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Bordellszene
Aquarell über Bleistift auf festem grauen Velin. Um 1920.
24,4 x 17,2 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel.
Dichte Komposition mit intensiver Farbwirkung, deren expressive Gestaltung die sozialkritische Aussage unterstreicht. Bis 1920 studierte Johansson an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig.
Provenienz: The Marvin & Janet Fishman Collection, Milwaukee
Karl & Faber, München, Auktion 28.10.2010, Lot 76
Privatbesitz Australien
Karge Mahlzeit
Kaltnadel in Braunviolett auf Velin. 1922.
19,5 x 17,6 cm (32,3 x 24 cm).
Signiert "Eric Johansson", verso mit dem Nachlaßstempel.
Ausgezeichneter Druck mit tief eingeprägter Plattenkante und mit Rand.
Los 8399Johansson, Eric
Zum Schluss (Mutter ist tot)
Auktion 113
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,557)
"Zum Schluss" (Mutter ist tot)
Öl auf Malpappe. 1919.
70 x 50 cm.
Verso mit Kreide in Schwarz und Bleistift signiert "Eric Johansson", datiert und betitelt sowie mit dem Nachlaßstempel.
Bedeutendes frühes Gemälde Johanssons; im Stil der Neuen Sachlichkeit aufgefasst, beeindruckt es mit seiner reduzierten Komposition, der dem Motiv entsprechend zurückgenommenen Palette und der expressiven Malweise. Eine Zeichnung mit demselben Titel entstand zur gleichen Zeit; sie zeigt ebenfalls die Mutter des Künstlers im Sarg, jedoch in weniger strenger Komposition im Querformat, umringt von Trauernden.
Eric Johansson studierte von 1912 bis 1920 an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig. Mit ihnen gemeinsam gründete er die "Rote Gruppe", und sie stellten erstmals 1923 zusammen aus. Als überzeugter Kommunist musste Johansson 1938 nach Schweden fliehen, wo er bis zu seinem Tod lebte. Aufgrund seiner plötzlichen Flucht gingen viele seiner Arbeiten verloren.
Ausstellung: Galleri Claes Moser, Eksjö Museum, 2015, Kat.-Nr. 22, mit dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite
"Drömrummet", Liljewalchs Konsthall, 2011 (so verso auf Klebeetikett)
Literatur: Dick Schyberg, Bert Ola Gustavsson und Anders Gustafson: Eric Johansson (Svenska illustratörer och konstnärer), 2015, Abb. S. 69
Los 7222Johansson, Eric
Bildnis Lucy Johansson
Auktion 109
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.750€ (US$ 1,989)
Bildnis Lucy Johansson
Öl auf Leinwand. 1919.
70 x 70,5 cm cm.
Mittig rechts mit Pinsel in Blaugrün signiert "Eric", verso nochmals signiert und datiert sowie auf dem Keilrahmen bezeichnet "No. 5".
Das bereits ganz im Stil der Neuen Sachlichkeit aufgefasste Porträt der Ehefrau von Eric Johansson überzeugt mit seiner reduzierten Komposition, dem ausgewogenen Kolorit und schönen Helldunkelkontrasten. Eric Johansson studierte von 1912 bis 1920 an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig. Mit ihnen gemeinsam gründete er die "Rote Gruppe", und sie stellten erstmals 1923 zusammen aus. Als überzeugter Kommunist musste Johansson 1938 nach Schweden fliehen, wo er bis zu seinem Tod lebte. Aufgrund seiner plötzlichen Flucht gingen viele seiner Arbeiten verloren.
"Lövbrunna Gård"
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1974.
30 x 40 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Eric" und datiert, verso nochmals signiert, datiert und betitelt sowie mit der Ortsangabe "Täby".
Die stille winterliche Szenerie zeigt Johanssons Wohnort in Täby, locker und zart aquarelliert. Beigegeben: Ein weiteres signiertes Aquarell und drei signierte Radierungen (stets dasselbe Motiv) von Eric Johansson, 1922, dazu zwei Porträtzeichnungen eines anonymen Künstlers, bezeichnet "Joh.".
Karge Mahlzeit
Kaltnadel in Braunviolett auf Velin. 1922.
19,5 x 17,6 cm (32,3 x 24 cm).
Signiert "Eric Johansson".
Mit dem Nachlaßstempel Eric Johanssons verso. Ausgezeichneter Druck mit Rand.
"Letzte Warnung"
Aquarell und Feder in Schwarz über Bleistiftvorzeichnung auf genarbtem Velin. Um 1925-30.
36,8 x 25,8 cm.
Unten mittig mit Pinsel in Violett signiert "Eric".
Hinter den eindrucksvollen Vordergrundfiguren zieht ein Aufmarsch der Kommunisten mit wehenden roten Fahnen die Straße entlang. Das Aquarell überzeugt in seiner spannungsvollen Komposition und der ausgewogenen, mit schönen Helldunkelkontrasten räumliche Tiefe schaffenden Farbigkeit. Eric Johansson studierte von 1912 bis 1920 an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig. Mit ihnen gemeinsam gründete er die "Rote Gruppe", und sie stellten erstmals 1923 zusammen aus. Als überzeugter Kommunist musste Johansson 1938 nach Schweden fliehen, wo er bis zu seinem Tod lebte. Aufgrund seiner plötzlichen Flucht gingen viele seiner Arbeiten verloren. Verso eine weitere Bleistiftskizze, Landschaft mit Turm.
Los 7260Johansson, Eric
Diverse Portraits und Nachkriegsmotive
Auktion 107
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
Diverse Portraits und Nachkriegsmotive
4 Radierungen, 9 Linolschnitte und 2 Lithographien auf verschiedenen Papieren. Ca. 1918-1922.
Bis 31,5 x 46 cm.
Meist signiert "Eric" bzw. "Eric Johansson", teils betitelt, datiert und bezeichnet "Handdruck".
Dargestellt sind neben verschiedenen Portraits die Themen Streik, Begräbnis, "Brudermord" und "Für die Hungernden in Rußland". Sehr schöne gratige oder kräftige Drucke mit Rand. Beigegeben: Eine signierte Radierung mit Kaltnadel von Wolfgang Frankenstein, "Der letzte Gast", und eine signierte Lithographie von Fritz Cremer, 1976.
"Bakunin". Aquarell und Feder in Schwarz über Bleistiftvorzeichnung auf chamoisfarbenem Zanders-Bütten. 35,2 x 21,6 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Eric" und datiert. 1915.
Eric Johansson studierte von 1912 bis 1920 an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl und Ludwig von Hofmann. Er war mit Otto Dix und Otto Griebel befreundet und pflegte zudem eine enge Freundschaft mit Wilhelm Lachnit sowie Hans und Lea Grundig. Mit ihnen gemeinsam gründete er die "Rote Gruppe", und sie stellten erstmals 1923 zusammen aus. Als überzeugter Kommunist musste Johansson 1938 nach Schweden fliehen, wo er bis zu seinem Tod lebte. Das Aquarell überzeugt in seiner leuchtenden Farbigkeit mit der immensen Freiheit in der Gestaltung, die schon zu Studienzeiten eine große Unabhängigkeit Johanssons von seinen Lehrern zeigt. Der Anarchist Michail Bakunin hatte sich 1849 in Dresden federführend an den revolutionären Aufständen zur Gründung einer sächsischen Republik beteiligt und war für den jungen Künstler Johansson sicher ein politisches Idol.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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