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Los 393Weidenkeller, Johann Jakob
Von dem Nutzen und der Nothwendigkeit der technisch ökonomischen Erziehungs-Institute verbunden mit Kultivirung des bisher unkultivirten Landes in allen europäischen Staaten
Auktion 128
Nachverkaufspreis
350€(US$ 402)
Weidenkeller, J(ohann) J(akob). Von dem Nutzen und der Nothwendigkeit der technisch ökonomischen Erziehungs-Institute verbunden mit Kultivirung des bisher unkultivirten Landes in allen europäischen Staaten. Nebst einem Bericht über das von Sr. Majestät dem Könige Ludwig von Bayern allergnädigts in der Art gegründete Institut zu Nürnberg. X, 256 S. Mit 7 gefalteten lithographischen Tafeln. 17 x 10 cm. Bayrisch-blauer Pappband d. Zt. (etwas berieben, Silberprägung teils oxidiert, Gelenke angeplatzt, Rücken verfärbt und mit Bibl.-Schild) mit silbergeprägtem Rücken und Deckeln sowie dreiseitigem Silberschnitt. Nürnberg, im Verlag beim Verfasser, 1839.
Vgl. ADB XLI, 447 und Bosl 827. – Erste Ausgabe. Der aus Kempten gebürtige Veterinärmediziner Weidenkeller (1789-1851) "war auch ein engagierter Philantrop: Im Jahre 1833 rief er eine 'Arme-Knaben-Erziehungsanstalt' in der (Nürnberger) Vorstadt Lichtenhof ins Leben, die er bis zu seinem Tode leitete." (Berühmte Nürnberger S. 392). Diese Anstalt war der "Kgl. Kreislandwirtschafts- und Gewerbeschule" angegliedert, die bis 1931 existiert hat (vgl. Stadtlexikon Nürnberg S. 584). Die vorliegende Arbeit enthält einen Bericht über die ersten Jahre der Schule, von besonderem Interesse ist die Beschreibung einer "im Jahr 1838 unternommenen technisch-landwirthschaftlichen Reise durch den größeren Theil des Königreichs Bayern", der die S. 114-234 umfasst. Ab S. 241 folgt ein 190 Positionen umfassendes "Verzeichniß der Mitstifter" der Anstalt inkl. der jährl. Beiträge. Das Frontspiz (Bildgr. ca. 16 x 45 cm) zeigt eine Gesamtansicht, die übrigen Tafeln mit Darstellung von Hohenschwangau, Vertreter der Schüler sowie landwirtschaftliche Geräte. – Tafeln etwas stockfleckig, innen sonst gut erhalten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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