Artist Index: Holtei, Carl von


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Los 2524Holtei, Carl von
9 Briefe und 1 Gedichtmanuskript. 1823-1873

Auktion 127

Schätzung
350€ (US$ 398)

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Holtei, Carl von, aus Breslau stammender Dichter, Erzähler, Bühnenautor, Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Theaterleiter (1798-1880). Sammlung von 9 eigh. Briefen und 1 eigh. Gedichtmanuskript. Zus. 17 S. Gr. 4to und gr. 8vo. 1823-1873.
An verschiedene Adressaten (Bühnenleute, Generalin von Zilinska, Baron von Humbracht, den Theaterkritiker Max Kurnik u. a.) über diverse Themen, vor allem Beiträge für Zeitschriften und Theateraufführungen, oft in launigem Tonfall. Die Verse sind ein Gelegenheitsgedicht für ein Pärchen "Bernhard und Luise". - 3 Briefe gebräunt.

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Los 2388Holtei, Carl von
Gedichtmanuskript

Auktion 112

Zuschlag
80€ (US$ 91)

Details

Holtei, Carl von, aus Breslau stammender Dichter, Erzähler, Schauspieler, Regisseur, Rezitator und Theaterleiter (1798-1880). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "C E v Holtei". 3 S. Gr. 4to. O. O. (ca. 1840).

"Gäste und Kinder". 9 Strophen zu je 4 Zeilen. "Der Chinese sagt, - und ich wette drauf, / Sein Ausspruch gilt für uns nicht minder! - / 'Nimm Deine Gedanken wie Gäste auf, ' / 'Doch Deine Wünsche behandle wie Kinder.' -
Welch tiefes Wort! Wie reich an Sinn! / Gedanken sind nur Gäste auf Erden, / Sie bleiben des Geistes ew'ger Gewinn, / Sie sollen mit Ehrfurcht empfangen werden ...". - Randläsuren; Faltenrisse alt unterlegt.

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Los 2390Holtei, Carl von
Brief 1847

Auktion 112

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

- Eigh. Brief m. U. "H". 11/2 S. Doppelblatt mit Adresse und Siegelresten. Gr. 4to. Hannover 18.IV.1847.

An den Intendanten des Braunschweiger Hoftheaters, Dr. Karl Köchy. "... Daß ich wieder nach Braunschweig kommen u. den Weg in jene Welt nicht antreten würde, ohne vorher noch ein paar Abende in alter Weise mit Euch zugebracht zu haben, das hatt' ich ja versprochen. Aber daß ich kommen sollte, nur um auf dem Seile zu tanzen, hätt ich mir damals nicht träumen lassen u. es ist eine Tollheit, zu der mich mein alter Kettl [der Schauspieler Georg Kettel] verleitet. Gott verzeihe mir den Unsinn! Jetzt kann ich nicht mehr zurück. - Ich lasse Köchy bitten, die Uhlanen gut zu besetzen: Heimann u. Bercht spielen mir zu Gefallen gewiss die beiden Sidlonatzki u. Lipowski. - Kunst, Manitzki u. s. w. ... Ich komme so rasch ich kann, damit wir einige Scenenproben vorher machen können. Denn wenn das nicht in einander greift, ist's nichts. Hoffentlich hat Kettl das Buch, worin die neue Umarbeitung steht von Theodor Gassmann entliehen. Die Rollen müssen nothwendig ganz neu ausgeschrieben werden, sonst giebt's Konfusion. Auch [Fanny] Mejo muß nachlernen. Die Einlagen für die Partitur bring' ich mit ... Vielleicht kann ich dann nach dem Regisseur Benefiz noch ein- oder zwei-mal öffentl. lesen? Das wird sich finden ... Emil Devrient grüßt u. ich empfehl mich den holden Schwestern, Maxen, Schröder'n, Schmalz, Hopfen etc. ...". - Holtei, der eigentlich nur noch als Rezitator auftrat, war in Hannover von Emil Devrient und seinem alten Freund Georg Kettel gebeten worden, bei einer Braunschweiger Benefizvorstellung für die Regisseure Georg Kettel und Theodor Gassmann noch einmal als Schauspieler mitzuwirken, und zwar in der Rolle des Thaddäus in Holteis erfolgreichem Drama "Der alte Feldherr". Er sagte voreilig zu, bekam dann aber viele Bedenken und heftiges Lampenfieber. Doch der Erfolg war groß, und Holtei wurde vom Braunschweiger Publikum gefeiert.

