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Los 1195Audran, Gérard
La vertu plaist quoy que vaincue
Auktion 128
Schätzung
750€ (US$ 862)
Audran, Gérard. La vertu plaist quoy que vaincue. Kupferstich aus 3 Platten zusammengesetzt von G. Audran nach Charles le Brun. 70 x 156,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Holzleiste. 1820.
Dargestellt ist die Niederlage des Königs Porus gegen Alexander den Großen in der Schlacht am Hydaspes im Mai 326 v. Chr.
Wohl späterer Druck, da sowohl das Wappen zwischen den Titeln als auch die Beschriftung für den Stecher fehlen. – Stark lädiert, berieben, mit Wurmfraß, gebräunt und mit wenigen Braunflecken, oberer Rand knapp beschnitten. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Los 5658Audran, Gérard
Die Schlacht Alexander d. Großen am Granikos
Auktion 123
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)
"La vertu surmonte tout obstacle" - Die Schlacht Alexander d. Großen am Granikos. Kupferstich auf 4 zusammengefügten Bögen nach Charles Le Brun. 72 x 140 cm. 1672. Robert-Dumensil 57 III, Nagler I, S. 183
Aus einer insgesamt vier Darstellungen umfassenden Folge mit Szenen zu den Schlachten Alexander des Großen. Ausgezeichneter, nuancierter Druck mit breitem Rand. Kleinere - größenteils ausgebesserte bzw. geschlossene - Randläsuren, geringfügig fleckig sowie angestaubt, entlang der Mittelfalte durch alle Blättter kleine beriebene Stellen bzw. schwache Quetschspuren, insgesamt etwas gewellt sowie faltig, kleinere Ausbesserung entlang der Plattenkante im oberen mittleren Randbereich, Leim- und Klebespuren verso, weitere leichte Erhaltungsmängel, sonst - in Anbetracht der Abmessungen - jedoch gut.
(Audran, Gérard). Les proportions du corps humain. Mesurées sur les plus belles figures de l'antiquité. 4 Bl. Mit 28 (von 30) Kupfertafeln. 42 x 27 cm. Pappband d. Z. (Vorderdeckel und Rücken gelöst, stark berieben und bestoßen). Paris, Gérard Audran, 1683.
Graesse I, 251. – Erste Ausgabe, eine deutsche, in Nürnberg erschienene Übersetzung fertige Johann Jakob von Sandrart drei Jahre später an. Die Kupfertafeln zeigen u. a. antik-mythologische Figuren wie Laokoon, Herkules, Aphrodite und Apollon sowie Detailstudien zu Auge, Nase und Mund. Allen auf den Tafeln dargestellten Figuren wurde ein Proportionsschema zur Bestimmung der idealen Proportionen zu Grunde gelegt.
Gérard Audran (1640-1703) absolvierte in Paris und Rom seine Ausbildung und wurde von Ludwig XIV. zum Hofkupferstecher ernannt. Er zeichnete sich vor allem durch die Verwendung von verhältnismäßg großen Kupferplatten aus. – Es fehlen zwei Kupfertafeln (29 und 30). Das zweite Blatt der ersten Lage im Bug partiell recto hinterlegt, ein Blatt und drei Tafeln gestempelt. Tafeln mal mehr, mal weniger braun- und fingerfleckig, gelegentlich mit minimalen Randläsuren. Exlibris.
Los 5635Audran, Gérard
Tableaux de la voute de la Galerie du petit Apartement du Roy a Versailles
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 431)
Tableaux de la voute de la Galerie du petit Apartement du Roy a Versailles. 3 Kupferstiche nach Pierre Mignard. Je ca. 75 x 54 cm. (1686/89). Robert-Dumesnil 83, IFF (Audran) 91.
Die komplette Folge der großformatigen, aus drei Blatt bestehenden Wiedergabe des aufwendig gestalteten Deckenplafonds der Galerie in den Privatgemächern im Schloss von Versailles. Ausgezeichnete Drucke mit Rand bzw. breitem Rand. Im äußersten Rand teils mit Spuren alter Heftung. Vor allem zu den Rändern etwas gebräunt und stockfleckig, in den weißen Rändern partiell mit einigen Randeinrissen und Beschädigungen, jeweils mit Mittelfalte, im linken Teil mit einem bis leicht in die Darstellung reichenden, geschlossenen Randeinriss und einer hinterlegten Fehlstelle links oben, im rechten Teilstück eine geschlossene Beschädigung rechts unten, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. Selten.
