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Los 5457 [*]Falck, Jeremias
Christina Regina
Auktion 118
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 1,006)
Christina Regina: Bildnis der Christina von Schweden. Kupferstich nach David Beck. 31 x 21,2 cm. 1649. Hollstein 222.
Ganz ausgezeichneter Druck mit der vollen Darstellung. Etwas angestaubt, unten rechts ausgebesserte Papierläsur sowie links der Kartusche ebenfalls, teils leicht berieben, aufgezogen, sonst sehr gut. Aus der Sammlung Pierre II Mariette (Lugt 1789-1790). Beigegeben drei Bildnisstiche von Gerard Edelinck (Abbé de Bouzonville, Nicolaus Rigaltius und Louis Moreri, Robert Dumesnil 288, 304 und 280), von Theodor Matham zwei Bildnisstiche mit Gerardus van Hoogeveen und Joost van Laren (letzteres auf blauem Papier abgezogen, Hollstein 91 und 104), von Antoine Masson nach Pierre Mignard "Bildnis der Marie de Lorraine-Guise" (Robert-Dumesnil 32) sowie schließlich von Étienne Jehandier Desrochers nach Nicolas de Largillère "Bildnis der jungen Louisa Maria Theresa Stuart, genannt La Consolatrice", insgesamt acht Blatt.
Los 5089Falck, Jeremias
Die alte Buhlschwester
Auktion 115
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,586)
Die alte Buhlschwester. Kupferstich. 40 x 31,8 cm. Block 156 I (von II), Hollstein 156. Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen mit Nebenmarke IHS. .
Die prunkvolle Komposition geht zurück auf ein Gemälde des 17. Jahrhunderts, das lange als ein Werk von Johann Liss galt. Es befand sich einst im berühmten Cabinet der Amsterdamer Kaufleute von Gerard (1599-1658) und Jan Reynst (1601-1646). Kurz vor seinem Tode plante Gerard Reynst die Herausgabe eines Kupferstichwerkes seiner Sammlung. Zu diesem Zweck sicherte er sich die Unterstützung von angesehenen Reproduktionsstechern wie Cornelis Visscher, Jacob und Theodor Matham und Schelte Adams Bolswert; auch Jeremias Falck zählte zu den engagierten Künstlern. Falck hatte 1639-45 in Paris gearbeitet, wo er entscheidend von der Graviertechnik Robert Nanteuils beeinflusst wurde. Nach einem Aufenthalt in Stockholm, wo er als schwedischer Hofstecher wirkte, ging Falck um 1656 zurück nach Amsterdam. - Vor aller Schrift und dem Namen des Künstlers. Prachtvoller Druck mit feinem bzw. schmalem Rand um die teils markant zeichnende Plattenkante. Minimal angestaubt sowie geringfügig und schwach stockfleckig, sonst tadellos und vollkommen erhalten.
Los 5614Falck, Jeremias
Christus, das Kreuz tragend
Auktion 108
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
313€ (US$ 359)
Christus, das Kreuz tragend. Kupferstich, nach Paolo Caliari, gen. Veronese. 41,5 x 29,2 cm. Block 18 I (von II), Hollstein 18. Wz. Straßburger Lilienwappen mit Anhänger und Nebenmarke IHS.
Vor dem Künstlernamen "Veronese" im Schriftrand unten links (vgl. Exemplar im Havard Art Museums/Fogg Museum) sowie des Künstlers Namen und der Adresse F. de Wits. Aus dem Kabinett Reynst. Prachtvoller Druck mit schmalem Rändchen. Die Ränder schwach bestoßen, die untere linke Eckenspitze ergänzt, minimale Gebrauchsspuren, rechts sorgsam die ehemals gebrochene Plattenkante geschlossen, sonst vorzüglich erhalten. Aus den Sammlungen Friedrich August II. von Sachsen (Lugt 971) und Franz Gawet, 1806 (Lugt 1069).
Los 5615Falck, Jeremias
Esau verkauft sein Recht der Erstgeburt
Auktion 107
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
813€ (US$ 934)
Esau verkauft sein Recht der Erstgeburt. Kupferstich, nach Honthorst. 34,2 x 40,6 cm. 1663. Block 1, Hollstein 1.
Prachtvoller, kontrastreicher Druck mit schmalem Rand, unten mit feinem Rändchen. Kleinere, restaurierte Schäden im Papier, diese vor allem entlang des unteren Randes, sonst noch gut.
Los 5114Falck, Jeremias
Die alte Buhlschwester
Auktion 106
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,874)
Die alte Buhlschwester oder: The Ageing Wanton. Kupferstich. 37 x 30, 4 cm. Block 156 I (von II), Hollstein 156. Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen mit Nebenmarke.
Die prunkvolle Komposition geht zurück auf ein Gemälde des 17. Jahrhunderts, das lange als ein Werk von Johann Liss galt. Es befand sich einst im berühmten Cabinet der Amsterdamer Kaufleute von Gerard (1599-1658) und Jan Reynst (1601-1646). Kurz vor seinem Tode plante Gerard Reynst die Herausgabe eines Kupferstichwerkes seiner Sammlung. Zu diesem Zweck sicherte er sich die Unterstützung von angesehenen Reproduktionsstechern wie Cornelis Visscher, Jacob und Theodor Matham und Schelte Adams Bolswert; auch Jeremias Falck zählte zu den engagierten Künstlern. - Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck vor der Schrift und des Künstlers Namen, mit schmalem Rand um die Plattenkante. Insgesamt nur geringfügig angestaubt, eine leichter Lichtrand umlaufend im weißen Rand, rechts ein unauffällig hinterlegter Randeinriss, verso eine leichte horizontale sowie eine leicht diagonale Knickspur, sonst sehr schönes Exemplar.
Los 5099Falck, Jeremias
Die alte Buhlschwester
Auktion 105
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.000€ (US$ 5,747)
Die alte Buhlschwester oder: The Ageing Wanton. Kupferstich. 39,9 x 31,8 cm. Block 156 I (von II), Hollstein 156. Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen mit Nebenmarke.
Die prunkvolle Komposition geht zurück auf ein Gemälde des 17. Jahrhunderts, das lange als ein Werk von Johann Liss galt. Es befand sich einst im berühmten Cabinet der Amsterdamer Kaufleute von Gerard (1599-1658) und Jan Reynst (1601-1646). Für die Herausgabe eines Kupferstichwerkes seiner Sammlung, engagierte Gerard Reynst neben anderen auch Jeremias Falck. Dieser kam nach Aufenthalten in Paris und Stockholm, wo er als schwedischer Hofstecher wirkte, ca. 1656 nach Amsterdam, um an der graphischen Wiedergabe des Cabinet de Reynst mitzuarbeiten. - Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck vor der Schrift und des Künstlers Namen, mit feinem Rändchen um die Plattenkante, links sowie unten meist bis an diese geschnitten. Insgesamt nur geringfügig vergilbt, die Ränder minimal bestoßen, sonst schönes Exemplar.
Los 5088 [*]Falck, Jeremias
Die Jungfrau mit dem Kind und der hl. Anna
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
575€ (US$ 661)
Die heilige Jungfrau mit dem Kind und der hl. Anna. Kupferstich nach Andrea del Sarto. 39,6 x 29,1 cm. Bock 9 I (von II), Hollstein 9. Wz. Straßburger Lilienwappen mit Anhänger und Nebenmarke.
Vor aller Schrift, aus der Folge "Variarum imaginum a celeberrimis artificibus pictarum Caelaturae". Prachtvoller, präziser und kräftiger Druck mit schmalem Rand. Unauffällige geglättete Mittelfalz, dünne Stelle im Papier im weißen oberen Rand (minimal in die Darstellung reichend), ganz vereinzelt dezent geschlossene kleine Einrisschen im weißen Rand, geringfügig angestaubt ebenda, sonst sehr schönes Exemplar. Mit dem unbekannten Trockstempel "EK" mit Krone (Lugt 4289).
Los 5089 [*]Falck, Jeremias
Christus, das Kreuz tragend
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
563€ (US$ 647)
Christus, das Kreuz tragend. Kupferstich, nach Veronese. 41,5 x 29,4 cm. Block 19 I (von II), Hollstein 19. Wz. Strassburger Lilienwappen mit Anhänger und Nebenmarke.
Vor dem Künstlernamen "Veronese" im Schriftrand unten links (siehe Exemplar im Havard Art Museums/Fogg Museum) und vor der Künstlersignatur und der Adresse F. de Wit, somit insgesamt drei Druckzustände. Aus der Folge "Variarum imaginum a celeberrimis artificibus pictarum Caelaturae". Prachtvoller, leuchtender und markanter Druck mit schmalem Rand. Ganz unauffällige geglättete Mittelfalz, im oberen weißen Rand entlang der Plattenkante Papier minimal gebrochen, Bleistiftannotation im weißen Unterrand rechts, sorgfältig geschlossener Einriss im weißen Rand rechts oben, etwas berieben ebenda, minimal angestaubt entlang des Randes, sonst in sehr guter Erhaltung. Mit dem unbekannten Trockstempel "EK" mit Krone (Lugt 4289).
Das Konzert: Vier Sänger mit Notenblatt. Kupferstich und Radierung nach Giorgione. 29,2 x 39,7 cm. Fehlt bei Le Blanc und Hollstein. Wz. Bekröntes Lilienwappen.
Nach einem Gemälde, das ehemals Guercino zugeschrieben war und heute mit Giorgione in Zusammenhang gebracht wird. Es befindet sich in der Royal Collection in Hampton Court Palace, der Kupferstich stammt aus der Folge "Variarum imaginum a celeberrimis artificibus pictarum Caelaturae", die auch als Cabinet Reyst bekannt ist. - Prachtvoller, harmonischer Druck mit breitem Rand um die Plattenkante. Leichte vertikale Mittelfalte sowie eine kleine leicht diagonale Knickspur verso, winzige Fehlstelle im weißen Rand oben, sonst ganz vorzüglich erhalten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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