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Los 49Holub, Emil
Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe. Reisen im südlichen Afrika in den Jahren 1883-1887
Auktion 127
Schätzung
120€ (US$ 136)
Holub, Emil. Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe. Reisen im südlichen Afrika in den Jahren 1883-1887. 2 Bände. XIV, 560 S.; XIV, 564 S. Mit Holzstich-Frontispiz, zahlreichen teils ganzseitigen Holzstichillustraionen im Text und 1 (statt 2) chromolithographischen Faltkarte. 23,5 x 17 cm. OLeinenbände (leicht berieben). Wien, Alfred Hölder, 1890.
Henze II, 616. Kainbacher 183, 8. – Erste Ausgabe. Holub verfolgte den Plan einer meridionalen Durchquerung des afrikanischen Kontinents von Kapstadt aus, doch traf er im Gebiet zwischen Sambesi und dem Bangweolo-See im Reich der Matschukulumbe auf starken Widerstand und musste sein Vorhaben aufgeben. Diese zweite Reise führte Holub über die Victoriafälle bis zu den "Franz-Josef-Bergen", wo ein Überfall von Maschukulumbe-Kriegern ihn zur Rückkehr zwang. Durch seine Sammlungen und Beobachtungen wurde die Kenntnis über die indigene Bevölkerung Südafrikas erheblich erweitert. – Mit montiertem Exlibris auf dem Innenspiegel.
Holub, Emil. Sieben Jahre in Süd-Afrika. Erlebnisse, Forschungen und Jagden auf meinen Reisen von den Diamantenfeldern zum Zambesi (1872-1879). 2 Bände. XVI, 528 S.; IX S., 1 Bl., 532 S. Mit 235 teils ganzseitigen Holzstichillustrationen und 4 chromolithographischen Faltkarten. 22,5 x 16 cm. Grüne OLeinenbände d. Z. (etwas berieben, Einband und Block leicht verzogen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Wien, Alfred Hölder, 1881.
Henze II, 616. South African Bibliogr. I 592. Embacher S. 150. – Erste Ausgabe. Holub, dem die Erforschungsgeschichte Afrikas sehr viel verdankt, "ließ sich - angeregt durch Livingstones Tagebücher - 1872 als Arzt im Diamantendistrikt von Kimberley (Südafrika) nieder, um von dort aus Forschungsreisen nach dem Norden in das weithin noch unbekannte Innere des Kontinents zu unternehmen. Auf langen, abenteuerlichen Expeditionen (1872-79) durchzog er dabei entlegene Teile Transvaals und der Eingeborenenreiche des östlichen Betschuanenlandes sowie des nachmaligen Süd- und Nord-Rhodesiens (Bamagwato-, Matabele-, Makalaka, Marutse-Mabunda-, Batongaland), also die Landschaft am oberen Limpopo, um die Salzseen im Osten der Kalahari und an den Ufern des Tschobe und mittleren Sambesi" (NDB IX, 563). – Papierbedingt gleichmäßig schwach gebräunt, Titel mit Besitzeintrag.
Los 34Holub, Emil
Sieben Jahre in Süd-Afrika + Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe
Auktion 116
Zuschlag
120€ (US$ 136)
Holub, Emil. Sieben Jahre in Süd-Afrika. Erlebnisse, Forschungen und Jagden auf meinen Reisen von den Diamantenfeldern zum Zambesi (1872-1879). 2 Bände. XVI, 528 S.; IX S., 1 Bl., 532 S. Mit 235 teils ganzseitigen Holzstichillustrationen und 4 chromolithographischen Faltkarten. 23,5 x 17 cm. Illustrierte grüne OLeinenbände mit reicher Schwarz- und Goldprägung. Wien, Alfred Hölder, 1881.
Henze II, 616. South African Bibliogr. I 592. Embacher S. 150. – Erste Ausgabe. Holub, dem die Erforschungsgeschichte Afrikas sehr viel verdankt, "ließ sich - angeregt durch Livingstones Tagebücher - 1872 als Arzt im Diamantendistrikt von Kimberley (Südafrika) nieder, um von dort aus Forschungsreisen nach dem Norden in das weithin noch unbekannte Innere des Kontinents zu unternehmen. Auf langen, abenteuerlichen Expeditionen (1872-79) durchzog er dabei entlegene Teile Transvaals und der Eingeborenenreiche des östlichen Betschuanenlandes sowie des nachmaligen Süd- und Nord-Rhodesiens (Bamagwato-, Matabele-, Makalaka, Marutse-Mabunda-, Batongaland), also die Landschaft am oberen Limpopo, um die Salzseen im Osten der Kalahari und an den Ufern des Tschobe und mittleren Sambesi" (NDB IX, 563). – Papierbedingt gleichmäßig schwach gebräunt. Sauberes und wohlerhaltenes Exemplar in den reich geschmückten Verlagsdeckeln. – Dabei: Derselbe. Von der Capstadt ins Land der Maschukulumbe. Reisen im südlichen Afrika in den Jahren 1883-87. 2 Bände. XIV, 560 S.; XIV, 564 S. Mit Holzstich-Frontispiz, zahlreichen teils ganzseitigen Holzstichillustraionen im Text und 1 (statt 2) chromolithographischen Faltkarte. 23,5 x 17 cm. Farbig illustrierte OLeinenbände (etwas berieben, Ecken gering bestoßen). Wien, Alfred Hölder, 1890. - Henze II, 616. Kainbacher 183, 8. - Erste Ausgabe. Holub verfolgte den Plan einer meridionalen Durchquerung des afrikanischen Kontinents von Kapstadt aus, doch traf er im Gebiet zwischen Sambesi und dem Bangweolo-See im Reich der Matschukulumbe auf starken Widerstand und musste sein Vorhaben aufgeben. Diese zweite Reise führte Holub über die Victoriafälle bis zu den "Franz-Josef-Bergen", wo ein Überfall von Maschukulumbe-Kriegern ihn zur Rückkehr zwang. Durch seine Sammlungen und Beobachtungen wurde die Kenntnis über die indigene Bevölkerung Südafrikas erheblich erweitert. - Vorderes Innengelenk von Band I angeplatzt. Vereinzelte, geringe Flecken. Wohlerhaltenes Exemplar.
