Artist Index: Echtermeyer, Curt


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Los 7111Echtermeyer, Curt
Winter 1949, im Krieg ausgebrannte Straße in Berlin

Auktion 106

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)

Details

Winter 1949, im Krieg ausgebrannte Straße in Berlin
Pastell auf Bütten. 1949.
62 x 48 cm.
Unten rechts mit Pastell in Grau monogrammiert "CE" (ligiert).

Curt Echtermeyer studierte von 1915 bis 1920 in Berlin, u. a. bei Philipp Frank, Arthur Kampf und Erich Wolfsfeld. 1925 und 1926 hielt er sich in Paris auf und hatte dort Kontakt zu den Surrealisten, was sich besonders in den Ölbildern aus dieser Zeit widerspiegelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete er sich verstärkt der Pastellzeichnung und schuf auch in diesem Genre, dank seiner Begabung, beeindruckende Werke.

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Los 7112Echtermeyer, Curt
Lauernde Katze

Auktion 106

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)

Details

Lauernde Katze
Pastell auf Bütten. Um 1950.
63 x 49 cm.
Unten links mit Pastell in Schwarz monogrammiert "CE" (ligiert).

Mit der dunklen Katze im Kontrast zu den fast abstrahierten bunten Blumen hat Echtermeyer eine eigenwillige, fast schon surreale Szene geschaffen.

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Los 8071Echtermeyer, Curt
Nachts im Baum wartend

Auktion 106

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.250€ (US$ 7,102)

Details

Nachts im Baum wartend
Öl auf Malkarton. Um 1925.
60,7 x 45,8 cm.

Der Umfang von Curt Echtermeyers surrealem Werk aus den 1920er Jahren ist recht klein. In dieser Zeit hatte er einige wenige Ausstellungen in Berlin, unter anderem 1927 oder 1928 in der Galerie Dr. Goldschmidt - Dr. Wallerstein, die begleitend einen dünnen Prospekt publizierten. Erst 2014 wurde das noch vorhandene frühe Werk aus den 1920er Jahren mit einer Ausstellung in der Galerie Bassenge gewürdigt. Es war die erste Einzelausstellung mit Werken dieses Künstlers seit dem Zweiten Weltkrieg.
"Der Weg zum vollen Erfassen von Curt Echtermeyers Schaffen kann mit dem Auge allein nicht überwunden werden. In diesen Bildern ist die sichtbare Erscheinung der Dinge soweit zugunsten ihrer inneren Realität zurückgetreten, dass sie nur als die persönlichen Stenogramme einer, wenn man will skurrilen, wenn man will, sogar dekadenten Eigenheit zu werten sind. Aber es wäre falsch, bei Echtermeyers Bildern, oder bei seiner Art, die Welt zu sehen, von Dekadenz zu sprechen, denn hier ist kein Ausruhen in der Dekadenz, hier hat Dekadenz sich selbst überwunden. Nicht die Freude am bunten Abglanz des Lebens führt diesen Pinsel, nicht Lust am Berichten und Erzählen von der Fülle der Erscheinungen, vielmehr eine fast zelotische Sucht, so nah wie möglich an das verborgene und doch eigentliche Wesen der Dinge heranzukommen." (Ludwig Gottheiner, in: Curt Echtermeyer, Ausst.-Prospekt, Galerie Dr. Goldschmidt - Dr. Wallerstein, Berlin 1927 oder 1928).
"...der Maler Curt Echtermeyer malt Bilder, die ihn als einen der wenigen legitimen Surrealisten Berlins ausweisen. Alptiume Strindbergiaden, sexuelle Fiebergesichter sind die Themen, die er wieder und wieder mit beklemmender Ausdrucksdichte abhandelt. Das Zwischenreich bricht auf, Nachtgespenster, Spuk und Schimären geistern in die Bildfläche herein und manchmal ist es, als stocke dem Maler der Pinsel vor den Visionen, die ihn bedrängen. Laut seinem Geburtsschein ist der Maler ein Enkel des seinerzeit bekannten Bildhauers Carl Echtermeyer, in seinen surrealistischen Phantasien ist er jedoch ein Enkel Munchs und James Ensors." (Hellmut Kotschenreuther, in: Der Kurier 8. Dez. 1955, S. 3).
Verso mit einem Ausstellungsetikett des Archivs Klaus Spermann.

Provenienz: Nachlass Curt Echtermeyer
Privatbesitz Berlin

Ausstellung: Curt Echtermeyer, Ölbilder und Pastelle, Galerie Bassenge, Berlin 2014 (Kat.-Nr. 14, Abb. S. 19)

Literatur: Galerie Bassenge u. Archiv Klaus Spermann, Curt Echtermeyer, Ölbilder und Pastelle, Ausst.-Kat. Galerie Bassenge / Archiv Klaus Spermann, Berlin 2014 (Abb. S. 19, Kat.-Nr. 14)

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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