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Los 2246Holtei, Carl von
4 Briefe

Auktion 108

Zuschlag
160€ (US$ 182)

Details

Holtei, Carl von, schles. Dichter, Dramatiker, Schauspieler, Rezitator, Regisseur und Theaterleiter (1798-1880). 3 eigh. Briefe m. U. "Holtei" und 1 gedruckte Danksagung mit eigh. Unterschrift "CL v Holtei". Zus. 4 S. Gr. 8vo. (Ca. 1840) - 1872.
An verschiedene Adressaten. An "Monsieur de Franck" schickt er eine Einladung: "... Willst Du mir die Freude machen, übermorgen ... ein frugales Mittagsbrodt (kein Francksches Diner) mit uns und einigen Freunden bei uns einzunehmen? Dieser Bitte füg`ich noch die zweite bei, mit niemand außer Scheiner davon zu reden, weil die Enge unserer Gemächer mir untersagt, Einige einzuladen, die mir dieses Versäumniß vielleicht anders auslegen könnten ...". - In einem Schreiben aus Breslau (25.X.1869) bittet er um Übersendung von 15 Exemplaren seiner "Königslieder - alt und neu" (Berlin, Duncker, 1870). - Auf eine Einladung antwortet Holtei: "... Wenn ich nicht geradehin an der Krepierhalfter liege, oder, wenn es nicht etwa Schusterjungen regnet, will ich mich übermorgen pünktlich einstellen. Daß ich, als uraltes Mitglied, nicht Gast bin, sondern selbstständig lebe, versteht sich hoffentlich von selbst ...". - Am 28. Januar 1872 verschickt er aus Breslau eine gedruckte Danksagung für Glückwünsche zum Geburtstag: Wahrscheinlich hatte so mancher zum 75. Geburtstag gratuliert, denn bei vielen Zeitgenossen galt das Jahr 1797 als Holteis Geburtsjahr. Erst 1876 wurde das Datum erstmals öffentlich korrigiert.

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Los 2247Holtei, Carl von
Signiertes Porträtfoto

Auktion 108

Zuschlag
120€ (US$ 136)

Details

- Porträt-Photographie mit eigh. Signatur "C v Holtei" und Datum auf der Rückseite. Visit-Format (10,4 x 6,5 cm). O. O. 1878.
Die Aufnahme des Ateliers A. Leisner im schlesischen Waldenburg zeigt den Künstler im Brustbild, den Kopf im Halbprofil nach rechts (vom Betrachter) gewendet. - Kleine Kratz- und Montagespuren.

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Los 2550Holtei, Carl von
Gagen-Quittung 1825

Auktion 103

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Holtei, Carl von, aus Schlesien stammender Schauspieler, Rezitator, Bühnenleiter, Dramatiker, Erzähler und Publizist (1798-1880). Eigh. Schriftstück m. U. "C E v Holtei, Direktionssekretair". 1/2 S. 4to. Berlin 2.I.1825.
Gagenquittung aus Holteis Anfängerzeit als Schauspieler, Regisseur und Direktionssekretär am Königsstädtischen Theater in Berlin. "Aus der Hauptkasse des Königstädtischen Theaters habe ich unter heutigem Datum meine Gage für Monat December 25 mit 66 rh 20 Sgr. ... baar und richtig empfangen ...".

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Los 2551Holtei, Carl von
Brief 1869 an Alexander Jung

Auktion 103

Zuschlag
170€ (US$ 193)

Details

"die mir grauenhafte Zukunftsmusik"
- Eigh. Brief m. U. "Holtei". 4 S. Gr. 8vo. Breslau 2.XII.1869.
An den Schriftsteller Alexander Jung in Königsberg, der, stets in Geldverlegenheit, auf der Suche nach einem Verleger bei Holtei um Rat gefragt hatte. Dieser zeigt Verständnis, kann aber wenig Hilfe bieten. "... Es kann wohl niemand Ihre gerechten Klagen über 'die Schmach, die Unwerth schweigendem Verdienst erweiset' besser zu würdigen wissen, und inniger mitfühlen, als ein alter müder Mann, der gleich mir gezwungen worden ist, nach dem plötzlichen Tode seines langjährigen Verlegers, u. daraus hervorgehender Zerstörung leidlich-angenehmer Verhältnisse, sich in eine ihm völlig fremde Geschäftswelt zu wagen, und neue Verbindungen anzuknüpfen, die unvermeidlichen Aerger mit sich bringen. Auch mich hat Sorge für miserable Erdenexistenz auf meine letzten Lebenstage unterschiedlichen Journal-Redactionen in die Netze getrieben ... Ihr Herr v. Südenhorst, welcher mit einem Hrn. Dr. v. Sacher-Masoch eine dramaturgische Monatsschrift herausgiebt, oder gab, wird wohl derselbe seyn, welcher zu meiner Zeit in Graez als ein sicherer Zwiedeneck (Oesterreichische Adelsmacherei: Zwiedeneck von Südenhorst. Sie nennen das 'Prädicate'. So giebt es einen 'Krätzig, Edlen von Miserabel') studierte, u. sich durch arrogantes Benehmen, so wie durch fanatische Parteinahme für die mir grauenhafte Zukunftsmusik hervorthat ... Von einem andern Unternehmen unter dem Titel 'Edelweiß' ist in meine Einsamkeit noch keine Kunde gedrungen. Leider hab' ich jetzt keinen Menschen mehr in Graez, an den ich mich fragend, oder Ihre Interessen fördernd, mit Hoffnung auf Erfolg wenden könnte ... Zwei meiner Enkel, die ohne viele Komplimente dem Ritter 'Zuwider neck' (so nannten wir ihn) auf den Leib gerückt seyn würden, leben jetzt in Wien ...". - Bestellt Grüße an "unsern edlen Rosenkranz", den Königsberger Philosophen.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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