Artist Index: Spangenberg, Johannes


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Los 1193Spangenberg, Johannes
Trivii erotematum

Auktion 126

Zuschlag
1.300€ (US$ 1,477)

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Spangenberg, Johannes. Trivii erotematum pars prima [bis: tertia]. 3 Teile in 1 Band. A-I8, A-H8 (H8 vacat), A-E8. Mit ganzseitigem Holzschnitt und 3 Holzschnitt-Druckermarken. 15 x 9 cm. Modernes Pergament mit goldgeprägtem RTitel. Köln, Witwe Martin Gymnich, 1551.
VD16 ZV 14587. – Seltene Kölner Ausgabe der lateinischen Grammatik des bekannten Kirchenreformators Johannes Spangenberg (1484-1550), der in Stolberg im Harz Rektor der Lateinschule war, das Schulwesen aufbaute und den Südharz reformierte. – Titel und letztes Blatt fleckig und mit hs. Bemerkungen alter Hand, Titel mit Hinterlegung. Die mittleren Lagen mit größerem Wasserfleck. Ingesamt ordentliches Exemplar.

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Los 2603Spangenberg, Johannes
Des Ehelichen Ordens Spiegel und Regel

Auktion 123

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Spangenberg, Johannes. Des Ehelichen Ordens Spiegel und Regel, in zehen Capittel gethaylt, Darinnen man siehet, wer den Ehestandt gestifft, was er sey, unnd wie man sich darinnen halten soll.14 x 9,5 cm. Pappband um 1800 (Ecken bestoßen und berieben) mit hs. RSchild. Im Pappschuber mit hs. RSchild (dieser mit Gebrauchsspuren). (Augsburg, Valentin Othmair, 1547).
VD16 S 7784. Nicht im STC oder bei Adams. – Zweite Ausgabe. Seltener Druck zum Ehesakrament des bekannten Kirchenreformators Johannes Spangenberg (1484-1550), der in Stolberg im Harz Rektor der Lateinschule war, das Schulwesen aufbaute und den Südharz reformierte. – Erste Lage gelockert. Titel ausgebessert mit Klebestreifen und Velin verso hinterlegt.

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Los 1128Spangenberg, Johannes
Postilla. Endter 1783

Auktion 108

Zuschlag
380€ (US$ 432)

Details

Spangenberg, Johannes. Postilla, das ist: gründliche und deutliche Auslegung der Evangelien und Episteln, welche in den Evangelischen Kirchen, alle Sonn- und fürnehmste Fest-Täge durchs ganze Jahr pflegen öffentlich abgelesen zu werden, wie auch der heilsamen Passions-Historie. 1027 S. 2 Bl. Mit gestochenem Frontispiz (in Pag.) und einigen Textholzschnitten. 21 x 17 cm. Blindgeprägtes dunkelbraunes Kalbsleder (kleine Schabspuren, wenige Läsuren, kleine Löchlein) über Holzdeckeln mit 6 (statt 4) punzierten Buckelbeschlägen und 2 Messingschließen. Nürnberg, Johann Andreae Endter, 1783.
Vgl. Goedeke II, 94. – Illustrierte Ausgabe der vielfach gedruckten Postilla des Reformators Johannes Spangenberg (1484-1550), der in Stolberg im Harz Rektor der Lateinschule war, das Schulwesen aufbaute und den Südharz reformierte. In seinem exegetischen Hauptwerk deutet er die biblischen Worte „für die einfältigen Christen in Frag-Stücke" eingeteilt, geordnet nach dem Ablauf des Kirchenjahrs: Winterteil, Sommerteil und Auslegung Der Episteln und Evangelien. „In den Jahren 1542-1544 veröffentlichte Spangenberg eine Postille ... für junge und einfältige Christen, Predigten mit Fragen und Antworten in edler Einfachheit, in Volksthümlichkeit und mit großem didaktischen Geschick. Der Erfolg dieses Werkes war ein geradezu bewunderungswürdiger; es erlebte eine Auflage nach der anderen vom 16. bis in das 18. Jahrhundert hinein, wurde in das Lateinische und in das Plattdeutsche übersetzt und ist neben Luther's beiden Postillen das verbreitetste Predigtbuch des Reformationszeitalters gewesen. (Die Abdrücke sind nicht zu zählen)" (ADB XXXV, 45). – Gering fingerfleckig, kaum stock- oder braunfleckig, minimal gebräunt, gutes Exemplar in bemerkenswert schönem, eindrucksvollen Einband mit Dreifachfileten-Prägung.