Holub, Emil, bedeutender böhmischer Forschungsreisender, unternahm vier Afrika-Expeditionen in Süd-Nord-Richtung und umgekehrt (1847-1902). Eigh. Brief mit U. "Dr. Emil Holub". 1 S. Gr. 8vo. Wien 9.IV.1894.
An einen Botaniker. "... Ich erlaube mir am Samstag Nachmittag dem Herrn Garteninspector eine Anzahl südafrikanischer, auf dem Marsche von dem westlichen Transvaal bis ans nördliche Capland (südwärts) ausgegrabener Zwiebeln zu übergeben. Indem ich ergebenst bitte selbe als eine kleine Widmung für den k. k. botanischen Garten entgegennehmen zu wollen, erlaube ich mir zu bemerken, daß wir seit 1887 die Zwiebeln jährlich eingepflanzt und jährlich nahezu alle Arten zum Blühen gebracht haben. Späterhin, wenn die Pflanzen der Blüte nahe kommen, werde ich mir die Freiheit nehmen vorzusprechen und die Fundorte der einzelnen Arten angeben. Auch gedenke ich im Laufe des Sommers eine Collection südafrik. Samen, Früchte etc. zur Verfügung zu stellen ...".
Holub, Emil. Sieben Jahre in Süd-Afrika. Erlebnisse, Forschungen und Jagden auf meinen Reisen von den Diamantenfeldern zum Zambesi (1872-1879). 2 Bände. XVI, 528 S.; IX S., 1 Bl., 532 S. Mit 235 teils ganzseitigen Holzschnitten und 4 chromolithographischen Faltkarten. 23,5 x 17 cm. Illustrierte OLeinenbände (Kapitale gering bestoßen). Wien, Hölder, 1881.
Kainbacher 183. South African Bibliography II, 593. Embacher 149. Henze II 616. – Erste Ausgabe. Holub, dem die Erforschungsgeschichte Afrikas sehr viel verdankt, "ließ sich - angeregt durch Livingstones Tagebücher - 1872 als Arzt im Diamantendistrikt von Kimberley (Südafrika) nieder, um von dort aus Forschungsreisen nach dem Norden in das weithin noch unbekannte Innere des Kontinents zu unternehmen. Auf langen, abenteuerlichen Expeditionen (1872-79) durchzog er dabei entlegene Teile Transvaals und der Eingeborenenreiche des östlichen Betschuanenlandes sowie des nachmaligen Süd- und Nord-Rhodesiens (Bamagwato-, Matabele-, Makalaka, Marutse-Mabunda-, Batongaland), also die Landschaft am oberen Limpopo, um die Salzseen im Osten der Kalahari und an den Ufern des Tschobe und mittleren Sambesi" (NDB IX, 563). – Papierbedingt etwas gebräunt, die Faltkarten teils mit Einriss. Exemplar in den illustrierten Verlagseinbänden von Alfred Holder, hier in der grünen Variante (es gibt auch braune und rote).
Holub, Emil, bedeutender böhmischer Afrika-Forscher, unternahm vier Expeditionen in Süd-Nord-Richtung und umgekehrt (1847-1902). Eigh. Brief mit U. "Dr. Emil Holub". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf. Gr. 8vo. Prag 2.XI.1892.
An den Redakteur F. Wilhelm, den er bittet, im Morgenblatt ihm verliehene Orden aus Tunis, Montenegro und Ägypten anzuzeigen: "... Bitte zu entschuldigen, dass ich auf die mir im vorigen Jahre erwiesene Güte bauend, wieder einmal mit einer Notiz zu belästigen mir erlaube. Im Laufe der letzten Tage erhielt ich die folgenden Auszeichnungen: von Seiner Hoheit dem Bey von Tunis die Offiziersdecoration des Nichan Iftikhar Ordens. Von Seiner Hoheit dem Fürsten von Montenegro, der im vorigen Jahr die Ausstellung zu Wien mit seinem Besuche auszuzeichnen geruhte, den Danilo Orden III Cl. und von Seiner Hoheit dem Khedive von Egypten den Medjidie Orden IV Classe. Ich würde bitten die Notiz für das Morgenblatt am Freitag zusenden ... zu wollen ...". Mit gedrucktem Briefkopf "Dr. Emil Holub's südafrikanische Ausstellung in Prag 1892 (Darstellung der Forschungsresultate seiner letzten Afrikareise 1883-1887)". - Mit der Auswertung seiner umfangreichen Forschungsergebnisse hatte Holub - mit Ausnahme seiner Bücher - in Österreich wenig Glück. Sein Angebot, seine mehr als 13000 Objekte zählende Sammlung kostenlos dem Prager Nationalmuseum zu übergeben, wurde abgelehnt. - Leichte Gebrauchsspuren.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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