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Los 133Heineccius, Johann Michael
Scriptores rerum germanicarum
Auktion 128
Schätzung
450€ (US$ 517)
Heineccius, Johann Michael und J. G. Leuckfeld. Scriptores rerum germanicarum, cum variis diplomatibus & indicibus in unum volumen collecti. 2 Teile, Register und 8 Anhänge in 1 Band. 8 Bl., 572 S., 16 Bl., 16, 34 S., 5, 4, 3 Bl., 272 S., 12 Bl., 20, 32, 19 S. Mit mehreren gestochenen Titel- und Textvignetten, 26 Kupfertafeln und 1 Falttabelle. 34 x 21 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, VDeckel mit goldgeprägtem Wappensupralibros. Frankfurt, Christian Gensch, 1707.
ADB XI, 363 u. XVIII, 481. Graesse VI/I, 334. Ebert 20753, 15. Lipsius-Leitzmann 180. – Erste Ausgabe einer Zusammenstellung von historischen Schriften dieser beiden Autoren. Am wichtigsten zweifellos die Antiquitates Goslariensis mit numismatischem Anhang, von Heineccius herausgegeben, die etwa die Hälfte des Bandes einnehmen. Eine Titelvignette zeigt eine hübschen Ansicht von Goslar. Die Kupfer mit Münzen, Siegeln, Portraits usw. – Titel etwas gebräunt und mit altem Besitzeintrag. Sonst nur etwas braunfleckig und insgesamt wohlerhalten. – Nachgebunden: Caspar Abel. Gründlicher Bericht von denen nach einander empor gekommenen, und wieder gestürtzten vielen Monarchien. 2 Bl., 76 S., 6 Bl. Frankfurt, Henning Großen, 1707. - Gleichmäßig gebräunt und leicht braunfleckig. - Derselbe. Diarium belli hispanici. 6 Bl. Halberstadt, Johann Erasmus Hynitsch, (1707).
Über den Harzburger Krodo-Kult
Heineccius, Jo(hann) Mich(ael). Antiquitatum Goslarensium et vicinarum regionum libri sex. 6 Bl., 572 (recte: 576) S., 16 Bl. (Index und Errata), 16, 34 S., 5 Bl. Mit gestochener Titelvignette, 9 wiederholten Holzschnitt-Titelvignetten, einigen Textholzschnitten, doppelblattgroßer Stammtafel und 13 (statt 28) Kupfertafeln. 33,5 x 21 cm. HPergament d. Z. (Ecken und Kanten sehr stark beschabt, Rücken defekt und nur fragmentarisch vorhanden, deutliche Gebrauchsspuren). Frankfurt, Christian Gensch, 1707.
Loewe 3474. ADB XI, 363. – Erste Ausgabe der Goslaer Chronik. Die drei zum Druck gehörenden Anhänge enthaltenen eine numismatische Untersuchung der Münzen der Stadt, einen Festgesang auf Kaiser Joseph I. sowie eine Abhandlung über den im Harzburger Land allseits bekannten germanischen Pseudogott Krodo, dessen götzenhafte Verehrung auf die Zeit Karls des Großen zurückgeht. Die Karriere von Krodo bekam in der Neuzeit jedoch einen Knick, heute fungiert er "nur" noch als Maskottchen der Stadt Bad Harzburg. Die enstprechende Tafel zeigt ihn mit seinen in der Sassenchronik von 1492 beschriebenen Attributen, auf einer Säule auf einem Fisch stehend, in der Rechten ein Gefäß mit Blumen, in der Linken ein in die Höhe gehaltenes Rad. – Exemplar ohne die 15 Portraitkupfer, die nur einem Teil der Auflage eingebunden wurden. Etwas braun- und stockfleckig, ca. die erste Hälfte mit Braunfleck im unteren weißen Rand und der unteren rechten Ecke, am Schluss mit kleinem Wurmgang im oberen weißen Rand. –
Los 1134Heineccius, Johann Michael
Eigentliche und wahrhafftige Abbildung der alten und neuen griechischen Kirche
Auktion 107
Zuschlag
250€ (US$ 287)
Die Geschichte der griechisch-orthodoxen Kirche
Heineccius, Jo(hann) Mich(ael). Eigentliche und wahrhafftige Abbildung der alten und neuen griechischen Kirche. Nach ihrer Historie, Glaubens-Lehren und Kirchen-Gebräuchen. 4 Teile in 1 Band. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Porträt-Frontispiz, gestochener Kopfvignette und 16 Kupfertafeln. 22 x 18 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig) mit hs. RTitel. Leipzig, Johann Friedrich Gleditsch, 1711.
Einzige Ausgabe der Monographie über die Glaubenslehre und die Traditionen in der griechisch-orthodoxen Kirche. Der Theologe Johann Michael Heineccius (1674-1722), "ein Mann von großer Gelehrsamkeit und zumal bewandert in der Geschichte Deutschlands und dessen Alterthümern, veröffentlichte mehrere hierauf bezügliche und theilweise noch jetzt geschätzte Werke, wie die 'Scriptores rerum german.' Auch als erster wissenschaftlicher Bearbeiter der Siegelkunde machte er sich bekannt und verdient durch sein Werk 'De veter. German. aliarumque nat. sigillis'" (ADB XI, 363). – Eine Lage zu Beginn von Teil II etwas gelockert und dadurch mit minimalen Randknicken. Innenspiegel mit alten Signaturen und modernem Exlibris des evangelischen Kirchenhistorikers Victor Schultze (1851-1937). Schultze gilt als Begründer und Wegbereiter der christlichen Archäologie als Wissenschaft. Wohlerhaltenes Exemplar.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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