niederließ. Wegen ihrer vielfältigen karitativen Tätigkeit in Eisenach erhielt sie 1851 dort die Ehrenbürgerschaft.

Lot 2205, Auction  111, Lafayette, M.-J. Motier, Marquis de, Eigenh. Brief an David d'Angers

Lafayette, M.-J. Motier, Marquis de
Eigenh. Brief an David d'Angers
Los 2205

Zuschlag
950€ (US$ 1,105)

Details

Lafyette an David d'Angers
- Lafayette, M.-J. Motier, Marquis de, franz. General und freiheitlicher Politiker, Held im amerikan. Unabhängigkeitskrieg, Ehrenbürger der USA, während der franz. Revolution Kommandant der Nationalgarde, nach Napoleons Verbannung Mitglied der Deputiertenkammer (1757-1834). Eigh. Brief m. U. "Lafayette" und Adresse. 2/3 S. 4to. O. O. u. J.
Eigenhändig an den berühmten Bildhauer David d'Angers in Paris. "... Une affaire imprévue m'a obligé de porter mes pas ailleurs et ensuite je me suis trouvé pris par des rendez vous et des visites indispensables à recevoir. Mes petites filles, jeune femme et demoiselles sont ... emportées d'être de la partie, et en prevenant Monsieur David de cette irruption projettée dans son atelier je lui demanderai quel jour lui convient le mieux de demain lundi, ou vendredi ou dimanche. Dans les deux premiers rendez vous nous arriverions vers midi pour pouvoir être à la chambre où nous avons séance demain et suivant toute apparance vendredi ... Sa commission n'a pu être faite qu'après l'arrivée d'un ouvrage périodique contenant le texte du discours. Je lui en rendrai compte à la prochaine entrevue ...".

Ludwig XV., König von Frankreich
Brief 1739 + Beigaben
Los 2208

Zuschlag
250€ (US$ 291)

Details

- Ludwig XV., König von Frankreich (1710-1774). Gedruckter Brief m. U. "Louis" (Sekretär) und handschriftl. Eintragungen. 1 S. Folio. Versailles 1.VI.1739.
Mit "Louis" unterzeichnetes Rundschreiben, hier an den Bischof von Rieux, mit dem Ersuchen, anläßlich des Friedensschlusses mit dem Kaiser ein Tedeum singen zu lassen. Gegengezeichnet vom Staatssekretär Philippeaux, auch Sekretär der königl. Erlasse und Finanzen. - Beiliegend je 1 Pergament-Urkunde mit Unterschrift "Louis" (Sekretär) der Könige Ludwig XV. (1761) und Ludwig XVI. (1775), die zweite wiederum von Philippeaux gegengezeichnet.

Lyautey, Louis Hubert
Brief und Karte
Los 2209

Zuschlag
50€ (US$ 58)

Details

- Lyautey, Louis Hubert, französischer Marschall, einer der Begründer des modernen Marokko (1854-1934). Eigh. Brief m. U. und eigh. Karte m. U. 1 S. Gr.-4° und Karte. Beide mit Briefkopf. Paris 25.X.1931 und 26.X.1932.
An Philippe Fontaine, über dessen geplantes Erinnerungsbuch für den Vater, den Staatsmann Arthur Fontaine, zu dessen Gelingen er mit Auskünften beiträgt und zu dessen Erscheinen er dem Sohne gratuliert.

Rothschild, James de
Brief 1868
Los 2210

Zuschlag
100€ (US$ 116)

Details

- Rothschild, James de, jüngster Sohn von Mayer Amschel Rothschild, dem Gründer des französischen Bankhauses. Brief m. U. 1 S. Paris 16.VI.1868.
Begleitbrief zu einer (hier nicht vorhandenen Quittung) über 11.000 France an die Firma "S. Möller & Cie." in Bordeaux: "Nous avons bien reçu, Messieurs, votre lettre d'hier, et nous en avons retiré une seconde sur Lille de Fr. 11.000 - au 24 juillet prochain que nous vous renvoyons ci-inclus accompagnée de la première acquittée que était entre vos mains. Veuillez s.v.p. nous alléger de ces deux effets & agréez, Messieurs, nos civilités empressées. J Rothschild". – Im rechten Rand fleckig.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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