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Los 1161Spangenberg, Johannes
Der Gros Catechismus vnd Kinder Lere

Auktion 102

Zuschlag
3.000€ (US$ 3,409)

Details

Spangenberg, Johannes. Der Gros Catechismus und Kinder Lere, D. Mart. Luth. Fur die jungen Christen, jnn Fragestücke verfasset, Durch M. Iohan Spangenberg, der Keiserlichen Stadt Northausen, Prediger. 12 nn., 258 (recte 259) gez., 1 weißes Bl. Mit Titelholzschnitt (Stadtwappen von Nordhausen), 21 halbseitigen und 16 ganzseitigen Holzschnitten (von 13 verschiedenen Stöcken, davon drei mit dem Monogramm „AW“). 16 x 10,5 cm. Blindgeprägter Lederband d. Z. über Holzdeckeln (stärker berieben, ohne die Schließen). Wittenberg, bey Georgen Rhaw, 1541.
VD16 L 4354. Benzing 2583. Herzog-Hauck 1237, 353. Zu den Holzschnitten siehe Thieme-Becker XXXVII, 377 und Merlo, Kölnische Künstler (1895), Sp. 1013, Nr. 327b. – Erste hochdeutsche Ausgabe der Spangenberg´schen Katechismusbearbeitung, selten. Zu den vier Exemplaren die im VD16 genannt werden, kommen noch Augsburg (Stabi), Straßburg (BNUS) und London (Univ.) sowie Berlin (nur 192 Bl.). Die hochdeutsche Fassung wurde mehrfach neu gedruckt, weiters erschienen eine niederdeutsche und eine lateinische Übersetzung.
Gemeinsam mit dem Kleinen Katechismus wurde der Große Katechismus ins Konkordienbuch (1580) übernommen und gehört zum Lehrbestand der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Luther selbst betrachtete ihn als eine seiner wichtigsten und besten Schriften. Die vorliegende Bearbeitung erfolgte durch den evangelischen Theologen und Reformator Johann Spangenberg (1484-1550), einem Freund Luthers. Darinnen wurde u. a. die Vorrede Luthers durch seine eigene, sowie eine des aus Nordhausen gebürtigen Justus Jonas (1493-1555) ersetzt. Spangenberg war Schulrektor und Prediger in Stolberg, als ihn 1524 der Rat der Stadt nach Nordhausen berief. Er war 22 Jahre in Nordhausen tätig, wobei er sich um das Schulwesen Verdienste erwarb, was ihm den Beinamen „Scholae Nordhusanae Episcopum“ eintrug.
Neben Schulbüchern verfasste er erbauliche und theologische Schriften und sammelte Lieder für die evangelische Gemeinde. Die Wertschätzung durch Luther zeigt sich in dessen Empfehlung von Spangenberg an die Grafen von Mansfeld als Generalinspektor für deren Land. Drei der blattgroßen Holzschnitte tragen das Monogramm „AW“ (ligiert), welches an jenes des Anton von Worms erinnert, mit dem unser Monogrammist früher zusammengeworfen wurde. Merlo beschreibt den Kreuzigungsholzschnitt, und hält ihn, ebenso wie die im vorliegenden Druck vorkommenden Darstellungen „Christus in der Vorhölle“ und die „Auferstehung“ für Wittenberger Arbeiten und verweist auf eine 1549 von Rhaw gedruckte Ausgabe des „Hortulus animae“.
Thieme-Becker erwähnt unsere 13 großen Holzschnitte „(davon 3 signiert) zu den Glaubensartikeln u. Sakramenten, die in Rhau´schen Drucken öfters verwendet wurde [...]“. Die Urheberschaft der ca. halbseitigen Holzschnitte ist offenbar noch ungeklärt. – Obere Ecke des Titelblattes abgeschnitten und ergänzt (kein Textverlust), das folgende Blatt dort mit kleinem Einschnitt. Gering braunfleckig, wenige alte Marginalien. Schönes Exemplar.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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