Los 5004Audran, Gérard
Gottvater und die Engelhierarchie
Auktion 111
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,155)
Gottvater im Himmel, umgeben von einer Glorie von Engeln. 5 Kupferstiche nach Charles Le Brun. Je folio, Blattgröße 53,3 x 78,5 cm. 1681. Mit dem in lateinischer und französischer Sprache wiedergegebenen Schriftzug: "Le père eternel, porté sur les aîles des Anges, prononcant les paroles du Baptesme de Iesus Christ, Voicy mon Fils bien aimé" sowie der Adresse "Peint a fraisque dans la voûte de la Chapelle du Chasteau de Seaux par Mr Le Brun, premier Peintre du Roy, et gravé par Girard Audran. 1681". Wohl unbeschrieben.
Nach dem Kuppelfresko Charles Le Bruns in der kleinen Kapelle des Château de Sceaux. Zwischen 1670 und 1674 betreute Le Brun im Auftrag Jean-Baptiste Colberts, Finanzminister unter Ludwig XIV., die Ausmalungen in dem kleinen Schloss, das Colbert als Landsitz diente. Die fünf, vieleckig angelegten Kupferstiche ergeben zusammengefügt die große runde Darstellung mit einem Durchmesser von ca. 116 cm. Das Kuppelfresko zeigt Gottvater im Zentrum der Komposition, getragen von einer Gruppe von Engeln und umgeben von einer Vielzahl musizierender und betender Engel entlang einer rundlaufenden marmornen Balustrade. - Prachtvolle bis brillante Drucke mit den zum Kleben ausgesparten weißen Partien entlang der Darstellung und meist mit Rand, auf rechteckigen, wohl den vollen Bögen gedruckt. Geglättete Mittelfalten, fleckig (teils verursacht durch Schimmelbefall) und angestaubt, teils Randbestoßungen, verschiedene geschlossene Einrisse und Ausbesserungen besonders im Randbereich, im Gesamteindruck gleichwohl gut. Selten.
Los 5005Audran, Gérard
Die Schlacht an der Milvischen Brücke
Auktion 111
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 1,006)
Die Schlacht an der Milvischen Brücke. 3 Kupferstiche nach Charles Le Brun. Je ca. 71,3 x 50,2 cm. (1666). Nicht bei Robert-Dumesnil.
Die Schlacht an der Milvischen Brücke am 28. Oktober 312, in der Konstantin I. seinen Rivalen Maxentius besiegte und zum alleinigen Herrscher im römischen Westreich wurde, war häufig Gegenstand der Historienmalerei. 1666 veröffentlichte Charles Le Brun, der als sein eigener Verleger agierte, seine beide ersten Kupferstiche zum Leben Kaiser Konstantins. Nur wenige Maler hatten die Möglichkeit ihre eigenen Entwürfe herauszugeben, noch weniger verfügten über die entsprechenden Mittel um großformatige Vorlagen von mehreren Platten drucken zu lassen. Die Kupferstiche Audrans, die dem unvollendeten Gemälde folgen, sollten demonstrieren, dass Le Brun die berühmte Version Raffaels in den vatikanischen Stanzen weit übertroffen hat. Mit seiner Interpretation inszeniert er Louis XIV. gewissermaßen als den modernen Konstantin, als Friedensstifter. - Ganz ausgezeichnete, kontrastreiche Drucke jeweils auf dem vollen Bogen. Etwas fleckig, vertikale Falzspuren, einzelne Randläsuren, zwei Blatt mit horizontaler Mittelfalte, weitere nur geringe Erhaltungs- und Gebrauchsmängel, sonst in einheitlich guter Erhaltung. Selten. Beigegeben fünf Kupferstiche ebenfalls nach Le Brun: von Pierre Picault "Alexanderschlacht", von Alexis Loir "Der Bethlehemitische Kindermord" (Le Blanc 3), von Gérard Audran "Der Triumph Konstantins" (2 von 4 Platten Robert-Dumesnil 61) und "Pfingsten" (Robert-Dumesnil 17), insgesamt 13 Blatt. Sämtlich aus der Sammlung Bullinger (vgl. Lugt 3292).
