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Heister, Lorenz. Chirurgie, In welcher alles, was zur Wund-Artzney gehöret, Nach der neuesten und besten Art, gründlich abgehandelt ... werden. 7 Bl., 1078 S., 12 Bl. Mit gestochenem Porträt und 38 meist gefalteten Kupfertafeln. 20,5 x 16,5 cm. Halbleder d. Z. (beschabt, bestoßen Gelenke teils offen und Kapitale mit größeren Einrissen) mit RSchild. Frankfurt und Augsburg, Wolffs, 1779.
Blake 203. Vgl. Engelmann 238, Lesky 292, Waller 4236. – Lorenz Heister (1683 - 1758), ein renommierter Professor in Altdorf und Helmstedt, gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. Sein berühmtes chirurgisches Hauptwerk fasst alles Wissenswerte zusammen, was bis zu diesem Zeitpunkt an bleibenden Erkenntnissen gewonnen wurde und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung der Wissenschaft beigetragen. Besonders bemerkenswert sind die detaillierten Abbildungen von chirurgischen Instrumenten und Apparaturen wie der Gliedersäge, dem Hirnbohrer etc. und einigen Anwendungsbeispielen. – Vorsätze leicht leimschattig, mit montierten Besitzschildchen auf dem Titel. Etwas knickspurig und stockfleckig sowie Innengelenk zwischen dem dritten und vierten Blatt offen.
Los 217Heister, Lorenz
Chirurgie, In welcher alles
Auktion 128
Schätzung
600€ (US$ 690)
Heister, Lorenz. Chirurgie, In welcher alles, Was zur Wund-Artzney gehöret ... gründlich abgehandelt, und in 38 Kupfertafeln die neu-erfundene und dienlichste Instrumente, Nebst den bequemsten Handgriffen der Chirurgischen Operationen und Bandagen deutlich vorgestellet werden. Neue viel vermehrte und verbesserte Auflage. 6 Bl., 1078 S., 12 Bl. Mit gestoch. Porträt und 38 gefalteten Kupfertafeln. 21,5 x 17 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (etwas beschabt mit Kratzern und kleinen Fehlstellen an den Kapitalen) mit goldgeprägtem RSchild und reicher RVergoldung. Nürnberg, Johann Adam Stein und Gabriel Nicolaus Raspe, 1752.
Hirsch-Hübotter III, 141. Vgl. Waller 4265 (nur gekürzte Ausgabe) und Garrison-Morton 5576 (mit der EA von 1718). – Frühere (6. deutsche), noch zu Lebzeiten des Verfassers erschienene Ausgabe. Heister (1683-1758) gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. In dem vorliegenden wissenschaftl. Hauptwerk hat er alles, was bis dahin auf diesem Gebiet bekannt war, zusammengefaßt. Die Kupfer sind vor allem wegen der vielen abgebildeten chirurgischen Instrumente und Bandagen medizinhistorisch interessant. – Erstes Blatt mit hs. Besitzvermerken. Teilweise etwas stockfleckig, knickspurig mit kleinen Fehlstellen und kleinen Gebrauchspuren. Insgesamt wohlerhalten.
Los 218Heister, Lorenz
Compendium anatomicum totam rem anatomicam brevissime complectens
Auktion 128
Schätzung
180€ (US$ 207)
Heister, Lorenz. Compendium anatomicum totam rem anatomicam brevissime complectens. Edition quinta. Teil I und II in 1 Band. 2 Bl., 207 S.; 190 S., 21 Bl. Mit gestochenem Portrait, gestochener Titelvignette und 9 gefalteten Kupfertafeln. 20 x 12,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit kaum leserlichen RTitel. Nürnberg, Georg C. Weber, 1741.
Hirsch-Hübotter. 111, 141. Wellcome II, 236. – Fünfte Ausgabe. – Etwas stockfleckig und feuchtrandig. Innengelenk am letzten Blatt offen. Manche Tafeln mit teils größeren Einrissen und Knickspuren.
Heister, Lorenz. Chirurgie, In welcher alles, was zur Wund-Artzney gehöret, Nach der neuesten und besten Art, gründlich abgehandelt, und in vielen Kupfer-Tafeln die neu-erfundene und dienlichste Instrumenten, Nebst den bequemsten Handgriffen der Chirurgischen Operationen und Bandagen deutlich vorgestellet werden. 12 Bl., 896 S., 12 Bl. (Register). Mit gestochenem Porträt und 26 meist gefalteten Kupfertafeln. 20 x 16 cm. Späterer Pappband (stärker lädiert, mit Einrissen, Flecken, gebräunt) über Holzdeckel. Frankfurt und Augsburg, Wolffs, 1739.
Blake 203. Vgl. Engelmann 238, Lesky 292, Waller 4236. – Lorenz Heister (1683 - 1758), ein renommierter Professor in Altdorf und Helmstedt, gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. Sein berühmtes chirurgisches Hauptwerk fasst alles Wissenswerte zusammen, was bis zu diesem Zeitpunkt an bleibenden Erkenntnissen gewonnen wurde und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung der Wissenschaft beigetragen. Besonders bemerkenswert sind die detaillierten Abbildungen von chirurgischen Instrumenten und Apparaturen wie der Gliedersäge, dem Hirnbohrer etc. und einigen Anwendungsbeispielen. – Gebräunt, mit Wurmspuren. Einige Tafeln eingerissen mit Darstellungsverlust.
Heister, Lorenz. Institutiones chirurgicae. 2 Bände. 1 Bl., VIII, 56 S., 4 Bl., 599 S.; 2 Bl., S. 603-1187, 26 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Portrait, 2 wiederholten gestochenen Titelvignetten und 40 gefalteten Kupfertafeln. 24,5 x 19,5 cm. Leder d. Z. (bestoßen und berieben, mit Schabspuren und Fehlstellen, Rücken unter Verwendung alten Materials restauriert). Amsterdam, Janssonius-Waesberg, 1750.
Vgl. Hirsch-Hübotter III, 141. Waller I, 4263. Vgl. Wellcome III, 237 – Lateinische Ausgabe der 1718 erstmals erschienenen berühmten Schrift des Begründers der modernen Chirurgie. "Seine Chirurgie verdankt ihren großen Erfolg dem Umstande, daß Heister die besten Quellen benutzte und seinen Lehren überall die anatomische Grundlage zu geben wusste"" (H.-H.). Der Tafelteil mit chirurgischen Gerätschaften und anschaulich demonstrierten Operationsmethoden. – Etwas stock- oder braunfleckig, insgesamt wohlerhalten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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