Es wurden 3 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Los 8210Matschinsky-Denninghoff, Martin und Brigitte
Onde
Auktion 106
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,580)
Onde
Kunstharz und Stahl. Ca. 1970.
30,5 x 14 x 12 cm.
Wohl Prototyp für das 1970 entstandene Multiple "Onde" (Költzsch 273), mit einer "organischen" Komponente aus Kunstharz und der rechtwinkligen "anorganischen" Stahlform, in dieser Kombination charakteristisch für das Schaffen der Künstler um 1970/71. 1952 lernen sich Martin Matschinsky und Brigitte Denninghoff am Darmstädter Experimentiertheater von Gustav Rudolf Sellner kennen. Brigitte Denninghoff studiert zuvor an den Kunsthochschulen in Berlin und München, arbeitet als Assistentin bei Henry Moore und Antoine Pevsner und gründet mit sechs anderen Künstlern 1949 in München die Künstlergruppe ZEN 49. Martin Matschinsky absolviert eine Fotografenlehre und verbringt die Jahre 1940 bis 1947 im Kriegsdienst bzw. in Kriegsgefangenschaft. Die gegenseitige Inspiration und gemeinsame Verehrung von Henry Moore sowie dem russischen Konstruktivisten Antoine Pevsner führen zu einer seit 1955 andauernden Zusammenarbeit der beiden Künstler. Das Jahr 1959 markiert mit dem Erhalt des Prix Bourdelle und der ersten Teilnahme an der documenta in Kassel den künstlerischen Durchbruch des Paares. Seit den 1960er Jahren prägen sie mit ihren monumentalen Skulpturen den öffentlichen Raum.
Provenienz: Werner Ahrens, Berlin (Werner Ahrens war der Assistent der Künstler)
Los 8176Matschinsky-Denninghoff, Martin und Brigitte
Ohne Titel
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.250€ (US$ 4,885)
Ohne Titel
Messingskulptur, verzinnt, auf Holzsockel. 1978.
32 x 24 x 15 cm.
Unter der Standfläche monogrammiert und datiert.
Der unverwechselbare künstlerische Ausdruck der vorliegenden Arbeit erinnert an die monumentale Stahlrohrskulptur mit dem Titel „Berlin“(1987), welche sich auf dem Mittelstreifen der Berliner Tauentzienstraße befindet und als eines der bekanntesten Werke des Künstlerehepaars und als eines der Symbole der Stadt Berlin gilt.
1952 lernen sich Martin Matschinsky und Brigitte Denninghoff am Darmstädter Experimentiertheater von Gustav Rudolf Sellner kennen. Brigitte Denninghoff studiert zuvor an den Kunsthochschulen in Berlin und München, arbeitet als Assistentin bei Henry Moore und Antoine Pevsner und gründet mit sechs anderen Künstlern 1949 in München die Künstlergruppe ZEN 49. Martin Matschinsky absolviert eine Fotografenlehre und verbringt die Jahre 1940 bis 1947 im Kriegsdienst bzw. in Kriegsgefangenschaft. Die gegenseitige Inspiration und gemeinsame Verehrung von Henry Moore sowie dem russischen Konstruktivisten Antoine Pevsner führen zu einer seit 1955 andauernden künstlerischen Zusammenarbeit der beiden Künstler. Das Jahr 1959 markiert mit dem Erhalt des Prix Bourdelle und der ersten Teilnahme an der documenta in Kassel den künstlerischen Durchbruch des Paares. Es folgen Teilnahmen an der Biennale in Venedig und an verschiedenen weiteren documentas in Kassel sowie eine Vielzahl deutscher und internationaler Ausstellungen. Seit den 1960er Jahren prägen sie mit ihren monumentalen Skulpturen den öffentlichen Raum inner- und außerhalb Europas.
Los 8177Matschinsky-Denninghoff, Martin und Brigitte
Ohne Titel
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.250€ (US$ 1,437)
Ohne Titel
Messingskulptur, verzinnt, auf Schiefersockel montiert. 1986.
32,8 x 11,5 x 8 cm.
Unter der Standfläche monogrammiert und datiert. Auflage 40 num. Ex.
In den 1980er Jahren wurden die Metallskulpturen des Künstlerehepaars filigraner und kleinteiliger und erinnern an einen informellen Gestus bzw. Kalligrafie. Die Verlagerung des Schwerpunkts und das Spiel mit Massenverhältnissen, in dem ein Volumen von zarten Linienstrukturen wie schwerelos getragen wird, bewirkt den besonderen Reiz der vorliegenden Skulptur.
Der Nachlass des Künstlerpaares befindet sich in der Berlinischen Galerie.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge