Artist Index: Elssler, Fanny


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Los 2627Elssler, Fanny
Brief an Friedrich von Gentz. Um 1830

Auktion 127

Schätzung
600€ (US$ 682)

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"ich küsse Dich Deutsch"
Elssler, Fanny, österr. Tänzerin, eine der berühmtesten Ballerinen des 19. Jahrhunderts (1810-1884). Eigh. Brief m. U. "Fanny". In franz. Sprache mit deutschen Schlußworten. 1 S. Doppelblatt. Kl. 8vo. (Wien um 1830).
Reizender kleiner Liebesbrief der jungen Tänzerin an ihren glühenden Verehrer und Liebhaber Friedrich von Gentz (1764-1832), den über 60jährigen prominenten Politiker, Staatstheoretiker und Schriftsteller, Berater des Fürsten Metternich. In noch fehlerhaftem Französisch geschriebenes Briefchen, welches erkennen läßt, daß die Talente der europaweit umschwärmten Ballerina sich noch nicht im Schreiben französischer Briefe manifestierten. "Bonjour cher Gentz tu est bien étonner, que je t'ecriez en français, n'est-ce pas? Tu vois comme je suive tes conseiles. Je me porte tre bien, et aussi ma familles ce port très bien ... Si nous nous voyons pas aujourdhui, que je n'espère pas, tu m'écriras. adieu lieber Gentz ich küsse Dich deutsch und bleibe Deine deutsch Fanny." - Offenbar hatte Gentz ihr geraten, auf Französisch zu schreiben, damit der Inhalt ihrer Briefe nicht für jedermann sofort verständlich ist. Einige Worte aus vorliegendem Brief zitiert Emil Pirchan in seiner Elssler-Biographie (1940) und fügt hinzu: "Von Fannys Briefen an Gentz sind nur wenige erhalten, er vernichtete sie, weil - sie unorthographisch geschrieben waren! Deshalb gab er ihr, dem wenig gebildeten Wiener Vorstadtmädel, Unterricht in deutschem Stil und in französischer Sprache - er erzog sie, wie ein 'geliebtes Kind'."

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Los 2714Elssler, Fanny
Brief 1871

Auktion 112

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Elssler, Fanny, eine der berühmtesten Tänzerinnen der Ballettgeschichte (1810-1884). Eigh. Brief m. U. "Fanny". 21/4 S. Gr. 8vo. Bad Vöslau 21.VII.1871.

Ungefähr am Jahrestag des Todes ihrer Tochter Therese, verh. von Webenau, an eine Helene in Linz. "Du bist lieb u. gut Helene! u. mein Herz dankt Dir, für die Erinnerung an meine arme zu früh dahingeschiedene Tochter! Ich umarme Dich innig dafür. - Wir sind seit dem 14 Juny in Vöslau, mit meinem Schwiegersohn u. Enkelin, wo wir uns alle recht erholt haben. - Seit dem 12. d. ist mein Schwiegersohn, mit seinem Bruder Arthur - der aus Constantinopel auf Urlaub hier war, - nach Meran gereist, um dort für den Winter die Villa, die für seine Frau gebaut wurde, zu vermiethen, sich selbst nieder zu lassen, u. in einigen Wochen die kleine Fanni abzuholen. - In der Zwischenzeit bleibt die Kleine bey uns, u. hat sie sich recht erholt, besonders seit alles Lehrnen [!] aufgehört ...". Ferner über ihren Bruder, eine strenge Cousine, den Sohn der Helene und anderes. - Fanny Elsslers Tochter Therese (geb. 1833, vermählt mit dem Truchsess und Rittmeister Victor Weber Edler von Webenau, 1821-1903), war am 18. Juli 1870 in Meran verstorben. Die "kleine Fanni" ist ihre Tochter Fanny von Webenau, später verheiratete v. Le Bret-Nucourt, die Enkelin unserer Tänzerin. - Beiliegend mehrere neuere Zeitschriftenartikel über Fanny Elssler.

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Los 2374Elssler, Fanny
Brief 1869

Auktion 106

Zuschlag
140€ (US$ 159)

Details

"ein wenig verwöhnt"
Elssler, Fanny, legendäre Ballett-Tänzerin, neben Marie Taglioni die berühmteste Tänzerin des 19. Jahrhunderts (1810-1884). Eigh. Brief m. U. "Fanny Elssler". 3/4 S. Gr. 8vo. O. O. (Wien?) 12.VII.1869.
An eine Wirtin, der sie für die Reservierung des Zimmers Nr. 13 für die Saison ab 25. Juli zum Preis von 280 Gulden dankt. "... habe ich nur die Bitte beizufügen, daß Sie nur recht gute Betten geben, da meine Cousine, u. ich nicht minder, ein wenig verwöhnt sind ...".

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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