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Umverteilung
Feder und Pinsel in Schwarz, Aquarell, farbige Kreiden und Deckweiß auf Bütten. 1923.
34 x 26,7 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "KA" und datiert, im Unterrand mit teils gelöschten Bleistiftannotationen für den Druck sowie bezeichnet "468", verso mit dem roten Nachlaßstempel, dort bezeichnet "No. 079".
Mit einer großen Standpumpe entzieht der Herr in Frack und Zylinder der schlappen, bleichen Gestalt des Deutschen Michel Luft und füllt sie damit in die mit dem Kürzel "RF" als Personifikation Frankreichs gekennzeichnete schwebende Frauenfigur. Neben Olaf Gulbransson, Thomas Theodor Heine und Bruno Paul zählte Arnold zu den bedeutendsten deutschen Karikaturisten des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Los 8012Arnold, Karl
Verbindungsmitglieder
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 852)
Verbindungsmitglieder
Feder, Pinsel und Kreide in Schwarz sowie Deckweiß auf leichtem Velinkarton.
32 x 35,3 cm.
Oben rechts mit Feder in Schwarz signiert "KARL ARNOLD", unten mit Bleistift bezeichnet "No. 2190" sowie "10 cm breit / bis Mittwoch", verso mit dem roten Nachlaßstempel, dort bezeichnet "No. 122".
Pointiert und mit kantig stilisierten Konturen schildert Arnold den kleinen Trupp von Korporierten verschiedenen Alters, alle mit Studentenmützen. Die Jugendbewegungen führten ab 1900 zu einer Belebung des Verbindungswesens in Deutschland. Arnolds Zeichnung diente vermutlich als Druckvorlage; die flächigen Grautöne erleichterten die lithographische Umsetzung des Motivs.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Los 6900Arnold, Karl
Der Künstler bei der Arbeit: Selbstbildnis mit 25 Jahren
Auktion 113
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.750€ (US$ 5,398)
Der Künstler bei der Arbeit: Selbstbildnis mit 25 Jahren.
Graphit, weiß gehöht. 33 x 37,8 cm. Unten links signiert und datiert "Arnold 2.XII.(19)08" sowie verso bezeichnet "Karl Arnold Selbstbildnis mit 25".
Karl Arnold kann sicherlich als einer der bedeutendsten Karikaturisten des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. Seine treffsicheren Bild- und Wortpointen charakterisierten die gesellschaftlichen Verhältnisse im niedergehenden Kaiserreich und der Weimarer Republik und setzten Maßstäbe für den künstlerischen Wert der Karikatur. Unser Selbstporträt aus dem Jahr 1908 dokumentiert eine wichtige Etappe im Leben des Künstlers: Im Vorjahr war ihm mit der Veröffentlichung erster Illustrationen im Simplicissimus und der Jugend der Durchbruch gelungen. In diesen frühen Jahren beschäftigte sich Arnold auffällig häufig mit dem Thema des Künstlerdaseins (vgl. etwa Simplicissimus, Jg. 13 (1908), Nr. 33 und Jg. 14 (1909), Nr. 49). Diesen humoristisch pointierten Karikaturen der künstlerischen Bohème steht unser Blatt gegenüber: Anstatt als leichtlebigen Draufgänger oder hungernden Kunstschöpfer, zeigt sich Arnold in einem schlichten Arbeitskittel konzentriert über ein Blatt gebeugt. Gerade im Vergleich mit den satirischen Blättern, in denen sich bereits sein sachlich linearer Zeichenstil ankündigte, zeugt hier die malerische Qualität vom Erkunden des Spektrums an gestalterischen Möglichkeiten in diesen frühen Schaffensjahren.
Arnold, Karl. Berliner Bilder. Titel, 48 gez. Bl., 1 ungez. Bl. Mit 48 teils farbig getönten ganzseit. Karikaturen. 37,5 x 27,5 cm. Illustr. OBroschur. München, Simplizissimus-Verlag, (1924).
Ungemein treffende Karikaturen der Berliner Kriegsgewinnler-, Schieber-, Bohème- und Elendsgesellschaft zur Inflationszeit. Die sozialkritische Schärfe ist ebenso wie die künstlerische Qualität der von George Grosz durchaus ebenbürtig. - Wie immer leicht gebräunt; sonst gutes Exemplar.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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