Artist Index: Gleichen-Rußwurm, Emilie von


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Los 2411Gleichen-Rußwurm, Emilie von
Brief an einen Oberstleutnant in Nürnberg.1863

Auktion 128

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Schiller-Umkreis. - Gleichen-Rußwurm, Emilie von, Friedrich Schillers jüngste Tochter, veröffentlichte viele Schiller-Dokumente (1804-1872). Eigh. Brief m. U. "Emilie von Gleichen-Rußwurm, geb. von Schiller". 2 S. Doppelblatt. Mit der aus dem Umschlag ausgeschnittenen Adresse des Empfängers. Gr. 8vo. Nürnberg 24.V.1863.
An einen Oberstleutnant in Nürnberg. "... Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für die Mittheilung über die Zeiten, welche Sie in Freundschaft mit meinem theuren Bruder Ernst verbanden. Seine lieben Schriftzüge wieder zu sehen, sein Andenken von Ihnen wachzuhalten, thut mir sehr wohl, u. obgleich in tiefer Wehmut bin ich immer glücklich, solche ... der vergangenen Tage wieder vor Augen zu haben ...".

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Los 6739Gleichen-Rußwurm, Emilie von
Waldinneres mit knorrigen Weiden am Bach

Auktion 122

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)

Details

Waldinneres mit knorrigen Weiden am Bach.
Schwarze Kreide, Graphit und Bleistift, gewischt und gekratzt auf weiß grundiertem Papier. 15,8 x 12 cm, die Ecken abgeschrägt.

Freifrau Emilie Friederike Henriette von Gleichen-Rußwurm, geborene Emilie von Schiller war die jüngste Tochter von Friedrich (1759-1805) und Charlotte von Schiller (1766-1826). Noch keine zehn Monate alt verstarb ihr Vater in Weimar. Von 1827 bis 1828 lebte sie eine Zeit lang in Berlin bei der Familie Wilhelm von Humboldts. 1828 heiratete sie Adalbert Freiherr von Gleichen-Rußwurm (1803-1887). Berühmt wurde sie vor allem als Herausgeberin des Briefwechsel und anderer Beiträge zur Lebensgeschichte ihrer Eltern. Ihr künstlerisches Talent vererbte sie ihrem Sohn Ludwig, der mit seinen Landschaftsgemälden zu einem der Wegbereiter des deutschen Impressionismus wurde. Beigegeben sieben weitere Zeichnungen der Künstlerin in der gleichen Technik, zwei hellbraun laviert, eines (Mutter mit Kind in abendlicher Landschaft) undeutlich monogrammiert "EG" (?).

Provenienz: Neumeister, München, Auktion 259, 12. Dezember 1990, Los 314 (in dieser Auktion waren die Losnummern 294-305 und 313-314 (beide als "Emilie von Gleichen-Rußwurm" ) alle aus einer Sammlung mit Arbeiten der Familie Gleichen-Rußwurm und des Goethe- und Schiller-Umkreises).

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Including buyer’s premium of 25 %. Without VAT. No liability for errors or omissions.


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