Los 5009Audran, Gérard
Gottvater im Himmel, umgeben von einer Glorie von Engeln
Auktion 104
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.000€ (US$ 3,448)
Gottvater im Himmel, umgeben von einer Glorie von Engeln. 5 Kupferstiche (vier Kreissegmente, ein fünfeckiges Mittelstück) nach Charles Lebrun. Jeweils Folio. 1681. Mit dem in lateinischer und französischer Sprache wiedergegebenen Schriftzug: "Le père eternel, porté sur les aîles des Anges, prononcant les paroles du Baptesme de Iesus Christ, Voicy mon Fils bien aimé" sowie der Adresse "Peint a fraisque dans la voûte de la Chapelle du Chasteau de Seaux par Mr Le Brun, premier Peintre du Roy, et gravé par Girard Audran. 1681". Robert-Dumesnil 81 II.
Nach dem Kuppelfresko Charles Lebruns in der kleinen Kapelle des Château de Sceaux. Zwischen 1670 und 1674 betreute Lebrun im Auftrag Jean-Baptiste Colberts, Finanzminister unter Ludwig XIV., die Ausmalungen in dem kleinen Schloss, das Colbert als Landsitz diente. Die fünf Teile zeigen, zu einem runden Kupferstich zusammengefügt, Gottvater im Zentrum der Komposition, getragen von einer Gruppe von Engeln und umgeben von einer Vielzahl musizierender und betender Engel entlang einer rundlaufenden marmornen Balustrade. - Sämtlich prachtvolle, prägnante und wirkungsreiche Drucke, die Kreissegmente bis an die Plattenkante geschnitten, das Mittelstück mit schmalem Rändchen. Insgesamt nur geringfügig fleckig, jeweils ein vertikaler Mittelfalz, einzelne winzige Nadellöchlein, weitere unbedeutende Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. Selten.
Los 5008 [*]Audran, Gérard
La Félicité des Bienheureux - Kuppelfresko der Kirche Val-de-Grâce in Paris
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.500€ (US$ 6,322)
La Félicité des Bienheureux (Die Glückseligkeit der Seligen) - Kuppelfresko der Kirche Val-de-Grâce in Paris. 6 Kupferstiche nach Pierre Mignard (5 Kreissegmente um ein polygones Mittelteil). Jeweils Gr. Folio. 1693. Robert-Dumesnil 76, Nagler I, S. 184.
Die zusammen mit der Alexanderschlacht größte und bedeutendste graphische Arbeit Audrans, die zusammengesetzt als monumentaler Stich das Deckenfresko Mignards kongenial wiedergibt. Pierre Mignard beendete das wohl größte Kuppelfresko Europas im Jahre 1666 nach nur acht monatiger Arbeit. Er widmete sich dabei der Darstellung des Paradieses, dem Himmlischen Jerusalem, dem "Sitz der Seligen, und stellte in größter Herrlichkeit über 200 Figuren von Propheten, Märtyrern beiderlei Geschlechts, Bekenner des Glaubens u.a. dar. In der Mitte selbst sieht man die Königin Anna, wie sie von St. Anna und St. Ludwig geführt, das Modell der Kirche weiht" (Nagler X, S. 338). Molière widmete dem Aufsehen erregenden Werk sein Gedicht Poème de la Gloire du Val-de-Grâce. Die graphische Umsetzung schuf Audran basierend auf der verkleinerten Fassung des Kuppelbildes von Michel Corneille II. - Prachtvolle Drucke auf den vollen Bogen. Geglättete Mittelfalten, teils Knick- und Knitterspuren in den Rändern, in den weißen Rändern teils etwas stockfleckig und zu den äußeren Rändern hin partiell etwas vergilbt und angestaubt, dort teils Alters- und Gebrauchsspuren und kleinere Randschäden, sonst auch in Anbetracht der Größe in sehr guter Erhaltung. Aus der Sammlung Bullinger (nicht bei Lugt, vgl. Lugt 3292?) und wohl Carl Ritter von Zepharovich, Graz (Lugt 2675). Von größter Seltenheit.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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