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Gubitz, Friedrich Wilhelm, Berliner Holzschneider, Akademie-Professor, Bühnenautor, Theaterkritiker, Almanach-Herausgeber und einflußreicher Redakteur des "Gesellschafter" (1786-1870). Eigh. Billet m. U. "F. W. Gubitz". 2/3 S. 16mo. Berlin 21.III.1812.
An einen "lieben Freund". "... Senden Sie mir doch das Morgenblatt. Da ich gerade heut einen Brief an die Redaktion sende, so will ich mir das Vergnügen nicht entgehen laßen, Hr. v. Kotzebue gleich seinen Theil zu verabreichen und dabei auch manches Nothwendige, was nur auf die Gelegenheit wartete, sagen. Adio! ...". - Aus der Sammlung Rötger, mit roter Tinte nummeriert und bezeichnet. - Dabei: Julius Eduard Hitzig, Berliner Jurist, Kriminalist, Buchhändler, Herausgeber, Mitglied des "Nordsternbundes", Gründer der "Mittwochsgesellschaft", mit E. T. A. Hoffmann befreundeter wichtiger Literaturagent der Berliner Spätromantik (1780-1849). Eigh. Brief m. U. "Dr. Hitzig". 1 S. auf rosa Papier. Doppelblatt. 8vo. (Berlin) 26.VI. o. J. - An den preußischen Kultusminister Friedrich Eichhorn, dem er eine (hier nicht mehr vorhandene) Beilage übersendet, die sich auf eine "gewiß aus den edelsten Motiven hervorgegangene Verfügung" des Ministers bezieht. "... daß ich mir denke, es wird Ihnen Freude machen, zu sehen, wie sich eine Stimme im Auslande und zwar die eines Mannes, den wir beide hochschätzen, darüber vernehmen läßt ...". - Beiliegend ein eigenhändiger und signierter Briefumschlag Hitzigs, ebenfalls an Eichhorn, datiert 28.III.1847, mit der Aufschrift: "Die Beilage zur hochgeneigten Revision und resp. Ergänzung im Namen der Redaction der 'Illustrirten Zeitung' gehorsamst überreicht von Hitzig".
Gubitz, Friedrich Wilhelm, Berliner Holzschneider, Akademie-Professor, Bühnenautor, Theaterkritiker, Almanach-Herausgeber und einflußreicher Redakteur des "Gesellschafters" (1786-1870). Eigh. Brief m. U. "F. W. Gubitz". 1/2 S. Gr. 8vo. Berlin 18.I.1851 ("Eilend").
An einen Herrn Geuß, der ihm ein Schauspiel "Die Maler von Florenz" für sein "Jahrbuch deutscher Bühnenspiele" übersandt, aber keine Antwort erhalten hatte. "... Der tolle Zeitsturm liegt dazwischen - ich habe, was im Jahr 1847 mit dem dramatischen Gedicht: 'Die Maler von Florenz' geschehen, gänzlich vergessen. Daß ich es damals gelesen, fiel mir wieder ein, als ich es jetzt vornahm. Indeß muß ich bemerken: Das 'Jahrbuch deutscher Bühnenspiele' soll möglichst bühnengemäße Dramen bringen, und nach meiner Ansicht kann ich dazu die 'Maler von Florenz' nicht zählen. - Für jetzt und nach dem heutigen Stand der Literatur wäre ich außer Stand, auf den Druck der Dramen insgesammt einzugehen; die Politik läßt uns keine Leser übrig! ...". - Dabei: Derselbe. Eigh. Brief-Fragment m. U. "F. W. Gubitz". 1 S. Quer-kl. 8vo. Berlin 3.IV.1828. - An einen Theaterkritiker. "Sie wundern sich, daß ich im Bericht aus Dresden streiche; wenn ich aber Ihren Bericht über 'Oberon' und das 'Morgenblatt', worin die Beurtheilung dieser Oper von Dresden aus zu einer und derselben Zeit abgedruckt ist, zu gleicher Zeit bekomme, was soll ich da wohl machen?! Hr. Georg Harrys in Hannover, den Sie erwähnen, schreibt mir übrigens ähnliche Briefe wie Sie; jeder der Herren Referenten glaubt, Andre gehn mehr durch ...". - Dieser Brief gebräunt und in einen Umschlag des 19. Jhdts mit Gubitz' Lebensdaten montiert.
Los 5403Gubitz, Friedrich Wilhelm
Bildnis der Sophie Wilhelmine Charlotte Marie
Auktion 113
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
250€ (US$ 284)
"Sophie Wilhelmine Charlotte Marie, Gräfin von Voß, geborne von Dannewitz, Oberhofmeisterin der höchstseeligen Königinn Louise von Preußen, [...]". Farbholzschnitt von 8 Platten, im Oval, die Schrift von einer separaten Platte gedruckt. 59,3 x 43,7 cm (Blattgröße). Nagler V, S. 417, Drugulin 22205, Thieme-Becker XV, S. 184.
Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Etwas stockfleckig, entlang der äußeren Ränder leicht angeschmutzt, Ecken und Ränder leicht bestoßen, sonst gutes Exemplar.
Los 5344Gubitz, Friedrich Wilhelm
Bildnis der Sophie Wilhelmine Charlotte Marie
Auktion 111
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
813€ (US$ 923)
"Sophie Wilhelmine Charlotte Marie, Gräfinn von Voß, geborne von Dannewitz, Oberhofmeisterin der höchstseeligen Königinn Louise von Preußen, [...]". Farbholzschnitt von 8 Platten, im Oval, die Schrift von einer Separat-Platte gedruckt. 52,6 x 40,3 cm (Blattgröße). Nagler V, S. 417, Drugulin 22205, Thieme-Becker XV, S. 184.
Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Leicht stockfleckig, kleine Knickspuren im unteren Rand, Ränder und Ecken etwas bestoßen, sonst schönes Exemplar.
Los 2169Gubitz, Friedrich Wilhelm
Rechnung für Holzschnitt-Arbeit + Beigabe
Auktion 110
Zuschlag
80€ (US$ 91)
Gubitz, Friedrich Wilhelm, Berliner Holzschneider, Akademie-Professor, Bühnenautor, Theaterkritiker, Almanach-Herausgeber und einflußreicher Redakteur des "Gesellschafters" (1786-1870). Eigenhändige, quittierte Rechnung m. U. "F. W. Gubitz, Professor". 1 S. Quer-8vo. Berlin 10.IV.1819.
Rechnung für eine Holzschnitt-Arbeit: "Die geehrte Nicolaische Buchhandlung empfängt: 1500 Abdrücke der Titel-Vignette zu Körners 'Leyer und Schwerdt' à 100 Stk 10 g. = 6 Thlr. 6 g. - Ein neuer Abguss = 1 Thlr 12 g. - Summa 7 Thlr. 18 g. - Obigen Betrag unter heutigem Dato erhalten ...". - Dabei: Derselbe. Eigh. Billet m. U. "F. W. Gubitz". 1 S. Kl. 8vo. Berlin 14.XI.1825. -
An einen Schriftsteller. "... sende ich anbei die mir gütigst überschickte Erzählung zurük, da die mir erlaubte Honorar-Zahlung nicht so hoch gehen, als Sie die Ihrige bestimmt haben wollen. Übrigens bemerke ich, daß der Schluß der Erzählung gefehlt hat ...". - Dieses Blatt gebräunt.
Los 5477Gubitz, Friedrich Wilhelm
Abfahrt von Regensburg
Auktion 104
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
313€ (US$ 355)
Abfahrt von Regensburg. Holzstich. 10,2 x 15,4 cm. Um 1805-10. Nicht bei Nagler, Kat. Ausst. Deutsche Druckgraphik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, Ludwigshafen 1964, Nr. 41a.
Reizvolles, ungemein empfindsames Blatt (Wir werden uns wiedersehn!) des jugendlichen Künstlers, der den in Deutschland vernachlässigten Holzschnitt wieder zu erneuter Höhe führte. Prachtvoller Druck mit Rand. Gering stockfleckig, sonst in sehr guter Erhaltung. Beigegeben von dem Künstler 8 weitere Holzstiche.
Los 5478Gubitz, Friedrich Wilhelm
Der Zirkel im Thiergarten bey Berlin
Auktion 104
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
313€ (US$ 355)
Der Zirkel im Thiergarten bey Berlin. Holzstich. 7,5 x 13,5 cm. Nicht bei Nagler.
Ausgezeichneter Druck mit Rand. Montierungsreste verso, sonst tadellos. Aus der Sammlung von Nagler (Lugt 2529) sowie Doublette der Kupferstichkabinette Berlin (Lugt 1632 und 2482) und Dresden (Lugt 1616 und 1618). Beigegeben 8 weitere Holzstiche des Künstlers.
Los 5476Gubitz, Friedrich Wilhelm
Abfahrt von Regensburg
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)
Abfahrt von Regensburg. Holzstich. 10,2 x 15,4 cm. Um 1805-10. Nicht bei Nagler.
Reizvolles, ungemein empfindsames Blatt (Wir werden uns wiedersehn!) des jugendlichen Künstlers, der den in Deutschland vernachlässigten Holzschnitt wieder zu erneuter Höhe führte. Prachtvoller, ganz klarer und farbsatter Druck mit Rand. Minimale Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter Erhaltung. Lit.: Kat. Ausst. Deutsche Druckgraphik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, Ludwigshafen 1964, Nr. 41a.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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